Bison Video "Bitcoin = Gold" - Angstmache und fragwürdige Absichten

Hallo Leute ich habe gesehen das gestern Bison einen Vortrag auf Youtube veröffentlicht hat. Der Titel lautet "Bitcoin = digitales Gold? "weshalb ich mit den Vortrag interessiert anschaute.
Hier ein Link zum Video für Euch : https://www.youtube.com/watch?v=oltd-20JJFc&t=1s
Nachdem das Thema Bitcoin und Gold kurz angeschnitten wurde hatte das Video primär das Ziel Kunden davon zu überzeugen das die Verwahrung durch die Blackbox sicherer sei als die Eigen Verwahrung. Hierzu wurde gezielt Angst geschürt . Es war die Rede von Kontosperrungen weißen, grauen und schwarzen Bitcoins und es wurde dazu geraten um Kontosperrungen zu vermeiden " seine Coins an Bison zu schicken " ich frage mich an dieser stelle weshalb Bison dieses Interesse verfolgt. Schließlich Ist die Verwahrung mit hohen Kosten verbunden .Ich denke an dieser Stelle an die extremen Auszahlungzeiten bei Bison und Berichte wo Kunden einfach so mal das Bisonkot gesperrt wurde und die Kunden vom Support komplett im dunkeln gelassen wurden ( wurde u.a. auch hier im Forum bereist diskutiert )

Mich stören folgende Punkte:

-Angst vor Kontosperrungen: Bison schürt Angst vor Kontosperrungen und „weißen, grauen und schwarzen Bitcoins“, vermutlich um Kunden zu verunsichern.

-Irreführender Titel: Der Videotitel „Bitcoin = Gold“ suggeriert eine neutrale Betrachtung, lenkt aber vom eigentlichen Ziel ab.

-Vergleich mit Coinbase: Ein Vergleich der Trustpilot-Bewertungen von Bison und Coinbase zeigt, dass Bison deutlich mehr negative Bewertungen zu Kontosperrungen hat.
(im Video wurde behauptet das viele Börsen diesbezüglich schlechte Bewertungen hätten, aber unschuldig wären )
-Ich empfinde diese Vorgehensweise von Bison als äußerst unseriös.

-Anstatt Angst zu schüren und Kunden zu verunsichern, sollte Bison auf Transparenz und Fairness setzen.

-Ich frage mich, ob die Börse Stuttgart ihre Kunden wirklich so behandeln will?

-Deshalb sollten wir gemeinsam unsere Bedenken äußern und auf diese Missstände aufmerksam machen.

Möglichkeiten dazu:

-Kommentare unter dem Youtube-Video: Schreibt sachliche und kritische Kommentare unter dem Video und macht auf die problematischen Punkte aufmerksam.
-Diskussion im Blocktrainer Forum: Tauscht euch hier im Forum über eure Erfahrungen mit Bison aus und diskutiert die Problematik.
-Beschwerde bei der BaFin: Die BaFin ist als Aufsichtsbehörde zuständig und kann bei Verstößen gegen Regulierungen eingreifen.
-Weitere Verbreitung: Teilt diesen Thread und andere Informationen über die fragwürdigen Praktiken von Bison in anderen Foren und sozialen Medien.

Gemeinsam können wir für mehr Fairness und Transparenz im Bereich der Kryptoverwahrung sorgen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung

PS schön wäre auch direkt von Bison eine Antwort zu erhalten . Weshalb ist Euch die Verwahrung der Kryptowährungen eurer Kunden so wichtig ? Aus Nächstenliebe ? Verwahrung ist teuer und bringt euch sonst schließlich nichts ?

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Vielleich kann @BISONApp sich ja hier dazu äußern :slight_smile:

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Ohne das Video gesehen zu haben: Verwahrung von BTC auf der Börse bedeutet Kontrolle!
Die unter staatlicher Aufsicht stehenden Börsen haben dank KYC lückenloses Tracking über alle Bewegungen.

Selbstverwahrung ist diffus und suspekt für die Staatsorgane und deren „Bevollmächtigte“. Könnte das der Grund sein?

Dabei lasse ich mal Unterstellungen außer Acht, dass die Börsen auch die eigene Liquidität und Flexibilität durch Halten der Coins verbessern können. Sprich: Durch Auszahlungsverzögerungen und Sperrungen können sie - ähnlich wie Banken - mehr handeln, als eigentlich echte Coins vorhanden sind - und dabei Kursschwankungen für eigene Gewinne nutzen.

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Ich kann gar nicht so schnell schauen, wie ihr. Bin erst bei bei 15 Minuten.

Bisher habe ich nichts Dramatisches gefunden.

Die Punkte sind, dass (pre HW Wallets) die Verwahrung „schwierig“/unsicher war. Es ist ja auch korrekt, dass Eigenverwahrung mit hoher Verantwortung einher geht.

Ich stimme zu, dass eventuell zu viel auf dem Thema rumgeritten wird.

Am Ende sagen sie einfach nur, dass Eigenverantwortung nicht für jeden ist und sie ein Angebot haben, wenn man lieber Username und Passwort hätte.

Ich schaue jetzt die zweite Hälfte auch noch :sweat_smile:

Nicht sicherer, aber komfortabler. Grundsätzlich haben sie auch Recht, dass es beim Vererben schwierig sein kann.

Jetzt kommt die Stelle mit der Kontosperre. Er sagt, dass wenn man auf unregulierten Plattformen gekauft hat und dann über eine regulierte Plattform auszahlen möchte, es zu Problemen kommen kann. Auch das ist richtig. Die hat er „graue Bitcoin“ genannt.

