Umgekehrt wird da ein Schuh draus. Es ist die Arroganz und Selbsterhöhung einer kleinen Gemeinschaft, die meint, dass das, was sie vertritt, eine Art Geheimwissen wäre, was man, wie eben in Sektenstrukturen erst einmal erlernen müsse.
Rabbithole, Study Bitcoin usw. usf.
Ja, die technische Seite ist nicht einfach. Die braucht es aber nicht um zu verstehen was ein hartes Geld ist und das Bitcoin eines ist.
Also wenn man sich davon löst und mal von seinem hohen Ross hinabsteigt, dann wird man schnell erkennen können, dass die meisten Menschen sich einfach nicht dafür interessieren. Aus den verschiedensten Gründen.
Der Fehler ist, anzunehmen, die Verbreitung würde dadurch getrieben bzw. nicht getrieben, dass die Menschen irgendwas wahnsinnig kompliziertes nur noch nicht richtig verstanden hätten.
Wenn du so argumentierst, kannst du so bis in alle Ewigkeit argumentieren. Du kannst bei fehlender Verbreitung noch in 100 Jahren sagen, ja, die Menschen haben Bitcoin nur noch nicht verstanden…
Aber was bringt es? Diese Sichtweise ist also nicht nur falsch, sondern sie bringt einen auch nicht weiter.
Besser wäre es, zu akzeptieren, dass da kein Interesse ist und Erzählungen zu finden, die eben Interesse wecken. Dafür müsste man aber eben seine Arroganz ablegen und aufhören von oben herab zu predigen. ;)
Wenn es um die Kerneigenschaften von Bitcoin geht ist es fast wie mit der Mathematik und Logik. Und aus diesen Eigenschaften logisch die Vorteile abzuleiten ist auch keine spekulative Meinung sondern hart an der Vernunft.
Und ja, wenn man einmal eine gewisse Wahrheit erkannt hat, und merkt wie esoterisch, ideologisch und irrational die breite Menge an Menschen sich verhält, dann kann man sich besonders klug und erleuchtet vorkommen. Heiße ich nicht gut, weil schadet dem Character und man läuft Gefahr Arroganz über die Vernunft zu stellen, aber psychologisch nachvollziehbar und beobachtet man als soziales Phänomen immer wieder bei Menschen. Allerdings tritt das Phänomen nicht nur bei unbestreitbaren Erkenntnissen auf. Der Kern dieser Arroganz kann aus mathematischer Logik bestehen aber auch aus Wahnvorstellungen, wie etwa bei religiösen Gruppen. Das scheint also eher eine allgemeine Eigenart von Menschen zu sein. Mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Bei politischen Gruppen ist es nicht viel anders.
Mich interessiert weniger dieses Verhalten von Menschen sondern was im Kern der Sache steckt. Und bei Bitcoin sind die Eigenschaften doch ziemlich eindeutig?
Ich glaube nicht dass das bei Bitcoin so lange dauern wird. Aber mit vielen anderen Dingen verhält es sich genau so. Geh mal 100 Jahre zurück. Wieso haben die Menschen damals vieles nicht verstanden was heute als aktueller Stand der Wissenschaft oder des Allgemeinwissens gilt? Und was verstehen wir heute nicht sondern erst in weiteren 100 Jahren? Wenn Bitcoin in diesen Dekaden scheitert, dann vermutlich weil die Menschen noch nicht bereit sind. Wie mit vielem anderen auch.
Deswegen ist die Annahme, die Menschen hätten Bitcoin noch nicht verstanden ja auch Quatsch. Bitcoin ist längst in den MSM angekommen. Wer will, der hatte Zeit genug sich damit zu beschäftigen und oberflächlich hätte für die Eigenschaften schon ausgereicht.
Also die fehlende Verbreitung damit zu erklären, dass „man Bitcoin noch nicht verstanden hätte“ ist absurd. Und noch absurder wird es, wenn man das den Leuten unterstellt die wirklich Vermögen haben.
Vielleicht unterschätzt du die Arroganz der Masse?
