dann vergleiche doch mal die Anlageformen, zum einen ist alles außer Bitcoin schon mal FIAT also auch keine Diversifikation, da es der Inflation ausgesetzt ist (zusätzlich noch der Steuer)
Ja und dann ist doch in den ganzen Indizes überwiegend nur USA und eine unbedeutender Anteil aus dem Rest der Welt enthalten, und wie im Artikel schon geschrieben es sind eben nur Börsennotierte Unternehmen die wiederum auch nur einen Bruchteil aller auf dem Markt agierenden Firmen darstellt.
Wenn man sich diese Realitäten mal genau verinnerlicht, erkennt man das diese Diversifikation ebenso ein Trugschluss ist wie der gedruckte Wert auf einem FIAT Schein nichts über seine Kaufkraft aussagt, sondern immer im Zeitfenster seiner Nutzung betrachtet werden muss.
Wer 10 Jahre in BTC spart, hat auch mit den Kursschwankungen keine Probleme, das ist nur etwas für Anleger die Gewinne in kurzer Zeit machen wollen. Als Sparer ist für mich BITCOIN die sicherste Lösung.
Selbst nach der aktuellen Korrektur darf man nicht vergessen das wir vor wenigen Monaten noch bei 23000€ lagen.
Wie kommst du denn darauf? Fiat-Währungen sind „Fiat“. Aktien, Immobilien, Kunst, Rohstoffe etc. sind kein Fiat.
Wieso wird diese Behauptung im Artikel einfach in den Raum gestellt, als wäre das etwas Negatives?
Man kann mit dem MSCI World plus etwas Emerging Markets recht gut die gesamte Weltwirtschaft abbilden. Siehe Andreas Beck Fonds und Interviews.
Wieso sollte ich also alle Unternehmen kaufen müssen, wenn die Wertentwicklung ungefähr die gleiche ist?
Eine sehr gefährliche Aussage!
Generell habe ich die gleiche Erwartung. Aber die letzten 10 Bitcoin Jahre haben nahezu nichts mit den nächsten 10 Jahren zu tun.
Bitcoin ist von einem sehr geringen Kurs bei der Einführung nahezu exponentiell gestiegen. Jetzt kennt Bitcoin fast jeder. Die nächsten 10 Jahre werden also von der Optimierung und potenziellen weiteren Use Cases abhängen.
Bitcoin ist noch lange nicht da angekommen, wo die Kaufkraft nur noch mit der Weltwirtschaft variiert.
Wie soll man einem Menschen die Zusammenhänge erklären, wenn er noch nicht mal erkennt das auch Kunst Immobilien und Rohstoffe immer beim Kauf und Verkauf in FIAT bezahlt werden und auch der „sogenannte Wert“ immer in Fiat berechnet wird.
Wer das schon nicht erkennt, wie soll der verstehen das es eben nicht nur eine Behauptung sondern eine Tatsache ist, das der größte Teil der Firmen auf der Welt eben nicht Börsennotiert sind und somit garnicht erfasst werden.
Mein Tip, ein wenig mehr Bilden um komplexe Zusammenhänge zu verstehen.
Ein Wertemaßstab entscheidet nicht über Diversifikation.
Du kannst alles in Eiern messen, aber das Halten von Eier stellt keine Diversifikation dar.
Wenn Du die Beiträge lesen würdest, dann hättest Du gesehen, dass @skyrmion der Prognose nicht widerspricht.
Wir sind uns hier überwiegend einig, dass Bitcoin unter einem Bitcoinstandard der absolute Wertemaßstab ist und damit eine Diversifikation nicht notwendig macht.
Es bleibt allerdings eine Zukunftsprognose.
Und sie mag eine Diversifikation obsolet machen, aber das Halten von Bitcoin ist keine Sache von Diversifizieren.
Ich erkenne auf jeden Fall einen unangemessenen Umgangston und etwas Hochmut.
Vielleicht solltest Du verstehen, dass sich die Diskussion nicht um die Prognose, sondern um den Begriff der Diversifikation gedreht hat.
Und, macht das jeden Physiker zum allwissenden Universalgelehrten? Nein, tut es nicht. Und ein Gegenqrgument in der Sache ist es auch nicht. Nur eine menschliche Reaktion auf eine Provokation.
Er spricht von Fiat, es werde. Fiat Währung machst Du daraus. Meint er Fiatgeld würde ich ihm recht geben, weil alles zu Geld werden kann, sobald das eigentliche Geld nicht mehr seine Funktion erfüllt.
Jetzt ist es schon eine Provokation, wenn ich offensichtlich falsche Aussagen richtigstelle? Aber wenn ich hier mit mangelnder Bildung und Unverständnis beleidigt werde, ist alles in Ordnung.
