Wie mans macht is halt falsch![]()
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„Undank ist der Welten Lohn“.
@Blackopalfire83
Persönlich möchte ich daher einfach mal Danke sagen für dein Engagement. Lieber mit KI etwas machen als überhaupt nichts zu tun.
Ich finde es eine absolute Unverschämtheit KI generierte Texte ohne Kennzeichnung zu posten!
Ist das etwa ein respektvoller Umgang miteinander hier? Wollen wir als Menschen wirklich so kommunizieren?
Wir lassen also KI Texte erstellen, senden diese zu Abgeordneten und erwarten von denen, dass sie sich das durchlesen sollen.
Wäre ich ein Abgeordneter und würde merken, was mir da gesendet wird, so hätte ich schonmal einen ersten Eindruck dieser „Community“. Desweiteren würde ich meine eigene KI die Antworten schreiben lassen.
Somit unterhalten sich dann zur Thematik nur noch die jeweiligen Bots. Ich kann nicht glauben, dass es in dieser achso tollen intellektuellen Community Leute gibt, die das Befürworten und jeglichen Anstand verlieren. Der Zweck soll wohl hier die Mittel heiligen.
@Blackopalfire83 Ich würde mich an Deiner Stelle in Grund und Boden schämen, dass Du es nicht fertig bringst eine KI Kennzeichnung anzubringen.
Naja, kein Wunder wir Krypto-Bros haben 0 Lobby in der Politik und auch so gut wie keine beim Durchschnittsbürger. Und genau deshalb interessiert dieses Anliegen außerhalb unserer Bubble auch keine S**.
Da verdrehst du was.
Ja hossanna wir haben alle verstanden, dass du keine Chance siehst, die Haltefrist beizubehalten und dass du KI Texte hasst. Hast du ganz toll zum ausdruck gebracht, Bravo.
Ich weiß nicht ob @Blackopalfire83 alles mit KI schreibt oder manches oder ob er es, wie er sagt teilweise zur strukturierung nutzt… keine Ahnung, interessiert mich auch nicht. Wenn jemand KI für einen guten Zweck nutzt, finde ich das gut… und ich finde auch, dass sich die Texte nicht schön lesen, aber selbst wenn er alles mit KI geschrieben hat, hat er hier im Forum wahrscheinlich am meisten Arbeit von allen für die Erhaltung der Haltefrist investiert.
Vielleicht ist es aussichtslos, aber vielleicht besteht eine geringe Chance und das ist die eine Chance in unserem Leben, politisch etwas zu verändern, dass uns massive Vorteile bringt und er kämpft für uns.
Wer sollte sich also in Grund- und Boden schämen und wessen Beiträge sind eine Unverschämtheit?
Deine weil du mit deinem demotivierenden scheißdreck die Bewegung gegen die Abschaffung der Haltefrist störst und damit aktiv gegen die Community arbeitest.
Wir haben deinen Standpunkt hier verstanden. Möchtest du die Diskussion bitte in einem eigenen Thread weiterführen? Hier gehts offensichtlich um etwas anderes. Danke.
@all, bitte nicht weiter füttern!
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@hossanna, ich habe Deine KI Kritik mit verfolgt. Sie entspricht den Forenregeln, die Nutzung von KI zu kennzeichnen.
@Blackopalfire83, ich schätze Dein Engagement für Bitcoin sehr. Danke dafür. Leider bekomme ich beim Lesen von KI Texten auch Augenkrebs. Also bitte kennzeichne KI Nutzung einfach wie Du dem ja bereits zugestimmt hast.
Insofern möchte ich @piet’s Forderung bekräftigen:
Back to topic
(Diskussionen über den Umgang mit KI in Foren gehören in einen eigenen Thread.)
Vielen Dank an Euch für den starken Zuspruch und den Support in den letzten Stunden! Es tut gut zu sehen, dass die große Mehrheit hier erkennt, worum es im Kern geht: realer Einsatz für den Erhalt der Haltefrist für BTC.
