Mach dir da wenig Hoffnung. Ich hatte meine Gehaltsauszüge von meinem Arbeitgeber dort auch schon eingereicht. Beim ersten Versuch konnten Sie es aufgrund der Sprache nicht richtig „interpretieren“. Na logisch bekomme ich meinen Gehaltszettel in Deutschland von einem deutschen Arbeitgeber in deutscher Sprache und in Euro
Dann habe ich meine Gehaltszettel alle in PDF mit allen möglichen Übersetzungen und Bemerkungen versehen (z.B. was die Steuerabzüge sind, welches Geld mir am Ende zur Verfügung steht usw.) + passende Bankauszüge, damit die es lesen können.
Daraufhin wurde bemängelt das ich bitte all meine Assets auf allen Cryptobörsen auf denen ich angemeldet bin, auch vorlegen soll. Für den Fall wenn ich Coins von X zu Binance transferiere.
Ich werde nächste Woche nochmal mit den Arbeitgebernachweis ins Rennen gehen. Und sukzessive meine Kryptokäufe zusammensammeln. Wenn das alles nichts ergibt und/oder Binance nicht zurückrudern sollte. Müsste man sich überlegen professionelle anwaltliche Hilfe zu holen… Welchen: Das wäre dann der nächste thread…
Ich hoffe es kommt nicht so weit.
Ich halte euch auf dem laufenden… Und wie gesagt, wenn ihr weiterkommt, bin ich über jede weitere Informationen dankbar.
Bin gerade dabei dei einzelnen Transaktionen rauszufisseln (teilweise ist für mich selbst nicht mehr nachvollziehbar über wie viele Ecken ich zu nem Assets gekommen bin, dass dann irgendwann mal bei Binance gelandet ist).
Das sitzt man mehrere Wochen Tage/ Nächte dran. Das kann doch alles nicht wahr sein. Mir brennt so der Kopf.
Ich hab langsam das Gefühl, dass das alles nur Schckane ist um uns Nutzern schon mal nen tolles Gefühl zu geben wie toll das alles mit den EU-Regularien wird, in der Hoffnung das wir dann alle irgendwie bei irgendwem Sturm laufen.
Scheint in den USA dort bereits seit geraumer Zeit die selben Probleme zu geben.
Anderer Punkt: Wenn man Coins auf ner anderen Exchange gekauft hatte, die auf ner DEX geswapped hat, dann in einer non-custodial Wallet hatte, dann wird das eine riesige Nachweiskette, wie soll man das denn bewerkstelligen?
Hinzu kommt dann auch, das die Wallet nicht mehr anonym ist.
Stellt euch die Leute vor, welche da höhere Beträge liegen haben und darauf angewiesen sind. Klar NYKNYC aber trotzdem, das Verhalten von Binance geht wohl gar nicht.
Ob Kraken da auch mitzieht? Lieber alles von Kraken abziehen?
Nachdem ich das hier alles gelesen habe ist für mich klar das das Thema Cold Wallet quasi durch ist. Man wird bald keine Coins mehr an eine Börse senden können ohne ein riesen Drama zu bekommen wo die Sats herkommen.
Also entweder lässt man alles auf der Börse oder hodlt für ganz lange zeit in der Hoffnung das sich da mal wieder was ändert. Letzeres wird aber nicht der Fall sein, denn es geht um Kontrolle, und die lässt sich der Staat, die EU sicher nicht nehmen.
Man kann dann nur hoffen das sich ein ein paar Jahren andere (evt. dann illegale) Möglichkeiten auftun seine Sats zu liquidieren…
Weiß jemand, wie die EU die Restriktion der unhostet Wallets durchsetzten könnte?
Mir ist das unklar. Angenommen ich reise in die USA und möchte dort mit Sats bezahlen. Wie will die EU sicherstellen, dass meine Sats nicht stattdessen auf meiner non-custodial Wallet landen?
Meines Erachtens geht das nur, wenn die EU sämtliche Zahlungen per BTC unterbindet (was einer wirtschaftlichen Niederlage für sie gleich käme). Also, wie soll das funktionieren?
Ich kann mir vorstellen das wir einen überwachten Kryptoraum haben werden mit den grossen Börsen und den Banken und einen nicht kontrollierten Raum der cold wallets und defibörsen… Die Brücken zwischen den beiden Räumen werden unterbunden/überwacht und nachgefragt. … Stichwort bis 1000€… Wie im echten Leben… Mit deinem Guthaben bis 10.000 € bei Banken…
Diese Mails kamen bei mir auch. Zwar hatte ich mich irgendwann bei Binance mal registriert, es aber dann doch nie genutzt. Glaube auch nicht, dass ich es nach heutigem Stand mal brauchen werde. Deshalb habe ich das einfach ablaufen lassen.
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