Auch das Argument, dass „schwarze Bitcoin“ aus illegalen Geschäften „weiß“ werden können, nachdem sie beschlagnahmt und durch die öffentliche Stelle verkauft werden, ist nachvollziehbar.

Ja, eventuell ein bisschen zu viel „schick uns deine Coins, damit sie KYCed werden und du keine Probleme bekommst“, aber grundsätzlich ist das nicht falsch. Du könntest bei Bison einzahlen, deine Prüfung auf Rechtmäßigkeit durchlaufen und dann direkt wieder auszahlen. So hättest du „weiße“ Bitcoin. Es geht gar nicht darum, dass die Coins dort liegen müssen.

Zu viel Panik wird mit Quantencomputern gemacht.

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Sicher auch ein Aspekt ist, dass Bison am Staking der Coins verdient und das findet eben nur bei Shitcoins statt - solange sie auf der Börse liegen

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Er riet an aus diesem Grund die grauen Bitcoins an Bison zu senden. Was passiert wenn man „graue“ Bitcoins an Bison sendet las man neulich hier noch Seitenweise im Forum:(waren sogar völlig saubere weiße BTC) Kontosperre+ Support antwortet entweder nicht oder weiß von nix …

Denke hier wie BlackMirrus, ebenfalls ohne Beschuldigung aber der Verdacht ist nicht so abwegig .

Vielleicht hoffen sie insgeheim darauf, dass sie die Coins behalten können? :sweat_smile:

Nein, das glaube ich nicht. Auch wenn die Quelle nicht nachweisbar ist, dürfen sie die Coins ja nicht einfach behalten.

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Also ich habe das Video nach wenigen Minuten abgebrochen, da die Zielgruppe wohl eher die Lieschen Müllers sind. Unabhängig davon mache ich mir schon lange darüber Gedanken, wieviel Freiheiten uns die Staaten der EU zukünftig bezüglich der Selbstverwahrung noch zugestehen. Wie sollen die Finanzämter Erbschaftssteuern einfordern, wenn die Erben angeblich den Seed des Erblassers nicht kennen, wie soll das Vorliegen einer sozialen Bedürftigkeit überprüft werden oder das GKV-System funktionieren, das eine Offenlegung der finanziellen Situation verlangt? Der angeblich so fortschrittliche deutsche Sozialstaat funktioniert doch nur, wenn die behördlichen Fähigkeiten zur Überwachung nicht beschnitten werden. Staaten, die den Bürgern mehr Eigenverantwortung und insbesondere eine eigene Risikovorsorge abverlangen oder die sich kein vergleichbares Sozialsystem leisten, haben diese Probleme weniger.

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Augen auf beim Kreuzchensetzen bei der EU-Wahl!

Die Clowns, die uns bisher das Leben schwermachen einfach abwählen!

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wer bleibt dann übrig?

Ich habe mir das Video angesehen und fand es jetzt nicht so dramatisch. Es wurde Risiken und Probleme bei der Eigenverwahrung anfallen können hingewiesen. Vom Bison Chef sicher auch aus Eigennutz für seine Firma.
Aber am Ende kann jeder die Infos aufnehmen, bewerten und am Ende so handeln wie er es am besten findet.

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Ja schon aber die eigentliche Frage bleibt:
Welches Interesse könnte Bison haben die Kryotowährungen der Kunden verwahren zu wollen ?
Verwahrung kostet Bison Geld bringt aber keine Gelder ein.
Insbesondere nicht beim Bitcoin worum es eigentlich ging .

Keine Ahnung, vielleicht traden die Leute auch mehr, wenn das Geld auf der Börse liegt.
Trade Republic zahlt gibt die 4% Zinsen wahrscheinlich auch nur in der Hoffnung, dass die Leute dann doch bissl traden und das Geld nicht nur aufm Verrechnungskonto liegen lassen.

Ich würde auf Liquidität tippen. Anstatt BTC irgendwo zu leihen, animiert Börse Stuttgart Nutzer dazu, Coins einzuzahlen. Vielleicht rechnen sie tatsächlich mit einem Ansturm an Zukäufen oder wollen sich der Institutionellen öffnen.

Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eingezahlte BTC über die Plattform irgendwann verkauft werden, was Gebühren bringt.

Zumindest würdest du dir ein Konto erstellen. Dann können sie die tolle Coins, Token und Aktien vorschlagen.

Ein Kunde, der im Laden steht, kauft eher ein, als ein Kunde, der noch vor der Tür steht.

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Hab den letztens bei einer Umfrage, wo am Ende vorgeschlagen wurde Verbesserung anzumerken, vorgeschlagen, dass man seine Adresse schon jetzt an Bison melden kann um im Falle eines Verkaufs nicht mehrere Wochen das Konto zu sperren. So können sie vorab in aller Ruhe prüfen. Finde die Panikmache auch unseriös. Bin damals bewusst zu Bison gegangen weil sie zur Börse Stuttgart gehören. Hätte mal bei Kraken kaufen sollen, dann hätte ich jetzt ein paar Million sats mehr im Portfolio. Die Gebühren sind ja auch gepfeffert, grad bei bei großen summen. Werde bei Bedarf auch nicht mehr bei Bison verkaufen.

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Wenn die coins von Bison angenommen wurden sollte ein Verkauf kein Problem mehr sein. Ich vermute wenn es so weiter geht wird man bezahlen müssen um seine coins zum Brocker oder an die börse zu bringen.

Nur, auscashen bei einer Bank kann trotzdem noch die nächste “Hürde” sein, unabhängig von Bison, etc.

Was für eine Hürde sollte das sein bei einer regulierten Börse/Brocker?

Ich meine nicht das VERKAUFEN, sondern dann das Auscashen bei der Hausbank.