[AKTION] Haltefrist vor dem Aus? Mustertexte & Argumente an CDU/CSU & SPD (Sammel-Thread)

Hallo zusammen,

wie viele von euch sicherlich schon mitbekommen haben, sickern aktuell höchst alarmierende Informationen aus Berlin durch: Die Unionsführung knickt in den Haushaltsverhandlungen offenbar vor dem Juniorpartner SPD ein. Laut einer geleakten Mail des CSU-Justiziars Thomas Silberhorn vom 28. Juni hat man sich stillschweigend darauf verständigt, die einjährige steuerliche Haltefrist für Kryptowerte (§ 23 EStG) ab 2027 vollständig zu opfern, um das strukturelle Haushaltsdefizit auszugleichen.

Das ist ein beispielloser politischer Kurswechsel und ein eklatanter Wortbruch! Noch im Mai wurde Bürgern auf offizielle Anfragen von Mitgliedern des Finanzausschusses (u. a. Ralph Brinkhaus und Johannes Steiniger) schriftlich versichert, dass eine Abschaffung die „steuerliche Systematik durchbrechen würde“, eine Ungleichbehandlung gegenüber Gold „sachlich nicht gerechtfertigt werden könnte“ und die CDU/CSU „keinen Anlass sieht, an der bewährten Regelung etwas zu ändern“.

Wir dürfen das nicht lautlos hinnehmen! Das parlamentarische Verfahren läuft jetzt erst an. Wir müssen die Postfächer und Briefkästen der entscheidenden Akteure der Fraktionen jetzt mit harten, fachlichen Argumenten fluten.

Hier sind drei maßgeschneiderte Mustertexte (zwei für die Unionsführung, einer für die SPD-Spitze) sowie eine handfeste Argumentationshilfe gegen die verzerrenden Einnahmeschätzungen der Politik.


:hammer_and_wrench: WICHTIGE HINWEISE ZUM VERSAND (SPAM-SCHUTZ):

Die Mailserver des Bundestages (@bundestag.de) haben extrem scharfe Spamfilter. Schaltet beim Versand von E-Mails unbedingt Funktionen wie „Priorität: Hoch“ oder „Lesebestätigung anfordern“ AUS! Andernfalls werden die Mails oft direkt vom Server blockiert. Achtet zudem bei Herrn Güntzler penibel auf die Schreibweise ohne Umlaut und mit „tz“.


:memo: VORLAGE 1: An den Justiziar der Unionsfraktion (Thomas Silberhorn)

Hier greifen wir die verfassungsrechtliche und juristische Schiene an. Er trägt als Justiziar die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit von Gesetzen.

  • An: thomas.silberhorn@bundestag.de
  • CC: fritz.guentzler@bundestag.de, friedrich.merz@bundestag.de
  • Betreff: Geplante Abschaffung der Krypto-Haltefrist (§ 23 EStG) / Verfassungsrechtliche Bedenken und politischer Vertrauensbruch

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

mit großem Befremden habe ich Berichte über interne unionsseitige Mitteilungen zur Kenntnis genommen, wonach sich die Fraktionsführung im Rahmen der aktuellen Haushaltsverhandlungen darauf verständigt habe, die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen abzuschaffen, um strukturelle Defizite auszugleichen.

Als Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tragen Sie eine besondere Verantwortung für die Verfassungsmäßigkeit und Systematik unserer Steuergesetze. Noch im Mai dieses Jahres wurde Bürgern aus den Reihen Ihrer Fraktionskollegen im Finanzausschuss schriftlich versichert, dass eine isolierte Abschaffung der Haltefrist für Kryptowerte die steuerliche „Systematik durchbrechen würde“ und gegenüber Sachwerten wie Gold „nicht gerechtfertigt werden könnte“.

