Auto - Eigentum noch Zeitgemäß?

Hallo zusammen,

ich weiß nicht so ganz, ob das Thema so Zeitgemäß noch ist aber ich wollte trotzdem mit euch mal darüber quatschen.

Generell habe ich viele Finanzbereiche in meinem Leben (auch dank Bitcoin Sparen) soweit gut im griff und ganz happy damit.

Ein Finanzbereich zerbricht mir trotzdem sehr oft den Kopf und das ist das Auto.

Ich wurde damals so erzogen, das man sich immer ein Auto kaufen soll (notfalls in Raten) damit man es später besitzt. Außerdem habe ich immer ein Auto gekauft, welches möglichst Sparsam ist und kaum Steuer & Versicherung kostet, also wenig PS, etc…

Damit bin ich auch Happy aber dennoch bin ich gerade am Überlegen, ob ein Leasing von einem Kleinwagen nicht sinnvoller wäre, wenn man einen 50 KM Hinweg jeden Tag zur Arbeit fahren muss.

Mein aktuelles Auto (Skoda City&Go) ist fertig bezahlt und läuft Top aber um diesen Zustand zu erreichen, muss ich fast jedes Jahr einen Öl Service machen (nach den entsprechenden KM) und auch öfters mal Sachen Wechseln lassen wie z.B letztens die Zahnriemen.

Außerdem gibt es auch die generelle Inspektion. Dazu kommt dann noch der jährliche Reifendienst (ich weiß, könnte man selber machen oder Ganzjahresreifen… aber lasst uns bitte nicht darüber reden. „Luxus“ muss auch mal sein und viel Platz zu tauschen habe ich auch nicht. - Und im Winter finde ich Ganzjahresreifen eine Katastrophe bei viel Schnee.)

Worauf ich hinaus möchte:

Es nervt mich schon sehr, wie oft man sein gespartes Geld im Jahr ausgeben muss, nur damit das Auto möglichst lange „lebt“ (Instandhaltungskosten).

Bei einem Leasing Auto habe ich eine feste monatliche Rate und muss mich in der Regel um nichts mehr kümmern, oder? Also zumindest so komplett Pakete aber ich kenne mich da noch nicht so aus.

Deshalb überlege ich, ob ich mir nicht ein Kleinwagen als Leasing Komplettpaket mit vielen Kilometer hole. Wie viel das kostet weiß ich noch nicht aber wenn ich z.B 189 € im Monat für so etwas zahlen müsste, dann wäre das mega fein.

Eventuell macht es Finanziell aber auch keinen Sinn aber gefrustet bin ich aktuell trotzdem. Ich muss jetzt einfach um die 25% vom meinem ersparten für vier Mängeln beim Tüv ausgeben, obwohl ich diese viel lieber in dem baldigen Boden bei Bitcoin investiert hätte.

Ich weiß, meckern auf hohen Niveau und das Tagesgeld sollte jetzt nicht unbedingt für BTC ausgegeben werden aber eventuell versteht Ihr mich ja trotzdem oder hattet auch mal solche Gedanken. Manchmal will man halt auch eine „größere“ Fiat Summe in BTC stecken, gerade in solchen Zeiten…

Ich habe einfach das Bauchgefühl, das ich diesen Finanzbereich (Auto) neu überdenken muss oder etwas ändern muss und wie gesagt, reicht mir auch eine 60-90 PS Karre.

Ich freue mich auf euren Input und bin für jeden Gedanken offen.

Das Hauptproblem beim Leasing ist wohl die Rückgabe. Die suchen dann so lange, bis sie etwas finden und zocken Dich ab. Außerdem musst Du immer Vollkasko haben, alle Inspektionen beim Markenhändler machen usw. Das geht ganz schön ins Geld. Leasing ist eigentlich nur etwas für Firmen, die es inkl. Mehrwertsteuer absetzen können. Dann sind es halt Betriebsausgaben und mindern die Steuer. Privat würde ich nicht leasen.

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zunächst, @Beisszahn beschreibt das Problem, das keiner auf dem Schirm hat korrekt.

So, nun, du schreibst von 50km Weg für die Fahrt zum Arbeitsplatz, Entfernung oder hin- und zurück?
Also rechne mal die 50 km x Arbeitstage + gelegentlich Einkaufen + Wochendenausflug + Urlaub.
Dann kommst du selbst mit dem Leasingraten nicht mehr mit der von dir genannten Leasingrate hin, abgesehen davon , was dir der Leasingvertrag dennoch auf dich abwälzt.
Die meisten Leasingvertrage gehen bei Kleinwagen von 8 … 10.000 km/Jahr, bei größeren von 10 bis 12Tkm aus.

