Bitcoin Gespräch Krall & Roman

Ich habe mir heute die Diskussion angehört und ich persönlich fand das Gespräch Unfair. Alleine die Redezeit war sehr ungleich verteilt und ich kann verstehen, warum Roman das inzwischen so macht.

Auf jedes valide Argument bei dem sich Herr Krall nicht auskannte, würde sofort ausgewichen um kein Unwissen zeigen zu müssen. Das hätte vermieden werden können, wenn die Moderatorin nicht Ihre persönlichen Themen in das Gespräch mit eingeführt hätte, sondern nochmal Explizit auf wichtige Fragen/Aussagen verwiesen hätte und um eine Stellungnahme gebeten. Damit hätte man Herrn Krall die möglichkeit genommen Auszuweichen.

Das Ende fand ich von Herrn Krall auch sehr einnehmend und herabwürdigend. Man merkt, dass er sich schwer tut zuzugeben, dass er sich nicht bei allem perfekt auskennt. Man merkte auch, dass er mit Gold sein Geld macht.

Am Ende Schätze ich Herrn Krall, Joana und Roman für Ihre Arbeit und Leistung für die Gesellschaft. Die Diskussionskultur gefiel mir jedoch nicht.

Bei einer so Rhetorisch starken Person wie Herrn Krall bräuchte es aus meiner Sicht einen Professionellen Moderator des Gesprächs.

Fazit:

Ich glaube Herr Krall wollte bestimmte Dinge auch nicht verstehen (vor allem Technische) da er nun mal sein Geld mit Gold macht und dadurch eine Schwäche eingestehen müsste. Man kennt Herrn Krall jedoch als unfehlbar und das würde dann seine Glaubwürdigkeit senken. Das könnte er zumindest Glauben.

Vielleicht ist es aber auch ganz anderst :victory_hand:

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Ich teile deine Meinung, der liebe Herr Krall ist auch eine ältere Generation. Da gibt man auch nicht zu, wenn man mal kein gutes Argument hat !

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Das Verständnisprobleme von Bitcoin wird sich ganz einfach rauswachsen… mit jedem Jahr mehr. Es ist ein Generationending in der Wertgegenstände noch angefasst werden müssen. Irgendwann werden aber auch sie merken, dass die wertvollsten Dinge im Leben gar nicht angefasst werden können.

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Schön gesagt

Wer Kinder hat kann die wertvollsten “Dinge” sogar anfassen

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Sind Kinder wertvoller als dein persönliches Wohlbefinden, Glückliche Beziehung und Gesundheit?

Wenn du das alles nicht hast, strahlst du immer einen Mangel aus und Projezierst das auf deine Kinder. Von dem her sollte man immer Versuchen sich selbst am meisten zu Lieben um seinen Kindern das beste selbst vorzulegen.

Ist aber auch nur meine Meinung

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Ich sage ja, denn ich würde meinem Kind ohne zu zögern eine Niere spenden und somit meine Gesundheit und mein Wohlbefinden für den Rest meines Lebens reduzieren.

Aber back to topic

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Ich fand die lange abgelesene Einleitung (siehe Augenbewegung) von Herrn Krall schon zu anstrengend und habe abgeschaltet.:winking_face_with_tongue:

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Leider war hier der Respekt im Weg.

Ich stehe damit weitgehend allein… doch eine Diskussion muss hitzig sein…emotional…anfassend… ein Raum und ein Zeitabschnitt in dem nicht gekuschelt, oder auf Gefühle geachtet wird.

Anders kommt man nicht zum Punkt. So sehe ich das jedenfalls.

Natürlich halten das nur sehr wenige Menschen aus. Und noch weniger Zuschauer.

Ich mag alle 3 und alle 3 machen gute Arbeit. Doch dieses Gespräch brachte mir nichts. Weder habe ich etwas über Gold, Bitcoin oder Markmechanismen gelernt.

Herr Krall hatte locker 70% Redeanteil und hatte nur Raum seine Thesen zu wiederholen. Die kennen wir allerdings schon. Und wie gesagt, war es der gegenseitige Respekt der hier verhindert hat, dass ihm mal jemand klar sagt wo er sich irrt.

Vertane Chance, aber danke dennoch für den Versuch.

Liebe Grüße

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Die Moderation war leider wirklich schlecht. Sorry aber da hätte die Gute auch einfach nicht dabei sein können.

