Buy the fu**ing Dip NOW

Stimmt. Wenn jemand den Preis nur als Zahl betrachtet, wird er andere Entscheidungen treffen als jemand, der den Preis als langfristigen Indikator für Adoption sieht. Wieder andere betrachten den Preis als Maßstab für ihren persönlichen Vermögenszuwachs.

Ich halte es schon für wichtig, sich bewusst zu machen, warum man einen bestimmten Preis überhaupt betrachtet und welche Bedeutung man ihm gibt. Denn daraus entstehen Handlungen.

Was ich allerdings etwas lustig finde, ist der Vorwurf, ich würde Hopium verbreiten. Ich bin doch nicht euer emotionaler Support-Hamster für rote Kerzen. Wenn jemand emotional bei Bitcoin eingestiegen ist, dann war das doch nicht meine Entscheidung. Wenn jemand bei 100.000 euphorisch kauft und bei 70.000 panisch wird, dann ist das doch ebenfalls nicht meine Emotion.

Ich habe hier weder versprochen, dass Bitcoin morgen steigt, noch dass nächste Woche der Mondflug startet. Im Gegenteil. Ich schreibe ständig über Zeit, Konsequenzen, Geduld, Wahrnehmung, Emotionen und darüber, dass der Markt macht, was er machen will. Wenn das bereits als Hopium gilt, dann ist mittlerweile wahrscheinlich jede Form von Gelassenheit Hopium. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Nein. Ich verbreite keine Hoffnung. Ich verbreite auch keine Angst. Ich beschreibe lediglich meine Sichtweise. Wenn jemand daraus Hoffnung macht, gehört die Hoffnung ihm. Wenn jemand daraus Angst macht, gehört die Angst ebenfalls ihm. Das ist ein bisschen wie bei einem Spiegel. Der Spiegel erzeugt das Gesicht nicht. Er zeigt es nur.

Viele denken, andere Menschen würden ihre Emotionen erzeugen. Dabei bringen sie die Emotionen oft schon selbst mit.

Ich sitze hier nicht als Seelsorger für Bitcoin-Kurse. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Wer emotional gekauft hat, muss sich irgendwann mit seinen Emotionen beschäftigen. Wer rational gekauft hat, ebenfalls. Und wer gar nicht gekauft hat, trägt wiederum die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidung. Am Ende sitzen wir alle im selben Boot. Wir handeln. Permanent. Selbst dann, wenn wir glauben, gerade nichts zu tun.

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Der Preis ist der Preis ist der Preis. Was gibt es dazu zu diskutieren? Egal ob in USD, EUR, CHF oder NOK, der Preis für einen Bitcoin ist heute niedriger als letzte Woche.

Das hat nichts mit der Temperatur zu tun (im Gegensatz zu Gold hat Bitcoin nicht mal einen Schmelzpunkt) oder der „Akzeptanz“, sondern ist ganz normales Marktgeschehen.

Bitcoin als Assett ist einfach extrem „aufgeladen“ und wird preislich von der internationalen Finanzwelt bewegt. Da ist es egal, ob die Pizzabude gegenüber Sats aktzeptiert.

Momentan sind immer noch KI Werte vielversprechender als ein digitales Geld, dessen Notwendigkeit in der westlichen Welt noch nicht ganz erkannt wird und das keinen Cashflow generiert. Deswegen fällt der Preis. Und natürlich der magische Zyklus.

Same with communications. Du kannst nicht nicht kommunizieren. Aber Menschen geben anderen gern die Verantwortung für ihre Entscheidungen, Emotionen oder fühlen sich persönlich angegriffen und rechtfertigen ihre eigene Entscheidung. Ich sag ja; Selbstoffenbarung. Aber ich bin auch kein Therapeut, der dann ergründet, warum jemand nicht hinter seiner eigenen Entscheidung steht.

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Und das stimmt eben nicht.