Und nicht zu vergessen, haben auch viele nicht auf dem Schirm, Leasingvertrag geht auch auf Lasten deiner Bonität.

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Leasing ist nur sinnvoll wenn Du das Geld nicht auf einmal zahlen kannst. In den Raten ist nämlich der Wertverlust für den Händler dabei

Was ja auch logisch ist. Wenn eine Drittpartei verdient MUSS es mehr kosten als ohne.

Ist wie Handyvertrag mit „kostenlosem“ Handy :slight_smile:

Mein Schwager hatte auch mal Leasing mit vielen KM… das wird sehr teuer, ja.

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Wie wärs denn mit einer kleinen chinesischen Elektrokarre? Wenn dir der Status wurscht ist, haste zumindest deutlich weniger Wartungsaufwand und der „Treibstoff“ ist auch günstiger. Evtl. hast du ja sogar eine Lademöglichkeit zu Hause. Die bieten meist auch sehr lange Garantien auf Auto und Akku.

Nur mal so als Idee.

Nachtrag:
Und wenn das Auto One-Pedal-Driving hat, verrosten dir die Bremsen eher, als dass sie sich abnutzen :smiling_face_with_sunglasses:

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Kommt aber auch auf den Hersteller an! Unser Fiat 500e hat trotzdem einen jährlichen Service den die sich gut bezahlen lassen für nichts :money_with_wings: den Tesla fahren wir nun 6 Jahre mit über 100.000km bisher 0 Euro, nichts muss alles kann :innocent: Viele Hersteller wollen abzocken obwohl es garnicht nötig ist! Dazu kommt noch das die chinesen bisher kaum Werkstätten/Servicestandorte in Europa haben.. klar wird sich ändern aber muss man aktuell bock drauf haben!

Da SatoshiSaver Geld sparen will würde ich bei dem bereits abbezahlten Skoda (Top Zustand) bleiben und die paar Euros für Wartung und Service zur Seite legen - günstiger geht nicht!

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Ob sich ein Leasing für Privatpersonen rechnet, hängt von vielen Unbekannten ab und so pauschal lässt sich das nicht sagen. Es bleibt aber eine Wette.

Seit 2016 lease ich privat Fahrzeuge und die fehlende Kapitalbindung geht/ging immer in Bitcoin. Aktuell das 4. Fahrzeug und die Erträge liegen um ein Vielfaches über den Gesamtleasingkosten bzw. teilweise über den Fahrzeugneupreisen.

Bei den laufenden Kosten, ohne Opportunitätskosten, wird ein altes Eigentumsauto mit günstiger Werkstatt immer die günstigste Variante (bis zum wirtschaftlichen Totalschaden) sein. Will man aber ein Neufahrzeug bzw. jungen Gebrauchten und legt das Geld zusätzlich an, kann die Rechnung zu Gunsten von Leasing kippen.

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..mit dem Thema plage ich mich auch immer mal wieder rum.

Mein Fahrerprofil: 4000-6000km im Jahr.

Kaufe meistens 10 > 12 Monate alte (Klein)wagen mit 5000-8000km auf der Uhr. Fahre sie 4-5 Jahre, dann haben sie so im Schnitt 25.000km auf der Uhr wenn ich sie abgebe.

Reparaturen waren nie notwendig, die ersten 3 Jahre war ich auch immer artig bei den Vertragshändlern, damit es saubere Einträge gibt. Dann gebe ich sie meist auch schon wieder ab.

Wenn ich vergleich bin ich beim Wertverlust ungefähr da, wo man auch beim leasen gewesen wäre.

Die Monatlich Belastung in Form einer Rate von 250-400€ habe ich auch nicht.

Weil egal wie, will man monatlich wenig zahlen, muss man vorher schon ne ordentliche Anzahlung zwischen 6000-9000€ leisten. Dann wird´s vielleicht mit 250€/Monat gehen. Will man nichts, oder wenig anzahlen, ist man schnell bei 400€/monatliche Belastung.

Direktkauf als Privatperson fühlt es sich für mich besser an, Fahrzeugbrief zuhause, ich könnte jeder Zeit verkaufen und muss nicht auf jeden Kratzer achten, auch wenn ich es penibelst mache. :laughing:

Ich würde auch ein Elektroauto empfehlen, bei 50 Kilometer am Tag lädst du alle paar Tage öffentlich oder falls möglich - und dann extrem günstig - zuhause.

