Cyber-Attacke auf Krypto-Dienstleister Bitrefill: Was Nutzer jetzt wissen müssen


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Interessant. Bei Confinity muss man private Dokumente hochladen um den Limit von 16k€ aufzuheben. Auf die Anfrage wie Confinity diese Daten die man hochlädt schützt, bekommt man als Antwort

Zitat “Ich kann dir versichern, dass unsere technischen und organisatorische Maßnahmen zum Schutz deiner Daten weit über das übliche Maß hinausgehen und gemäß DSGVO und den regulatorischen IT-Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen können wir natürlich keine Details zu unserer Sicherheitsarchitektur offenlegen.”

Auf Anfrage warum man das Geld was man auf der Bank hat nochmal bei Confinity durch hochladen der Dokumente prüfen muss, wird auf EU und Deutsche Gesetzte mit Links verwiesen. So als ob die Bank nicht den gleichen Geldwäschegesetzen unterliegen würde. Aber auf Blocktrainer Seite steht der Anbieter auf Platz 1.:face_exhaling:

wer vertraut schon auf Stndard-Blah-blah, das man nicht kontrolliern kann?
Leider muss man manchmal.

Ist wie Tresor mit Tiefgaragenanschluß :joy:

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Diese Diskussion durfte ich auch schon bei Bitvavo führen. Sie sind als Broker und Gateway für krypto Transaktionen nochmal besonders reguliert und müssen leider bei höheren Beträgen nochmal genauer hinschauen woher das Geld stammt. Können wir leider nichts machen.

Der Spruch in Verbindung mit Bitcoin. Welch Ironie :zany_face:

Das ist für mich eine weitere Ebene im Bitcoin-Rabbithole, die ich, trotz fortgeschrittenen Alters und gerade weil ich mich immer noch als „Early Adopter“ sehe, zu lernen habe:

Bleibe bei Bewährtem dort, wo dein Pioniergeist dir sagt: „Ausprobieren!“. Ein Stück weit ist es eine absurde Seite Bitcoins, der ja selbst vom „Ausprobieren“ lebt…

Ich habe schon viel Lehrgeld bezahlt, weil ich schnell dabei war und Dinge für innovativ oder gar zukunftsweisend hielt:

  • Ich habe mich zur Streuung der Sperrrisiken bei zahlreichen Börsen und Brokern angemeldet - ohne über die immensen Risiken der redundant geteilten KYC-Daten nachzudenken. Das war ein Fehler, der sich kaum (oder zumindest sehr schwer) rückgängig machen lässt.

  • Ich habe in verschiedenen Shops, u.a. auch im Blocktrainer-Shop, bitcoin-affines Zeug bestellt und mit Fiat bezahlt, was bei jeden Kauf bei Datenleaks oder Hacks meine Realidentität samt Fiat-Konto bzw. Kreditkarte mitliefert. Zusammen mit meinem Output hier im Forum kann man damit mehr über mich personifizieren, als gut sein kann.

  • Ich habe mich als braver Steuerbürger für Cointracking entschieden und bin dadurch sogar bei Blockpit gelandet, für mich zunächst ein exzellent funktionierendes, vielseitiges Tool. Ohne darüber nachzudenken, dass ich den Bock zum Gärtner gemacht habe und die dort meine Daten sogar gegen meine Interessen verwenden und vielleicht sogar monetarisieren.

  • Ich habe mich, weil ich von der Wichtigkeit des Einsatzes als Zahlungsmittel überzeugt bin, bei verschiedenen Brücken-Anbietern zwischen BTC und EUR angemeldet - und damit ermöglicht, dass dort mehr als meine KYC-Daten gestohlen werden konnten: Bei Bitrefill gibt es auch noch Daten zu meinen BTC-Wallets (von denen meine Einzahlungen kamen), meinen Konsumgewohnheiten (Was ich wann, wo und in welcher Menge kaufe). Eigentlich ein Super-GAU.