Ab Minute 48:00 hätte man hier moderieren müssen. Denn hier schält sich einfach heraus, dass der gute Herr Krall keine Ahnung hat. Ein Teil in ihm merkt das auch, statt sich aber hier von einem Experten erhellen zu lassen, weicht er aus. Kein feiner Zug.

Markus Krall hat NICHT verstanden was Dezentralität ist und warum ein dezentrales Netzwerk wie Bitcoin nicht mehr neu gestartet werden kann. Ich verstehe absolut nicht, warum er hier nicht zuhört. Er ist NICHT bereit, seine voreingenommene Meinung zu ändern, da er offensichtlich nicht an einer Wahrheitsfindung interessiert ist (meine Interpretation). Schade. Vielleicht kommt ihm das auch noch im Nachhinein.

BITTE einen zweiten Teil mit vernünftiger Moderation :)

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ich fand es auch nicht cool…wenn man Taxifahrer fragt wie sie Uber finden würden Sie bestimmt nichts gutes darüber sagen….oder frag mal Hotelbetreiber wie sie zu Air BNB stehen….

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to be fair was erwartet ihr auch. Soll Krall zugeben, dass er keine Ahnung von der Materie hat oder beispielsweise Bitcoin als Konkurrenz eingestehen. Am Ende des Tages würde das ja seinem Business schaden. Abgesehen davon, geben die meisten nicht zu, dass sie falsch gelegen haben sondern schieben es dann meistens auf externe Einflüsse etc.

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Herr Krall stammt aus einer Zeit, als man Software noch raubkopierte, weil man emotional nicht damit leben konnte für eine Diskette 100 Mark zu bezahlen.

Teilweise ist das sogar richtig mit dem “was ich anfassen kann ist WIRKLICH mein”:

  • Ein Buch ist ein Buch und wird nicht von allein verschwinden
  • Ein E-Book auf einem Reader, der den Hersteller kontaktieren muss, um Deine Bücher frei zu geben kann Dein “Eigentum” jederzeit verschwinden lassen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Irgendwo auf dem Weg da hin verorte ich mich z.B. auch:

  • Ich kaufe Software, ja verdiene selbst Geld damit.
  • Ich befasse mich mit wertvollen Bitcoin
  • Besitze E-Books und Hörbücher in Apps
  • Aber ich würde NIE, wirklich NIE virtuelle Items in Games kaufen :grin: Die sind für mich buchstäblich NICHTS wert.

So, und nun kommt dazu, dass Herr Krall neben einer generationsbedingten Aversion gegen Dinge, die man nicht anfassen kann, auch noch die Netzwerkeffekte nicht angemessen bewertet, und denkt Kryptographie/Code allein würde Bitcoin zu 99% erklären.

:woman_shrugging:

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Theoretisch dürfte man nur an solchen wichtigen Diskussionen teilnehmen, wenn man vorher schon einmal bewiesen hat, dass man Fehler auch eingestehen kann, falls man sich mal geirrt hat. Da ist es ähnlich wie bei den Politikern. Das findet man sehr selten. Einfach mal zu sagen: Stimmt, da habe ich mich geirrt. Danke, dass du mich zu dieser Einsicht geführt hast.

Bei Krall hat man das Gefühl, er will um jeden Preis recht behalten. Mit diesem Mindset kann man natürlich zu keinen neuen Erkenntnisse gelangen. Vorausgesetzt man möchte das überhaupt.

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Daran liegts nicht. Herr Krall glaubt wirklich, dass Bitcoin = Mathematik / Software. Und dass der Netzwerkeffekt keine wirkliche Rolle spielt.

Das war nicht gespielt, oder einfach nur nicht zugeben wollen. Das war echt. Er hat das WIRKLICH nicht verstanden.

Der Einwand von Roman, dass man Bitcoin nicht einfach so noch einmal frisch aufsetzen könnte mit identischer Software, weil das kleine Netz sofort tödlich angegriffen würde kam einfach bei ihm nicht an…..

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Ich finde allerdings, dass Herr Krall seine Sache gut macht.

Er spricht und handelt nach seiner Überzeugung und stellt sich solchen Diskussionen.

Runter machen braucht man ihn nun nicht, nur weil er anderer Meinung ist.

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Ich denke, viele hier Respektieren Ihn hier für seine Überzeugungen und Taten. Runter machen tun wir Ihn hier nicht.