Der Begriff „Fiat“ wird für Fiat-Währungen verwendet. Laut @cryptobonny ist aber alles Fiat, was mit Fiat bezahlt wird.
Was für ein grober Unfug. Ist Bitcoin dann auch Fiat, wenn ich die Bitcoin mit Euro bezahle?
Aktien, Immobilien und Rohstoffe sind kein Fiat und in vielen Fällen ein ähnlicher Inflationsschutz.
Auf meine Argumente wird natürlich mal wieder in keinster Weise eingegangen.
Ich habe diese hohlen Diskussionen so satt. Macht euch doch die Welt einfach so, wie sie euch gefällt. Definiert alle Begriffe nach Belieben um. Verehrt Bitcoin wie in einer religiösen Sekte, ihr habt Bitcoin verstanden, ich nicht.
Ich werde euch ab jetzt auch nicht mehr kritisieren und antworten, versprochen!
Aktien sind ja auch von einem Rechtssystem ausgegeben, also eher FIAT.
Kunst ist Geld, solange man sich darauf einigen kann. Aber dadurch so instabil, dass es keinen Wertspeicher darstellt, siehe NFT.
Immobilien sind schonmal real, aber wenn die Mächte vor Ort dir diese Immobilie nicht mehr zusprechen war es deine Immobilie die längste Zeit gewesen, siehe China.
Bei Rohstoffen schon eher, aber dann muss man diese irgendwo gelagert haben und nicht nur ein Zertifikat.
Jetzt muss man natürlich noch hoffen, dass die Mächte nicht wissen, wo das Lager ist und der Inhaber des Lagers sich auch an deine Spielregeln hält.
Und ja, diese Szenarien sind nicht so unwahrscheinlich, wenn es an den Punkt gekommen ist, wo das eigentliche Geld vor Ort seine Funktion nicht mehr erfüllt.
Jetzt sei mal nicht gleich so ein Sensibelchen, ich wollte Dich nicht beleidigen habe halt nur eine andere Ansicht.
Den Unterschied den ich meinte ist eben du kaufst den Bitcoin mit Euro, ich kann auch ein Haus mit Bitcoin kaufen oder ein Gemälde. Nur sowie ich den Bitcoin durch irgend etwas ersetzt habe, bin ich in der FIAT Welt und der Wert des Gegenstandes ist der Inflation ausgesetzt.
Wogegen das in Bitcoin getauschte Fiat Geld an Kaufkraft gewinnt, während alle anderen Güter an Kaufkraft verlieren.
Es ist wie das Märchen das Immobilien immer wertvoller werden weil Sie immer mehr Euro kosten, dabei werden nicht die Immobilien Wertvoller weil Sie älter werden, sie werden nur teurer, weil der Euro an Kaufkraft, gleich Wert, verliert.
Lediglich beim Bitcoin bleibt ein Bitcoin immer ein 21Millionstel von allen Bitcoin.
daher aus meiner Sicht ist alles was man nicht in Bitcoin verwahrt eben immer der Inflation ausgesetzt.
Hat man vor 10 Jahren noch ca.520€ für einen Bitcoin bezahlt sind es Heute eben 52.000€
Was auch bedeutet wenn ein Haus 520.000€ kostet, hätte man vor 10 Jahren noch 1000 BTC ausgeben müssen und Heute eben 10 BTC oder wenn man die Preissteigerung bei Immobilien einrechnet ca.+60% würde das 10 Jahre alte Haus heute eben nicht wertvoller sein wie ein Neubau, sondern ca. 312.000€ teuer und man müsste eben 16 BTC dafür bezahlen.
Aber warum hat man eigentlich das Bedürfnis sein FIAT gegen Sachwerte zu tauschen? doch nur weil man instinktiv weiß das der Aufgeruckte Wert auf dem FIAT Geld immer weniger Kaufkraft darstellt.
Ich wünsche allen Anlagern in Fiat weiterhin viel Glück bei Ihren Entscheidungen, für mich ist die Zukunft von Bitcoin und der Wertentwicklung so klar und sicher, das ich es immer noch nicht fassen kann, das es Heute immer noch Menschen gibt, die annehmen das ein Geld was eine kleine Gruppe einfach so vermehren kann ohne Zinsen zu zahlen oder eine demokratische Berechtigung zu haben, dann immer noch ihre Arbeitskraft und Lebenszeit dafür eintauschen um das erarbeitete Geld sich dann wieder abnehmen zu lassen, indem ihnen das System die Kaufkraft entwertet.
Keinen direkten Fehler, aber ich sehe es wie @cryptobonny . Im Endeffekt sind es alles Formen von Fiatgeld, weil es entweder von Einzelnen vermehrt werden kann und/oder von zentralen Instanzen kontrolliert wird.
