BTC-Adoptionskampf - nichts für schwache Nerven

Welche Lobby sollte etwas dagegen haben fällt dir da eine bestimmte ein?

Die Bankenlobby!

Moin Gerd,
2 Dinge möchte ich Dir sagen:

  1. Die explodierende Geldmenge ist NICHT in näherer Zukunft das Ende der FIAT Geldsysteme. Wie Du an Japan richtig erkennst, kann das noch laaaaange andauern. Meine Vermutung ist, dass das auch nie für sich allein genommen die Ursache sein wird.

  2. Bitcoin als Religion? Soweit kommt’s noch. :slight_smile:
    Nein, Bitcoin ist Technik zum Anfassen und erleben. Installiere Dir einen 24/7 Node, sei Teil des Netzwerks und genieße den Trubel. Vergiss Deine Gier und halte finanziell den Ball flach. Dann wird es Dir wesentlich besser gehen.

Zum Geldanlegen gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, die weniger riskant sind. Und selbst den „Notgroschen“ kann man mit etwa 6% verzinsen - das ist derzeit noch ein positiver Realzins.

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Ja die ist mir auch als erstes in den Sin gekommen, weil sie dann keine Giralgeldschöpfung mehr betreiben kann.
Aber hätte ja sein können das es noch andere Interessengruppen gibt die das verhindern wollen

Bestimmt. Aber ich denke die Bankenlobby steht an Nummer 1 und ist auch einer der größten Player auf unserem Planeten. Wenn man die USA als Lobby bezeichnen will, haben Sie natürlich auch etwas dagegen. Der der die Weltwährung drucken kann, hat sozusagen die Macht. Hier sieht man ja an El Salvador, dass Sie hier Magenschmerzen haben ihren Einfluss zu verlieren.

Auch dem IWF kann die Entwicklung nicht gefallen!

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Ich gehe davon aus, dass sich einige schon bereit machen.

Mit den kleinen Staaten fängt es an. Aber je mehr kleine Staaten es werden und je mehr Bitcoin in den Fokus gerät, desto offensichtlicher wird, dass man „nachziehen“ muss, bevor der Zug abgefahren ist.

An Kryptowährungen führt kein Weg mehr vorbei.

Deshalb verstehe ich nicht, wieso einige argumentieren „El Salvador ist ein kleines Land. Das hat nichts zu bedeuten.“

Nein, falsch. Es hat etwas zu bedeuten. Und zwar eine ganze Menge.

Du (Ich meine nicht Dich, @skyrmion, sondern das ist ein allgemeines „Du“) bist nur frustriert, weil der Preis am nächsten Tag keine +1000% gemacht hat oder weil Du keine BTC besitzt. :wink:

Ob Bitcoin wirklich „Weltwährung“ wird, man BTC für tägliche Zahlungen usw. nimmt, sind alles völlig unsinnige Debatten.
Niemand kennt die Zukunft und wir können nicht einmal erahnen, wie sich die Welt innerhalb der nächsten 5, 10 oder 15 Jahren verändern wird.
(Hätte Euch vor 10 Jahren jemand erzählt, wie 2019/2020 ablaufen werden, hättet ihr’s vermutlich auch nicht geglaubt. Oder?)

Bitcoin/Kryptowährungen werden die Welt verändern. Wer in 5-10 Jahren kein Kryptoasset besitzt, wird „arm“ sein.

Wer immer noch glaubt, er kann mit ~65J in Rente gehen und bekommt zumindest soviel Geld, dass er eine Wohnung davon bezahlen und „gut“ leben kann: DYOR!

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Ich bin psychisch drauf eingestellt das es noch weitere 10 Jahre braucht für die Adaption.

10 Jahre ist ne lange Zeit. Ich rechne mit 3-5 Jahren.

Die Frage ist halt, wie man Adaption für sich definiert.

Gruppe 1 möchte möglichst viel mit BTC bezahlen können.
Gruppe 2 möchte alles mit BTC bezahlen können.
Gruppe 3 möchte, dass alle Menschen Bitcoin kennen, haben oder haben wollen.
Gruppe 4 möchte, dass (alle) Staaten BTC als offizielle Währung anerkennen.
Gruppe 5 möchte BTC als einziges Bezahl-Asset auf diesem Planeten.
Gruppe 6 möchte einen hohen BTC-Preis, um auscashen zu können. (Ja, gibt es.)

