Third-Party Apps auf dem Blocktrainer Terminal?
Ich wollte mal eine etwas grundsätzlichere Idee für das Blocktrainer Terminal in den Raum werfen:
Wäre es technisch bzw. perspektivisch denkbar, Third-Party Apps auf dem Terminal zu ermöglichen, ohne dafür den eigentlichen Core des Terminals anzufassen?
Die Idee wäre ausdrücklich nicht, dass externe Entwickler Änderungen am Core vornehmen oder sich tief in bestehende Systemfunktionen einklinken können.
Stattdessen könnte es eine klar abgegrenzte Art von App-/Plugin-Layer geben. Externe Entwickler könnten kleine Anwendungen oder Ansichten bauen, die separat installiert bzw. gesideloaded werden und anschließend innerhalb eines definierten Rahmens auf dem Terminal laufen.
Beispiele könnten sein:
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LNbits Dashboard
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BTCPay Server Status
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eigener Node-Status
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Lightning Wallet / Balance Monitor
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Nostr Feed oder Notifications
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Mining-/Home-Mining-Tools
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lokale Smart-Home- oder Serveranzeigen
Ein konkreter Anwendungsfall, der mich überhaupt auf die Idee gebracht hat, wäre die Nutzung des Terminals als kundenseitiges Zahlungsdisplay an einer Kasse.
Das Terminal könnte dabei ganz normal seinen bisherigen Blocktrainer-Screen anzeigen und mit dem Display zum Kunden neben der Kasse stehen. Sobald über eine externe Wallet- oder POS-App eine Lightning-Zahlung ausgelöst wird, könnte die erzeugte Invoice temporär als Overlay bzw. Pop-over auf dem Terminal erscheinen.
Der Kunde scannt den QR-Code, die Zahlung wird abgeschlossen und anschließend springt das Terminal wieder zurück in seine normale Ansicht.
Also ungefähr:
Normalbetrieb
Blocktrainer Dashboard / Bitcoin-Informationen
↓
Zahlung wird gestartet
Third-Party App sendet Invoice an das Terminal
↓
Temporäres Overlay
QR-Code + Betrag + Zahlungsstatus
↓
Zahlung abgeschlossen
Zurück zum normalen Blocktrainer Screen
Das wäre für mich aber nur ein Beispiel. Der interessantere Gedanke ist die grundsätzliche Erweiterbarkeit.
Entscheidend wäre aus meiner Sicht eine saubere Trennung:
Blocktrainer Core
Updates, WLAN, Displaysteuerung, Touch, Sicherheit, Systemfunktionen etc. pp
Third-Party App
Läuft isoliert
Kann installiert und wieder entfernt werden
Core bleibt unangetastet
Man könnte das theoretisch sehr restriktiv halten und Third-Party Apps nur über eine kleine definierte API bzw. ein SDK mit dem Terminal kommunizieren lassen.
Mich würde interessieren:
Ist die aktuelle Hardware-/Softwarearchitektur des Terminals grundsätzlich für so etwas geeignet?
Und falls ja: Wäre eine solche Erweiterbarkeit überhaupt etwas, das ihr euch perspektivisch für das Terminal vorstellen könntet?
Ich fände gerade den Gedanken spannend, dass sich das Terminal dadurch langfristig von einem Bitcoin-Dashboard zu einer kleinen offenen Bitcoin-App-Plattform auf einem kontrollierten Core entwickeln könnte.