Anonymer Kauf, Regulierungen und Verbote

Vielleicht für diejenigen, die keine Ahnung haben… :roll_eyes:

Innerhalb der nächsten 4 Jahre wird Bitcoin „die Welt“ erobert haben. Wenn ich allein bedenke, was in den letzten 4 Jahren passiert ist…

Dann sollen sie machen. Wird niemanden mehr ernsthaft interessieren.

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Wär schön! Ich stell schon mal einen Prosecco kalt :champagne: :slightly_smiling_face:

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Zweifelst Du?

2025 haben wir das nächste Halving auch schon hinter uns…

Was würdest du denn darunter verstehen? Bitcoin als sicheren Wertspeicher, Zahlungsmittel das überall akzeptiert wird, Ablösung des aktuellen Währungssystems etc. ? :thinking:

Vier Jahre sind schon sportlich… :slight_smile:

Ich glaube, dass das Interesse an Bitcoin bei den institutionellen Anlegern noch mehr steigen und die Menge der „freien“ BTC deutlich sinken wird. Schon jetzt melden Exchanges einen enormen Outflow an BTC und die Menge der frei verkäuflichen BTC geht drastisch nach unten.

Das wird den Preis steigern und spätestens kurz vor und direkt nach dem nächsten Halving (voraussichtlich um den 13. März 2024) wird das Interesse noch einmal richtig anziehen, weil vielen bewusst wird, wie „selten“ neue BTC sein werden.

Wertespeicher. Luxusartikel. Statussymbol. Schutz vor dem $US?
Ein grober Mix aus allem.

Zahlungsmittel? Weiß ich nicht. Ich hoffe, dass OKEx und Kraken nicht die einzigen Exchanges bleiben werden, die das LN pushen.

Was ist mit den Banken? Es gibt ja schon kleine Banken, die BTC anbieten werden bzw. anbieten wollen, aber wir bräuchten sowas wie Deutsche Bank, JP Morgan, Sparkassen…
Ich halte es nicht für völlig unwahrscheinlich, dass wir diesbezüglich 2021 noch etwas erleben werden.

Bitcoin ETFs stehen ebenfalls vor der Tür. Die Fassade der SEC brökelt gewaltig. Nicht erst seit der (offenbar unberechtigten) Klage gegen Ripple. Es muss nur 1 ETF akzeptiert werden, dann kopieren sich die Leute die Papiere und plötzlich haben wir 5 oder 10 Bitcoin ETFs, was Investoren auf den Plan bringt, die aktuell mit den „bösen Exchanges“ lieber nichts zu tun haben wollen.

Da gibt es jetzt nichts, was für DEN Push sorgen wird…es ist die Gesamtheit der einzelnen Ereignisse bzw. Akteure.

Und hoffentlich wird die Manipulation mit steigendem Preis auch weniger… :roll_eyes:

Stimmt. Aber ich bin seit Anfang 2017 dabei und wenn ich zugrunde lege, was allein in den letzten 12 Monaten passiert ist, sehe ich den nächsten 4 Jahren sehr sehr gelassen entgegen.

Viele vergleichen diesen Bullenmarkt mit 2017/2018 und da widerspreche ich entschieden, denn die Verhältnisse/Rahmenbedingungen sind komplett anders.

Wer jetzt 1.000 oder 10.000 BTC kauft, kauft diese nicht, um sie in 6 Monaten zu verkaufen. Solche Investoren kaufen für 5, 10, 20 Jahre.

Sie wollen nicht „den schnellen Dollar machen“, also erwarte ich auch keinen (so großen) Crash wie 2017/2018, sondern einen nahezu stetigen Anstieg des Interesses und des Preises (mit „Korrekturen“), der immer wieder durch eine der o.g. Ereignisse gepusht wird.

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Absolut, das wäre ein riesiger Schritt zu mehr Adoption! Was einfach noch fehlt, sind versicherte Custodial-Lösungen für Privatkunden. Versichert im Sinne von Versicherung gegen Hacks.
Custody allerdings nicht in einem Depot wie bei Wertpapieren, sondern eher wie bei einem Girokonto. Mit passender App zum einfachen Transferieren.

Momentan wird Krypto-Interessierten erklärt, dass sie sich entweder mit Wallets, 24 Wörtern, BIPs etc. beschäftigen müssen, oder ihnen ihre Coins morgen auf der Börse gestohlen werden. Das hält denke ich viele der etwas älteren Leute ab, auch ein bisschen Geld in Bitcoin zu stecken.