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Gruppe 7 möchte das Bitcoin von allen Staaten als Finanz Asset anerkannt wird und keine Verbotsdrohungen mehr im Raum stehen.

Zu der gehört ich

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All in… Saylor tut es! Warum tut er es? Weil er weiß, daß Bitcoin steigt! Woher weiß er das? Weil viele Investoren bei ihm anrufen und das Interesse bekunden, in großem Maße in Bitcoin investieren zu wollen! Warum sagt er uns das nicht? Weil er dumm wäre, jetzt den Preis hochzutreiben, da er noch weiter kaufen will! Warum will er das? Weil er weiß, daß Bitcoin steigt!!! Ich bin vielleicht naiv- ob es Michael auch ist?
Vielleicht nicht All-in, aber doch „very-much-in“ :crazy_face:

… und dann sollte man sich vielleicht auch mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen, wie das mit Taproot gelaufen ist: Das Ding wurde ruckzuck durchgewinkt, international, von Unternehmen (und das sind die Miner), welche unter der Knechtschaft unterschiedlichster Regierungen und Wirtschaftideologien arbeiten!
Taproot ist ein „bahnbrechendes“ Update und ein weiterer Schritt in Richtung Massenadoption! Wenn wir Bitcoiner zufrieden sein sollten, dann jetzt! Diese Nachrichten sind „unfassbar groß“ und die Frage ist: „What´s next“?
Vielleicht sucht Apple ja einen Fachmann für Kryptodingens? :thinking: :stuck_out_tongue_winking_eye:
Ne, also jetzt mal auf dem Teppich bleiben,- oder ergäbe ein I-Phone mit integrierter
Wallet, Lightning-ready und Strike aus dem Store, nicht vielleicht doch Sinn?
Ne, meint meine 75-jährige Mutter, das wäre noch zu früh! :rofl: :rofl: :rofl:

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IMHO ist keine der Verbotsdrohungen real. Alles nur Politik.

:man_shrugging:

Bist Du sicher? Mutmaßlich soll es in NL mal wieder andere Töne geben.

BTC-Verbot in NL ???

Oder meinst Du nur die neue selbsternannte Volkspartei Deutschlands?

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Ja. Mir ist kein Land bekannt, in dem Bitcoin aktuell verboten ist. Besitz. Handel. Kauf. Verkauf.

Reguliert. Ja.
Eingeschränkt. Ja.
Aber verboten? Nein.

Wenn Du andere Infos hast, bitte an mich. :slight_smile:

Es soll. Es ist nicht.

Es sollte auch in der Türkei, in China, in Russland…und…und…und.

Alles Politik. (Oder FUD, wenn Du so willst.)

Die haben keine Ahnung und machen einen auf dicke Hose. Mehr nicht.

Ja, da sind wir uns einig.

Das ist auch mein Kenntnisstand, ich hatte Deinen Beitrag offenbar fälschlicherweise fehlininterpretiert, dass auch kein Land mehr mit dem Gedanken spiele.

EDIT hat unsinnige „Autokorrekturen“ korrigiert!

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Ich glaube auch nicht, dass ein Land es durchziehen wird. Jetzt nicht mehr.

Bitcoin hat soviel Aufmerksamkeit. Bitcoin ist so unglaublich präsent im Mainstream. (Auch wenn es uns nicht so vorkommt.)

In 2021 ernsthaft über ein Bitcoin-Verbot zu diskutieren, ist eine Bankrott-Erklärung des Staates.

Jeder noch so laute Kritiker dürfte begriffen haben, dass Bitcoin nicht mehr verschwinden wird. Sich als Staat von Bitcoin gänzlich abzuschotten wäre in etwa so, Telefone, Internet oder Autos zu verbieten. Das funktioniert in dieser globalen Gesellschaft nicht.

Als kleiner Inselstaat mit Steinen als Währung vielleicht, aber wenn man Waren in das Land ein- oder aus dem Land ausführt und die Menschen die Möglichkeit haben zu reisen, wäre ein Bitcoin-Verbot kontraproduktiv. Für den Staat und für die Bewohner.