Dass die Unionsführung nun ausgerechnet diese ordnungspolitisch und verfassungsrechtlich verfehlte Maßnahme mittragen will, wirft schwerwiegende Fragen auf:

  1. Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG: Wie rechtfertigen Sie als Justiziar die gravierende steuerliche Ungleichbehandlung von digitalen Wirtschaftsgütern gegenüber analogen Sachwerten wie physischem Gold oder Kunst nach § 23 EStG?
  2. Echte und unechte Rückwirkung: Wie bewerten Sie den eklatanten Vertrauensbruch gegenüber Bürgern, die im Vertrauen auf die gefestigte BMF- und BFH-Rechtsprechung langfristig Vermögen zur privaten Altersvorsorge aufgebaut haben?
  3. Standort- und Bürokratie-Kollaps: Der geplante Schritt schafft ein administratives Bürokratie-Monster für Finanzämter (Dokumentationspflicht jeder Krypto-zu-Krypto-Transaktion) und treibt Innovationskapital direkt ins europäische Ausland (wie Tschechien oder die Schweiz).

Anstatt konsequent eigene Einsparungen im Bundeshaushalt einzufordern und die ausufernde Steuerverschwendung einzudämmen – wie sie der Bund der Steuerzahler jährlich anprangert –, knickt die Union vor der SPD-Steuererhöhungsagenda ein. Dass Sie die eigenverantwortliche Altersvorsorge der Bürger plündern, zerstört das Vertrauen in die bürgerliche Verlässlichkeit der CDU/CSU nachhaltig und stärkt nachweislich die politischen Ränder.

Ich bitte Sie als Justiziar um eine fundierte, rechtliche und politische Stellungnahme zu diesem unauflösbaren Widerspruch in Ihrer Fraktion.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Name
Deine Adresse / Dein Wohnort

:memo: VORLAGE 2: An den finanzpolitischen Sprecher der Union (Fritz Güntzler)

Hier konfrontieren wir den Chef-Verhandler der Union mit dem eklatanten Widerspruch zu seinen eigenen Zusagen und dem Einknicken vor der SPD.

  • An: fritz.guentzler@bundestag.de
  • CC: friedrich.merz@bundestag.de
  • Betreff: Kurswechsel bei Krypto-Haltefrist (§ 23 EStG) / Wortbruch der Unions-Finanzpolitiker verhindern

Sehr geehrter Herr Güntzler,

als finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion trugen Sie in den vergangenen Monaten maßgeblich die offizielle Linie mit, dass die Union Steuererhöhungen strikt ablehnt. Noch im Mai dieses Jahres wurde Bürgern aus den Reihen Ihrer Fraktionskollegen im Finanzausschuss schriftlich versichert, dass eine isolierte Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Kryptowerte die steuerliche „Systematik durchbrechen würde“ und gegenüber Gold „nicht gerechtfertigt werden könnte“.

Die internen Absprachen der Unionsführung vom vergangenen Wochenende, die Haltefrist zur Defizitdeckung im Haushalt nun doch komplett zu opfern, stehen in direktem Widerspruch zu diesen fachlichen Zusagen.

Besonders bemerkenswert – und für mich als Bürger völlig unverständlich – ist dabei, wie die CDU/CSU-Fraktion hier als der deutlich größere Koalitionspartner ideenlos vor dem Juniorpartner SPD einknickt und deren linke Steuererhöhungsagenda widerstandslos mitträgt. Anstatt die eigene steuerpolitische Identität zu wahren, opfern Sie die verlässliche Altersvorsorge der Bürger für den kurzfristigen Koalitionsfrieden.

Anstatt konsequent eigene Einsparungen im Bundeshaushalt einzufordern, Strukturreformen anzugehen und die ausufernde Steuerverschwendung zu stoppen – wie sie der Bund der Steuerzahler in seinen jährlichen Berichten regelmäßig anprangert –, wird dem Bürger wieder einmal tiefer in die Tasche gegriffen. Neben der ohnehin drückenden Einkommensteuer sowie den steigenden Sozial- und Rentenabgaben soll nun auch noch die private, eigenverantwortliche Vorsorge mit einer Strafsteuer belegt werden. Der Staat sollte endlich lernen, mit dem vorhandenen Geld auszukommen, anstatt die Leistungsträger der Gesellschaft immer weiter zu belasten.

Durch eine solche Politik des Wortbruchs entsteht in der Bevölkerung massiver Frust, und das grundlegende Vertrauen in die demokratischen Institutionen geht verloren. Es darf die Union nicht wundern, dass die politischen Ränder durch diesen spürbaren Vertrauensverlust immer größeren Zulauf erhalten.