Selbst bei den Normalusern der jüngeren Generation kann ich mir vorstellen, dass der Großteil einfach nur ein „Bankkonto“ für seine Coins haben möchte, um dass er sich keine Gedanken bzgl. Sicherheit machen muss.

Das wäre auf jeden Fall ein nettes Geschäftsmodell für unsere immer unprofitabler werdenden Banken, die auch schon kräftig daran arbeiten:

Das alles hat natürlich nichts mit diesem Thread zu tun; ist eher das Gegenteil. :roll_eyes:

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Ja und der ganze KYC-Kram fällt weg. Der schreckt sicher auch sehr viele ab.

Allerdings müsste man auch „frei“ über die BTC verfügen dürfen und nicht so einen Quatsch machen wie Paypal. Aber das sollte ja regulatorisch für Banken kein Problem sein.

Klar. Genau das stimmt mich ja so zuversichtlich.

Diese Genehmigungs-Geschichte wird von den Banken kommen. Wer sollte sonst dafür sorgen, dass solche Gesetze/Regelungen aufgestellt werden?
Es werden große Banken gesagt haben, dass sie Custodial anbieten möchten und die BaFin (oder wer auch immer) sollte dafür sorgen, dass das in die Wege geleitet wird.

Findeste? Sehe ich anders. Das läuft unter „Regulierung“ und wie ich im Anfangs-Thread schon schrieb: Regulierung ist per se nicht schlecht. Das bringt BTC nach vorne, denn dieses „Darknet-Image“ schadet BTC.

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Bezüglich anonymer Kauf:

Hallo zusammen,

Ich hoffe das meine Frage hier passend ist:

Die Lighnting-Node kann ich über das Tor-Netzwerk aufsetzen.
Ich habe gelesen das die Nutzung von Tor in Deutschland illegal ist.
Stimmt das?
Könnt ihr was dazu sagen?

Danke

Nein das stimmt nicht

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Zum hypothetischen Aspekt der Terrorfinanzierung durch Kryptowährungen immer wieder schön die Frage, wer in der realen Welt eigentlich tatsächlich mit welcher Währung in die Sache verstrickt sein könnte:

Deutsche Bank AG, Standard Chartered Plc and Danske Bank A/S were sued by the families of Americans killed and wounded during the war in Afghanistan who claim they “knowingly facilitated transfers of millions” of dollars that provided aid to terrorists in the region.

The banks and two money transmitters functioned as “laundromats,” allowing terrorist financiers to secretly move money and evade detection, according to the lawsuit. Transactions involving syndicate agents, operatives and fronts in countries including Afghanistan, Pakistan, Russia and the United Arab Emirates raised red flags that they were dealing with terrorist money, the suit claims.

“The terrorists used defendants’ laundromats to change dirty money into clean money and convert dirty foreign currency into clean U.S. dollars,” the American families and individuals said in a complaint filed Thursday in federal court in Brooklyn, New York. “Defendants knew they were aiding terrorism and yet did so anyway.

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wie soll das gehen?!

es kann mir schließlich auch niemand verbieten den tor browser zu nutzen… :man_shrugging:

Du meinst technisch? :thinking:

Doch, der Webseiten-Betreiber. :slight_smile:

ne? wie soll er das machen? wenn ich einen relativ neuen exit habe den er nicht kennt?

ja

Und wie wahrscheinlich ist das? Natürlich kann da mal einer durchrutschen.

Aber wenn ein Betreiber gewisse IPs auf die Blacklist setzt, kommst Du halt nicht rein.

Indem man Funktionen wie Mimblewimble an-/abschaltbar macht.

Bis 1000 Euro ist die Funktion aktiviert und ab 1000 Euro muss man die Funktion ausschalten, sonst darf der Händler die Transaktion nicht entgegennehmen.

Hier unterschätzt du meiner Meinung nach Bitcoin etwas. Wenn wir von einer kontrollierten, zentralen Bank sprechen wäre diese Herangehensweise sehr gut umsetzbar. Eine Transaktion die man nicht haben möchte wird einfach abgelehnt bzw. der Käufer und/oder der Händler werden bestraft.

Das kannst du mit Bitcoin nicht nachhaltig umsetzen, du kannst es höchstens versuchen und erschweren. Eine Zeit lang wird das auch funktionieren. Das Stichwort liegt bei „Eine Zeit lang“.

