Bitcoin und die Bundestagswahl - Die Grünen

Warum?

Es ist ein bedingungsloses Grundeinkommen.

  • Reiche
  • Unternehmen
  • Arbeiter, die mehr als das BGE haben wollen

Zudem könnten Mrd. an Sozialleistungen eingespart und auch große Teile des riesigen Bürokratie-Apparats abgebaut werden.

Gehen wir doch mal ein Schritt weiter:

Wie steht’s denn überhaupt um Arbeitsplätze in der Zukunft? Glaubst Du, alles wird so bleiben?

Oder werden wir sowieso mit einer Vielzahl an Arbeitslosen rechnen müssen, weil Maschinen die niedrigen Arbeiten übernehmen?

In Zukunft können 90% aller Jobs durch Maschinen übernommen werden und es wird auch nicht mehr lange dauern, bis es beginnt.

Lageristen, 99% aller Arbeiter am Band, LKW-Fahrer und…und…und können alle durch Maschinen ersetzt werden. Hierfür braucht man nur noch Techniker und Wachpersonal.

Die einzige Hemmschwelle dabei: Der Mensch bzw. das Volk, denn so viele Arbeitslose verkraftet ein Land nicht und es würde Aufstände geben.

Aber langfristig (20…xx Jahre) wird es so kommen.

Höher als jetzt? Nein. Zumindest ist mir keine Berechnung bekannt, bei der dies so muss.

Das ist klar. Das BGE müsste den Preisen bzw. der Inflation angepasst werden.

Und was könnte auch noch passieren? Die Menschen geben Geld für Dinge aus, die sie wirklich brauchen und haben keine 30 Paar Schuhe im Schrank, von denen sie nur 5 tragen und der Rest beim nächsten Umzug entsorgt wird.

Käufe werden bewusster.

Dadurch wären wiederum Firmen dazu gezwungen, qualitativ hochwertige(re) Waren zu produzieren, weil die Leute eben nicht mehr jeden Sch**** kaufen, nur weil’s billig ist.

Denen könntest Du aber mit mehr Geld aber auch nicht helfen. :thinking:

3 „Gefällt mir“

„Warum“ Auf Gemeinwohl bezogen: Ich habe immer noch das Gefühl, dass man es eben mit den sehr reichen Menschen nicht zu bunt treiben kann, was Steuern anbelangt. Ich habe da wie gesagt zwei Bekannte… zB der eine, ein bekannter Fond Manager aus „einer großen Stadt“, dem auch nur noch seine Familie hier in Deutschland hält, weshalb er seit Jahren zähneknirschend die hohen Steuersätze hinnimmt. Familienintern wurde nun aber endgültig abgeklärt, dass wenn der Steuersatz noch weiter zu nimmt, er seine Firma in z.B. der Schweiz wieder neu aufbauen wird. Bei seinen Kollegen wird diese Einstellung ähnlich sein. So etwas trägt man ja nicht ewig mit sich herum, ohne es weiter zu geben.

Ich bin auch ganz ehrlich, dass es mir die letzten Jahre generell eher so vor kam, dass Freunde und Bekannte aus der Studiumszeit die erfolgreich wurden, dies eher in Ausland geschafft haben als hier.

Absolut! Es würde eine viel klarere Linie gefahren werden können und das würde auch sicherlich viel an Steuern einsparen… ist nur die Frage ob dies ausreichend wäre letzten Endes.

Das ist ein guter Punkt. Darüber habe ich noch gar nicht so richtig nachgedacht. Aber eigentlich hätte sich generell schon vieles über die letzten Jahre automatisieren lassen können, oder? Die meisten Menschen arbeiten immer noch Vollzeit… und das heißt eben knapp 160Std im Monat. Das war auch schon vor 20 Jahren so… also noch vor der Digitalisierung, etc. Ich stimme dir dahingehend aber schon zu, dass es eigentlich so kommen muss, dass wenn wirklich alles immer automatisierter vonstatten gehen wird und die Bevölkerungszahl immer größer wird, dass die Menschen immer weniger zu tun haben werden und man diesen Leuten aus staatlicher Sicht nicht einfach nichts geben wird.