@Achse : Danke Dir sehr für Dein sachliches Feedback. Da die Bearbeitungsfunktion für die älteren Beiträge (insbes. für die Mustertexte) im Thread leider gesperrt ist, hier kurz im Sinne der Transparenz für alle hier: Die inhaltlichen Argumente und rechtlichen Herleitungen meiner Texte stammen komplett von mir. Ich habe sie im Sinne der Präzision und Lesbarkeit mit modernen Schreibwerkzeugen geglättet und strukturiert. Für mich ist das im Jahr 2026 völlig normale Textarbeit. Mir war ehrlich gesagt im Vorfeld nicht bewusst, dass das hier im Forum so streng gesehen wird, aber werde das in Zukunft gerne von vornherein genau so kennzeichnen, wie von Dir vorgeschlagen und es den Forenregeln entspricht.
Einem kleinen Punkt muss ich im Gesamtkontext allerdings deutlich widersprechen lieber @Achse : Die Art und Weise, wie hier über Stunden eine persönliche Kampagne samt Pranger-Umfrage gegen mich gefahren wurde, hat absolut nichts mehr mit einer sachlichen Debatte zu tun und verstößt klar gegen jede Netiquette. Das war kein Austausch auf Augenhöhe, sondern der gezielte Versuch, jemanden öffentlich vorzuführen. Und dagegen wehre ich mich.
Aber Schwamm drüber - das Machtwort von @piet war eindeutig, die Moderation ist informiert und für mich ist das Thema hier endgültig erledigt. Lasst uns die Energie lieber für das nutzen, was uns alle verbindet: Die Haltefrist für BTC zu retten und die Petition weiter zu unterstützen und auch nicht nachzulassen, den Abgeordneten mit eigenen physischen Briefen, Faxen und Mails zu schreiben; es geht um unser aller Freiheit! Lasst uns den Flow weiter hochhalten und nicht aufgeben, wir haben die Macht in der Hand!
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Krypto-Haltefrist im Visier der Merz-Regierung
Seit Monaten wird hitzig über ein mögliches Ende der Bitcoin-Jahreshaltefrist diskutiert. Nun konkretisiert die schwarz-rote Bundesregierung ihre Pläne erstmals offiziell. Laut einem Finanzplan, den das Kabinett vor knapp zwei Wochen an den Bundesrat übermittelte und der BTC-ECHO vorliegt, sollen Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowährungen künftig den Einkünften aus Kapitalvermögen zugerechnet werden.
Damit wären Veräußerungsgewinne unabhängig von der bisherigen Jahresfrist steuerpflichtig. Vorgesehen ist eine Besteuerung mit 25 Prozent Abgeltungssteuer. Innerhalb der Regierungskoalition ist der Vorstoß allerdings umstritten. Aus Reihen der Unionsfraktion kommt deutliche Kritik. (Quelle: btc-echo, 30.8.2026)
Danke Dir @danjan für das Teilen des Artikels. Das zeigt leider schwarz auf weiß, wie ernst die Lage hinter den Kulissen der neuen schwarz-roten Bundesregierung wirklich ist. Wenn der Finanzplan das Kabinett bereits Richtung Bundesrat verlassen hat, ist das kein theoretisches Geplänkel mehr, sondern ein konkreter Angriff auf langfristige Krypto-Sparer.
Aber genau jetzt heißt es: Nicht lockerlassen! Die offizielle Bundestagspetition steht aktuell bei stolzen 43.379 Mitzeichnungen. Auch wenn wir die 50.000 vielleicht nicht ganz knacken, das wichtigste Ziel steht felsenfest: Das Quorum wurde in Rekordzeit erreicht. Der Initiator der Petition muss im Bundestag öffentlich gehört werden – das ist gesetzlich verankert.
Und genau diese Anhörung ist jetzt unsere echte Chance, das Vorhaben komplett abzuwenden. Dass mittlerweile weite Teile der CDU massiven Widerstand gegen die Pläne der SPD leisten, zeigt, dass die Fronten in Berlin bröckeln. Unser Protest hat das Thema genau zur richtigen Zeit politisch heiß gemacht.
Ich selbst habe in den letzten Wochen die Initiative ergriffen und bereits am 21. Juli einen ausführlichen Brief direkt an Lars Klingbeil geschickt, um die handwerklichen Fehler dieses Vorstoßes aufzuzeigen. Dass aus seinem Büro selbst nach Verstreichen meiner Frist am 1. September überhaupt keine Rückmeldung kam, spricht Bände – man sitzt das Thema lieber aus, weil die Argumente gegen uns fehlen.