Geld ist eine Ware wie jede andere. Sein Wert schwankt. Wertemaßstab kann theoretisch alles sein. Vielleicht wurden in den letzten Tagen massig Eier produziert und so verhält sich der Preis. von BTC in Eiern gemessen völlig anders als in einer FIAT-Währung.

Es gibt eben nicht einfach „DEN“ Preis.

Es gibt immer nur Handelspaare.

Ich glaube du hast meine Analogie nicht verstanden.

Das der Preis nichts mit der Temperatur zu tun hat ist klar.

Allerdings lässt sich die mittlere Teilchengeschwindigkeit messen, welche der Temperatur zugrunde liegt.

Beim Bitcoin lässt der Preis allerdings nicht direkt aussagen über die Kaufkraft zu, wobei das gerade das Merkmal ist, worum ist bei „geldigen Tauschmitteln“ geht.

Aber Bitcoin hat eben das Potenzial als (relativ) unveränderlicher Wertemaßstab zu fungieren, da zumindestens ausgeschlossen werden kann, dass ab einem gewissen Punkt weitere Einheiten hinzukommen.

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Am meisten nervt eigentlich an den kleinen Kursen nur, dass sie wohl recht wahrscheinlich bis zum 01.01.27 nicht nennsnwert steigen werden.

Je nachdem was sich unsere Herren Politiker ausdenken werden, kann es sein, dass es dann dort den Stichtags-Kurs gibt, der natürlich je höher desto besser wäre. Wenn wir aber da auch irgendwo zwischen 40 und 80k rumdümpeln, hat kaum einer nennenswerte steuerfreie Gewinn. Wäre schon kacke :D

Warum ist das für dich an diesem Datum wahrscheinlich?

Ja, natürlich ist ein Preis immer ein Verhältnis zwischen zwei Gütern. Ein Bitcoin ist ein Bitcoin, ein Euro ist ein Euro.

Aber wir leben immer noch im Jahre 2026, wo der US Dollar die führende Währung ist, in der selbst Chinesen ihre Elektroautos oder seltenen Erden bepreisen, wenn sich ein interessierter ausländischer Käufer findet. Märkte einigen sich also auf Referenzgrößen und das sind Fiatwährungen, momentan unangefochten der USD, um dieses Verhältnis standardisiert auszudrücken.

Wenn ich also vom Preis spreche, meine ich diese marktübergreifende Referenz: den aktuell beobachtbaren Wechselkurs von Bitcoin gegen die dominierenden Abrechnungseinheiten wie USD oder meinetwegen EUR.

Dass man theoretisch auch Gold, Öl, Ochsenköpfe oder irgendetwas anderes als Maßstab nehmen könnte, ändert nichts daran, dass sich reale Märkte auf sehr wenige dominante Preisanker einigen.

Deshalb ist „der Preis“ im ökonomischen Sprachgebrauch keine metaphysische Aussage, sondern eine praktische Aggregation vieler Handelspaare.

Weil es wahrscheinlich ist, dass wenn eine Steuerbefreiung abgeschafft wird, es gut sein kann, das je nach Modell ein Stichtag kommt. Im Regelfall ist das ein 01.01. … daher 01.01.2027

Du hast von einem wahrscheinlichen Preis gesprochen, nicht von einem wahrscheinlichen Datum

Jupp… glaubst du, dass BTC in den nächsten 6,5 Monaten signifikant richtig ATH laufen könnte? Das wäre absurd und unfassbar bullish.

Es klingt bei dir so, dass nur deswegen, weil die Kurse klein sind, der Preis nicht steigen wird. Wären es große, dann schon. Ergibt keinen Sinn für mich.

Wenn es so gemacht wird wie bei Aktien, alle steuerfreien Altbestände sind beim Verkauf in der Zukunft steuerfrei, ist der jetzige Kurs egal

Wenn…. Aber das würde ja weniger Steuern bedeuten :D Wäre natürlich die beste aller Möglichkeiten, falls überhaupt was kommt.

