Cathie Wood: Der 4-Jahres-Zyklus wird gebrochen und Bitcoin steigt auf 1,5 Millionen US-Dollar

Dann sollte Bitcoin bei diesem Crash aber wertstabil sein. Wenn es einen weltweiten Aktien- und Anleihencrash gibt und Bitcoin auf 3.000 Dollar abstürzt, während Gold sich verdoppelt oder verdreifacht, dann wird es schwierig Bitcoin als Wertspeicher zu verkaufen.

Ich sage ja nicht, dass es so kommt, aber definiere schon mal, wie sich Bitcoin in einer Krise verhalten MUSS, um von Menschen als Lösung und nicht als Variante des Problems wahrgenommen zu werden.

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Ja aktuell verhält sich Bitcoin ja eher wie ein Hebel auf den Aktienmarkt. Vermutlich wird es noch eine weile Track Record brauchen bis die Mehrheit Bitcoin als Save Heaven sieht.

Das kommt aber auch wieder drauf an was man nun unter Crash oder Krise versteht.

Also wenn wir hier wirklich Krise haben mit Massenarbeitslosigkeit usw. dann hat die Masse ganz andere Sorgen als von ihrem Geld Bitcoin oder Gold zu kaufen.

Und die, die es zu erst nicht trifft oder später, die haben schon vorher gekauft und werden im Zweifel dann eher verkaufen müssen, weil sie Geld brauchen.

Und alles aufkaufen werden das die, die so ein dickes Polster haben, dass sie solche Krisen locker aussitzen können. Zum Schnäppchenpreis dann.

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Je wertstabiler etwas kurzfristig ist desto weniger wert ist es langfristig.
So gesehen hoffe ich, dass Bitcoin weiterhin bei Krisen ausschlägt…

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Bitcoin ist kein Narrativsystem, sondern ein Realitätsystem. Der Preis kann Jahre unter oder über Fundamentaldaten liegen. Das ist normal. Das ist bei jeder Technologie so. Der Markt hat auch:

  • Internet 1995 unterschätzt,
  • Dotcom-Aktien 2000 überschätzt,
  • Smartphones 2005 unterschätzt

Kurzfristige Fehlbewertungen sind kein Argument gegen Langfristigkeit. Sie sind ihr natürlicher Bestandteil.

News bewegen den Preis
nein, das ist eine Illusion

News sind Interpretationen. Interpretationen sind 3D (Opinion-Layer). Der ETF ist das beste Beispiel: Zulassung → Kurs fällt, Wochen später → Kurs steigt massiv. Wenn News kausal wären, hätte der Preis linear reagiert. Hat er nicht. Preis = Liquiditätsfluss, nicht News. Bitcoin ist ein energiegebundenes System, kein Medienreaktor.

Gute Eigenschaften und Knappheit reichen nicht, Nachfrage kann ausbleiben
Die Frage ist falsch gestellt. Welche „guten Eigenschaften“? Wer definiert „gut“? Die Natur definiert nicht gut oder schlecht. Sie definiert: funktioniert oder funktioniert nicht. Und Knappheit ist nicht Marketing. Knappheit ist ein Naturgesetz. Aber noch wichtiger:

Bei Bitcoin entsteht Nachfrage nicht wegen Knappheit, sondern weil das System menschliche Natur abbildet.
Menschen:

  • wollen Eigentum
  • wollen Schutz vor Manipulation
  • wollen Unabhängigkeit
  • wollen Sicherheit
  • wollen ein faires Spielfeld
  • wollen Wertaufbewahrung

Diese Bedürfnisse verschwinden nicht. Sie sind anthropologische Konstanten.

Darum kann die Nachfrage nicht ewig ausbleiben.
Sie entsteht aus der Struktur des Menschen, nicht aus Hoffnung.

Viele Leute suchen nach Chartmustern, News, Vorhersagen.
Aber Bitcoin wird sich nicht durchsetzen, weil Menschen klüger werden.