Lassen wir also nicht locker. Bis zum offiziellen Fristende am 15. September zählt jede einzelne Stimme, um den Druck auf die SPD-Spitze maximal hochzuhalten und den Kritikern in der Union den Rücken zu stärken! Teilt es in den sozialen Medien, unter passenden YouTube Videos in den Kommentaren, egal was, lasst uns jetzt einfach noch als Bitcoin-Community zusammenstehen, vereint für unsere Freiheit kämpfen. Noch haben wir nicht verloren! Kommt schon, lasst uns noch einmal alles geben und bis zum 15. September jede Stimme mobilisieren, die wir kriegen können!
Mittlerweile gibt es neue, konkrete Details zum durchgesickerten Referentenentwurf des BMF (nachzulesen u.a. auf WELT.de), und dieser Entwurf ist ein einziges bürokratisches und handwerkliches Desaster.
Das Paradoxe an den Plänen: Kurzfristiges Daytrading und Zockerei werden durch den Wechsel zur 25 % Abgeltungsteuer steuerlich massiv begünstigt, da der hohe persönliche Einkommensteuersatz wegfällt. Bestraft wird dagegen das solide, jahrelange Halten der Mittelschicht für die Altersvorsorge! Das entbehrt jeder sachlichen Grundlage und bricht verfassungsrechtlich komplett mit dem Gleichheitssatz aus Art. 3 GG, während physisches Gold weiterhin nach einem Jahr steuerfrei bleibt. Zudem zeigt die völlig realitätsferne Idee, pauschal 50 % der Einnahmen als Strafsteuer einzubehalten, wenn Anschaffungsdaten beim Übertrag von einer Hardware-Wallet fehlen, die absolute Ahnungslosigkeit der Autoren über die Blockchain-Realität.
Dass wir mit exakt dieser Kritik goldrichtig liegen, beweist eine ehrliche und sehr ausführliche Antwort, die ich ganz frisch (heute um 12:57 Uhr) von Fritz Güntzler (CDU, Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages) auf meinen Bürgerbrief per Mail erhalten habe!
Er teilt unsere Bedenken bezüglich der verfassungswidrigen Systembrüche, dem Staatsversagen beim Sparen und kritisiert den Trading-Widerspruch (Entlastung für Spitzenverdiener beim schnellen Handel) genau wie wir. Da dieser Brief eine enorme Wichtigkeit für uns alle hat, teile ich die Antwort hier im Forum gerne komplett mit euch:
"Sehr geehrter Herr XXXX,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Sie haben Ihre Kritik in fünf Punkten begründet. Gerne möchte ich noch die Gelegenheit nutzen Ihnen dazu zu antworten.
Zum Ausgabenproblem. Ihre Diagnose teile ich. Der Staat hat kein Einnahmeproblem. Wir haben ein Problem damit, dass die Ausgaben - vor allem im Sozialbereich und im Verwaltungsapparat - schneller wachsen als die Wirtschaft, die sie tragen soll. Deshalb hat die Koalition Anfang Juli ein Programm mit 34 Maßnahmen beschlossen: acht Prozent Personaleinsparung in den Bundesbehörden, die Umsetzung der Vorschläge der Sozialstaatskommission, einen Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch, ein Berichtsentlastungsgesetz mit Beweislastumkehr bei Berichtspflichten. Und die Selbstkritik, die dazugehört: Wir haben in den vergangenen Monaten mehr Zeit auf die Einnahmenseite verwendet als auf die Ausgabenseite. Das war die falsche Reihenfolge, und daran messe ich uns selbst.
Zur Abgabenbelastung. Die Zahl, die Sie nennen, ist richtig: Der Bund der Steuerzahler kommt für 2026 auf eine Einkommensbelastungsquote von 53,1 Prozent. Ich halte das für zu hoch - nicht als Rechenwert, sondern als politische Aussage über das Verhältnis von Staat und Bürger. Zum 1. Januar 2027 entlasten wir bei der Einkommensteuer: höherer Grundfreibetrag, höherer Kinderfreibetrag, höheres Kindergeld, höherer Arbeitnehmerpauschbetrag und - für Sie besonders relevant - eine Abflachung der zweiten Progressionszone mit Rechtsverschiebung des Spitzensteuersatzes. In voller Wirkung ab 2028 sind das rund zehn Milliarden Euro jährlich.