Es sieht so aus, als sei es nachhaltiger, sich beim Umgang mit Bitcoin auf althergebrachte Konsumgewohnheiten zu besinnen! Was mir irgendwie absurd erscheint. Vielleicht habe ich auch nur Verfolgungswahn…?

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hast den Beitrag mit CZ, den ich gestern abend noch reingestellt habe nicht gelesen?:joy:

Bevor ich mein Handy in der Öffentlichkeit öffne schaue ich über und hinter mir nach Kameras,..habe ich Verfolgungswahn? :man_shrugging:

daher, zumindest in der Fiat-Welt und siweit machbar: Bar ist der Königsweg.
Ein entsprechendes marktfähiges Konstrukt fehlt noch in der Cryptowelt ( und ich.meine damit nicht XMR)

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So etwas wird leider immer wieder passieren. Die Komplexität ist einfach zu hoch und das Umfeld eines Unternehmens wird immer gewisse Schwachstellen aufweisen. Vielmehr müsste sich die Art und Weise wie man sich im Internet idendfiziert ändern. Man braucht einen Weg wie Nutzer für das Rechtssystem nachvollziehbar, aber die Daten selbst bei den Diensten weitgehend anonymisiert sind. Es kann vielleicht keine perfekte Lösung gäben aber man kann die Datenspur bestimmt erheblich reduzieren.

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Die Politik schreibt mit KYC quasi den gläsernen Kunden vor und die Kriminellen wissen wie man an die Daten kommt. Geheimdienste, Staatshackergruppen und Finanzämter sowieso.
Alle Daten die wir angeben müssen kann man eigentlich schon in dem Moment wo wir sie angeben als kompromittiert betrachten.

PS. Bargeld lacht. Ich bin und bleibe wo immer es geht absolut überzeugter Barzahler

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diese Dienste gibt es doch bereits, nur traut sich keiner dran.
Und statt diese zu prüfen und zu analysieren, bemüht man sich lieber , diese madig zu machen oder Hintergründe zu konstruieren.

Würde ja zumindest eine monetarisierbare Quelle wegfallen.

Fühle mich immer etwas dazu berufen hier etwas dazu zu sagen, dass das alltägliche Bezahlen mit Bargeld nicht unbedingt total anonym ist. Die Infrastruktur für das Tracking der Scheine (die ja bekanntlich je einzigartig sind; Seriennummer) ist gegeben um über Metadaten deine Konsummuster zu analysieren. Wenn deine Person am Bankautomat mit den ausgezahlten Scheinen getrackt wird, und beim Einzahlen durch die Händler, bei denen du gekauft hast, auch, dann lässt sich über die Zeit sehr viel über dich in Erfahrung bringen.

bezuglich der Scheine hast recht, wird inzwischen sogar zugegeben, dass schon in der Fläche bei den Banken bei er Einzahlung gescannt wird. Dass dann im großen Handel das auch Einzug hält, kann man abwarten. Da lasst sich das dann sogar mit dem Warenkorb abgleichen.

Du kannst aber auch da, wenn auch eingeschränkt, etwas unternehmen.

Das Wandern, das Wandern, lass die Scheinchen wandern, von einer Hand zu andern :joy::joy::joy::joy:

Also zumindest etwas Sand ins Getriebe

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Ich lasse meine Scheine vorher immer im Mixer laufen :joy:

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Die große Hacker-Community wartet mit Spannung auf das kommende EZB-Geld.

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Die Angreifer räumten „manche der Hot-Wallets“ des Unternehmens leer beziehungsweise transferierten die Bestände auf eigene Adressen. Jetzt arbeitet Bitrefill mit On-Chain-Analysten sowie Strafverfolgungsbehörden zusammen, um zu verstehen, was genau passiert ist und wie es in Zukunft verhindert werden kann.

Na mit einer Cold-Wallet könnte das in Zukunft verhindert werden :sweat_smile: Warum nutzen die denn Hot-Wallets? Sparen die an 150€ für ne BitBox, oder wie kann ich das verstehen?

Waschmaschine nicht ausreichend?

Der Fiskus, die Versicherungs- und Gesundheitsmafia auch