Da das Halving erst vor Kurzem war: Ja!
Vielen Dank für Eure antworten! Und ja ich hab mich natürlich in mehrere Richtungen beraten… so wie es einem auch empfohlen wird ![]()
Mein großes Problem an der Sache ist eigentlich recht einfach erklärt, ich habe das Gefühl, dass ich für 20k eigentlich recht wenig Bitcoin bekomme und zu diesem Gefühl habe ich Angst, das ich meine BTC auf meiner Bitbox vielleicht nicht mehr veräußern kann/darf durch zukünftige Regulierungen
Wow. Die meisten Menschen wären glaube ich sehr sehr froh überhaupt 20.000€ investieren zu können…
Fall nicht drauf rein, dass du keinen „ganzen“ Coin erwerben kannst oder ähnliches. Du kannst dir einen gewissen Teil des Kuchens erwerben. Und das wird immer prozentual immer der gleiche Teil bleiben.
Sowas würde sich ankündigen! Da kommt keine plötzliche Regelung, die es plötzlich verbieten wird, BTC in Fiat/Waren tauschen zu können. Jedenfalls finde ich das sehr sehr unwahrscheinlich; und wie gesagt wenn, dann kann man das antizipieren UND seine Bitcoin auch dann einfach in einem anderen Land ausgeben…
Exakt! 20.000€ von wie viel € hast du derzeit? Sagen wir mal der Anschauligkeit halber, es gibt 2 Billionen €. Dann ist dein Stück vom Kuchen jetzt 0,000001% groß. Wird die Geldmenge ausgeweitet und kommt das neue Geld in den Umlauf schrumpft dein Kuchenstück, obwohl du keinen einzigen Euro hergibst. Um dem entgegenzuwirken, muss dein Investment min. die neu umlaufende Geldmenge covern. Viel Glück! (ernst gemeint).
Wenn du jetzt für die 20.000€ BTC kaufst, hast du ca 1/3 BTC, also ist dein Kuchenstück vom gesamten BTC-Supply 0,0000016% groß und wird sich nie verändern, sondern eher steigen, da BTC verloren gehen aber gleichzeitig keine neuen geschaffen werden können. (ja, es kommen noch ein paar hinzu bis 2140, aber es sind von 21mio bereits knapp 20 geschürft.)
Entscheide daher selbst. Die einzige Frage, die sich stellt. Schafft es der ButtomUp-Prozess Bitcoin durchzusetzen? Es sieht SEHR gut aus!
Also auch ich kann hier nur für mich sprechen und möchte meine Gedanken auch nur mit dir teilen. Ich bin „schon“ seit 2019 in Bitcoin investiert und habe mitlerweile ~70% meines Vermögens in Bitcoin. Mir ist auch klar, dass es zeitweise auch noch wieder vom Preis her zurück gehen kann. Aber ich habe sowieso nicht vor innerhalb der nächsten Jahre zu verkaufen. Deshalb bin ich aktuell auch noch am akkumulieren. Klar kann ich auch falsch liegen, aber Bitcoin ist meiner Meinung nach so ein tolles Asset. Wenn dies nach und nach immer mehr Menschen wirklich verstehen (was einige Zeit dauert), dann werden auch mehr Menschen zu Bitcoin kommen.
Es ist stark begrenzt, du kannst es komplett selbst verwalten und es ist einfach genial meiner Meinung nach.
Kann ich verstehen, allerdings sind die Zeiten in denen man sich als Otto Normalverbraucher einen ganzen Bitcoin leisten kann mittlerweile durch. Natürlich kann es sein, dass nochmal so ein Black Swan Event kommt wo Bitcoin auf 15k fällt, ich will nicht wissen was zum Beispiel los ist, wenn die Amis Binance Hops gehen lassen, aber darauf wetten würde ich nicht. Wer weiß wann sowas das nächste mal passiert, vielleicht fällt der kurs dann von 400k auf 80k statt von 70k auf 15k.
Mach das, womit du gut schlafen kannst.
Auch wenn ich mittlerweile komplett All-in Bitcoin bin würde ich dir tatsächlich glaube ich empfehlen einen Teil in deinen bisherigen Assets zu lassen wenn du damit gut gefahren bist.
Generell ist es nie gut All-in irgendwas zu sein. Gerade wenn du noch neu bist mach dich erstmal mit der ganzen Sache vertraut. Ich weiß auch nicht, wie stark deine Nerven sind, hälst du es aus, wenn deine Life savings im worst case mehrere Jahre 60-80% im Minus sind ohne zu verkaufen? Auch wenn du das Geld in dem Moment gut gebrauchen könntest? Wenn nicht dann ist All-in Bitcoin schonmal nichts für dich.
Ich würde vielleicht die hälfte aus deinem bisherigen Portfolio in BTC investieren, den Rest erstmal drinnen lassen und halt per Sparplan weiterhin DCA betreiben. Wenn du dann merkst, dass Bitcoin wirklich so gut performt wie alle jetzt sagen, dann kannst du ja im nächsten Bärenmarkt den Rest auch noch in Bitcoin umschichten.
Egal wie gut der Kurs in diesem Zyklus läuft, der nächste Bärenmarkt kommt zu 100%, lass dich da nicht zu sehr Hypen.
Vielleicht wird dieser Zyklus auch ganz anders verlaufen als viele sich erhoffen und wir toppen am ende bei gerademal 120-150k aus, dann ist die Enttäuschung bei vielen erstmal groß und wir sehen im Bärenmarkt wieder Preise unter 50k. Wer weiß…
Letztendlich deine Entscheidung, wie gesagt, mach das womit du gut schlafen kannst.
