Buy the fu**ing Dip NOW

..mir juckt´s auch in den Fingern, aber wenn ich mir meine anstehenden Ausgaben bis einschließlich Mai anschaue, nix gut zuviel wegzunehmen.:persevering_face:

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Bitcoin first! :index_pointing_up:

Im Heuhafen des schlechten Contens gibt es ein Youtube-Video, welches die aktuelle Lage bei Bitcoin aus meiner Sicht gut, aber zumindest emotional nachvollziehbar behandelt. Aber Achtung: Demnach sind wir noch lange nicht am Boden, also spart euch euer cash, es wird noch weiter dippen!

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Schönen guten Morgen, das Video gucke ich mir gleich mal an. Vorher sehe ich es so wie du, wenn aktuell zögerlich reingehen. Wenn´s noch mehr rutscht, dann kann man ja etwas mutiger werden. Immer so wie man sich noch wohl fühlt. PS: Ich bin froh, dass ich keine Kredite für irgendwas anderes (ausser Immos laufen habe). Da hätte ich kein gutes Gefühl, wenn ich den bei nem Kurs von 100k genommen hätte und jetzt die der aktuelle Wert…ich weiß, es werden wieder bessere Zeiten kommen, könnte aber dauern………

Was genau hat sich technisch geändert?

Der Preis in Fiat ist gefallen. Das ist keine „Lage“, das ist eine Bewertung in einer anderen Einheit. Wenn ein YouTube-Video „emotional nachvollziehbar“ ist, dann sagt das schon alles.
Es behandelt Gefühle und nicht das Protokoll. Dieses „Achtung!!! Spart euer Cash!!!“ ist wieder genau das, was angeblich kritisiert wird: ein neues Narrativ.

Vor ein paar Monaten hieß es: „Jetzt oder nie! Nie wieder unter 100k!“
Jetzt heißt es: „Achtung! Es geht noch viel tiefer!“
Das Muster ist identisch. Nur die Richtung der Emotion hat sich gedreht. Bitcoin selbst hat sich nicht gedreht.

Wenn man ehrlich ist, geht es nie um „die Lage bei Bitcoin“, sondern immer um die Lage im Kopf der Marktteilnehmer. Wer gehofft hat, schnell reich zu werden, ist enttäuscht. Wer gehofft hat, dass Institutionelle alles tragen, ist irritiert. Wer gehofft hat, dass Narrative Realität erzwingen, ist ernüchtert. Das sind alles menschliche Prozesse. Aber sie sind nicht Bitcoin.

Bitcoin ändert sich nicht, also müssen sich die Erwartungen ändern. Vielleicht ist es gesünder, ihn einfach Bitcoin sein zu lassen, ohne Hoffnungen, ohne „Achtung!“, ohne Heilsversprechen.

Der Maßstab bleibt. Die Geschichten wechseln.

Ein Maßstab reagiert nicht auf Kommentare, er bleibt stehen, während Meinungen kommen und gehen. Bitcoin läuft weiter - unabhängig davon.

Menschen bleiben menschlich: emotional, widersprüchlich, erzählend.
Doch ein Maßstab altert nicht.

Bitcoin ist das,
was übrig bleibt,
wenn alle Geschichten verstummen.

Du kannst glauben, was du willst.
Der Maßstab wartet.

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Ahh ChatGPT ist auch schon wach :blush:

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Solange BTC unter 70k$ steht, stecke ich jeden Euro, den ich zuviel habe, in Bitcoin.
Cool, wenn Reisekosten erstattet werden, dann kann man gleich bissel nachkaufen :slight_smile:

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…tja, da gib es bei dem ein oder anderen eben Verpflichtungen: Immos, die kosten eben (ja KLUMPENRISIKO bei Vermietung) zusätzlich die selbstbewohnten, sind eben nicht von der Liste zu nehmen. Erstens: Rücklagen bilden/erhöhen. Da kommen dann alle paar Monate: Grundabgaben, Versicherungen, Wartungen/Instandhaltungen der Heizungen und Schornsteinfeger, etc.…es läppert sich.

Die Kosten einer selbstbewohnten Immobilie kann man strecken & ggf. streichen oder auf andere Jahre schieben. Instandhaltungen müssen ja nicht sofort gemacht werden, solange es keine kritischen sind. Eventuell kann man auch mal versuchen 1 ganzes Jahr keinen Cent ins Haus zu stecken (Reperaturen, Optimierungen & Co.).