Und nun der ehrliche Teil: Diese Entlastung ist real, aber sie wird für viele durch steigende Sozialversicherungsbeiträge teilweise wieder aufgezehrt. Der Sachverständigenrat projiziert für 2040 einen Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz von rund 50 Prozent. Wer über Nettoentlastung spricht und die Beitragsseite ausblendet, redet an der Wirklichkeit vorbei. Genau deshalb ist die Rentenreform, die nach der Sommerpause in den Bundestag kommt, kein Nebenschauplatz, sondern die eigentliche Entlastungspolitik für Ihre Generation.
Zur Haltefrist bei Kryptowerten. Hier liegen wir näher beieinander, als Sie vermuten. Ein Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums liegt bislang nicht vor; der Regierungsentwurf zum Haushalt 2027 sieht lediglich vor, im Privatvermögen gehaltene Kryptowerte künftig den Einkünften aus Kapitalvermögen zuzuordnen. Bewerten kann man ein Vorhaben erst, wenn ein Gesetzestext existiert.
In der Sache gilt: Die einjährige Haltefrist ist kein Privileg, sondern Teil der Systematik privater Veräußerungsgeschäfte - sie gilt für Gold ebenso wie für Fremdwährungsgeschäfte, und der Steuerfreiheit nach Fristablauf steht spiegelbildlich die Nichtabziehbarkeit von Verlusten gegenüber. Wer sie isoliert für Kryptowerte streicht, durchbricht diese Systematik und muss erklären, warum Bitcoin anders behandelt wird als Gold oder Kunst. Hinzu kommt, dass Krypto nicht gleich Krypto ist: Bitcoin, Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere, NFT und DeFi-Erträge sind wirtschaftlich sehr verschiedene Dinge. Eine pauschale Regel nach dem Muster „alles Krypto ist Kapitalvermögen“ wäre handwerklich dünn.
Bemerkenswert ist auch die Nebenfolge: Wer Kryptogewinne der Abgeltungsteuer unterwirft, senkt für Spitzenverdiener beim unterjährigen Handel den Steuersatz von bis zu 45 auf 25 Prozent. Das kann man politisch wollen - man sollte es dann aber nicht als Gerechtigkeitsreform verkaufen.
Verfassungsrechtlich teile ich Ihre Zweifel, wenn auch mit anderer Begründung. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts genügt die bloße Erzielung von Mehreinnahmen nicht, um punktuell von einer folgerichtigen Systementscheidung abzuweichen - zumal hier nicht einmal absehbar ist, dass unter dem Strich Mehreinnahmen entstehen, weil eine unbegrenzte Verlustverrechnung in schwachen Marktphasen erhebliche Ausfälle auslösen kann. Und beim Vertrauensschutz weist die Rechtsprechung zur rückwirkenden Verlängerung der Spekulationsfrist bei Grundstücken (BVerfG, Beschluss vom 7. Juli 2010 - 2 BvL 14/02 u. a.) deutliche Parallelen zu den Problemen auf, die eine Änderung bei der Kryptobesteuerung aufwerfen würde: Dort war die Neuregelung nichtig, soweit sie Wertsteigerungen erfasste, die bis zur Verkündung entstanden und nach altem Recht steuerfrei realisierbar gewesen wären.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ihre Position zur Haltefrist nicht aufgegeben. Wir verteidigen ihre systematische Berechtigung, und wir werden uns den Entwurf, wenn er vorliegt, sehr genau ansehen - Maßstab ist: einfach, folgerichtig, vollziehbar, innovationsfreundlich, mit tragfähigem Bestandsschutz, einer folgerichtigen Verlustverrechnung und einer Bagatellgrenze für Kleinanleger.