Hoffentlich ist das nicht falsch rüber gekommen. Dennoch hat jeder Mensch Ängste und Überzeugungen und wie ich finde, hat man in diesem Gespräch seine Ängste gut sehen können.

Edit:

Und wir alle haben Ängste

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Meine Persönliche Meinung:

Der gute Krall ist leider sehr voreingenommen. Nicht gegenüber Bitcoin sondern gegenüber der Digitalisierung an sich.

Das Problem ist, dass er „Digitale Werte“ nicht versteht, das zeigt er immer öfters. Alles was er über das Gold sagt hat Hand und Fuß und das Fiatsystem beschreibt er sehr gut. Er weiß also, wie die Finanzwelt und der Goldmarkt funktionieren und kann das auch sehr gut in vielen Vorträgen oder Videos zeigen.

Dieses fundierte Fachwissen versagt aber leider komplett bei der Digitalisierung. Alles was digital ist sind für ihn keine echten Werte sondern nur virtuelle Werte und damit Spekulation. Damit respektiert er zwar, dass es diese gibt, bemisst ihnen aber kein wirklichen Wert zu.

Das anfürsich ist ja erstmal kein Problem, jeder darf und soll Bitcoin selber Bewerten können. Aber leider weitet er dieses Unverständnis in dem Sinne aus, dass Valide Argumente für/gegen Gold nicht auf Bitcoin übertragen kann und umgedreht. Damit sagt er leider Sachen über Bitcoin, die man als Analogie zum Gold einfach als Quatsch ansehen kann.

Mein Fazit, und zwar schon lange, ist: Bei so ziemlich allem was er über das Fiatsystem sagt und was er über den Goldmarkt sagt stimmt auch, nur wenn er mal das Thema Bitcoin hernimmt sollte man lieber nicht so genau hinhören.

Jeder hat eben seine stärken und schwächen und man sollte niemanden immer zu 100% vertrauen.


Klar hat Gold eine lange Historie und sich damit einen sehr guten Ruf als Wertspeicher erarbeitet. Aber überlegt mal was wie die Zukunft sein wird: Werden wir noch mehr Digitalisierung bekommen oder werden wir wieder mehr in der Realen Welt leben?

Gerade Entwicklungen wie KI in großen Rechenzentren können mit Gold nichts anfangen, erst wenn die KIs eigene Körper bekommen und als Roboter oder Androiden herumlaufen werden sie auch mit Gold Handeln können, vorher bleiben sie auf digitale Werte beschränkt.

Ich persönlich sehe es als wahrscheinlicher an, dass bis zu dem Zeitpunkt, wo die Roboter massenhaft alleine herumlaufen die Welt von sich aus schon auf digitale Währungen umgestellt hat.

Die heutige „junge“ Generation (bis vielleicht einschließlich 40 Jahre) ist schon deutlich mehr digitalisiert als es sich die ältere Generation vorstellen kann. Und Herr Krall ist eben von der älteren offline-Generation.

Mit der Zeit werden die Alten aber platz machen für die Jungen und damit wird die Digitalisierung nur weiter vorran schreiten. Welches System wird sich dann ehr halten: Das bewährte Gold oder das neue Bitcoin?

Es hindert ihn ja niemand sein Goldmodell auch über Bitcoin auszuweiten :sweat_smile:
Ich denke sogar, dass diese Kombination ihn noch reicher machen könnte weil es definitiv einen Markt dafür gibt und die Menschen für seinen Service bezahlen wollen.

ich glaube wirklich ehr, dass er die digitale Welt nicht verstanden hat aber versucht offen gegenüber Bitcoin zu sein. Nur leider fehlen die digitalen Grundlagen.

Wie gesagt, Virtuell ist nicht gleich Digital.

Virtuell ist für ihn sowas wie ein Scheinhandel, also zB. rein ausgedachte Hilfsgrößen oder frei erfundene Händler. Aber nur weil man seinen Händler gegenüber nicht sieht bedeutet es nicht, dass der Gegenüber nicht trotzdem real da ist (nur eben digital).

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Guter Punkt, den muss ich mir merken wenn ich mal in der Situation von Krall sein sollte :smiley:

Ich habe aber wie vielleicht @BTC1 das Gefühl, dass der gute Herr Krall vor allem bei Minute 50:00 merkt, dass er Dinge sagt, die so nicht stimmen. Denn er weiß schon ziemlich genau, wer ihm hier widerspricht. Ich finde auch, dass er beim Gegenargumentieren sichtlich ins Straucheln kam..

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