ARTE - "Die Wahrheit über unser Geld"

Wohl eher an die Notwendigkeit. (Zum Glück, gar nicht so unsympathisch auf einmal :wink: )

Nur beim Fiatgeld hat er wirkliche Lücken in der Argumentation.

Wären mir auch lieber hier, aber ich muss genauso nehmen was ich bekomme.

Maurice als nicht intelligent zu bezeichnen nur weil er die Gegenseite vertritt ist auch schwierig

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Ich finde die Sendung garnicht mal so schlecht.

  • sie haben das Gelddrucken erklährt
  • der Cantilion Effekt wurde erst verneint und dann perfekt beschrieben ohne ihn beim Namen zu nennen.
  • CBDC wurden kontrovers diskutiert
  • Es wurde beschrieben das Fiat nur auf Vertrauen und Staatsgewalt basiert
  • BTC und nur BTC wurde mehrfach angesprochen. Sie reden nicht positiv darüber aber Sie reden darüber.

Ich kenne jetzt nur 2 Folgen vom Arte Salon und beide waren eine einseitige Darstellung. Liegt für mich wirklich in dem Format, bzw. der Auswahl der Gäste.

Daneben kenne ich viele wirklich gute Arte Dokus.

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Genau lesen. Habe Ihn als Intelligent bezeichnet mit dem Zusatz, dass es mir lieber wäre wenn er beide Seiten betrachten würde.

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Na immerhin.
Das sieht im Forum von heise.de oder mikrocontroller.net leider ganz anders aus. Obwohl man dort eine IT-affine Zielgruppe mit einem überdurchschnittlichem Bildungsniveau vermuten könnte, wird da regelmäßig gegen Bitcoin gewettert, wo deutlich wird dass die Leute keine Ahnung haben.

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Was für ein blödsin. Die frage ist wer soll das entscheiden. Eine Zentrale oder Dezentrale Machtstrukture?

Zitat von Sunny: Es ist egal. Die Dampfwalze (Bitcoin) rollt einfach drüber

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Stimmt, kann so oder so gelesen werden.

Wenn Maurice sagen würde „noch ein letztes Mal die Geldmengenausweitung für einen guten Zweck nutzen während Bitcoin dadurch gewinnt“ wäre das eine gute Diskussionsgrundlage.

Läuft die Ausweitung des Fiatgeldes nicht zu schnell ab, kann das ja auch einem guten Zweck wie der Energiewende dienen. Allerdings könnten dafür auch einfach die fossilen Subventionen gestrichen werden… :thinking:

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Ja zum Bespiel. Ich finde bloß das bei Ihm seit Jahren nur Bitcoinbashing angesagt ist. Er macht sich nicht mal die Mühe die positiven Seiten zu akzeptieren. Ist ein recht kindliches Verhalten. Alles doof außer das was ich meine. Im Leben gibt es nie nur Schwarz oder Weiß. Mit solchen Leuten kann ich nichts mehr angefangen.

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Kann ich gut verstehen, es gibt einfach seltsame Typen die ultrakonform mit Systemen oder Gruppen gehen wollen.

Da kenne ich auch den radikalen Demokraten auf Youtube bei dem das Wort „Demokrat“ eher beschmutzt wird von genau dieser Art. Das Gegenstück zu den radikalen Schwurblern sind wohl die radikalen Konformisten.

Gut, Heise hat sich über die Jahre aber auch zu einer wahren Schundseite entwickelt. Man denke an die unzähligen Bitcoin Artikel, welche mit komplett an den Haaren herbeigezogenen Argumenten um sich geworfen hat. CIch kenne das Forum zwar nicht, aber finde es naheliegend, dass der Inhalt der Seite dann vermutlich auch irgendwo auf die Forumsmitglieder abfärbt… ohne da jetzt irgendjemanden etwas unterstellen zu wollen. :smiley:

Und naja, IT Kenntnisse zu haben ist ja auch einfach nicht ausreichend um Bitcoin zu verstehen, wie wir ja alle wissen. Wenn der Geist nicht offen ist für eine Sache, dann bringen Fakten auch nicht viel.

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Wozu soll ich mir ansehen wie der Staat über staatliches Geld und seine Konkurrenz berichtet? Warum erwartest du hier Ausgewogenheit oder gar Wahrheit?

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Weil wir in einer Demokratie wenigstens noch irgend ein Mitspracherecht haben, wie dieses eingesetzt wird, wenn eh schon gedruckt wird.

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Du bist noch nicht lange dabei, oder? Nein, Spaß :upside_down_face:
Aber ernst: Bei den Beiträgen des ÖRR hast du auch in dieser wunderbaren Demokratie keinerlei Mitsprache. Dummerweise musst du Bürger ständig gegen den Staat für deine Demokratie kämpfen, sonst ist sie schneller futsch als du schauen kannst.
Und dein Staat mag den Bitcoin nicht weil er eine Bedrohung für seine Gestaltungsmacht ist.

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Im Gegensatz zu einigen hab ich mich damit außeinandergesetzt wie viel schlimmer es in z.B. China ist.

Gegen den Staat? Der Staat hat eigentlich nicht so viel Interesse daran die Demokratie zu zersetzen wie gewisse „Alternaiven“, egal ob Medien oder Politik.

Das ist dann der Teil des Staates, welcher den Bitcoin bzw. Makroökonomie nicht versteht.

Aber ich frag dich mal, wenn der Staat Bitcoin nicht mag, warum ist es dann steuerfrei diesen zu halten?