Wenn immer wieder die Gleichbehandlung mit Aktienbesteuerung als Grund vorgebracht wird drängt es sich doch geradezu auf das ggf. genauso einzuführen.
Es wäre ausserdem lukrativ bei (vermeintlichen) Tiefpreisen die steuerfreie Haltefrist abzuschaffen. Dann machen erstmal alle die danach kaufen Gewinne und nicht Verluste die sie dann ggf. absetzen.

BitBO Bitcoin Fear and Greed Index

Ich habe da keine feste Quelle, meistens sehe ich mir den von Coinglass oder CoinMarketGap an – gestern war es mal der von BiTBO.

Wieder nen -4% Start in den Tag. :D Letzte Woche Freitag nen doofen Zeitpunkt für mein Invest erwischt. Aber in 10 Jahren wird mir das egal sein. Jetzt einfach Kram verkaufen und dann rein in die Sats

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Tztz, kaum ist man aufgestanden und guckt hier rein, schon wieder nur die üblichen Doktor-Spiele!

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Daran gibt es nichts wegzudiskutieren. Internationale Märkte brauchen einen gemeinsamen Maßstab, um Preise auszudrücken. Das ist heute überwiegend der Dollar. Aber nur weil etwas die aktuelle Referenzgröße ist, bedeutet das nicht automatisch, dass es der eigentliche Bezugspunkt der Realität ist :slightly_smiling_face:

Vor Jahrhunderten wurden Werte in Muscheln, Gold, Silber oder anderen Dingen ausgedrückt. Heute überwiegend in Fiatwährungen. Die Referenzgrößen ändern sich mit der Zeit.

Stell Dir vor Du springt von einem Hochhaus und während des Falls diskutierst Du, ob die Höhe nun in Metern, Fuß oder Zoll gemessen werden sollte. Die Diskussion ist nicht falsch. Aber sie beschäftigt sich nicht mit dem Wesentlichen. Denn völlig unabhängig davon, welche Einheit verwendet wird, wartet unten der Boden Dich. Bitcoin ist dieser Boden :grin:
Der Dollar beschreibt aktuell nur die Entfernung zum Boden. Bitcoin ist aber dieser Boden selbst.

Menschen können sich jahrelang darüber streiten, wie viel Geld geschaffen werden sollte. Sie können darüber diskutieren, ob Schulden wichtig sind oder nicht. Sie können glauben, man könne Konsequenzen dauerhaft verschieben. Sie können neue Modelle entwickeln, neue Theorien aufstellen und neue Geschichten erzählen. Eine Zeit lang funktioniert das sogar. So wie jemand eine Zeit lang fallen kann und dabei das Gefühl hat, alles sei in Ordnung. Doch irgendwann trifft jede Theorie auf die Realität. Irgendwann kommt der Moment, an dem Knappheit wieder wichtig wird. Irgendwann kommt der Moment, an dem Zeit wieder wichtig wird. Irgendwann kommt der Moment, an dem Ursache und Wirkung wieder wichtig werden.

Bitcoin ist nicht die Konkurrenz zum Dollar. Bitcoin ist das was immer da war und auf das man früher oder später trifft, egal welche Geschichte man sich vorher erzählt hat. So wie die Gravitation nicht verschwindet, nur weil Menschen unterschiedliche Meinungen über sie haben. Die Gravitation diskutiert nicht. Der Boden diskutiert nicht. Bitcoin diskutiert ebenfalls nicht. Bitcoin macht einfach weiter. Block für Block. Jahr für Jahr. Während Menschen über Bewertungen, Kurse, Narrative und Theorien sprechen.

Mich interessiert der Dollar als aktuelle Maßeinheit durchaus. Ich lebe schließlich in dieser Welt. Aber noch mehr interessiert mich der Boden darunter. Denn am Ende entscheidet nicht das Maßband darüber, was Realität ist. Sondern die Realität selbst.

So, da sind die 62 – bin schon gespannt ob wir die halten können.

Nein. Willst wetten? :grinning_face: