Ich sehe das etwas differenziert. Bei materiellen Dingen würde ich vllt sogar mitgehen, dass das Geld besser in BTC investiert wäre, aber zum Beispiel ein Urlaub kann einem so viel geben. Er kann die Stressbewältigungsspeicher wieder auffüllen, er kann positive Emotionen auslösen und versorgt einen mit schönen Erinnerungen. Und man sieht was von der Welt (wenn man nicht immer auf denselben Campingplatz fährt
)
Natürlich, könnte man sich dann heute eine doppelt und dreifache Reise davon leisten, aber diesen Gedanken kann man auch immer weiter spinnen und sich dann womöglich an dem Tag die SuperDuperMegareise leisten, an dem man stirbt.
In diesem Sinne, ich gebe jeder Person die Absolution, Teile des BTC-Bestandes für schöne Erinnerungen zu nutzen, denn Reichtum ist nicht alles ![]()
Amen
Zumal man das auch von beiden Seiten betrachten sollte - denn wer war 2015/2016 schon dabei? Wie viele heutige Bitcoiner haben Kurse von 200€/BTC, 1000€/BTC oder auch 10k€/BTC überhaupt erlebt?
Ist ja auch toll so früh schon dabei gewesen zu sein. Also ist da sicher auch mehr an BTC übrig geblieben, also sich heute die meisten mit sparen leisten können.
Diese Lernkurve werden sicher noch viele Menschen durchmachen und dann heißt es - hätte ich mal nicht bei 120k€/BTC meine 0,1 BTC verkauft, sondern gehalten - dann hätte ich jetzt 10x gemacht…
Verstehen kann ich es trotzdem. Im Endeffekt ist halt auch die Frage, ob der Kauf das Leben bereichert hat. Geld nur um des Geldes Willen zu horten, macht ja aus meiner Sicht auch keinen Sinn.
Die Reise nach NZ hätte ich den PC Teilen aber auch vorgezogen ;P
Juhu, schonwieder ein neues ATH !!
.. ![]()
Die 100k in Eur sind fast da.
Ja, auch eben gesehen. ![]()
Ich war jetzt so beschäftigt damit eine PrePaid Karte zu verifizieren, dass ich ganz das ATH verpasst habe.
Man glaubt es kaum, wie wenig dem Bürger inzwischen vertraut wird.
Gibt’s keine Pizzabilder dieses Jahr? Hatte mich schon gefreut.
Dann teil ich wenigstens meine, Happy Pizza Day an alle ![]()
So, hab bei 98.5 k€ meine Bitrefill-Karte aufgefüllt, das reicht jetzt erstmal für einen Haufen Pizza…
Von mir aus kann’s jetzt erstmal wieder runter gehen in den Einkaufsbereich. #CashOut
Edit 23/05: Da habe ich (wieder einmal) fast perfekt das Top getroffen, wenn ich mir anschaue, wie weit es jetzt schon wieder nach unten gegangen ist. Ich sollte professioneller Trader werden… ;-)
Lass uns darüber nochmal in 4 Wochen sprechen ![]()
Seid nicht so gierig: Ich lebe heute - und nicht erst in 4 Wochen…
Mit deinem „fast perfekt das Top getroffen“ wirst du dich mMn. doch noch täuschen.
Und ich wünsche dir wirklich viel Erfolg dabei „deinen“ " Einkaufsbereich" zu zu suchen und zu finden…
Auch dieser Zyklus wird uns wieder überraschen, alle die länger dabei sind wissen vll. was ich meine. Mein " Erstkontakt" mit Bitcoin war im Jahre 2010. Damals habe ich diesem „neuem Ding“ aber keine weitere Beachtung geschenkt. Das kam dann erst etwas später- zum Glück!
Ja, etwas verkaufen um gut zu leben- nur zu. Aber verzockt euch nicht..
Das ATH kommt erst noch.
Wenn Bitcoin nur annähernd so gut werden wird, wie wir hier alle glauben, dann wird es nahe unendlich viele ATH’s geben, die ich, du, wir nicht mehr erleben. Die Kunst zu leben ist aber, sich über jedes (leider morgen überholtes) ATH zu freuen und es zu feiern…
„Never sell your bitcoin“ ist einer dieser deletär-negativen Pseudo-Leitlinien, welche die Zeitdiebe sich einfallen ließen, um BTC durch passives Hodeln zu zerstören! Ich würde es mit „Stirb mit dem maximalen Stack“ übersetzen…
Bitcoin war nie gedacht, um seine Gewinne zu maximieren. Er sollte eine bessere Welt ermöglichen. Dazu gehört, meines Erachtens, vor allem Achtsamkeit. Lebe heute und hier! Verkauf deine Coins, realisiere Gewinne - und schaffe Gutes für dich und andere!
Ich glaube, Satoshi Nakamoto und Hal Finney, die (vermutlich beide) schon weit vor unserem letzten ATH gegangen sind, würden mir zustimmen!
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Auch Bitcoin sollte niemanden daran hindern ein gutes und erfülltes Leben zu führen.
