Wie allgemein auch in den anderen Themen zu lesen ist, werden oft Kampfbegriffe wie Kapital und Freiheit benutzt, Klischees bedient, gefühlt teilweise mit Absicht aneinander vorbeigeredet, und krampfhaft der eigene Standpunkt von konträrer Meinung verteidigt und dabei stark emotional agiert.
Mir kommt es so vor, als ob eigentlich alle Meinungen hier alle auf das selbe hinaus wollen, sich gegenseitig und sich selbst jedoch mit Blödsinn und angeblich konträren Motiven vom Ziel abhalten.
Die einen bemängeln, dass manche unter die Räder kommen und Besitz/Kapital das Übel sei und die anderen sehen die Vorteile in der Individualität/Freiheit und ernten gerne die Früchte nach einer Anstrengung und sehen das kleine Bischen was sie besitzen in Gefahr.
Beispiel: jemand hat ein Haus und ein dickes Auto stehen. Dann geht jemand mit z.B. einem Mindestlohn oder gar arbeitslos dran vorbei und denkt sich, dass das nicht fair sei und man so reiche Leute enteignen müsste. Die Person mit dem Haus und dem dicken Auto, will sich das selbstverständlich nicht nehmen lassen und denkt sich streng dich doch mehr an. Scheinbar sehr konträre Ansichten und völlig unterschiedliche Menschen. Und diese streiten sich nun wie man die Gewichtung auf Freiheit und soziale Aspekte legen solle.
Jedoch sitzen beide im gleichen Boot. Die EZB, FED, und internationale Konzerne sowie die obersten 1% - 0,1% sind die eigentlichen Gegner welche scheinbar die Politiker lenken. Und nicht ein Haushalt mit zwei Ärzten oder Leute mit kleinen oder mittelgroßen Unternehmen. Auch wenn es solchen Leuten sehr gut geht, sind es doch trotzdem winzige unwichtige Personen und es spielt keine Rolle ob jetzt jemand ein Unternehmer, ein Arzt oder ein Grundsicherungsempfänger ist. Alle sitzen im selben Boot und werden wie eben beschriebenen von EZB, FED, und den internationalen Konzernen sowie den obersten 1% - 0,1% ausgenommen und gefi*#t.
Besitz ist toll. Ein Grundstück und ein Haus zu besitzen ist auch toll. So etwas sollte man niemanden verbieten oder madrig reden. Sich anstrengen ist auch toll. Individuelle Freiheit ist toll. Toll ist auch gleichzeitig ein soziales Auffangnetz, sodass niemand unter die Räder kommt. Und hier streiten sich die Leute im selben Boot sitzend → und die EZB und Co lachen sich kaputt, weil sie komplett an allen Regularien der normalen Bürger vorbei wirtschaften können und so die unfairen Bedingungen erst schaffen.
Individualität, Freiheit und ein stark ausgeprägtes soziales Netzt kann Hand in Hand gehen. Das widerspricht sich nicht, sondern bedingt und fördert sich eigentlich gegenseitig.
Alles was unfair und nicht gut ist und für schlechte Bedingungen sorgt sind EZB, die internationalen Konzerne und die 1% - 0,1 %. Würden diese keine Schlupflöcher haben und alle vom Grundsicherungsempfänger bis hin zum Top 0,01 % gleichwertig besteuert und mit gleichwertigen sozialabgaben konfrontiert werden, dann wäre das meiste fein.