Auszahlungsverweigerung bei Bitpanda

Nö, stand heute 17.12.21, 22:10 Uhr und nach Email von Bitpanda: am 15.12.21
"Hallo Paul,

wir haben die betreffende BTC Auszahlung überprüft und es scheint, als ob es in der Zwischenzeit geklappt hat. Sollte das nicht der Fall sein, gib uns bitte Bescheid."
und erneuter Reklamation, Dass das auscashen bei 0,19 Btc, der Transaktionbetrag zu niedrig sei! War klar, ich war wohl zu frech, oder die sind einfach nicht in der Lage oder gewillt da zu! Ich vermute Willkür!!

Bohr eh, mich juckt am meisten wie soll man denen bei einen Gewinn, durch steigende Kurse, ohne Lohnzettel, Steuererklärung, Kontoauszüge usw. nachweisen?? Ich habe alle diese Daten zig mal vorgelegt, ohne dass ich auf Gewinne verweisen musste, da es sich ja nur um 0,19 BTC handelt und ich ein vielfaches, 1000x, an Einkommen nachgewiesen habe. Da verstehe ich die Welt nicht mehr. Es gibt für mich nur Zwei Möglichkeiten. 1. Reine Willkür, 2. Zahlungsunfähig .
Gruß an alle! Paule.

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Wie schaut’s aus mit Rechtsschutz? Keine Ahnung aber vielleicht wären rechtliche Schritte eine Möglichkeit? Klingt sehr nach Willkür was du da erfährst
LG

Johnny am 03.07.2021

Es gab Probleme mit dem Transfer von 0,8 BitCoin von der BittPanda wallet auf meinen Ledger, da BitPanda den Transfer sperrte.
Problem konnte dann nach einem Einschreiben mit Kopie des Personalausweise, nachrichtlich an die Aufsichtsbehörde gelöst werden!

Hallo zusammen, nach 31 E - Mails konnte ich nun endlich meine Satoshis auf den Ledger senden.
Wie bereits geschrieben konnte ich Einkunftsnachweise von meheren 100K nachweisen!

Was macht man mit Gewinne, welche auf keinem Lohnnachweis und keiner Steuererklärung ausgewiesen ist, Steuererklärung noch nicht gemacht, durch Haltefrist > 12 Monate eigentlich steuerfrei sind und deswegen nicht gemeldet werden / müssen?. Ich habe das Problem noch nicht. Ich sehe mich aber gezwungen dem Finanzamt meine Käufe zu melden. Ich verschenke etwas meiner Tochter. An alle, da habe ich gegoogelt, dass der Schenker und die Beschenkte innerhalb DREI Monaten die Schenkung bei seinem Finanzamt zu melden! Also wieder Hose runter!
VG Kraulepaule!

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Dem Finanzamt musst du deine Gewinne nicht melden, sofern du die Haltefrist von mind. 12 Monaten eingehalten hast. Manche sind proaktiv und melden auch die steuerfreien Coins. Ob das allerdings förderlich ist, weiß ich auch nicht. Das FA wird schon auf dich zu kommen sofern sie stutzig werden. Einen Kaufnachweis für deine Coins solltest du also jederzeit vorlegen können.

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Quelle: Bitpanda Helpdesk vom 28.12.2021

Hat mal jemand bei Bitpanda nachgefragt, inwieweit diese Forderungen seitens Bitpanda mit der DSGVO vereinbar sind?

  • „…alle IBANs, Firmennamen…“?
  • „…beglaubigter Verträge…“?
  • „Nachweis über den Verkauf von Unternehmensbeteiligungen“
  • „Mietvertrag zum Zeitpunkt der Unterschrift und Überweisungsbeleg des letzten Mieteingangs“
  • „Bitte beachte, dass auf allen Nachweisen nicht nur deine IBAN und dein Name zu sehen sein müssen, sondern auch die IBAN und der Name des Senders…“

Ich halte es für absolut unmöglich, diese Nachweise erbringen zu können, ohne die (Datenschutz-) Rechte von Dritten zu verletzen.

Und seit wann ist ein „Notarieller Nachweis von einem staatlich anerkannten Notar“ für eine Schenkung notwendig? WTF?

Ich wiederhole mich: Bitpanda ist für mich untragbar geworden und ich kann jedem nur empfehlen, sein Geld und seine Coins dort abzuziehen und sich eine andere Exchange zu suchen.

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Geschweige denn ob das überhaupt noch legal ist was BitPanda da abzieht!

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Es gibt bereits Rechtsanwälte, die haben auf ihrer Homepage eine “Bitpanda - Wir helfen Ihnen da raus!" Seite.