Bitcoin Transaktionen sind nichts anderes als Kommunikation - und Kommunikation kannst du nicht verbieten.

Der Händler, der gewisse Transaktionen nicht annehmen darf, kann einfach einen QR-Code aus der Schublade holen oder du gehst einfach zu jemand anderem.

Das Beispiel von @Nomadiction mit dem Tor-Browser ist eigentlich ziemlich passend. Man kann es dir erschweren diesen zu nutzen, ja, am Ende wirst du aber immer einen Umweg finden. Entweder durch eine Alternative oder durch etwas mehr Zeitaufwand.

Und da wir ja hier von Taproot reden: Es mag sein dass mit Taproot neue Möglichkeiten im Punkt Privatsphäre geschaffen werden die z.B. dem Staat oder den Exchanges nicht gefallen. Auf der anderen Seite werden Exchanges (die prominentesten Nutzer von multi-sig) einen enormen Anreiz haben P2TR Adressen zu verwenden um Gebühren zu sparen. Generell gibt es für alle Nutzer einen Anreiz auf die neuen Adressen zu wechseln, obwohl die meisten überhaupt kein Interesse an den Vorteilen in Privatsphäre haben.

Auch sollte man diese Vorteile nicht überschätzen, ich kann auch nach Taproot keine „anonymen“ Transaktionen tätigen wie du das oben im Beitrag schreibst, die man an- und ausschalten kann. MAST und Schnorr-Signaturen bieten einfach mehr Privatsphäre bei Smart Contracts und Multisig Inputs und sparen gleichzeitig Platz (und damit auch Gebühren).

Gerne mal hier reinschauen, da geht es zwar um das Verbot an sich, trifft aber ähnlich zu:

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Und was soll auf dem QR-Code stehen? Letztendlich muss er die Zahlung durch „die Bücher“ laufen lassen und da hilft Dir dann auch kein QR-Code, wenn Du für eine Zahlung keinen Herkunftsnachweis besitzt.

Oder reden wir aneinander vorbei?

Ich rede schon von einer deutschlandweiten Festlegung. So wie Du jetzt auch keinen 50k-Neuwagen mit Bargeld bezahlen kannst.

Da hilft es auch nicht, „zu jemand anderem“ zu gehen, denn für ihn gelten dieselben Regeln.

Und wenn wir mal davon ausgehen, dass wir uns im gesetzlichen Rahmen bewegen (wollen), kann der Staat sehr wohl Zahlungs-Einschränkungen festlegen.

Das sehen wir doch schon jetzt anhand von AML5D bzw. AML6D, wenn Transaktionen von 1000+ Euro an Behörden gemeldet werden müssen.

Nein, das wollte ich damit auch nicht sagen. :eyes:

Es ging mir halt um eine Funktion, die man ein- und ausschalten kann. Das dürfte programmiertechnisch keine große Hürde sein. Ob Taproot, Mimblewimble oder was auch immer…und wie anonym es letztlich ist, steht auch auf einem anderen Blatt.

Das sagst du hier aber:

Das stimmt so halt nicht, weder bietet Taproot Anonymität noch kann man die Funktion gezielt unterbinden.

„Abschalten“ kann man schonmal gar nichts, da sollten wir uns eigentlich einig sein.

Um die Privatsphäre-Funktionen von Taproot zu unterbinden müsste man alle Transaktionen mit P2TR Adressen komplett verbieten, was quasi unmöglich ist.

Schließlich sieht eine Transaktion die von der zusätzlichen „Taproot Privatsphäre“ Gebrauch macht nach außen aus wie ein ganz normale Transaktion (das ist ja der Sinn der Sache).

Wahrscheinlich :sweat_smile:


Klar, da hast du recht. Da haben wir wahrscheinlich aneinander vorbei geredet. Ich wollte nur klar stellen dass sich durch die neutrale und zensurfreie Natur von Bitcoin langfristig Regulatorien und Verbote nicht durchsetzen werden.

Dass ich Buch führen muss und meine Steuern zahle ist völlig klar. Das möchte ich auch nicht in Frage stellen. Darum ging es mir nicht, sondern dass bestimmte Transaktionen zensiert werden oder Funktionen verboten werden. Wenn der Staat es hier übertreibt kann niemand die Nutzer davon abhalten ihn zu umgehen. Bisher war das nicht so einfach möglich, mit Bitcoin kein Problem.

Wenn du dir das Video anschaust sollte klar werden was ich meinte.


Gute Nacht :sleeping:

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