Sowohl @skyrmion als auch mir ist klar, dass alles was in FIAT Geld bepreist wird (langfristig) einer Preisinflation unterliegt (sofern die Geldmenge ausgeweitet wird). Insofern ist klar, dass dies für Menschen die FIAT Geld halten mit einem Kaufkraftverlust einhergeht. Aber auch andere Anlageklassen müssen diesen Kaufkraftverlust kompensieren, um als Wertanlagen betrachtet zu werden (die sie zum Teil vielleicht nur wegen einem nicht-werthaltigen Geld geworden sind).
Uns sind darüberhinaus die Eigenschaften von Bitcoin und dem dazugehörigen sozialen Netzwerk bekannt. Insbesondere natürlich Konsequenzen, die sich aus einer limitierten Gesamtmenge ergeben. Zum Beispiel langfristig, wenn sich Bitcoin als globales Geld durchgesetzt haben sollte, dass es alle Waren- und Dienstleistungen abbilden sollte und seine Kaufkraft direkt an die Preise dieser Waren- und Dienstleistungen geknüpft sind, die wiederum von Angebot und Nachfrage dieser Waren und Dienstleistungen abhängig sind. Oder einfach ausgedrückt: Bitcoins Kaufkraft spiegelt die Weltwirtschaftsleistung wider.
In solch einer Welt ist dieser wundervolle Wertspeicher erwachsen geworden. Der Wert wird im engeren Sinne nicht mehr erhalten, sondern der Wert spiegelt eben die gesamte Wirtschaftsleistung wieder. Das heißt wir werden ein dynamisches Gleichgewicht erleben, dass ich hier schon des Öfteren propagiert habe. Unter einem Wirtschaftswachstum gewinnt das Geld an Kaufkraft und Kredite werden teurer, was weiteres Wachstum eher hemmt. Unter einem Rückgang der Wirtschaft verliert Geld an Kaufkraft, allerdings werden Kredite günstiger, was Wachstum eher begünstigt.
Das Werterhaltsversprechen ergibt sich im engeren Sinne also unter der Annahme, dass die Wirtschaftsleistung der Welt ähnlich bleibt oder zunimmt. Letztlich bin ich aber auch gar nicht an einem Werterhaltsversprechen langfristig interessiert, sondern das Bitcoin mir eben anteilig an der Gesamtwirtschaft immer die gleiche (relative) Kaufkraft einräumt.
Das heißt, ja - auch @skyrmion und ich verstehen sehr wohl den Gedanken des Textes. Wir haben die Inhalte hier in anderer Form auch schon vor Jahren geteilt, insofern sind die Gedanken uns auch nicht neu und unverständlich und es mangelt uns auch nicht an Bildung, um den Inhalt nachzuvollziehen.
Der Punkt ist aber:
Nur, weil ein Geld und globaler Wertemaßstab die globale Produktivität abbildet und damit eine anteilige Kaufkraft widerspiegelt und letztlich eine Diversifikation obsolet macht - ja, deshalb ist dieses Geld selbst noch keine Diversifikation.
Ja, Bitcoin macht in dem Szenario, welches wir uns ausmalen eine Diversifikation vermutlich (für sehr viele) obsolet. Es reicht dann ein Geld zu halten und die Kaufkraft muss nicht mit Sachgütern oder Unternehmensanteilen erhalten werden, aber man hält dann eben ein Geld. Das eigene Vermögen ist dann nicht verteilt, nicht diversifiziert.
Braucht es denn dann eine Diversifikation? Nein.
Wir haben ja dann einen Bitcoinstandard.
Partizipiere ich dann nämlich ohnehin an der Gesamtwirtschaftsleistung? Ja.
Aber dann diversifiziere ich ja doch? Nein.
Du partizipierst an der Gesamtwirtschaftsleistung. Und ja, das mag den gleichen Effekt haben, als wäre man anteilig an der gesamten Wirtschaftsleistung beteiligt. Und ja, day macht Diversifikation obsolet.
Aber das alleinige halten von Bitcoin ist dennoch per Definition keine Diversifikation.
danke für Eure Beiträge zu meinem Post. Es tut mir Leid, wenn Euch der Austausch emotional aufwühlt. Ich bin jedoch nicht hier um zu diskutieren.
Denn nur Austausch ist für mich ergebnisoffen.
Bei einer Diskussion hingegen, würde meine Meinung bereits feststehen und ich will andere davon überzeugen. Das ist jedoch nicht meine Absicht. Da Ihr mich nicht kennt, könnt ihr natürlich nicht wissen, dass ich meine Meinung scheinbar spontan ändern kann, sobald ich die dafür nötige Einsicht gewonnen habe.