Sondern weil:

  • Realität auf Dauer stärker ist als Meinung.
  • Bitcoin ist die ökonomische Form dieses Naturgesetzes
  • Narrative brechen
  • Systeme scheitern
  • Illusionen kollabieren

Aber Energie, Knappheit und Mathematik sind invariant. Darum wird Bitcoin nicht durch Überzeugung adoptiert, sondern durch Notwendigkeit. So wie Elektrizität. So wie das Internet. So wie jedes fundamentale System.

Preis ist temporär. Struktur ist dauerhaft. News sind Rauschen. Energie ist Signal. Narrative können falsch liegen. Physik nicht. Darum ist Bitcoin nicht abhängig von menschlicher Meinung,
sondern von menschlicher Natur. Und die ändert sich nicht.

Bitcoin funktioniert nicht, weil Menschen besser werden. Bitcoin funktioniert, weil es Menschen so akzeptiert, wie sie sind mit Gier, Misstrauen, Eigeninteresse und Kontrollbedürfnis. Genau diese Eigenschaften zerstören zentrale Systeme, aber sie stärken Bitcoin:
Gier → Mining
Misstrauen → Validierung
Eigeninteresse → Selbstverwahrung
Wettbewerb → Netzwerksicherheit

Bitcoin braucht keine „besseren“ Menschen. Es braucht nur echte Menschen. Und genau das macht es unzerstörbar und unvermeidbar.

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Das werden die Langzeitfaktoren sein, da geb ich dir 100% recht. Das was du hier beschreibst ist aber vermutlich ein Zeitraum von 10 bis unendlich Jahren. Cathie Woods schätzt den Bitcoin Kurs aber ja bis 2030 und ich glaube da haben Makroereignisse im Markt und deren News schon einen erheblichen Einfluss ;) Nichtsdestotrotz unterschreibe ich deinen Text zu 100%.

Das stimmt :)
Aber meine Antwort bezog sich nicht auf die Prognose von Cathie.
Cathie sagt 1,5 Mio., andere malen Raketen, manche malen Katastrophen, morgen kommt wieder jemand, der eine noch buntere Kurve malt und am Ende macht Bitcoin sowieso, was Bitcoin will. Wir nehmen diese ganzen Prognosen doch wie Horoskope:
Unterhaltsam, manchmal süß zu lesen… aber mehr auch nicht. :wink: oder?

Ich schau lieber aufs Fundament, nicht auf Glaskugeln. Der Preis darf gern Achterbahn fahren, das Grundprinzip bleibt stabil. Genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.

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Moin

Ich denke der Zyklus ist tot und lebendig. Schrödingers Zyklus.

Vermutlich wird es immer wieder Zeitabschnitte geben, in denen der Zyklus erkannt werden kann und auch Perioden, in denen er gebrochen ist.

Ähnlich wie im Politischem Konstrukt, in dem es richtig war, weit nach links zu laufen und wir nun merken “OH… lass mal lieber wieder ein Stück zurück laufen”, werden wir auch bei BTC merken, dass es viel zu viele Wirkmechanismen gibt, als das wir etwas als absolut betrachten können.

Der Zyklus ist aktuell gebrochen, denke ich. Durch die Adoption der Institutionen und der Gewinnmitnahme so mancher Wale.

Die hören aber irgendwann auf zu verkaufen und auch die Institutionen werden nicht alle gleichzeitig kommen.

Grade ist eine Phase, in der sich so extrem viel bewegt, dass das Halving weniger Einfluss hat. Das muss aber nicht so bleiben.

Immer ein Schritt vor, zwei zurück , 5 zurück und acht wieder vor.

Es werden einfach nur mehr Füße und der Laufstiel muss sich erstmal eingrooven.

Versichern sie sich meiner besten Grüße

Habt’n entspannten Tag Leute

Das klingt zwar clever, ist aber Unsinn.