Ich fordere Sie als finanzpolitischen Sprecher daher eindringlich auf:

  • Verhindern Sie diesen ordnungspolitischen Sündenfall im parlamentarischen Verfahren.
  • Zeigen Sie als starke Führungskraft Profil gegenüber der SPD und besinnen Sie sich auf das Kernversprechen der Union, die Bürger zu entlasten, anstatt radikale politische Kräfte durch falsche Signale weiter zu stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Name
Deine Adresse / Dein Wohnort

:memo: VORLAGE 3: An den SPD-Parteivorsitzenden (Lars Klingbeil)

Tipp: Physische Briefe per Post (0,95 € Porto) haben in den SPD-Büros oft das größte Gewicht, da sie nicht weggeschaut werden können. E-Mail geht natürlich auch.

  • Per Post an: Herrn Lars Klingbeil, MdB | Deutscher Bundestag | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
  • Per E-Mail an: lars.klingbeil@bundestag.de
  • Betreff (bei Mail): Abschaffung der Krypto-Haltefrist – Ein massiver Angriff auf die Altersvorsorge der arbeitenden Mitte

Sehr geehrter Herr Parteivorsitzender Klingbeil,

mit großem Unverständnis verfolge ich die aktuellen Haushaltsverhandlungen, bei denen die SPD federführend die Abschaffung der steuerlichen Haltefrist für Kryptowerte (§ 23 EStG) durchsetzen möchte. Als Begründung werden regelmäßig die völlig unrealistischen theoretischen Einnahmeschätzungen von Plattformen wie „kryptoluecke.de“ herangezogen, die an der ökonomischen Realität komplett vorbeigehen.

Ich möchte Sie dringend auffordern, die Lebensrealität der Betroffenen zur Kenntnis zu nehmen: In Deutschland halten rund 7 Millionen Menschen Kryptowerte. Entgegen den ideologischen Vorstellungen in Teilen Ihrer Partei handelt es sich dabei in der breiten Masse nicht um reiche Spekulanten, sondern um junge, hart arbeitende Menschen der Mittelschicht. Diese Bürger versuchen lediglich, angesichts einer maroden gesetzlichen Rente eigenverantwortlich und ohne staatliche Zuschüsse für ihr Alter vorzusorgen.

Dass die SPD ausgerechnet dieser fleißigen, zukunftsorientierten Mitte der Gesellschaft nun rückwirkend die Erträge ihrer jahrelangen, legalen Vorsorge wegbesteuern will, ist zutiefst unsozial. Während vermögende Kreise weiterhin Kunst, Oldtimer oder physisches Gold nach einem Jahr steuerfrei veräußern können, wird die digitale Vorsorge des „kleinen Mannes“ mit einer Strafsteuer belegt.

Angesichts von absoluten Rekordsteuereinnahmen des Staates und den zeitgleichen automatischen Diätenerhöhungen der Abgeordneten wirkt dieser Schritt wie ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Bevölkerung. Es ist die fundamentale Pflicht der Regierung, mit dem vorhandenen Geld ordentlich zu haushalten und die ausufernde Steuerverschwendung zu stoppen, anstatt die Steuerschraube immer weiter anzuziehen. Stattdessen erhaschen Sie mit der Abschaffung der Haltefrist ein administratives Bürokratie-Monster für Steuerpflichtige und Finanzämter, da künftig jede noch so kleine Krypto-zu-Krypto-Transaktion oder Mikrozahlung lückenlos erfasst und geprüft werden muss. Der Staat hat sich gefälligst auf seine Kernaufgaben der Daseinsvorsorge zu beschränken, anstatt die Bürokratie ins Unermessliche aufzublähen.

Die Gründer der Sozialen Marktwirtschaft folgten einst der klaren Prämisse, dass jeder Bürger die Möglichkeit bekommen muss, durch eigene Leistung Wohlstand aufzubauen, um dem Staat im Alter eben nicht auf der Tasche zu liegen. Ihre aktuelle Politik verkehrt dieses Prinzip ins Gegenteil. In der Bevölkerung verfestigt sich der Eindruck, dass der hart arbeitende Bürger neben den ohnehin drückenden Einkommensteuern, Sozial- und Rentenabgaben bis zum letzten Cent geschröpft werden soll. Das dahinterstehende fatale Weltbild im Stile von „Ihr werdet nichts besitzen, aber glücklich sein“ ist brandgefährlich.