Das verstehe ich nicht ganz… wo liegt der Anreiz für die Menschen nicht mehr so viel zu konsumieren zu wollen bei einem BGE?

Absolut. Aber du hast das Beispiel: „Sorge um Miete“ angebracht… ich glaube, dass da auch das Mindset der Leute eher zielführend ist auf lange Sicht, als das sie jetzt 1000€ zur freien Verfügung haben. …Viele brauchen ja immer noch zur heutigen Zeit 100+qm Wohnungen für zwei Personen, aber da Wohnraum immer knapper werden wird, sollte man eher lernen, dass das vielleicht auf Dauer nicht mehr so gehen wird und wenn man dann zu zweit vielleicht nur eine 50qm Wohnung bezieht, dann hat man auch gleich viel weniger Sorge um Miete zu bezahlen. Ich glaube es gibt ja auch zum heutigen Zeitpunkt selbst sowas wie Wohngeld oder so ähnlich. Aber ja, mit einem Grundeinkommen wäre das alles einfacher und das würde auch mit weniger Bürokratie funktionieren.

1 „Gefällt mir“

Ich hab’ das Beispiel schon oft genannt, finde aber leider die Quelle nicht wieder:

  • Ein Unternehmen wollte eine Produktionsstätte, Lagerhalle oder sowas bauen.
  • Wurde genehmigt, aber mit der Auflage, dass man xx Arbeitnehmer einstellen muss.

Rein finanziell, vom Aufwand und allem drum und dran wäre es für das Unternehmen besser gewesen, alles zu automatisieren. Durften sie aber nicht. Also wurden Arbeitsplätze geschaffen, obwohl es mit Maschinen günstiger und effektiver gewesen wäre.

Nicht nur das. Es geht auch um die Art der Arbeiten.

Ich kenne keine Zahlen, habe aber das Gefühl, dass die Menschen immer kränker (kranker?) werden. Rücken, Knie, Schultern, Lunge…

Weil sie weniger Geld und mehr Freizeit haben. Der Fokus verschiebt sich.

Na ja, vielleicht eine schwache Theorie. Aber eine Theorie. :wink:

Das war auf die bezogen, die aus dem Hartz4-/Niedriglohn-Sumpf ausbrechen wollen, aber eben nicht können.

Genau. So wie vieles, das in den letzten Jahren okay war, aber wo sich das Mindset der Menschen geändert hat. (Fleischkonsum bspw.)

Ich denke, wir werden noch sehr viel verändern müssen, denn mit oder ohne BGE: So wie jetzt geht’s nicht weiter.

Aber das ist ein anderes Thema. :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Puhh… also bei dem Rest hast du meine Zustimmung, aber da muss eben auch erst einmal dieses Umdenken stattfinden. Wenn ich da zB auf meine Mutter schaue, die jetzt im kommenden Jahr in Rente geht… Ich habe sie die letzten 20 Jahre viel am rummeckern erlebt… das sie doch zu viele arbeite und wie sehr sie sich doch freue auf ihre Rente. …Also jetzt steht die Rente an und sie wird vermutlich einfach weiter arbeiten, da sie Panik hat, zu viel zu Hause rum zu sitzen oder sonst etwas.

Auch hat mir dies das letzte Jahr gezeigt, als ich ein paar Kollegen das erste Mal wieder F2F zu Gesicht bekommen habe… einen hätte ich beinahe gar nicht wiedererkannt, da er wirklich in ein regelrechtes Loch durch den Arbeitsentzug gefallen ist und er dadurch eine Zeit lang vor 16:00 gar nicht mehr aus dem Bett gekommen ist und solche Geschichten!

…Das Umdenken bzw. das Ablegen alter Gewohnheiten muss definitiv gefördert werden bei einem BGE.

