Die Frage ist nicht, ob das Auto nicht mehr funktioniert. Mehr will ich dazu nicht schreiben. Würde ich es tun, käme sicherlich die nächste blöde Frage.
Eine Regierung muss die Kritik der Opposition natürlich ernst nehmen.
Ah, die elegante Lösung: einfach die Leute ausblenden, deren Ansichten einem nicht passen. Ist das nicht ein bisschen wie „Augen zu und durch“ in einer komplexen Welt? Wenn jeder nach dieser Devise handelt, verwandeln sich Foren in homogene Echokammern, in denen nur noch die eigene Meinung widerhallt.
Wo bleibt denn da die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven? Die Chance, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen oder gar zu erweitern? Eine lebendige Diskussionskultur lebt doch gerade vom Austausch unterschiedlicher Ideen, auch wenn diese mal unbequem oder „Nonsens“ erscheinen mögen.
Wenn wir alle nur noch mit Gleichgesinnten reden, verkümmern unsere Fähigkeit zur Empathie und zum konstruktiven Dialog mit Andersdenkenden. Am Ende sitzen wir in unseren kleinen Blasen und wundern uns, warum die Welt „da draußen“ so kompliziert und unverständlich geworden ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir uns die Komplexität bewusst aus unserem Blickfeld verbannt haben. Nur so ein Gedanke.
Das wichtigste, Freunde der orangen Kryptomünzen ist, dass sich jeder auf ein paar Tage Autonomie vorbereitet. Wärme, Wasser, Erste Hilfe etc. Tipps dazu gabs ja schon weiter oben.
Je mehr Menschen vorbereitet sind, desto leichter lassen sich solche Krisen bewältigen - es muss ja nicht gleich ein Blackout sein.
Mich selbst hat es voriges Jahr bei der Hochwasserkatastrophe im Ösiland getroffen und unsere Wohnung war ca. 24h stromlos und einige Tage gab es keine Abwasserentsorgung (Not-WCs und Duschen gabs relativ schnell in Containern einige Minuten entfernt). Ein wirklich schöner Test für unsere ganze Not-Ausrüstung. Wir kamen sehr gut drüber. Und ihr wollt nicht wissen, wie unsere Wohnungsnachbarn teils ihr Notdurft verrichtet haben…
Und dass das europäische Stromnetz aktuell immer instabiler wird, lässt sich im Netz relativ einfach recherchieren. Daten findet man zB auf smard.de
In Spanien/Portugal hat man gesehen, wie schnell es gehen kann - egal, was die Ursache war.
Also, immer schön vorbereitet sein - dann bleibt auch die Panik aus ;-)
Hier noch eine dazu passende Einzelerfahrung: Heute Morgen hatten wir hier (Ruhrgebiet) den zweiten, längeren Stromausfall in diesem Jahr. Heute waren es 3,5 Stunden, am 29.01. sogar 4 Stunden. Das ist etwas, was ich seit meiner Kindheit in den 1960er Jahren über 50 Jahre nicht erlebt hatte.
Das ist doch Unsinn, Stromausfälle gibt es in jeder Region, in Stadten auch in verschiedenenen Stadtteilen.
Hier ist von Stunden, nicht von Tagen die Rede Aber in jedem Supermarkt bekommt die Ware bei Stromausfall automatisch vermehrt Füße. Ob das jetzt als Plünderung, Diebstahl oder Schwund bezeichnest, kommt auf die Sicht der Betroffenen an.
Es kommt letztendlich auf die Dauer und die Aussichten sn.
Schau zurück auf die Hochwasserkastastrophen in den letzten Jahren, da waren Plünderungen sehr wohl ein Problem.