Zum Gesundheitswesen. Was Sie beschreiben, ist ein bekanntes Muster: Eine Regel, die auf dem Papier Missbrauch begrenzen soll, erzeugt in der Praxis Wege, die medizinisch nichts bringen - und der Aufwand landet bei denen, die ihn nicht verursacht haben, bei den Praxen und in Ihrer Verwaltung. Die verpflichtende Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag soll eine transparente und missbrauchsunanfällige Regel schaffen; abweichende Vereinbarungen in Tarifverträgen und Betrieben bleiben möglich. Ob die Rechnung aufgeht oder ob am Ende, wie die KBV befürchtet, vor allem Praxiskapazität verbraucht wird, muss sich zeigen. Eine zeitnahe Evaluation halte ich für zwingend, und Ihre Beobachtungen aus der Praxis nehme ich in die Beratungen mit. Auf der Finanzseite haben wir im parlamentarischen Verfahren nachgesteuert: Der Bund zahlt 2027 eine Milliarde statt 250 Millionen Euro für die Versorgung von Grundsicherungsempfängern, die Kürzung des Bundeszuschusses fällt geringer aus als geplant, und für die Krankenhäuser sind ab 2027 zusätzlich 550 Millionen Euro vorgesehen.
Zum Vertrauen. Dass Politikverdrossenheit kein Naturereignis ist, sondern Folge enttäuschter Erwartungen, halte ich für zutreffend. Ich glaube allerdings nicht, dass man dieses Vertrauen mit Beteuerungen zurückgewinnt - sondern nur damit, dass am Jahresende überprüfbare Ergebnisse vorliegen: bei der Rente, bei der Einkommensteuer, beim Bürokratieabbau. Daran werden Sie uns messen, und das ist richtig so.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz Güntzler, MdB"
Das zeigt ganz deutlich: Nicht lockerlassen! Die offizielle Bundestagspetition steht aktuell bei stolzen 43.813 Mitzeichnungen. Dass in dem neuen Entwurf nun ein harter Bestandsschutz für Altbestände bis zum 31.12.2026 steht, beweist, dass unser lauter Protest in Berlin Wirkung zeigt! Die Politik merkt, dass sie an uns nicht vorbeikommt. Das wichtigste Ziel steht ohnehin felsenfest: Das Quorum wurde erreicht, und der Initiator der Petition muss im Bundestag öffentlich gehört werden – das ist gesetzlich verankert!
Wir können diesen Unsinn im Bundestag komplett abwenden, wenn wir den Kritikern in der Union jetzt den Rücken stärken. Nutzt die letzten 5 Tage bis zum offiziellen Fristende am 15. September: Teilt die Petition in den sozialen Medien, in YouTube-Kommentaren, schreibt direkt den Abgeordneten des Haushalts- und Finanzausschusses der CDU. Lasst uns als Bitcoin-Community zusammenstehen und vereint für unsere Freiheit kämpfen. Noch haben wir nicht verloren! Kommt schon, lasst uns noch einmal alles geben und bis zum 15. September jede Stimme mobilisieren, die wir kriegen können!
Danke fürs teilen des Briefs!
Gerne doch
Mich freut es, dass es diesmal keine „Standardfloskeln“ sind, die ich Monate zuvor quasi eins zu eins von verschiedenen Politikern (auch von Herrn Güntzler per Mail und Herrn Johannes Steiniger und Herrn Ralph Brinkhaus; beide per schriftlichem Brief) erhalten hatte.
Kurzes Update für euch: Nach dem BILD-Leak und Romans Stream zur CDU-Blockade dürfen wir jetzt erst recht nicht nachlassen. Frank Schäffler hat vor Kurzem noch mal klargestellt, wie kritisch das aktuelle Zeitfenster im Kabinett ist, bevor die Fraktionen fest gebunden sind.
Ich habe die Gelegenheit direkt genutzt und die nächste digitale Initiative gestartet. Diesmal ging die Post direkt per E-Mail an Dr. Yannick Bury (CDU), das zuständige Haushaltsausschuss-Mitglied aus meiner Region Südbaden. Ich habe ihn direkt gefragt, ob er im Kabinett und im Bundestag mit „Nein“ stimmt.