1 „Gefällt mir“

Freizeit bedeutet für mich nicht zwangsläufig, dass man auf dem Sofa sitzt und „nichts“ tut.

Vielleicht…nur vielleicht…würden sich einige sozial engagieren, wozu sie jetzt keine Chance haben, weil sie erst einmal zusehen müssen, selbst über die Runden zu kommen.

Wenn wir mehr „miteinander anstatt gegeneinander“ leben, könnte man vielleicht auch das Problem der „die nicht Haushalten können und zB alles in Alkohol oder schlimmers stecken“ lösen.

Mit dem BGE hätte man Zeit, mal beim Nachbarn vorbeizuschauen und ihm zu helfen. :thinking:

(Ja, ich weiß, dass bei besonders schweren Fällen nur noch Expert:innen helfen können, aber es sind ja noch nicht alle Seelen verloren.)

*puh*

Es könnte auch in die Gegenrichtung gehen und wir werden noch isolierter, weil wir keinen Kontakt mehr zu Arbeitskolleg:innen haben?!

Tja. Wer weiß, wer weiß.

Konkreter: Das Umdenken bzw. das Ablegen alter Gewohnheiten kann nur mit dem BGE stattfinden. Oder? :thinking:

2 „Gefällt mir“

Ich sehe das Umdenken eher als alleinstehenden Prozess an dem nur noch mehr gearbeitet werden muss aus staatlicher Sicht, wenn der Mensch plötzlich mehr Freizeit hat. Wenn eine Person 8 Std am Tag arbeitet, dann hat diese Person ja immer noch im Schnitt 8 Std Zeit übrig, um aus dem restlichen Tag etwas zu machen und diese Zeit vielleicht zu nutzen, um sich selbst voran zu bringen bzw. wirklich glücklich zu machen.

Ich denke… und das ist auch so ein bisschen meine Erfahrung, dass viele das eben so leicht nicht hinbekommen und zB lieber das Hirn abschalten und vor die Glotze hängen… was ja theoretisch auch völlig okay wäre, wenn man am Ende nicht mit einem schlechten Gefühl Schlafen gehen muss, weil so würde es mir gehen. :smiley:

1 „Gefällt mir“

Ich kann mir das nur so vorstellen, dass dieses Unternehmen massive Subventionen bekommen hat mit der Auflage Jobs zu schaffen. Da fließen für einen 50mio Neubau gerne mal 20mio Steuergelder rein.
Ein Unternehmen rechnet dann ob sich der voll automatische Betrieb mehr lohnt und, wenn’s nicht so ist wirds nicht gemacht. Die folge ist eine Verhinderung des Fortschritts auf Kosten der Steuerzahler.

1 „Gefällt mir“

Also so wie bei Milliardensubventionen für Kohle oder dem Ausbau des Militärs?

Mit einer gezielten Vermögenssteuer, einer Transaktionssteuer oder ähnlichen Steuern.

Man schraubt das BGE so lange hoch bis man andere Sozialleistungen wegfallen lassen kann und damit die Einkommenspyramide zusammendrücken.

Die Basis der Pyradmide hat einfach BGE, kann sich aber etwas dazuverdienen.

Achso?

Also obwohl diese nichtmehr in Maßnahmen gegängelt werden in denen jeder normale Mensch sein Leben so hinterfragen würde, dass er danach nichts mehr anständiges in diese Welt bringen will?

Mit Kürzungen bei jedem Versuch Geld zu verdienen hilft man dieser Motivation auch gut nach…

Bestimmt ist es keine Frustration von der ständigen Gängelei die Menschen rutnerdrückt und auf der Couch verharren lässt… :man_shrugging:

Das sollte natürlich Inflationsangepasst werden, aber das ist eig. selbstverständlich.

Aaaah die Reichenerpressung, klassisch. ‚Nimmst du mir was weg, geh ich eben.‘

Egal wie, man muss die Schere ausgleichen.