Daher bin ich der letzte der nicht auch Sats verkauft.. um davon gut zu leben. Das war alles was ich ausdrücken wollte. Und mir persönlich ist es sogar elativ egal bei welchem Preis das kommende Zyklus-ATH stehen wird. Mit „Never sell your Bitcoin“ ist, glaube ich, auch nicht gemeint keine „Konsum-Chips“ vom Tisch zu nehmen.
Nur vom „Zocken“ davon habe, zumindest ich mich, befreit.
Gestern um die Zeit war ich noch in Texas und ich bin sehr gespannt wo die Reise hingeht.
Wenn der Zug, der sich noch im Bahnhof befindet aber gerade angefangen hat sich in Bewegung zu setzten- bald alle noch aufspringen wollen..dann werden wir sehen was das auslöst. Und es gibt nur diesen einzigen Zug. Und der fährt soeben ab- noch recht langsam.
Das stimmt alle werde ich nicht miterleben aber vermutlich die innerhalb der nächsten 60 Jahre. Somit für mich würde es sich lohnen noch zu warten.
seltsam, was hat das mit Vertrauen in den Bürger zu tun?
Mit never sell your bitcoin meint ja auch niemand wirklich dass man die Bitcoin nie nutzen soll. Der Spruch soll nur motivieren es nicht vorschnell aus der Hand zu geben und damit sind die meisten definitiv gut beraten.
Aber wie der konkrete Umgang mit Bitcoin aussieht ist sehr individuell, weil niemand kann für alle anderen entscheiden wie eine bessere Welt für ihn aussieht. Man hört öfter solche Aussagen wie „Bitcoin war eigentlich gedacht um …“ oder „Im Bitcoin Paper steht aber …“ oder „Satoshi Nakamoto wollte doch ursprünglich aber …“ usw.
Bitcoin ist eigentlich frei von bestimmten moralischen und weltanschaulichen Leitmotiven. Es kann zwar auf gewisse Überzeugungen zurückgeführt werden, aber die äußern sich in den fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin, wie etwa das Bitcoin dezentral ist. Bitcoin ist dezentral unabhängig davon was jemand in Bitcoin sieht. Alles was über die unveränderlichen Eigenschaften von Bitcoin hinaus geht ist den Menschen überlassen.
Bitcoin ist deswegen beispielsweise auch nicht exklusiv das Geld und Wertspeicher des kleinen Mannes. Es kann und wird von Staaten und Unternehmen auch genutzt. Und damit wird kein ideologischer Leitfaden von Bitcoin verletzt, weil kein solcher Leitfaden existiert.
Das ist ein Dogma, ein Fehlschluß, dem viele andere Fehlschlüsse folgen mit denen Influencer dann Bitcoin propagieren/bekannt machen. Gegen letzteres ist ja nichts einzuwenden, gegen „Versprechungen“ wie Bitcoin wird eine bessere Welt machen usw. schon.
Bitcoin als solches ist ja völlig neutral. Jeder kann ihn nutzen, völlig unabhängig was er im Sinn hat.
Die Frage ist also führen seine technischen Eigenschaften zu einer besseren Welt. Und das ist am Ende eine Frage der Perspektive und was die Menschen in einer solchen potentiellen Bitcoinwelt dann tun. Man kann grundsätzlich auch mit Bitcoin eine noch viel schlimmere Welt für die Mehrheit der Menschen machen.
Gründe dafür könnte man unzählige anführen. Die aber, nicht zuletzt wegen dieses Dogmas, Bitcoin führe zu einer besseren Welt, völlig ignoriert werden.
Ich würde sagen Bitcoin erweitert die Möglichkeiten für eine bessere Welt. Der Spielraum für eine bessere Welt wird dadurch größer. Es ist wie mit einer öffentlichen Bibliothek die man in die Gesellschaft stellt. Wird dadurch alles besser? Werden alle gebildeter? Oder wird das Wissen immer nur für gutes genutzt? Nein. Aber wer sich bilden will, um damit etwas für sich und andere gutes zu erreichen, hat nun eine weitere Möglichkeit dazu.
Aus meiner Sicht erweitert er auch die Möglichkeiten für eine noch schlimmere Welt.
Bitcoin liefert einen Rahmen. Alles andere ist das, was der Mensch draus macht.
Aber das würde hier zu weit gehen und es gibt ja schon den Anarchokapitalismus Fred.
Es gibt drei Strategien, die die kleinen Leute verarmen lassen:
- Steuer Verschleierung: Du siehst nicht wie viel Steuer Du tatsächlich bezahlst. Inflation ist Teil davon. Auch Unternehmenssteuern, die nur den Preis nominell erhöhen.
- Staats-Wachstum: Abteilungen und Gremien versuchen ihr Budget auszunutzen, um nächstes Jahr mehr zu erhalten und scheinbar wichtig zu sein.
- Staatliche Wirtschaftsmanipulation: Subvention, Förderung von Monopolen. Alles was der Staat tut ist MINDESTENS doppelt so teuer, wie es sein müsste. Meist ein Vielfaches.
Alle Drei siehst Du nicht auf der Gehaltsabrrechnung. Das ist der Trick. Es ist schwer zu verstehen, bei wem Du Dich überhaupt beschweren musst, weil alle drei Punkte ZUSÄTZLICH zur Steuer auf dem Lohnzettel zugreifen.
Alle drei Punkte werden von Bitcoin angegriffen.