So gesehen hatten Menschen immer wieder genug Zeit um wichtige Erkenntnisse zu erlangen. Aber es dauert immer eine gewisse Zeit. Häufig geht es ja nicht nur um Logik und Vernunft. Viele andere Aspekte prägen das Verhalten und Denken der Menschen. Das erstmal eine kleinere Gruppe eine Erkenntnis erlangt ist völlig normal. Das die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt, war astronomisch und mathematisch gesehen irgendwann ziemlich eindeutig für viele Individuen. Aber die breite Masse bis hin zu angesehenen Individuen, haben sich lange dagegen gewehrt. Sie haben es nicht verstanden oder wollten es nicht verstehen, weil x andere Aspekte ihr Denken kontrollierten.
Von Bitcoin gehört hat so ziemlich jeder schonmal mittlerweile. Es geht nicht darum, ob man ihn versteht oder nicht, sondern ob man sich für ihn interessiert oder nicht.
Und Interesse an Anlagemöglichkeiten kann man doch wohl zumindest den Vermögenden nicht absprechen. Was bedeutet das also, wenn die ihn nicht kaufen? Also nicht umschichten, so wie Saylor das „prognostiziert“ hat?
Klar, kann irgendwann passieren. Aber warum später und nicht jetzt? Also es gibt doch keinen Grund zu warten, denn Bitcoin ändeer sich ja nicht und die politische und ökonomische Situation wird ja nicht besser.
Also irgendwie scheinen viele das anders zu bewerten als unsere youtube Prediger im Kaninchenbau. Vielleicht sollten die mal ein wenig frische Luft schnappen und an die Oberfläche kommen. ;)
Es hat sie nicht interessiert. Nochmal: Diese Arroganz den Leuten zu unterstellen sie würden zu anderen Schlussfolgerungen kommen und anders handeln weil sie irgendwas nicht verstünden, die ist a) falsch und b) führt die zu nichts (gutem).
Das kannst du über jemanden sagen mit dem du dich unterhälst, von dem du einschätzen kannst, wie er denkt, warum er wie handelt usw.
Aber das taugt doch nicht zur Analyse über das Kaufverhalten von Massen. Du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, Millionen Menschen seien zu blöde Bitcoin zu verstehen und würden ihn deswegen nicht kaufen.
Aber du glaubst ja auch nicht das Menschen sofort jede vernünftige Sache annehmen, nur weil sie mal davon gehört haben. Die Geschichte erzählt doch von dem schwierigen Kampf der Vernunft. Wie wir nur langsam Wissen anhäufen und die Welt allmählich besser verstehen. Jeder aktuelle Zustand einer Kultur setzt einer Veränderung einen gewissen Widerstand entgegen. Egal wie logisch und nützlich gewisse Erkenntnisse und Erfindungen sind.
Jede Neuerung braucht Zeit. Und häufig muss sich nur eine Minderheit tiefgehend damit befassen, damit der Erfolg davon im Alltag der breiten Masse landet. So verhält es sich mit Physik und Technologie. Die wenigstens interessieren sich dafür, aber alle nutzen die Erfindungen daraus und vieles davon ist auch Allgemeinwissen. Kann eigentlich eine beliebige Person aus der Gesellschaft erklären, wieso er daran glaubt, das die Erde um die Sonne kreist und nicht die Sonne um die Erde?
Also entweder kann die Person das nicht wirklich begründen und muss sich darauf berufen dass es nun mal so gelehrt wurde und es jeder so sieht oder die Person kann auch ohne naturwissenschaftliche Ausbildung argumentieren wieso das so ist. Wenn das aber so einfach ist, wieso mussten Menschen früher sogar mit ihrem Leben dafür zahlen wenn sie versucht haben das anderen zu erklären.
Das gute ist, das Wissen langfristig stärker ist als Interessen und Arroganz. Das zeigt die Geschichte. Es kann sehr übel werden und sehr sehr dumm. Aber irgendwo und irgendwann setzt sich doch das durch was näher an der Vernunft ist. Weil das Überlegenheit bedeutet und Bitcoin bietet Vorteile und damit Überlegenheit gegenüber das alte System.
Nein, ich sage doch die ganze Zeit, dass es Interesse braucht. Das ist keine Frage ob man Bitcoin versteht oder nicht, sondern ob man sich dafür interessiert oder nicht. So schwer wie „ihr“ immer tut, ist es nicht, Bitcoin zu verstehen.