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Das Hilft aber den Einsteigern, welche sich ein klein wenig Bitcoins zulegen wollen sicher wenig.

Wie kann man solche Einsteiger schützen resp. vor einer solchen Falle bewahren?

Andere Möglichkeiten empfehlen.
Ich würde momentan keinem Einsteiger Binance, Nuri und Bitpanda empfehlen.

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Da ist jetzt aber nichts neues dabei, so handhabt es Bitpanda seit langer Zeit.

Bitpanda ist in ständigem Kontakt mit den Behörden, um Prozesse für Kunden optimieren zu können bzw. neue Produkte vorarb abzuklären.

Ein Vorteil von regulierten Unternehmen. Wenn jemand meint das es nicht dem Recht entspricht wie jemand handelt, steht der Rechtsweg offen. Mit geltendem EU-Recht.

Und verlangt deswegen viel mehr Unterlagen als die Steuerbehörden? Nee

Ich bin der Meinung, dass Blocktrainer-Team sollte in der App Empfehlung darauf hinweisen, dass Mittelherkunftsnachweise verlangt werden ansonsten die Coins blockiert werden könnten.

Muss ja nicht negativ sein, aber ein einfacher Hinweis wäre sicher sinnvoll.

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Das wusste ich nicht, weil ich nicht bei Bitpanda bin.

Und nur weil „sie das schon immer so machen“, heißt das ja nicht, dass das alles rechtens ist und/oder dass man sich nicht darüber aufregen darf. :slight_smile:

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Zudem hätte man es bereits angepasst, hätte man die Linie zur Sorgfaltspflicht überschritten. Bitpanda hat keinen Vorteil (im Gegenteil sogar Kritik und Resourcen) den Prozess für Kunden unangenehmer und aufwendiger zu gestalten als nötig.

Bitpanda verdient immerhin mit Traidingaufschlägen Geld und nicht mit Daten von Kunden.

Da gebe ich dir Recht. Ich nahm nur an, dass es bereits bekannt war.

Hallo zusammen, ich habe Gott sei dank bis auf einen Steuerbescheid alle Nachweise MEHRFACH geliefert! Und hatte kurz zuvor einen halben BTC bei Bitpanda verkauft und hatte trotz alle dem enorme Probleme. Ich frage mich wie ich Gewinne als Hodler von einigen ganzen BTC nachweisen soll! Da gibt es keine Einkommensnachweise, Lohnzettel. Weiß jemand wie das bei Bitcon.de mit der Fidor läuft? Ich hatte damals sechsstellig vorm Verfall gesichert. Mit Sicherheít kein Schwarzgeld! Da habe ich eigentlich keine Angst nur 31 E-mails über zwei Wochen das ist unnötiger Streß und keinem zu empfehlen. Wenn du da noch keinen Infarkt hattest, bekommst du einen!!
Ich habe die Coins meiner Tochter geschenkt und die Schenkung dem Finanzamt gemeldet. Sie meldet die Schenkung auch. Nur stellt euch einmal vor, was sie erwartet, wenn Sie verkaufen möchte!

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Bis Deine Tochter in dem Alter ist, wird ein Verkauf hoffentlich gar nicht mehr notwendig sein. :wink:

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Gehe auch davon aus, dass meine Tochter ihre SATS später nicht mehr verkaufen muss, wenn ich ihr die Verwaltung der Seeds übergebe - aktuell mach ich das noch für sie, weil sie noch minderjährig ist.

Aber von den Geldgeschenken zu Weihnachten hat sie von sich aus schon bestimmt, das 1/3 in btc gewechselt werden - 1/3 ging auf ihr gewöhnliches Sparkonto, für mittelfristige Dinge - und 1/3 wird sie in den kommenden Wochen/Monaten ausgeben, sie weiß schon was sie sich kaufen will, ist also nur ne Frage der Zeit, bis wann sie das umsetzt.
Und diese Finanzdisziplin zu lehren find ich für sie als Teenager viel wichtiger als die technischen Details, das wird in wenigen Jahren so einfach werden, dass sie sich nicht mehr mit den aktuellen Startschwierigkeiten in ein neues Paradigma wird herumschlagen müssen.

HOFFE ICH

Falls doch, werd ich ihr dann halt auch dabei helfen - aber ich seh da echt kein Problem wenn ich 4-5 Jahre in die Zukunft schau

btw.: ich hab das gerade mit Bitpanda abgewickelt, und KEINERLEI Problem gehabt

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Gibts die Bitcoins ATM’s noch, mit denen man auscashen kann?