Ich spreche vom “Maximum Drawdown”, damit ist der größte Verlust, den ein Asset vom Höchststand bis zum Tiefststand erleidet, gemeint.

Gold bspw. zeigt in den letzten Jahren einen konstanten Anstieg, sogar mit Überrendite, ohne diese brutalen Abstürze nach unten.

Wer also in sagen wir 5 Jahren eine Summe X braucht, der wird es eher in Gold anlegen als in Bitcoin. Denn wenn an dem Tag, an dem er das Geld braucht, zufällig mal wieder Bärenmarkt ist, dann hat er ein Problem.

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Ich als Bitcoiner bin auch sehr Bullish, aber der Optimismus das Bitcoin in 5 Jahren über 1 Mio $ Wert haben wird fühlt sich einfach unrealistisch an.
Ich hoffe natürlich, dass ich mich irre und Bitcoin tatsächlich bereits die 1Mio Marke in 2030 erreicht, würde aber aus meiner Sicht der Worst Case realistisch finden. Also maximal 700k in 2030.

Aber wer weiss, sollten die Institutionen so bullish investieren und zugleich die liquiden Bitcoin von den Exchanges leer räumen, könnte mit dieser riesen Nachfrage das Angebot um ein vielfaches übersteigen was der Preis gerecht macht.

Ich kann es kaum erwarten!

ich finde nichtmal das realistisch

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Sondern? Ist das zu hoch für dich oder zu niedrig?

Viel zu hoch.
Nach dem Rumgegurke der letzten Jahre können wir froh sein wenn wir eine Verdopplung alle 4 Jahre hinbekommen.

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das Power Law sagt ungefähr 400k das wäre schon super finde ich.

https://charts.bitbo.io/long-term-power-law/

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Na schaunmermal, aber bisher mühen wir uns redlich, überhaupt bis an die Mittellinie zu kommen…

PL ist halt auch nur ein Modell was so lange gilt bis es bricht. Trotzdem wahrscheinlich deutlich realistischer als der Katharina Holz ihr seine Fantasie Prognosen.

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Preisprognosen müssen eigentlich die Inflation im Auge behalten. Bleibt der Anstieg der Inflation in den kommenden Jahren ähnlich oder steigen wir auf ein neues Niveau? Wenn eine hohe Inflation in Industrienationen allmählich der Normalzustand wird, dann werden die Zahlen natürlich stark steigen. Bitcoin wird immer darauf entsprtechend reagieren. Interessanter wäre aber die Entwicklung der Kaufkraft.

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Sieh Dir einfach die Historie der verschiedene Anlageformen an.
Fiat, kurzfristige Staatsanleihen, mittelfristige Staatsanleihen, langfristige Staatsanleihen, Gold, Aktien, Bitcoin.
Von links nach rechts, Fiat bis zu Bitcoin, steigende Drawdowns, aber langfristig von Wertvernichtung über Werterhalt zu Wertsteigerung, je nach Anlageklasse.
Dein Beispiel Gold passt perfekt ins Bild und bestätigt meine Aussage nur.
Gold nur in den letzten Jahren zu betrachten macht keinen Sinn. Sieh Dir die immensen Drawdowns in den letzten Jahrzehnten an. 1983-1999 deutlich über 50%, 2013-2015 30%! Dafür wird aber langfristig (Jahrzehnte) wenigstens der Wert im Sinne der Kaufkraft erhalten.

Wer in 5 Jahren Fiat-Summe X braucht wird es eher in Gold anlegen? Nein, wenn er es sicher in 5 Jahren braucht, wird er es in Fiat halten müssen, da Gold auch mal eben seine -50% haben kann!

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Also vllt nur nochmal zur Einordnung. Cathie hat gesagt der bear case ist 300k und der bull case 1,5m. Die Schätzungen die ich hier gesehen habe sind alle noch in Cathies Range ;)

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Eine Range von 1,2 Millionen…ok wer ist da nicht in ihrer Range? :rofl:

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hahahha true xD