Gute Politik muss verlässlich sein und Vertrauen schaffen. Durch diesen unsozialen Vorstoß zerstören Sie das Vertrauen in die demokratischen Institutionen nachhaltig. Angesichts der dramatischen Wahlverluste Ihrer Partei sollten Sie sich dringend fragen, warum Sie die arbeitende Mitte und die junge Generation systematisch verprellen und durch diesen spürbaren Frust die politischen Ränder, insbesondere die AfD, immer weiter stärken.

Ich fordere Sie auf: Stoppen Sie diesen systemwidrigen Vorstoß, besinnen Sie sich auf die Grundwerte der Sozialen Marktwirtschaft und schützen Sie die private Altersvorsorge der Arbeitnehmer in diesem Land.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Name
Deine Adresse / Dein Wohnort

:bar_chart: FAKTEN-SPICKZETTEL: Warum die Studie „kryptoluecke.de“ ein Rohrkrepierer ist

Falls ihr in den Kommentaren mit Befürwortern diskutiert, die mit den angeblichen „11,4 Milliarden Euro Mehreinnahmen“ von Prof. Co-Pierre Georg argumentieren, nutzt diese 4 wirtschaftlichen Hebel:

  1. Der Steuer-Lock-in-Effekt: Die Studie unterstellt fälschlicherweise ein gleichbleibendes Handelsvolumen. Die Realität zeigt: Fällt die Steuerfreiheit, bricht das Handelsvolumen ein. HODLer verkaufen schlichtweg gar nicht mehr oder leihen nur noch gegen ihre Bestände. Ohne Verkauf fließen 0 Euro Steuern.
  2. Kapital- und Standortflucht: Kryptowährungen sind maximal mobil. Bei Steuersätzen von bis zu über 45 % wandern Gründer, Fachkräfte und Kapitäne sofort in Krypto-freundliche Nachbarländer ab – wie die Schweiz (steuerfrei), Portugal (nach 365 Tagen steuerfrei) oder Tschechien (nach 3 Jahren steuerfrei). Deutschland verliert dadurch das Kapital komplett.
  3. Verlustverrechnungs-Falle im Krypto-Winter: Der Markt ist extrem zyklisch. In einem Bärenmarkt realisieren Millionen Anleger Verluste. Wenn die Haltefrist fällt, muss das Steuerrecht auch die unbegrenzte Verlustverrechnung mit anderen Einkunftsarten zulassen. In schlechten Krypto-Jahren drohen dem Staat dadurch massive Steuermindererträge an anderer Stelle.
  4. Administrativer Kollaps: Finanzämter sind technisch überhaupt nicht in der Lage, On-Chain-Daten (DEX-Trades, Lightning-Mikrozahlungen, Staking) von Millionen Bürgern lückenlos zu prüfen. Der immense Prüfungsaufwand in den Behörden frisst die mageren Steuereinnahmen netto vollständig auf.

Lasst uns gemeinsam Druck machen und gleichzeitig alle die offizielle Petition auf ProHaltefrist.de zeichnen, sobald das Quorum startet!

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ignoriert die Stimmen weiter unten, die meinen, das bringe doch eh nichts..

Macht einfach mit. :slightly_smiling_face:

Bin dabei. eMails gehen heute Abend raus.

Danke @Blackopalfire83

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Vielen Dank für den Support und deinen schnellen Einsatz, @piet! Genau diese Macher-Einstellung brauchen wir jetzt.

Und wie du schon sagst: Lasst euch von den „Bringt-doch-eh-nichts“-Stimmen nicht ausbremsen. Wenn jeder wegschaut, hat die Politik leichtes Spiel.

Und ein wichtiger Impuls für alle: Schickt auch ruhig echte Briefe raus – und zwar an ALLE DREI Politiker!

Wer die 95 Cent pro Briefmarke übrig hat, druckt die drei Mustertexte (für Silberhorn, Guentzler und Klingbeil) aus, unterschreibt sie und ab in den Briefkasten damit. Physische Briefstapel auf den Schreibtischen der Referenten in Berlin können nicht einfach per Mausklick gelöscht werden. Das erzeugt echten, analogen Druck, den die Herrschaften direkt anfassen können. (Und Herr Merz liest über das CC bei den Mails ja ohnehin automatisch mit).

