Das klingt nach einem soliden Plan - danke für diese hilfreiche Antwort. In diese Richtung werde ich mich vermutlich auch bewegen.
Bezüglich Strike: Dort kommst du an DAC8/CARF auch nicht vorbei, richtig?
Aus dem verlinkten Video von dir habe ich GetBittr, DFX und MtPelerin aufgeschnappt. Kannte ich bisher nicht, klingt aber durchaus interessant und sollte eigentlich keine DAC8 Daten produzieren da direkt an die eigene Wallet geschickt wird. Ist natürlich nicht so gebühreneffizient wie Strike.
@BlackMirrus das sollte eine direkte Antwort zu deinem Post sein, hat aber irgendwie nicht geklappt
Ich denke nicht, denn wenn ich das richtig sehe, handelt es sich bei meiner zuständigen „Niederlassung“ um eine in Polen eingetragene Firma (also EU). Ich will mir aber die „Lebensader“ ins Fiat-Universum nicht komplett abschneiden und setze deshalb wegen meiner bisher guten Erfahrungen und der Vielseitigkeit dort auf Strike. Das wird mir hoffentlich nicht auf die Füße fallen…
Noch ein Tipp für jeden, der auch Accounts löschen möchte: Überprüfe das Vorhandensein kompletter Dokumente zu den Transaktionen! Alles downloaden, sonst gibt’s nachher Probleme mit eventuellen Herkunftsnachweisen…
Theoretisch ist ein weltweites Verbot möglich. Deswegen kann man eigentlich nur über die Wahrscheinlichkeit nachdenken. Wenn man sagt, es sei nicht möglich, meint man eigentlich, dass man es für sehr unwahrscheinlich hält.
Solche Beispiele ändern nichts an meiner Überzeugung, dass ich es für unwahrscheinlich halte. Außerdem hat man anhand einiger Fallbeispiele gesehen, dass ein Verbot nicht zwangsläufig dazu führt, dass niemand mehr Bitcoin nutzt oder Mining betreibt. Ein globaler Konsens über ein Bitcoin Verbot wäre nicht das Ende von Bitcoin. Und wenn ein so unwahrscheinliches Szenario eintritt, musst du über die Wahrscheinlichkeit nachdenken, wie lange sich dieser Konsens hält, angesichts dessen, dass einige Staaten und Akteure in einer Position sind, um von Bitcoin stark zu profitieren.
Das heißt also, du musst dich fragen, für wie wahrscheinlich du ein weltweites Verbot hältst, was du über die konkreten Auswirkungen denkst und wie lange ein solcher Konsens effektiv wasserdicht wäre und Bestand hätte.
Das FA liest in solchen Foren sicherlich auch eifrig mit - damit es weiß, welche Schlupflöcher es zu flicken gilt. Alles wird ihm auf dem Silbertablett serviert.
Eben.
Genau deswegen:
Datenanfall minimieren. Weniger Accounts. Weniger Handel. Weniger KYC.
Was nicht erhoben, gebucht, registriert wird, kann man nicht übermitteln.
Weniger ist mehr.
Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich. Aber eben nicht, weil ich denke, dass man sich da nicht einigen könnte/würde, denn dass man sich einigen kann, beweisen ja solche Regulierungen, sondern, weil ich das Grundnarrativ, Bitcoin sei etwas was “das System” erschüttert und alles ändert usw. und deswegen würde man ihn am liebsten verbieten, aber kann es nicht usw., für totalen Käse halte. ;)
Allerdings kann ich natürlich verstehen, wenn man glaubt, Bitcoin würde alles ändern (können). Wenn man das glaubt, führt einen das natürlich zu dem Schluß, dass man ihn am liebsten verbieten würde.
Allerdings steht hinter diesem Glauben ja letztlich wieder eine Annahme. Nämlich die, dass alles, alle Macht, alle Probleme usw. am Fiat hängt.
Und das ist halt nicht so. Denn alles hängt am Privatbesitz. Und weil das so ist, ist es dem System letztlich auch egal mit welchem Geld wir bezahlen und welche Wertspeicher wir nutzen, denn der Privatbesitz bleibt davon unberührt.
Das Stück Land, die Ressource, der Wald, das Energieunternehmen usw. ist immer noch in Privatbesitz und der Besitzer übt darüber Macht aus. Ganz egal ob wir in Euro oder in Bitcoin zahlen.
Bitte spar dir deine Offtopic Posts wenn du nichts zum Thema beizusteuern hast. Ich bin noch nicht lange im Forum, aber du fällst sofort und fast überall negativ auf. Danke.
Einfach Bitcoin kaufen, dann auf eine Self-Custody Wallet verwahren und ein Jahr halten (in DE).
Dann Bitcoin nicht mehr in Euro zurück wechseln, sondern damit bezahlen.
Beim Kauf wird zwar dein Finanzamt informiert, ist aber “irrelevant”, da nach einem Jahr (noch) steuerfrei.
Verwahrung und Zahlung von Self-Custody Wallet wird nach DAC8 nicht an das Finanzamt gemeldet.
meinst du mit Verwahrung auch den Kauf und sofortigen Transfer in Self-Custody…sprich z.B. Kauf bei 21bitcoin mir sofortiger Auszahlung auf HW ohne Inanspruchnahme von deren Verwahrdienst, bzw. Kauf bei Relai der ja sowieso in Self-Custody erfolgt?
Pocket hat seinen Sitz in der Schweiz, laut Anfrage beim Kundendienst melden die keine Kaufdaten automatisch an D Behörden, solange CARF nicht in Kraft ist. Der offizielle Beginn ab 01.01.26 von Carf wird in der Schweiz NICHT eingehalten u nach hinten verschoben Richtung 01.01.27. Alles ohne Gewähr
Ja lassen wir das Thema mit “Bitcoin verbieten” lieber, man kann ja auch unterschiedlicher Meinung sein.
Zum Thema Börsen-Account löschen möchte ich noch sagen:
Ich möchte, gerade für Anfänger, nicht den Eindruck erwecken, dass so etwas jetzt unbedingt notwendig ist.
Manche machen das, damit vielleicht weniger Daten beim Finanzamt landen, was auch kein Problem sein muss. Ob es jemals zu Rückfragen oder Problemen gibt, wenn das Finanzamt die Daten hat, weiß auch keiner, aktuell würde ich das noch als unproblematisch einschätzen.
Es könnte sich andersrum auch als Fehler rausstellen, alle Accounts zu löschen. Gerade wenn man dann mal Bitcoin in größerem Umfang verkaufen möchte, ist das in Zukunft evtl. leichter möglich auf der Börse auf der man sie auch gekauft hat.
Ich rate also von unüberlegten Löschen und Verschleiern eher ab.
Schweizer Anbieter mit Tochtergesellschaften in der EU sind betroffen, diese haben MICA Lizensen. Macht also keine Unterschied 1 Jahr länger zu sparen ohne dass der Sparbetrag automatisch, ohne Not einfach alsDatensatz übertragen wird? Achso.