Sobald eine Antwort aus seinem Büro kommt, werde ich sie natürlich wieder exklusiv hier mit euch teilen! Für alle, die ein ähnliches Schreiben an ihren lokalen Abgeordneten aufsetzen wollen, hier mein Text als Inspiration:
"Sehr geehrter Herr Dr. Bury,
im Juli habe ich der CDU-Fraktion bereits mehrfach bezüglich einer möglichen Abschaffung der steuerlichen Haltefrist nach § 23 EStG geschrieben. Außerdem habe ich auch die Online-Petition „Pro Haltefrist“ unterstützt und mitgezeichnet. Inzwischen liegt der offizielle Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums vor. Dieser sieht vor, Bitcoin und andere Kryptowerte in den § 20 EStG zu verschieben und Kursgewinne fristenunabhängig mit der Abgeltungsteuer zu belegen.
Der Entwurf stammt aus dem BMF und hat das Bundeskabinett noch nicht passiert. Genau jetzt befindet sich das entscheidende Zeitfenster. Sollten die Unionsminister diesen Entwurf im Kabinett mittragen, wäre Ihre Fraktion im Bundestag an ein Gesetzesvorhaben gebunden, das sie inhaltlich seit Mai richtigerweise ablehnt.
Als pflichtbewusster Bürger geht es mir hierbei nicht um Zockerei – ein Klischee, das Bitcoin-Anhängern fälschlicherweise immer noch oft unterstellt wird. Inzwischen besitzen mehr als 9 Millionen Menschen in Deutschland Kryptowerte. Die Realität ist: Die staatliche Rente reicht hinten und vorne nicht aus, und es wird permanent von uns gefordert, privat vorzusorgen. Wenn ich nun mein hart verdientes und bereits mehrfach versteuertes Geld fernab des inflationären Fiat-Systems langfristig absichern will, tue ich das für meine Altersvorsorge und meinen Wohlstand. Ich möchte dem Staat später eben gerade nicht auf der Tasche liegen! Wenn ich in der Freiburger Innenstadt sehe, wie immer mehr Rentner Flaschen sammeln müssen, am Straßenrand nächtigen oder betteln, ist das zutiefst traurig und beschämend. Altersarmut muss verhindert werden – doch was Herr Klingbeil plant, ist ein gezielter Schlag gegen jeden hart arbeitenden und vorsorgenden Bürger.
Dieser Entwurf ist eine klare Steuererhöhung für die fleißige Mittelschicht. CDU und CSU sind mit dem festen Versprechen angetreten, die Steuern in Deutschland nicht zu erhöhen. Ihre Fraktion hat mehrfach betont, dass die einjährige Haltefrist kein Privileg ist, sondern ein systematischer Bestandteil privater Veräußerungsgeschäfte, der gleichermaßen für Gold, Kunst und Oldtimer gilt.
Das jüngste Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern (4,9 %) hat gezeigt, dass die Wähler sehr genau registrieren, ob politische Zusagen eingehalten werden. Wer jetzt einer Steuererhöhung gegen das eigene Versprechen zustimmt, gefährdet das Vertrauen der Bürger massiv.
Zudem ist der Entwurf ökonomisch und handwerklich völlig widersprüchlich: Er nennt für 2027 null Euro Mehreinnahmen und bis 2031 gerade einmal 350 Millionen Euro. Der enorme bürokratische Erfüllungsaufwand steht im Entwurf überall nur mit dem Wort „folgt“. Gleichzeitig werden kurzfristige Daytrader künftig steuerlich von bis zu 45 % auf 25 % entlastet, während die langfristigen Sparer aus der Mittelschicht, die das Geld für ihre Altersvorsorge nutzen wollen, die Zeche zahlen.
Als direkt gewählter Abgeordneter unserer Region und Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages habe ich daher zwei konkrete Fragen an Sie:
- Setzen Sie sich dafür ein, dass dieser Entwurf das Bundeskabinett in dieser Form nicht passiert?
- Werden Sie im Bundestag konsequent gegen die Abschaffung der einjährigen Haltefrist stimmen?
Über eine kurze, persönliche Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Ich werde Ihre Antwort im Sinne der Transparenz in den Krypto-Fachforen öffentlich machen.
Mit freundlichen Grüßen"