Nenne mir bitte nur 3 vernünftige Sachverhalte “Use Cases”, welche die “Klassische Welt”, normale Software/Code auch sehr gerne als Opensource und Bitcoin nicht lösen können, welche jedoch Alt-Coins schaffen.
Vielen Dank.
Nenne mir bitte nur 3 vernünftige Sachverhalte “Use Cases”, welche die “Klassische Welt”, normale Software/Code auch sehr gerne als Opensource und Bitcoin nicht lösen können, welche jedoch Alt-Coins schaffen.
Vielen Dank.
Deutlich mehr Transaktionen pro Minute?
In den USA akzeptieren 17,4 mittlere und kleine Unternehmen Stablecoins. In Brasilien 22,7%, in Südafrika 15,6% und in Nigeria 11,9%. In Entwicklungsländern werden Stablecoins für den Handel verwendet, da der Wert dieser nicht so stark fluktuiert. In westlichen Ländern ist der primäre Use Case B2B Zahlungs Rails sowie Cross Border Transaktions.
Genau, als Landzeitinvestment bitte nur Bitcoin. Die Use Cases wie oben geschildert sind natürlich keine Langzeitinvestments über mehrere Jahre.
Sehr gute Frage: Wieso wird für Buck oder USDC/USDT nicht Bitcoin als L1 verwendet oder gar keine Blockchain? Bitcoin als Blockchain ist nicht wirklich für Smart Contracts gedacht. Es würde die Bitcoin Blockchain zumüllen und ist zu teuer. Wieso nicht einfach als Open Source Software. Das Problem hier wäre, dass es ja dann auf einer private Cloud mit einer private SQL Datenbank gehostet wird. Somit kann keiner die komplette Anzahl der Coins einsehen, wenn welche gemintet werden, der herausgeber kann diese zensieren und einzelne Transaktionen verhindern. Auf Eth als Smart Contract kann man das auch je nach Smart Contract Regeln, jeder sieht es aber immer. Das heißt es ist so ein bisschen eine Transparenz und Vertrauensfrage. Strategy beispielsweise veröffentlicht ihre Bitcoinadressen nicht. Unternehmen wie Circle mit USDC sind klar einsehbar, da USDC als Smart Contract auf Ethereum aufbaut. Ethereum ist günstiger als Bitcoin und für Smart Contract Use Cases gemacht. Der Trade Off ist natürlich Dezentralität. Ethereum ist theoretisch einfacher angreifbar, dafür erlaubt es aber eben mehr Transaktionen und ist günstiger. Bei den Stablecoins geht man den Trade Off sozusagen ein, weil es immer noch transparenter ist, als wenn die Daten in einer SQL Datenbank auf irgendeinem private gehosteten Server sind.
Ich habe den Eindruck, dass wir aneinander vorbeireden.
Wir sollten einige Begrifflichkeiten genauer definieren und voneinander stärker abgrenzen.
a) Stablecoins - können nach meinem Verständnis auch auf irgendeinem Bitcoin Layer laufen, welche die Blockchain nicht direkt beeinflusst. Ist das richtig?
b) Dass Stablecoins ihren Nutzen und die Daseinsberechtigung haben, habe ich auch selbst geschrieben. Sind wir uns hier alle einig?
c) mir fallen keine Beispiele ein, wofür smartcontracts sinnvoll sind im echten Leben. Es ist doch sehr viel automatisiert und smart. Was verstehst du unter smartcontracts, kannst du das bitte in deinen eigenen Worten so erklären, dass es auch ein Laie versteht?
Kannst du bitte konkrete Beispiele nennen, wann und wofür man diese braucht und mit aktuellen Technologien abseits von Coins und Blockchains nicht möglich sind?
d) warum sollte man überhaupt einen Coin kaufen müssen, um einen Vertrag abzuwickeln?
Warum ist es in dem Zusammenhang entscheidend, dass ein Alt-Coin wie Eth günstiger ist als Bitcoin?
e) warum sollten Verträge überhaupt öffentlich für jeden zugänglich sein - einerseits über Mica und Kyc sich ärgern, und auf der anderen Seite Verträge mit sensiblen Daten öffentlich machen?
f) Stablecoins ungleich Alt-Coins. Sind wir uns hier per Definition auch einig?
Gerne
Das ist korrekt.
Ja
Es geht einfach nur darum ein set an regeln in einem dezentralen Konsens zu veröffentlichen, an die sich die Teilnehmer halten müssen. Wenn das nicht auf eine dezentrale Blockchain aufbaut, ist es intransparent und einfach anpassbar. Natürlich kann man das auch mit dem Rechtsystem eines Landes umsetzten. Die meisten preferenzieren halt „dont trust verify“ und als blockchain l2 kann ich es verifizieren wohingehen ich mich sonst auf die Bafin verlassen muss.
Du hast recht. Es wäre auch ohne möglich. Wieso Firmen wie Circle es auf Eth L2 machen? Gute Frage, vermutlich transparenz. Sie wollen mehr Vertrauen aufbauen mit den Nutzern des Stablecoins. Es wäre aber auch über das Rechssystem ohne veröffentlichen eines digitalen Smart Contracts möglich. Dont trust, verify wird hier wohl präferenziert.
Die Blockchain wird nur als Vertrauensinstanz genutzt. Man braucht den Coin wie eth wenn dann nur für Transaction Fees.
