Bitcoin versichern leicht gemacht: BitBox und Bitsurance gehen Partnerschaft ein!

Ok, danke für die Info.

Hallo zusammen, ich habe Fragen zu Bitsurance.

Wie definiert Bitsurance das „Wallet“?

Bei der Bitbox ist es das Gerät, die 24 Wörter auf Papier oder Seedor und die SD Karte worauf die Bitbox die 24 Wörter speichern kann.

Was ist also versichert?

Beispiel, ich bin nicht zuhause und jemand bricht bei mir ein.

Entwendet werden z.B. die 24 Wörter auf Papier, Seedor oder SD Karte.

Ist das dann versichert wenn der Einbrecher in meinem Zuhause oder meinem Bankschließfach die 24 Wörter auf Papier oder Seedor, oder die SD Karte mit den 24 Wörtern entwendet?

Ist das dann versichert wenn der Einbrecher in meinem Zuhause oder meinem Bankschließfach die Bitbox entwendet und es schafft die Zugangsdaten herauszufinden?

Beispiel ich bin zuhause,

Ist das dann versichert wenn jemand bedroht mich und ich gebe die 24 Wörter auf auf Papier, Seedor oder SD Karte oder die Bitbox?

Was ist nicht versichert?

Was ist wenn es das Unternehmen Bitsurance nicht mehr gibt?

Wie ist es mit der Datensicherheit bei Bitsurance?

Gruß.

Hi, hier ist Chris, Geschäftsführer von Bitsurance (und SEEDOR).

Kurz gesagt: Aktuell versichern wir die Hardware-Wallet selbst, konkret BitBox, Ledger und Trezor. Wird die Hardware-Wallet bei einem versicherten Einbruch entwendet und dadurch Zugriff auf die Bitcoin erlangt, greift die Versicherung. Gleiches gilt bei Raub bzw. Bedrohung – also dem klassischen „$5 Wrench Attack“ wenn du zur heruasgabe der Seedworte oder des Pins der Bitbox bedroht wirst.

Ein Bankschließfach kann ebenfalls Versicherungsort sein, muss aber vorher entsprechend als solcher angegeben worden sein.

Zum Datenschutz: Wir sind selbst Bitcoiner (Rootzoll von Raspiblitz ist Co-Founder und CTO) und haben unser eigenes hochsicheres Backend gebaut. Wallet- und personenbezogene Daten werden strikt voneinander getrennt und nur verschlüsselt gespeichert. Der Versicherer, Liberty erhält die Wallet-Informationen erst im Schadensfall.

Und falls es Bitsurance irgendwann nicht mehr geben sollte, wir von der bitsurance haben die Police entwickelt und agieren als Assekuradeur: Der Risikoträger ist Liberty Mutual Europe. Der Versicherungsschutz hängt also nicht davon ab, dass es Bitsurance als Unternehmen weiterhin gibt. Die Liberty Mutual Gruppe gibt es seit über 100 Jahren und sie haben ein AM Best rating und zählen zu den fünftgrößten Sachversicherern.

Bei weiteren Fragen auch gerne direkt chris@bitsurance.io

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Hallo Chris, vielen Dank für deine Antwort.

Ich finde eure Versicherung interessant.

Ich verstehe leider noch nicht genau ob nur das Hardware Wallet Endgerät selbst versichert ist oder auch die dazu gehörigen 24 Wörter auf Papier, Seedor oder SD Karte im Falle der Bitbox.

Daher die Frage bei einem versicherten Einbruch Fall wo niemand zuhause ist, der Einbrecher findet die 24 Wörter auf Papier, Seedor oder SD Karte, ist das dann versichert?

Bei einem versicherten Einbruch Fall wo jemand zuhause ist, und der Angreifer fordert die 24 Wörter auf Papier, Seedor oder SD Karte oder die heurausgabe des Pin der Bitbox, ist das dann versichert?

Gruß.

Hi, ja, die SD-Karte der BitBox ist als Teil des Backups aktuell mitversichert.

Werden die Seed-Wörter im Rahmen eines nachweisbaren Einbruchdiebstahls entwendet und dadurch die Bitcoin gestohlen, kann das bereits heute grundsätzlich unter die Deckung fallen. Eine pauschale Deckungszusage für jedes denkbare Szenario kann aber kein Versicherer geben – im Schadenfall müssen immer die konkreten Umstände geprüft werden.

Bei den Seed-Wörtern ist die Abgrenzung wichtig: Einfacher Diebstahl bzw. das reine Erspähen oder Kopieren der 24 Wörter ohne nachweisbares Einbruchsmerkmal ist derzeit nicht versichert.

Wir arbeiten aktuell an einer Version der Police für die Schweiz, in der Seed-Backups ausdrücklich als versicherter Bestandteil aufgeführt werden. Damit sollen genau solche Fälle noch eindeutiger geregelt sein.

Eindeutiger ist der Fall bei Bedrohung: Wirst du gezwungen, deine Seed-Wörter, die BitBox oder die PIN herauszugeben, sprechen wir von Raub bzw. räuberischer Erpressung. Das ist ganz klar von der Police gedeckt.