In Bezug zur Vielfalt und Größe der Wirtschaftsräume, die er abbildet bzw. in denen er akzeptiert ist: ja
Ist der Dollar selbst in sich als synthetisches Konstrukt unsterblich/unfehlbar und damit als alleiniger Wertspeicher auf Dauer sicher: nein.
Es sind in meinen Gedanken zwei verschiedene Aspekte, die in der Diskussion hier mitschwingen:
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Verteile ich ein individuelles Ausfallrisiko, dass ein einzelnes Element einer Gesamtheit wertlos/zerstört/geklaut wird.
→ Hier kann ich durch viele gleichartige Assets einer Gruppe (z.B. Branchen-ETF) oder niedrig-korrelierte Assets Risiken streuen und reduziere damit die Gesamtvarianz. Eine Art der Diversifikation.
Ein Dollar ist diversifizierter als eine Daimler-Aktie oder ein georgischen Lari, da der Dollar-Wert das aggregierte universelle Vertrauen in die Austauschbarkeit von Gütern eines größeren, stabileren, vielfältigeren Wirtschaftsraums abbildet. -
Schützt mich ein einziges Konstrukt (egal ob FIAT, ETF, Bitcoin, Gold) gegen alle Risiken des jeweiligen Assets
FIAT: ist verwässerbar, Bail-In, Bail-Out-Risiko
Aktien & ETF: Verwahrstellen-Risiko, juristische Risiken, Verwässerungsrisiko durch Neuemission
Bitcoin: technisches Risiko, lokale juristische Risiken
Gold: geringe Inflation, theoretisches Risiko des Astro-Mining oder der Synthetisierung in der Zukunft