Die Geldmenge ist entweder exponentiell oder linear verteilt. Solange das Geld so verteilt ist kommt die Reichen zu schützen der Enteignung von Armen gleich.

Wo kommt das Geld her? Na von einem anderen Menschen, da die Geldmenge zu einem Wertegleichgewicht führen sollte.

Die Abwertung von Menschen mit Problemen hat System, aber es muss eingesehen werden das wir so viel Arbeit gar nicht mehr brauchen und die Wirtschaft aufhören muss zu wachsen.

So viele Probleme könnten einfach gelöst werden…

Wie wärs mit passivem Einkommen und Milliardären. Ich hab die Leise vermutung die geben nicht über die Hälfte ab…

Also Reichensteuer extra ab 10 Millionen z.B.

Warum haben die dann so ein großes Interesse daran, die Armen einfach versauern zu lassen und nix abzugeben?
Das Resultat ist dann, dass man den Zaun höher machen muss und evtl. noch einen Wachposten bezahlt, damit der wütende Mob nicht so leicht rankommt…

Ne also wenn mans praktisch sieht ist der neue Bentley einfach keine 1000 weiteren Harzer wert, auch wenn ein paar Ingenieure gutes Geld machen…

Also ich sehe die Verantwortung bei den Superreichen, Jeff Bezos will jetzt an der ewigen Jugend forschen, dabei arbeiten noch Millionen von Jugendlichen an seinen Produkten um ihr Überleben an der Armutsgrenze zu sichern… perfide.

Superreiche zu sehen, die den Armen nicht eines Blickes würden während diese alles von denen genommen wurde. Denn Geld ist ein Gleichgewicht… hat der eine extrem viel mehr fehlt es allen anderen…

Wie gesagt mit Bitcoin könnte man genau sehen was die Verteilung des Vermögens ist durch Onchain analysis und dann Richtlinien festsetzen wie: Min. 50% der Bitcoin im Land müssen die unteren 80% oder sowas besitzen. Dann kann man diesen Wert mit Regelung des BGE anpassen.

Wenn die unteren 80% nur noch 0,1% haben werden die Superreichen noch immer rumheulen und alle Methoden versuchen, wenn es darum geht etwas abzugeben.

Aber all dieses Leid braucht es nicht, auch nicht für ein paar superteure Technologien wie ewige Jugend.

Also die Steuer ist auch so ausgelegt, dass Arme nicht reich werden können, sondern auf halbem Weg abgefangen werden. Also ich würde hier eine exponentielle Steuer vorschlagen.

Ja dann vertreibt man evtl. die Superreichen, aber von mir aus kann man die auch jagen…

Niedriger Stundenlohn verhindert dies, da es einfach kurzfristig billiger ist einen Wirtschaftssklaven einzustellen, als eine Maschine zu entwickeln, welche das übernimmt.

Auch wieder nur weil es günstiger ist einen einzulernen und denn komplett zeitlich auszunehmen, statt zwei Kräfte für Teilzeit einzulernen.

Auf dem freien Markt sehe ich keinen Anreiz zur Entlastung mehr Arbeitskräfte einzustellen.

Da man dann auch weniger arbeiten muss oder sogar gar nicht wenn man sehr enthaltsam lebt.

Nehmen wir die Wohnung, Hartz4 stellt einfach eine, während mit BGE man viel mehr Geld zur Verfügung haben könnte mit einer sehr kleinen Wohnung.

Liegt vll. am Hartz4. Das ist wirklich der letzte Rotz das ganze Programm…

Das ist bei nicht von Leben sehr frustrierten Menschen so, dass diese etwas tun wollen und nicht nur eine leere Menschenhülle vor dem Fernseher sein wollen.

Der Fehler ist eher darin, dass die Bürokratie falsch ausgelegt wurde, als pauschal zu sagen die Subvention in sich ist schuld find ich da kritisch :thinking:

Finde aber, dass sich Subventionen gut überlegt an echte Probleme richten sollten und vorallem Ausnahmen sein sollten und nicht die Regel.