Die Spritkosten werden nicht mehr signifikant sinken, dazu hast du beim Stromer erheblich weniger Wartung.

Klar wollen die Hersteller hier auch schön abkassieren mit Inspektionen, inzwischen machen aber auch viele freie Werkstätten Elektroautos.

Einen Neuwagen kaufen oder leasen würde ich persönlich nie machen. Lieber einen Gebrauchtwagen kaufen, aber natürlich mit belegbarer Wartungshistorie. Zusätzlich beim E-Auto Check auf Batteriegesundheit (State of Health).

In der Regel halten die Akkus länger als das Auto selbst.

Last but not least: Als Bitcoiner kann man eigentlich nur Elektroauto fahren und doch keinen Steinzeit-Verbrenner :wink:

der größte Wertverlust entsteht bei der Erstanmeldung …

Andere Frage, bei dem Fahrprofil schon mal an Mietwagen oder Carsharing gedacht?

schau dir auch mal finn.com an, da ist die versicherung und steuer schon mit drin.

jo, am besten erst mit 3 Jahren kaufen, da ist der größte Wertverlust weg. :wink: Ist mir bekannt.

nicht ganz uninteressant.

Aber jetzt soll zeitnah ne Kiste mit

- AHK, mindestens 75KG Stützlast [zum Transport von 2 E-bikes] her

und 400-500km Reichweite als Stromer wäre cool.

Da sehe ich dann nen Audi Q4 e tron. Habe gar keinen Bock auf so ein Schiff in der Kleinstadt, aber Kleinwagen mit der Stützlast gibt´s nichts passendes. Die älteren Karren kriegste ab etwa 35K. Ist mir auch noch etwas viel aktuell, auch wenn es ginge…

Was ist dein Grund, dass du nur so kurz die Autos hälst?

Ich habe mein aktuelles & einzigstes Auto so gekauft:
3-4 Jahre alten Leasingrücklaufer & fahre das Auto breits ca. 6 Jahre, ist somit schon über 10 Jahre alt.

Die Wartungskosten im Jahr schwanken zwischen 300 - 1500 Euro im Jahr.
Hängt bissel davon ab, was zu tun ist. Auto ist Scheckheftgepflegt & im guten Zustand im Innenraum. Man sieht dem Auto 0 an, dass es bereits über 10 Jahre alt ist (außer dem Fahrersitz, lag aber am Vorbesitzer (Bissel zu schwer gewesen :) ))

Ich hatte ja mal überlegt gehabt ein neues gebrauchtes Auto zu holen.
Nachdem ich vom Urlaub wiederkam, denke ich keine Sekunde mehr daran.
Im Urlaub konnte ich alle alten Modelle sehen, die mal in Deutschland rum gefahren sind. Das war so schön zu sehen, dass ich mein Auto bestimmt die nächsten 3 Jahre oder noch länger behalten werde.

Wenn mein Auto von heute auf morgen den Geist aufgeben würde, würde ich auf dem Gebrauchtmarkt aber nach einem Auto suchen, was nicht so viel Öl verliert/verbraucht wie mein Benziner aktuell. Auf die Kilometerzahl schaue ich gar nicht mehr. Solange das Auto im guten Zustand ist, wäre mir dies egal.

Nach 4-5 Jahre möchte ich meistens was anderes. Da ist das alte dann zu langweilig geworden. Ist auch schön zu sehen, wie die Modelle/auch Kleinwagen (von Honda) qualitativ und komfortabler immer besser werden.

@Martago, ich kann mich erinnern noch garnicht lange her, da interessiertest du dich doch auch für ein neueres Auto, richtig !? Wenn ich deinen Worten jetzt folge, starke Einstellung nach deinem Urlaub. :flexed_biceps:

Des Weiteren klar, wenn ich so wenig fahre, warum was anderes. Grund mit der AHK und dem passenden Auto habe ich ja schon genannt. Aktuell komme ich mit meinem E-HEV gute 900km weit(Verbrauch 3,5-4L). Den würde ich auch locker noch 2-3 Jahre fahren wollen. Da aber der Focus meiner Frau und mir nun stark zu den geplanten Radtransporten geht, steht es doch früher an. Diesel brauche ich nicht, über reinen Benziner bin ich seit 2 Jahren auch weg, da komme ich zum reinen Stromer aus den Gründen, dass die CO2 Steuer ja auch noch weiter hoch geht. Stehe parallel vor dem Dilmma noch eine Ölheizung im Haus zu haben. Müssen/wollen wir auch zum Jahreswechsel angehen. (Heizung erst 16 Jahre alt, die Tanks aber 45 Jahre alt) !!! Wir sind Mitte 40 und da lohnen sich solche Entscheidungen (tendenziell) noch…

ist ein Auto wirklich mehr als ein fahrbarer Untersatz, ein Fortbewegungsmittel?
Oder ist es vorrangig dafür da, der Nachbarschaft zu zeigen, was man bereit ist, für unnützes Zeug auszugeben?

