Bitcoin mit Bargeld gekauft, was jetzt!?

Ich hab folgenden Fall. Vermutlich halb so wild, aber ich möchte trotzdem sicher sein und das Ganze jetzt regeln, solange man sich noch halbwegs an alles erinnern kann.

Vor ein paar Jahren hab ich ne BitBox gekauft, nicht aufgepackt, sondern direkt verschenkt. Das war Teil des orange-pilling und weil ich auch nicht glaubte, dass die Person sich sowas zeitnah bestellen wird. Dann hab ich Bitcoin auf meiner Börse gekauft (4-stelliger Betrag der jetzt halt im Wert gestiegen ist), dann hab ich der Person geholfen die BitBox einzurichten. Und dann erst fand der Tausch statt. Also ich hab das Bargeld erhalten, er hat 2 Adressen gezogen, mir geschickt, und ich hab (Achtung, jetzt kommt’s! :sweat_smile:) von meiner Börse direkt auf seine BitBox geschickt. Ich habe damals wohl gedacht, ich tu jetzt einfach mal so, als ob die Wallet noch mir gehört und erst dann verschenke ich die BitBox samt bitcoin drauf. Aber natürlich wollte ich auch dass die Person sich den Seed selber erstellt und auch die BitBox selber auspackt und alles. „Don’t trust anyone“. Natürlich würde ich das heute nicht mehr so machen, sondern von meiner Wallet an seine Wallet senden und somit gleich zeigen wie eine Transaktion funktioniert… Naja soweit hab ich damals noch nicht gedacht. Ich glaube ich wollte mir einfach den Zwischenschritt sparen.

Das Beste aus meiner Sicht in diesem Fall wäre ja, dass die Person die bitcoin einfach im Web zum Bezahlen benutzt und nicht einfach auf seine Börse schickt und dort verkauft. Oder? Denn er hat sie nicht selbst dort gekauft und seine Bank könnte Nachweise fordern (lese ich hier ja immer öfter). Er möchte weiterhin hodln, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass er in ein paar Jahren eher Fiat-Geld benötigt (für Haus, Kinder, oder seine kleine Firma) und vermutlich nicht damit einkaufen geht. Da all das eh nicht in meiner Macht steht, würde ich jetzt einfach alles was wir haben schriftlich festhalten, mit beiden Unterschriften.

  • Datum (Tausch-Datum ist nicht mehr bekannt, aber das Datum der Transaktion)
  • Erhaltender Bargeld Betrag
  • Versendeter BTC Betrag
  • Empfangsadressen
  • Unsere Namen samt Anschrift
  • Unterschriften

Noch was?

Er könnte den Betrag doch einfach an eine weitere Adresse sich selbst in der BitBox senden. Dann hast du es von der Börse zu Adresse A gesendet und er sendet es zu Adresse B. Aber auch so wie du es beschrieben hast, könntet ihr angeben, dass du es zu DEINER Adresse gesendet hast und ihm danach den PrivateKey verkauft hast. Also sollte klar gehen.

Mir wurden BTC offiziell über Notar geschenkt und dort steht im Schreiben auch drin: Am Tag xxx wurden der Person xxx der Private Key zu der WalletAdresse xxxx ausgehändigt. Fertig.

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Ja könnte er machen. Der BTC-Betrag ist dann zwar der selbe (minus Transaktionsgebühr) aber der Gegenwert in Fiat ist halt inzwischen ein komplett anderer… es wäre besser gewesen das bei unserem Tausch vor ein paar Jahren gleich zu machen.

Glaube so werde ich es machen. Ist finde ich irgendwie eindeutiger und auch einfacher zu erklären falls mal Rückfragen kommen. Irgendwie schon krass, wenn man sich das mal so überlegt. Ein PrivateKey sind sind nur Zahlen/Buchstaben. Reine Information die man kaufen/verkaufen kann und ein hoher Wert dahinter steckt.

Danke noch für deine Antwort.

Ich habe auch von zwei Leuten mal Bitcoin abgekauft, weil die Geld brauchten und die Bitcoin nicht mehr haben wollten. Sind auch echt kleine Beträge unter 1000€, aber irgendwann wird auch das mal viel mehr sein.

Deshalb habe ich mir eine Excell-Tabelle gebaut wo ich genau aufgeschrieben habe, wann ich wo an welche Adresse genau wieviel gesendet bekommen habe, sodass ich das immer auch glaubhaft angeben kann. Zum Glück ist ja bei der Blockchain alles nachvollziehbar.