Würde ich mir gut überlegen wie du das gewichtest. Da gibt es einen guten Artikel vom Finanzwesir!
Sehr gut dargestellt ![]()
Ab einem Verlust von 50% wird die Position automatisch geschlossen. Ist das aber unter allen, auch unwahrscheinlichen, Umständen garantiert?
Bitpanda Leverage enthält eine Margin-Close-out-Kontrolle mit einem Trigger von 50% der ursprünglichen Marge. Das bedeutet, dass eine Position automatisch geschlossen wird, wenn ein Verlust von 50% eingetreten ist. Eine Negativsaldo-Kontrolle stellt sicher, dass mögliche Verluste deiner Position auf den ursprünglichen Betrag begrenzt werden, den du in Bitpanda Leverage investiert hast.
Quelle → FAQ → Welche Risiken birgt das CFD-Leverage-Trading und wie können diese Risiken entschärft werden?
Ich habe so gut wie keine Erfahrungen mit Hebelgeschäften… Sind Hebel auch über einen langen Zeitraum von Nutzen? Es gibt ja auch diese 0,1 % Über-Nacht-Gebühr.
Je länger ein Hebelgeschäft läuft, desto größer die Gebühren. Zudem stellst Du Dich dem Risiko aus liquidiert zu werden.
Wenn man sich gehebelt Bitcoin aussetzen möchten, dann imho nur mit einem echten Kredit, so wie es zum Beispiel @Quarzer getan hat.
Wie meinst du das? Dass die Lebenszeit einer offenen Position Einfluss auf die Höhe der relativen Gebühren hat oder dass man insgesamt lediglich mehr bezahlt hat?
Hebeltrading ist nichts was man mal eben so anfangen sollte. Das braucht viele Stunden an Vorbereitung, du musst verstehen was du tust, Risiko Management betreiben und eigene Strategien entwickeln. Die leverage Produkte von bitpanda sind zudem nicht sehr gut und sehr unflexibel. Wenn du da wirklich mit anfangen willst dann würde ich dir richtige futures Börsen empfehlen und keine Broker. Generell verbrennt man sich dabei sehr schnell die Finger, musste ich kürzlich am eigenen Leib erfahren.
Versuch dein Glück mit minimal beträgen, aber versuch nicht dem Kurs durch hebel hinterher zu rennen.
Vor allem aber versuch es erstmal mit Demo trading
Oder lass’ es einfach direkt sein.
Spart Dir langfristig wahrscheinlich am meisten Zeit und Geld.
Man sollte sich einfach nur mal bewusst machen, dass Trader bei Banken genau nichts mit dem Daytrading des Retailers zu tun haben. Das ist einfach ein eigens geschaffenes Casino für Retailer. In dem vor allem eine Partei gewinnt; und zwar die Bank.
Da bin ich ausnamsweise mal deiner meinung ![]()
Bitcoin dippt wieder… Ich denke, die aktuellen Restriktionen dürften auch einen erheblichen Impact auf die mittel- und langfristige Kursentwicklung haben: Die Zahl derer, die für die progressiven Einschätzungen als Neueinsteiger und Nachfrager erforderlich sein werden, dürfte sinken. Gleichzeitig werden einige auch den Ausstieg aus Bitcoin suchen und das Angebot erhöhen.
Das wird die Kursentwicklung unweigerlich beeinflussen, vielleicht sogar degressiv gestalten.
Ich sehe die 100.000 auf absehbare Zeit nicht (mehr). Die ETF-Hype ist ja ebenfalls verflogen, wenn ich die Daten richtig interpretiere.
Ich denke, es ist Zeit für Limitorders um die 50, 40, 30 und sogar 20 k€…?
Die ETFs sind (in Hong Kong) doch erst ab dem 30.04. handelbar. ;)
Ja… manche Leute sind aber einfach zu neugierig und wollen das mal ausprobieren.
Daher würde ich denen dann raten, es mit Kleingeld auszuprobieren anstatt es mit einem DemoTradingAccount zu versuchen. Denn Zweiteres ist wie Poker spielen ohne richtigen Einsatz. Man spielt anders. Mit minimalem Kleingeld macht man aber immerhin die ganze Palette der Gefühle mit.
Hebeltrading halte ich für Spielerei/Casino; und hier muss man auch aufpassen! Kann spielsüchtig machen. (Davon abgesehen, dass man vielleicht versucht seine Hodlposition „abzusichern“ wenn man meint, es geht erstmal ein paar Wochen gen Süden o.ä.)
Hebeltrading halte ich für Spielerei/Casino; und hier muss man auch aufpassen! Kann spielsüchtig machen.
Leider fast so sicher wie das Amen in der Kirche.
Entweder wird man süchtig, weil man am Anfang einmal Glück hat oder man wird süchtig, weil man „nur noch die Verluste zurückgewinnen“ möchte.
Mir ist schon klar, dass da auch individuelle Dispositionen mit hereinspielen, aber Dopamin wirkt über alle Gehirne hinweg schon ziemlich ähnlich.
Wir haben über 1,3 Millionen Menschen mit Glücksspielstörung in Deutschland. Wir brauchen nicht noch mehr.
Man kann vieles aus Neugier ausprobieren. Manchmal ist es jedoch vielleicht klüger gleich die Finger davon zu lassen. ![]()