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Das sehe ich leider nicht so. Auch der Staat ist eine Menschengruppe, die sich gegen andere Menschengruppen durchsetzen muss, egal wie diese Menschengruppe organisiert ist.

Der Staat beansprucht ein Machtmonopol über seine Menschen und Menschengruppen. Und dieses Machtmonopol kann natürlich auch ausgenutzt werden. Die Demokratie ist eigentlich dafür da, das diese Macht nicht von einzelnen Menschen oder einer kleinen Gruppe von Menschen ausgenutzt werden kann. Aber dafür müssen alle anderen Menschen und Menschengruppen immer kämpfen.

Wer nur an der Seitenlinie zusieht trägt dazu bei, dass kleinere Gruppen sich diese Macht aneignen können. Diese Leute gestehen durch ihr nichteingreifen den anderen die Macht einfach so zu. und wenn erst einmal eine kleine Gruppe an der Macht ist, dann ist es schwer ihnen diese Macht wieder zu entreißen, da sie ja die Macht haben sich zu wehren.

Das gilt für jede Menschengruppe, ob es eine Firma, eine Religionsgemeinschaft oder ein Staat ist, alle Menschen in dieser Gruppe kämpfen um ihren Anteil innerhalb der Gruppe. Das muss nicht mit Waffen passieren, aber auch Worte, Einfluss, Respekt, Moral oder andere Werte zählen zur Machtverteilung dazu.

Man sollte also im vorhinein schon zusehen, dass es keine Entitäten im System gibt, die übermächtig werden könnten. Und dazu gehört eben auch der Staat.

Edit:
Und das bedeutet nicht, dass man Staaten einfahc abschaffen sollte. Dieses Extrem ist auch nicht nötig denn Staaten mit einer gerechten Machtverteilung bilden Rahmenbedingungen, in denen die Menschen sich optimal und fair entfalten können. Staaten können z.B. durch ihre Macht ein Rechteempfinden etablieren und dafür sorgen dass Regeln nicht unfair für einige Leute gelten und für andere nicht. Aber trotsdem sollte auch ein Staaat nicht zu Mächtig werden sondern unter der Kontrolle der Gesammtheit bleiben und nicht das Werkzeug einzelner. Wenn die Machtverteilung innerhalb eines Staates also zu unausgeglichen ist, dann wird es zu Problemem kommen. Genaus wie wenn es zu ausgeglichen ist. Der Mittelweg hier ist entscheidend.

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Ich vermute Du meinst mit „steuerfrei“ - Veräusserungsgewinne ausserhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr? Naja, ein Grund könnte einfach sein, dass Verluste auch nur innerhalb dieser Zeit geltend gemacht werden können und das Finanzministerium noch nicht so an die rosige Zukunft von Bitcoin glaubt oder einfach das entsprechende Abschreibungsrisiko nicht „durchkalkuliert“ hat.

Frage ich mich bis heute. Macht keinen Sinn.

Die einzige Erklärung ist für mich, dass der Staat es noch nicht versteht.
Sprich es gibt weder das Wissen, noch die Kapazitäten das zu überprüfen. Da hat Österreich ja schon den ersten Schritt gemacht. Ich denke in ein paar Jahren ist es bei uns auch soweit.

Dennoch mit Aktien bspw. die besteuert werden kann nicht bezahlt werden. Mit Bitcoin schon. Schwierig…

Oder Deutschland ist weiter alls Österreich und sieht BTC auch als das an, was es ist: ein Rohstoff. Gold hat exakt die gleiche Regulierng wie BTC → 1 Jahr halten, dann steuerfrei, sonst eben 25% auf die Gains.

Warum sollte das also mit BTC anders sein? Kommt wohl drauf an,

  1. Wie viel Geld der Staat rausquetschen möchte
  2. Als was der Staat BTC definiert. Wenn er es mit Gold gleichsetzt, muss er es auch gleich behanden. Sollte er es anders sehen, muss er es auch anders benennen.

Just 2 Cent

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Schwierig, ist der Staat hier in DE als eine Entität zu sehen?

Eher die Zusammenarbeit mehrer Entitäten, also Gewaltenteilung.

Daher meinst du evtl., dass ein Organ des Staates nicht zu mächtig werden soll?

Okhams Rasiermesser.

Außerdem könnten wir hier direkt das Organ benennen, welche diese Regulierung durchgesetzt hat. Das müsste das Finanzministerium sein, korrekt?

Also das Finanzministerium kann Regeln machen und wir haben hier immer die Möglichkeit, auf Politiker zuzugehen und dort eine Sprechstunde in Anspruch zu nehmen.

Wenn wir ein wichtigs Anliegen haben, dann wird dieses Interesse zwischen den Politikern weitergereicht. (Oft sind dazu jedoch angestellte nötig, sonst ist die Relevanz der eigenen Stimme ziemlich niedrig)

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Beschäftige dich mit Geschichte, dann verstehst du, dass der Staat der Feind des Bürgers ist. Hören die Bürger auf sich zu wehren, enden sie in der Diktatur. Das war noch nie anders.
Und BTC ist in D nur darum steuerfrei, weil sich die Bürokratie noch keine rechtssichere Meinung gebildet hat - und Deutschland zum Glück ein Rechtsstaat ist.
Selbstverständlich ist ausnahmslos jede Regierung gegen Alternativwährungen, sonst gäbe es kein Notenmonopol.

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