Bei meinem Haus habe ich viele Punkte, wo andere meinten, dies müsste sofort gemacht werden :slight_smile: Ich sehe dies eher locker. Wenn Bitcoin wieder über 100k$ steht, kann ich ja anfangen ein paar Punkte abzuarbeiten.

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Hey, wir haben hier ja schonmal geschrieben. Ich wohne auf nem sehr teuren Pflaster (LUXUSPROBLEM) aktuell zahlen wir(zu zweit) für mein geerbtes Elternhaus und unser Haus; 15.2. 15.5. 15.8. 15.11. jeweils die Grundabgaben, dann brauchste noch Versicherungen für jedes Objekt: Gebäude, (zusätzlich Hausrat und Haftpflicht) wenn man auf Nummer sicher gehen möchte. [Hinzu kommen 2 Wohnungen, wo man auch immer mit den Grundabgaben in Vorleistung geht]. Damit möchte ich darauf aufmerksam machen, dass man diese Kosten nicht aufschieben kann. ;)

Aber wirklich, Radieschen schreibt immer den gleichen Quatsch. Wenn jemand 5 oder 6-stellige Beträge durch den aktuellen Dip verloren hat, dann ist er ganz schön im Arsch, wenn er jetzt plötzlich eine größere Summe Geld braucht (Heizung oder Auto kaput z. B.). Nicht jeder kann die Verluste jahrelang aussitzen.

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Doch jeder kann, die Frage ist nur, ob man den einfachen Weg gehen möchte (Assets verkaufen, damit die Heizung repariert wird).
Oder sich in das Thema einzuarbeiten & notfalls selber die Heizung zu reparieren, dafür dann aber die Assets nicht verkaufen zu müssen.

Ich habe aktuell auch keine Heizung, das ist kein Weltzusammenbruch. Das Leben geht weiter.

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Naja also dann war man aber halt mit zu viel Geld von Anfang an investiert. Ansonsten sehe ich jetzt kein Problem mit 5 oder 6 stelligen unrealisierten Verlusten. Bei Bitcoin weiß man ja zum Glück genau, worauf man sich einlässt. Aber ja @Radieschen könnte gerne immer bevor er postet die AI die Posts kürzen lassen :joy:

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Es gäbe ja dann statt Notverkäufen immernoch einen Firefish Kredit o.ä. Wenn man 6-stellig verloren haben sollte, ist eine defekte Heizung oder ein Auto schon auch zwischenfinanzierbar.

Klar, fühlt sich das Wissen 100k unter dem besten Verkauf zu sein blöd an. Aber wenn man nun an Notverkauf denkt, dann muss man ja der Meinung sein es hätte sich an Bitcoin irgendwas verändert. Hat es meiner Meinung nach nicht, deshalb denke ich an „gut kaufen“ statt „schlecht verkaufen“.
=> Wenn jemand jetzt denkt an Bitcoin hätte sich fundamental etwas geändert, dann war er definitiv zu hoch investiert.

Es geht nicht um die Fundamentaldaten von Bitcoin, es geht einzig um den Kursverlust oder künftigen Gewinn darauf. Das kann ein bedeutender Einschnitt sein.

Viele kommen erst mit dem Hype auf Bitcoin, weil die Medien, die Kollegen, der Taxifahrer usw. darüber sprechen. Man überlegt kurz, nimmt sich ein Kredit, auch dass ganz Easy & steigt bei 120k ein, schläft vor Erschöpfung, wacht auf und hat nur noch 60k inkl. Kreditabzahlung. So einfach ist der Schrecken.

Das würde jeden von uns durchschütteln. Besonders wenn man der Frau erklären muss es wird jetzt doch kein Tesla. :sweat_smile:

Das wäre ziemlicher Wahnsinn. Wenn man nicht schaut, wo das letzte Tief war, und wie weit man davon entfernt ist, dass muss man wahrscheinlich einige Jahre nicht in die Kurse gucken, um nicht beunruhig zu sein.
Das ist dann aber echt Leichtsinn.

Standardprozedur sollte sein: Monatschart auf, da sieht man sofort: Letztes Bullenmarkhoch bei 69k, gefolgt vom Tief 15k. Risiko 80% zu fallen landet zwischen 30k - 40k. Will ich dann bei 120k kaufen? Vielleicht, aber nur mit Kleingeld.