Aber offenbar ist es schwer mich zu verstehen, denn ich wiederhole mich nur noch. ;)
Du scheinst von sowas auszugehen: Person x hört von Bitcoin, interessiert sich für ihn und versteht ihn nicht bzw. muss er ihn erst studieren, was eben dauert.
Und das ist dann deine Erklärung dafür, dass sich Bitcoin noch nicht so verbreitet hat.
Ich gehe von sowas aus: Person x hört von Bitcoin und interessiert sich oder eben nicht…
Und das ist die Erklärung, warum er sich nicht so verbreitet hat…weil sich zu wenige für ihn interessieren.
Und an dem Punkt muss man ansetzen und eben interessante und glaubhafte Geschichten erzählen die Interesse wecken.
Und dafür ist Arroganz und „study Bitcoin“ eben nicht sehr zuträglich. Alles was bei den meisten Menschen aktuell ankommen dürfte in Summe, ist, dass Bitcoin ein spekulatives Asset für die Eliten ist. Und niemand, außer „euch“ hier, mag eigentlich Eliten. ;)
Bin kein Goldbug, dennoch seid 2022 ist Gold in USD über 200% gestiegen. Da sind 18% zu verkraften. Interessant wäre der Gold Bitcoin Chart Vergleich. Hier wird es sicherlich eine Annäherung im Chart geben.
Ich gehe von dass aus: Drei Personen hören von Bitcoin. Einer interessiert sich dafür, beschäftigt sich damit und versteht es. Einer interessiert sich auch dafür aber versteht es nicht oder hat andere Interessen es abzulehnen. Und der dritte interessiert sich nicht dafür und hat keine oder eine von irgendwo aufgeschnappte Ansicht dazu.
Und das ist dann die Erklärung für das was wir jetzt sehen
Das ist aber nur einer der möglichen Reaktionen. Für die Verbreitung von Bitcoin reicht es aber wenn es genug andere gibt die sich dafür interessieren und es auch verstehen.
Ich weiß was du meinst. Aber diese Aussage klingt trotzdem irgendwie lustig. Weil Bitcoin hat sich sehr stark verbreitet. Von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Dinge war dass ein beachtlicher Weg und immer noch stehen die Zeichen auf Wachstum. Und das obwohl sich viele dafür nicht interessieren, was egal ist, weil es nur eine Momentaufnahme ist und diese Leute irgendwann trotzdem die Erkenntnisse und Erfindungen basierend auf Bitcoin nutzen werden.
Das Gold so abbaut überrascht mich auch total, spannend ist auch wie viel Fiat bei solch einem Gold Rückgang vernichtet wird. Evtl ist das auch der Sinn
Meines Erachtens ist selbst das viel zu optimistisch. Glaube ich den Statistiken, halten nur 3,3% der deutschen Bitcoin. Von drei Personen einer, allerdings nur, wenn man unterstellt, das keiner der neuen Bitcoiner Orange Pillen würde. Tun sie aber, nicht alle, aber ein Teil von ihnen.
Deshalb halte ich 1 von 10 für realitätsnaher, aber immer noch zu hoch. Vielleicht 1 von 20? Wer weiß das schon.
So ist es: Ich habe ja hier mal einige Beispiele genannt, wo Menschen Technik „nicht richtig verstanden“ haben.
Um eines heraus zu picken: Wenn die Menschen verstanden haben, wie wichtig Privatspäre und Datenschutz sind, werden sie ganz sicher keine Smartphones mit Android oder iOS mehr verwenden, werden sich keine Apps für kontaktloses Zahlen, keine Krankenkassen- oder Einzelhandels-Kundenapps mehr installlieren. Glaubt jemand, dass sie das jemals „verstehen“ werden? Ich jedenfalls nicht, denn selbst bei den meisten von euch endet das Checkertum am Smartphone oder im Auto.
Und so kann der Checker hundertmal behaupten, die Leute müssten Bitcoin einfach nur studieren und es verstehen - Bullshit! Nix müssen die, nix machen die! Die nutzen ihre Lebenszeit lieber mit für sie angenehmen Dingen.
So sehe ich das auch. Bitcoin hat sein „Marktpotential“ ausgeschöpft und den Zenit seines Produktlebenszyklusses u.U. überschritten.
Ich glaube einfach die Macht der Propaganda wird hier unterschätzt.
Ständig sagen uns die Medien, wer BTC Kauft dem faulen die Eier ab.