@GermanCryptoGuy Da bin ich ja ganz bei Dir. Mich schockiert aber noch immer die Antwort einer Frau Dr. Angela Merkel aus der nicht ganz so fernen Vergangenheit auf die Frage nach dem Internet.

Ich bin zwar auch schon ein alter Sack aber mich überkam und überkommt bei diesem Gedanken noch heute jedes mal von neuem fassungsloses Kopfschütteln. Solche Leute stellen heut zu Tage die Regierung? :thinking:

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Danke für die liebe Antwort.

Bzgl. risikoarmer Investments hab ich das Problem, dass das Wort Entspannung in meiner DNA nicht auftaucht. Ich bin immer noch ein getriebener meiner Selbst. Zwar stecke ich nicht mehr im Hamsterrad aus Job, Familie und Haus. Arbeite mittlerweile nur noch Teilzeit. Hab aber auch vieles entbehren müssen/wollen seit ich denken kann. Bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen und Geld war immer knapp. Studium musste ich viele Nebenjobs machen und einen Kfw-Kredit aufnehmen. Ich hatte damals noch das unsagbare „Glück“, der einzige Jahrgang zu sein, der jedes Semester 500€ Gebühr an den Staat abdrücken musste. Als ich fertig war mit studieren, wurde die Gebühr wieder abgeschafft. Auch wurde die Wehrdienst-/Zivildienstpflicht direkt abgeschafft, als damit fertig war. Ich durfte 13 Jahre (statt 12) in eine beknackte Schule gehen, wo man nur verstaubten Blödsinn lernt. Ich habe immer vernünftig gelebt, hatte nie ein Auto, immer Fahrrad / Bahn. Ich habe in meiner Assistenzarzt-Zeit echt geknüppelt wie im Krieg. Wird halt im Krankenhaus so erwartet. Es herrscht immer noch eine furchtbare Hierarchie und Positiv-Auslese der psychopathischsten Ärzte. Je verrückter du bist, desto höher kommst du dort. Weniger arbeiten kommt dort kaum in Frage. Härter, weiter, höher. Sowohl in der Fortbildung, Anzahl an Diensten als auch Übernahme an Patienten. Wer noch mehr schafft, wird hoffiert. Und der Staat lässt es zu, dass Ärzte zu ihren Patienten kurz angebunden und unfreundlich sind, dass Ärzte 60-100h / Woche arbeiten (ich hab in 2020 über 100h/Woche gearbeitet) und zu Zombies mutieren.

In mir wächst nun immer mehr der Antrieb, diesem „dem Staat ausgeliefert sein“ ein Ende zu setzen, Zeit für mich selbst zu haben, die Zeit mit meiner Familie zu verbringen und Schöne Dinge zu genießen.

Aktuell bin ich sehr dankbar für die erdenden Kommentare. Insbesondere von Thea. Denn meinen Ehrgeiz, den ich sonst in der Medizin hatte und nun in eine Work-Life-Balance ummodeln möchte, darf ich nicht auf Teufel komm raus am Bitcoin auslassen, nur um finanziell unabhängig zu werden. Bitcoin erhöht meinen Schutz vor dem Staat sein marodes Finanzgebaren. Bitcoin kann aber nicht erwirken, dass ich meine Welt in bunten Farben male, statt aktuell immer in grau. Ich bin neidisch auf die Wohlhabenden, und ich bin ja eigtl selbst einer dieser Wohlhabenden, wenn ich mir vorstelle, ich wäre in Syrien oder El Salvador aufgewachsen.

Verrückte Welt und verrückte Menschen, mich eingeschlossen. Meine Nerven beruhigen sich ein wenig und ich nehme keinen neuen Kredit auf…

…solange wie dieser scheiß IWF und die USA dem per Bitcoin aufbegehrendem Dritte-Welt-Staat nicht wieder mit Mord und Daumenschrauben drohen (hab mir die Doku „Economic Hitman“ gestern reingezogen - tjoor üble Welt).

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Schön zu sehen, dass Du runterkommst. Fange an zu arbeiten um zu leben.
Wer lebt um zu arbeiten wird vermutlich nie seinen inneren Frieden finden.

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Nee, bei den Wählern…

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