Eigentlich nicht. Es liegt vermutlich eher an der bereits existierenden Infrastruktur von Eth und Solana. Die Fees haben nur einen minimalen ökonomischen Effekt. Da geb ich dir recht.
Sensible Daten sollte man nicht in einen Smart Contract packen. Es geht eher um Festlegungen von Vertragslogik.
Technisch gesehen sind Stablecoins Altcoins. Ökonomisch gesehen natürlich eine eigene Rubrik.
ps: Du hast recht, man könnte Stablecoins auch auf Bitcoin L2 settln. Die Frage ist halt, wieso sich sie Firmen hinter den Stablecoins dagegen entscheiden. Man könnte vermutlich alle Altcoin Features auch mit Bitcoin implementieren. Sogesehen haben Altcoins aus deiner Sicht keinen Use Case. Die Frage ist dann halt, wieso haben sie einen Use Case also wieso wird Eth überhaupt verwendet? Weil sich eine bestimmte Anzahl an Menschen halt dafür entschieden haben. Oftmals setzen sich auch einfach Lösungen durch, weil sie einfacher umsetzbar sind. Ob das sich in Zukunft ändert und alle auf Bitcoin settlen weiß ich nicht aber ein bisschen Konkurrenz auch unter Cryptocoins schadet nicht.
Ob Etherium jetzt dezentral, “fast dezentral” “bisschen dezentral” oder zentral ist, vor allem über längere Zeit mit PoS, könnten wir jetzt ewig Diskutieren, lassen wir das mal beiseite.
Du sagst jetzt also von allen Altcoins hat Etherium den größten Usecase und das sind Smart Contracts?
Jetzt interessiert mich ganz erlich, was du denkst, dass konkrete Beispiele sind, für die man Smart Contracts auf Etherium braucht? (Alles was andere Coins betrifft mal ausgenommen, weil Stablecoins ja auf Bitcoin laufen würden und man bei anderen Coins wieder über deren Nutzen diskutieren müsste.)
USDC, DAI etc. werden in Smart Contracts eingebunden für Trading, Lending, Collateral. Ansonsten Uniswap, Aave, dezentrale Organisationen, Royalties für Creator, In-Game-Assets und mehr. Primär sind die Use Cases stand 2026 dezentrale Börsen, Kredite, Zinsen, Stablecoins und deren Zahlungsabwicklung, NFTs und dezentrale Organisationen.
Theoretisch könnte man das alles auch auf Bitcoin machen, da fehlt aber die Infrastruktur und das Interesse des Marktes dafür. Vielleicht auch, weil es komplizierter und teurer wäre.
Ja wie gesagt, Stablecoins würde ich ausnehmen, weil streitbar ob man Eth dafür braucht. Und dann bleibt nichts sinnvolles mehr übrig, ich kenne keinen Gamer, der NFTs oder In-Game-Assets nutzt oder mag, hat doch jetzt jeder gecheckt, dass es das nicht braucht.
Also ist der Usecase des premined Shitcoins ETH, dass man weitere Shitcoin-Börsen, Shitcoin-Casinos, und Scams darauf aufbauen kann, toll.
Genau, man könnte. Und warum macht man das nicht?
Sorry wenn ich so einen harten Ton wähle, ich habe nicht nur meine eigenen schlechten Erfahrungen gemacht, sondern auch beruflich inzwischen mehrere Leute kennengelernt, die ihre gesamten Ersparnisse mit irgendwelchen Scamcoins auf Platz 8 von Coinmarketcap verloren haben. Mich macht das einfach so unfassbar wütend, deswegen bin ich so stark Bitcoin Only, dort gibt es keinen Profiteur, das ist neben Stablecoins aktuell der einzige Coin der einen großen Mehrwert für die Menschheit hat. Ich wünsch dir, dass ich mich irre und ETH die Welt verbessert und wünsche dir viel Spaß und Glück dabei, aber ich glaube da lange nicht mehr dran.
Aktuell wird USDC halt auf Eth betrieben. Müsste man aber nicht. Du hast schon recht, es ist kein Alleinstellungsmerkmal von Eth sondern könnte auch auf Bitcoin implementiert werden. Mit Use Case meine ich immer nur die jetzige Benutzung. Vllt hab ich mich da schlecht ausgedrückt. Ob das in der Zukunft noch so sein wird oder nachhaltig ist, wag ich nicht zu beurteilen.
Ja genau, ich fände es auch dumm, wenn man es auf Bitcoin macht. Daher bin ich eigentlich froh, dass die Stablecoin und Smart Contracts auf Eth, Solana etc laufen.
Alles gut, nicht das wir uns falsch verstehen. Meine Intension war nie, jemanden zu überzeugen Geld in eine andere Cryptowährung außerhalb von Bitcoin zu investieren. Lasst die Finger von Altcoins als Wertspeicher!
Ich bin kein fan von Eth oder Proof of Stake. Das ist ja alles ne Übergangslösung. Stablecoins die mit Fiat hinterlegt sind, sind sowieso so gesehen ein Joke. Solang Bitcoin aber noch volatil ist, was ja gut ist während der Adaptionsphase, können meiner Meinung nach Smart Contracts mehr Transparenz in das Finanzsystem bringen und Stablecoins einen realen nutzen haben. Aber ja, lasst die Finger weg von Altcoins als Wertspeicher, damit werdet ihr nur arm. Auf lange Sicht wird nur Bitcoin bestehen bleiben.