Natürlich spüre auch ich Emotionen, wenn ich mich nicht verstanden fühle. Das liegt aber nicht an meinem Gegenüber (in diesem Fall Euch), sondern einzig an MIR selbst, weil ich aus einem Austausch eine Diskussion mache oder meinen Punkt noch nicht gelungen formulieren kann. Deshalb muss ich mir regelmäßig in Erinnerung rufen, dass ich den Austausch brauche und suche, um dazu zu lernen oder besser zu verstehen. Stünde meine Meinung bereits fest, könnte ich mir die Zeit für eine Diskussion mit Euch, die ihr mir im Grund fremd seid, sparen.
Also noch einmal Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt und die Emotionen ertragt. Dafür möchte ich mich mit meiner Mittagspause und im Sinne eines Freundes bedanken, der mich immer wieder daran erinnert:
Schreiben ist Arbeit am Gedanken.
Los geht’s: Natürlich habe ich Euren Punkt verstanden, dass ihr die von mir beschriebene Mechanik auch teilt, Euch aber am Begriff Diversifikation dafür stört. Ich dachte, der folgende „Nebensatz“ würde dies deutlich machen:
Das brachte mich dazu, noch einmal beim Begriff anzufangen ( Quelle ):
Das Substantiv Diversifikation (die) bedeutet „Ausweitung“, „Erhöhung der Vielfalt“ oder „Veränderung“, „Abwechslung“.
Dass Bitcoin einer Ausweitung unterliegt, ist unbenommen.
Dass er die Vielfalt der Wirtschaftsangebote erhöht, darin sind wir uns einig. Die meisten rechnen erst in der Zukunft damit. Ich meine jedoch bereits heute die ersten Anzeichen (Bitcoin auf den Balance Sheets der ersten Unternehmen) dafür zu sehen.
Hinzu kam der folgende Impuls:
Darüber hinaus sehe ich auch Bitcoins Werte aufgrund der Produkte und Leistungen diversifizieren, die er widerspiegelt (das greife ich unten wieder auf). Nach meinem Verständnis sind wir uns darin einig, dass Bitcoin den Wirtschaftswert widerspiegelt oder dies im Bitcoin Standard tun wird. Oder?
Auch der Impuls half mir:
Das teile ich, würde es nur anders formulieren:
Bitcoin speichert Werte.
(Bitcoin speichert nicht den Wert, weil er alle Werte aggregiert, akkumuliert, faktoriert oder was auch immer das richtige Verb an dieser Stelle ist).
Werte diversifizieren über Produkte und Dienstleistungen.
Bitcoin spiegelt die Diversifikation dieser Werte wieder.
(Unten mehr dazu)
Kurz: Bitcoin ist Diversifikation
Noch ein Wort zum
zur Diversifikation mit Betonung auf das Hineinterpretierte
(danke für den Anstoß)
Mit dem Halten (oder Ausgeben) von Bitcon beginnt die Diversifikation. Denn Bitcoin, die ich nicht ausgebe, sind ein Signal an den Markt, dass es mir die betreffenden Waren nicht wert sind. Innovation, Produktivitätssteigerung etc ist gefragt. Verändert* sich der Markt jedoch entsprechend meiner Bedürfnisse, bin ich bereit die Abwechslung* zu kaufen. Diese Wertsteigerung zahlt widerum - wie von uns allen unbestritten - auf Bitcoins Wert ein.
*Begriffe entspringen der obigen Definition und sind in ihrem Sinne zu verstehen.
Seit Euren neuen Impulsen kreist in mir das Bild von Fischen. Ich kann ihre Artenvielfalt undiversifiziert ignonieren, wie die Werte von Bitcoin, die sich genauso ungleich über die gesamte Welt verteilen wie die Fischarten. Bitcoins Werte werden auch unter einem Bitcoin Standard immer auch lokal beeinflusst sein, wie Fischarten, die sich an ihre jeweilige Umgebung anpassen.
Was ich damit versuche zu sagen, ist, dass unterschiedliche Orte unterschiedliche Bitcoinpreise für dieselben Produkte hervorbringen werden. Wäre das nicht der Fall, wäre Bitcoin wirklich überall gleich viel wert (in Waren gemessen, denn einen anderen Maßstab kann es nicht für ihn geben) und würde wirklich nicht diversifizieren. Es greift also zu kurz, nur den Begriff Bitcoin (wie Fische) zu betrachten. Viel wichtiger ist m.E. ihn aus der Sicht zu betrachten, für die er steht: die Wirtschaftswerte.
Von meinen vorhergehenden Gedanken ausgehend halte ich die Aussage „Bitcoin ist Diversifikation“ nicht für falsch. Er diversifiziert die Wirtschaft und damit seinen eigenen Wert. Ich verstehe, dass Ihr daran Anstoß nehmt (vielleicht sogar genommen habt?), aber ich verstehe dank Eurer Kritik an meiner Formulierung nun ein Stück mehr, warum ich mich für sie entschieden habe.