Ein Gutmensch darf sich nicht mit BTC beschäftigen weil blahblahblah.
Denkt doch nur an die große Plandemie.
Wie viele Menschen haben daran geglaubt? Sich eine oder mehrere potentiell tödlichen Injektionen mit einer Eugenik Plörre verabreichen lassen? Denke ca. 75 % waren so sau dumm bzw. empfänglich für Propaganda.
Die Menschen sind so bescheuert. Sie tuen was ihnen gesagt wird.
Gesagt wird BTC ist pöhse Finger weg davon. Da wird sich dann dran gehalten.
In den Medien wird ja immer nur die Wahrheit gesagt. Das wissen doch alle. 99 Prozent der Dummen sind sich da einig. Immer schön mit den Strom schwimmen.
Genau, selbst wenn man die besten Geräte verwendet gibt es zwei Aspekte. Agiert man wie ein Profiler, geht man in der Zeit weit zurück und findet garantiert etwas was man braucht. Bei Ross Ulbricht war es eine simple Gmail Adresse.
Das war eine andere Zeit, denn heutzutage liegen viele Fehler im Social Media, auf Webseiten, anmelden usw. (Hast du nicht deinen Bitrefill Moment erlebt?) Bin genauso gefährdet, mache da keine Ausnahme. Der neuste Schrei ist die „Killchain“. Man verknüpft einfach all diese Dots und kann so das Ziel ausschalten.
Sag ich immer wieder. Ich verstehe auch die Argumentation vom Doktor nicht - auf der einen Seite behauptet er, dass alle nur falsch erzogene und gehirngewaschene Sklaven des Kapitalismus seien, auf der anderen Seite sollen diese Sklaven aber plötzlich das durchaus komplexe Problem unseres Geldsystems durchschauen und das Konzept des Bitcoins easy durchblicken können.
Wieviele durchaus intelligente Menschen haben bei Bitcoin jahrelang gebraucht, um von einer Ablehnung zu einer Überzeugung zu kommen? So einfach ist es halt nicht. Und das hat auch nicht unbedingt was mit „verstehen“ zu tun. Für viele gibt es auch einfach noch keinen Bedarf an Bitcoin, so wie es für sie keinen Bedarf an Gold, Aktien oder ETFs gibt. Entweder weil sie gar nix haben oder eben das Problem der Inflation nicht wahrnehmen (wollen) oder anderweitig damit umgehen.
Bitcoin ist keine Firma, hat keinen Masterplan und kein Marketing. Es gibt keine Meilensteine die erreicht werden müssen oder sonstwas. Bitcoin ist einfach da und die Menschen können damit anstellen was sie wollen. Und dafür sind wir schon verdammt weit gekommen - keine Ahnung wie man da so rumjammern und von Versagen faseln kann.
Ganz so freiwillig bleibt das auf Dauer vermutlich nicht. Spätestens dann, wenn die für sie „angenehmen Dinge“ nicht mehr im gleichen Maße konsumierbar sind, setzt ein Umdenken ein, einfach aus Eigeninteresse. Wenn Kaufkraft schwindet und Vermögen real erodiert, entsteht automatisch Druck, sich mit den Ursachen zu beschäftigen.
Gerade vermögendere Gruppen und die Oberschicht reagieren sehr sensibel auf realen Vermögensverlust. Wenn dort spürbar wird, dass das bestehende System nicht mehr zuverlässig funktioniert, werden sie sich zwangsläufig nach Alternativen umsehen. Am Ende ist es also weniger eine Frage von „müssen wollen“, sondern von ökonomischer Realität. Es ist kein Zufall, dass aktuell immer mehr Vermögensverwalter ihren Kunden eine Bitcoin-Allocation von 2-4 % empfehlen. Und wir sind gerade mal am Anfang, die Bühne für Bitcoin als seriöses Asset wird gerade erst aufgebaut.
=> Die Türkei gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Krypto-Nutzungsrate. Schätzungen zufolge besitzen oder nutzen etwa 40 bis 47 % der türkischen Bevölkerung Kryptowährungen. Diese hohe Zahl ist primär eine Reaktion auf die hohe Inflation und den Wertverlust der türkischen Lira.
Nicht alles Bitcoin… Bitcoin only habe ich keine Schätzungen gefunden, aber das meiste dürfte Bitcoin sein.