Unabhängig von meiner Bitcoin-Vita, die ja erst vor 18 Monaten begann, hatte ich vorher schon eine Lebensphase erreicht, in der ich Konsum in Frage gestellt habe und Überkonsum gemieden habe. Sonst hätte ich (als Normalverdiener) gar nicht die Ressourcen gehabt, um in Bitcoin zu investieren.
Ich hatte auch Phasen in meinem Leben, wo ich mir Dinge „gegönnt“ habe, die in meiner materiell sehr restringierten Kindheit und Jugend undenkbar waren. Nur, um dann hinterher zu erleben, dass Besitz (mich) belastet.
Ein Beispiel: Digitale Spiegelreflexausrüstung auf Basis einer Canon EOS mit allem Zip und Zap. Ein Traum von mir! Als dann die Geräte und Objektive im Wert von rund 10k€ hier lagen, hatte ich täglich ein schlechtes Gefühl: Eigentlich müsste ich mal los ziehen, auf Fototour gehen. Schließlich muss eine solche Investition ja auch genutzt werden. Dabei hatte ich meist gar keinen Bock darauf! Erst, als ich den Kram bei eBay wieder vertickt hatte, zog wieder Frieden in meinen Alltag ein.
Ein Albtraum von mir: Ein Cabrio oder ein Motorrad besitzen! Obwohl ich nach 40 Jahren im Außendienst „Rumfahren“ und vor allem „Staustehen“ hasse, würde ich bei jedem Sonnenstrahl denken „Jetzt müsste ich eine Runde drehen…“
Das Reisen mit leichtem Gepäck erst macht mich zufrieden und ausgeglichen. Es schafft Freiräume - zum Denken, Genießen und zu Achtsamkeit. Bitcoin unterstützt mich dabei sehr gut!
Aber: Dinge, die notwendig sind, bei denen meine innere Einkehr auch nach Tagen noch sagt „brauche ich“, die kaufe ich mir auch. Dazu würde ich deine Tastatur zählen. Es macht keinen Sinn zu darben, um der reichste Mensch auf dem Friedhof zu werden.
Ich weiß einen schönen Film dazu, falls du dir einen Netflix-Account leistest: „Buy Now - The Shopping Conspiracy“… nur mal so als Tipp in dieser Sache.