Ich hasse neue Autos, weil was mittlerweile alles an „Assi-stenten“ vorgeschrieben ist, nervt mich unsäglich. Ich hasse Lenkeingriffe und ich hasse gegonge im Auto, wenn es nicht gerade wirklich wichtig ist (Motorschaden oder so).
Daher pflege ich lieber unsere alten Autos, und fahre die noch 30 Jahre…

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Dann hat man die falsche Frau …

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Ich schreibe hier bewusst strukturiert und ohne große Emotionen. Nicht, weil ich keine hätte, sondern weil Bitcoin Emotionen sowieso schon maximal triggert.

Gerade in Phasen wie jetzt, wenn Leute 5- oder 6-stellige Buchverluste sehen, Kredite laufen, Rechnungen fällig werden, sind Emotionen bereits im Raum.

Angst, Wut, Enttäuschung, Rechtfertigung. Das braucht keine zusätzliche Aufladung durch mich. Wenn ich also nüchtern schreibe, ist das kein „Quatsch“ und auch kein Bot-Gehabe. Es ist Absicht.

Bitcoin ist ein hochvolatiles Asset. Wer hier emotional reagiert, reagiert fast immer zu spät oder zu stark. Panikposts helfen niemandem, Euphorieposts helfen auch niemandem. Beides verstärkt nur die Ausschläge.

Ja, nicht jeder kann Verluste jahrelang aussitzen, aber genau deshalb ist es wichtig, zwischen „Bitcoin ist gescheitert“ und „mein Risikomanagement war nicht passend“ zu unterscheiden.

Das ist kein Vorwurf. Das ist Klarheit. Ich will hier niemandem Emotionen ausreden. Ich will auch niemandem welche aufschwatzen. Ich versuche nur, nicht noch Öl ins Feuer zu kippen.

Ein Forum ist oft laut. Bitcoin ist volatil. Beides zusammen erzeugt schnell Drama. Manchmal ist es sinnvoll, dass wenigstens ein paar Stimmen ruhig bleiben. Wer Emotionalität sucht, findet sie hier genug. Wer Struktur sucht, darf sie auch bekommen. Das ist kein Ego-Ding. Das ist Selbstschutz und vielleicht auch ein kleiner Beitrag zur Nüchternheit.

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Ich weiss das alles, es geht nur um das Verständnis bzw. nachzuvollziehendem was abgeht. Was alleine nur den Kurs betrifft. Viele hören im allgemeinen Gesellschaftgewirr etwas von Bitcoin. Der KollegeX, die KolleginY haben gekauft und wurden sowas von vermögend. Das geht schnell, man hat keine Ahnung von Kursverläufen, keine Ahnung von Wirtschaftszusammenhängen (selbst wenn, wir wissen es auch nicht) und dann geht man 100% und mehr rein.

Die Frau ist vielleicht nicht die Frau :woman: …eine andere vielleicht. Sorry Baby, bin ein Finanz-Desaster, nicht der Hero den ich vorgegeben habe. :sweat_smile:

Das Problem ist nicht der Kurs. Das Problem ist das Bild, das man sich selbst gegeben hat. Nach außen zu schauen hilft da nicht. Weder auf Influencer noch auf „Smart Money“ noch auf den Markt. Der Markt ist kein Gegner. Er ist nur ein Spiegel für Erwartungen.

Wenn man mit dem Gedanken reingeht: „Das muss funktionieren.“ „Das darf jetzt nicht fallen.“ „Ich habe mir das verdient.“ Dann ist man emotional all-in, bevor man finanziell all-in ist. Bitcoin zeigt in solchen Phasen nichts Neues. Er zeigt nur, wo jemand relativ zu Risiko, Erwartung und Selbstbild steht.
Und das ist hart. Hoffnung wird teuer, wenn sie nicht mit Verständnis hinterlegt ist.

Außen nach Schuldigen zu suchen, Medien, Wale, Narrative, beruhigt kurzfristig.
Aber langfristig muss man sich nur zwei Fragen stellen:

Was habe ich erwartet?
Und was hat sich objektiv geändert?

Manchmal ist die ehrlichste Erkenntnis nicht der Markt hat mich überrascht, sondern ich habe mich selbst überschätzt. Das ist kein Vorwurf. Das ist Wachstum.

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