Mein fahrbarer Untersatz hat nun rund 190Tk, etliche Kratzer und Beulen, bekommt das, was er braucht - also Sprit, gelegentlich Öl, Reifen und ne Wâsche, wenn er nicht mehr erkennbar ist

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Bis 2019 hatte ich teure Autos aus München(alle aus eigenen Mitteln bar bezahlt, also nicht prahlen und nicht bezahlt, steht/stand aber nicht dran :wink: ). Dabei war es die Leidenschaft (habe ich heute immer noch).

Aber da habe ich gemerkt, nach außen hin hat mich die falsche Wahrnehmung schon immer gestört. Ab da konnte ich dann loslassen und bin seitdem [eigentlich] überzeugter Kleinwagenfahrer. Was direkte Nachbarn dachten, war mir schon relativ schnell sehr egal beim Thema Auto. Bei den meisten Nachbarn wurden die Autos immer größer und teurer(natütlich alles auf Pump).

Was ich beibehalten habe:

Ich mag es relativ komfortabel und pflege die Kisten immer auf Neuwagenniveau, Hobby halt.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich, wenig auf der Uhr, relativ jung = wenig Reparaturen und auf der Autobahn muss man so schnell nicht bangen liegen zu bleiben. Auch wenn ich wenig fahre. Aktuell sind wir aber da aber mehr unterwegs, da rückt dann langsam auch wieder mehr der Sicherheitsaspekt in den Mittelpunkt. Größeres Auto…

relativ komfortabel war für mich auch noch ein Thema, als ich noch bis zu 80tkm/jr unterwegs war, privat 5 Köpfe+ Kindertransportmittel - trotzdem stand „Transportmittel“ im Vordergrund.

Meine Familie fragte oft auch, warum dies oder jenes nicht …
Bis sie dann mit eigenen Augen meine Frage an sie beantworten konnten: „hast du schon mal gesehen, was bei denen mittags auf dem Tisch steht?“ - da war nichts mit Weiß/Blau, Benz und sonstigem, was man nach außen zu gern zeigt.

Bei mir dafür schon, wenn auch manche Beule, Kratzer, Schlamm von der Alm - die die Nachbarn nicht sahen - nur deren Kinder, allenfalls rochen, wenn sie Sonntag abend heim kamen

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Genau, stimmt zu 100%.

Ein langer Urlaub sorgt dafür, dass man seine Sichtweisen ändern kann.

Ist doch bei mir auch so, aber im Urlaub fande ich es auch schön zu sehen, wie viele alte Autos, die ich früher gefahren bin, dort immer noch gefahren werden.
Allein das Geld was man sich sparrt…

Ich hatte überlegt einen XPENG X9 zu holen.
Jetzt würde ich lieber ein altes gebrauchtes kaufen, welches 20-30 Jahre noch fahren könnte.
Ein zuverlässiges Auto ist mehr Wert, als eine schöne Innenausstattung.
Aber bis dahin fahre ich mein Auto einfach weiter. Ist ja erst 10 Jahre alt :slight_smile:

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Klasse, aber wird´s dir nicht irgendwann langweilig damit !?

Meine Argumente vor mir selber waren vor 2,5 Jahren:

Ich habe oft kalte Finger im Winter, der -

  • neue hat Lenkradheizung

  • unbequeme Sitze auf Fahrten ab ca. ner Stunde.

  • der neue hat die besseren Sitze.

  • Abstandstempomat finde ich auch klasse.

Ansonsten hätte ich den Vorgänger auch noch 1- 2 Jahre fahren können.

Klar, Anschaffungskosten tun immer erst einmal weh. Aber je neuer, desto weniger Reparaturen fallen tendenziell an…(wenn ich es mir nicht leisten könnte, würde ich es auch nicht machen). Kommt immer auf die persönlich Situation an.