Lasst uns gemeinsam das Signal senden: Die Krypto-Community und die arbeitende Mitte schauen nicht länger kampflos zu! Wer zieht heute Abend mit? :high_voltage::flexed_biceps:


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Alle 3 E-Mail sind raus. Danke für die Vorbereitung!

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Vielen Dank fürs Vorbereiten. Mails sind versendet. Ob es bei der Obrigkeit ankommt und etwas bewirkt, wer weiß.

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Mails sind raus, danke fürs vorbereiten der Vorlagen​:ok_hand:t2::+1:

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richtig gute Arbeit! alle Mails sind raus! :flexed_biceps:

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Vielen Dank für das großartige Feedback und ein fettes Danke an alle, die ihre Mails schon rausgeschickt haben! Genau so läuft das! :folded_hands::collision:

Das zeigt, dass wir als Community eben nicht nur zuschauen, sondern sofort handeln. Wenn die Büros von Silberhorn, Güntzler und Klingbeil jetzt im Stundentakt mit unseren fachlich fundierten Mails geflutet werden, sorgt das in Berlin für echtes Aufsehen. Wir greifen sie an ihren eigenen Widersprüchen und Versprechen an.

Kommen wir zur nächsten Welle: Wer setzt heute Abend noch seine Mails auf oder bereitet die analogen Briefe für den Postkasten morgen früh vor? Jeder Brief zählt, um unsere Altersvorsorge zu verteidigen! :rocket: Standard-Floskeln ziehen ab jetzt nicht mehr!

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Guten Morgen zusammen! :hot_beverage:

Ein kurzes Update zum Start in den Tag: Mein physischer Brief an Lars Klingbeil ging gestern ganz klassisch per Post raus nach Berlin. :open_mailbox_with_raised_flag:

Das parlamentarische Verfahren nimmt im Hintergrund bereits Fahrt auf. Genau jetzt ist das entscheidende Zeitfenster, in dem wir den Abgeordneten zeigen müssen, dass wir ihre 180-Grad-Wende bei der Haltefrist exakt registrieren. Standard-Floskeln ziehen ab jetzt nicht mehr!

Über 180 Aufrufe in der kurzen Zeit zeigen, dass das Thema uns alle brennt. Wer von euch hat die Vorlagen gestern Abend noch genutzt oder nutzt die Mittagspause für einen schnellen Versand? Lasst uns den Druck weiter hochhalten! :flexed_biceps::rocket:


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Heute um 09:00 Uhr wissen wir vielleicht schon mehr…

Wichtiges Newslage-Update (Warum JEDE Stunde zählt!) :warning:

Hallo zusammen, danke für den starken Zulauf und die fast 300 Aufrufe hier im Thread!

Wie ein User unten richtig angemerkt hat: Am heutigen Donnerstag laufen in Berlin seit 9:00 Uhr morgens die entscheidenden Verhandlungsrunden im Finanzausschuss. Hinter verschlossenen Türen wird jetzt im Haushaltskrimi gefeilscht. Da für den kommenden Montag (6. Juli) bereits der offizielle Regierungsentwurf erwartet wird, fallen die Würfel genau JETZT.

Noch gibt es keine offiziellen Infos über das Ergebnis – und genau das ist unsere Chance! Die Postfächer der Abgeordneten müssen genau jetzt im Minutentakt überlaufen, während die Verhandlungen laufen oder die Referenten die Ergebnisse auswerten.

Ein bärenstarkes Argument für eure Diskussionen:
Schaut euch das reale Experiment in Österreich an. Dort wurde die Krypto-Haltefrist vor einiger Zeit abgeschafft. Das Ergebnis im echten Leben: Die Steuereinnahmen blieben ein totaler Rohrkrepierer, während massiv Krypto-Kapital ins Ausland abgeflossen ist. Genau diesen Fehler will die deutsche Politik sehenden Auges wiederholen.

Nutzt den heutigen Feierabend! Schnappt euch die Mustertexte von oben und schickt sie raus an Silberhorn, Guentzler und Klingbeil. Jede einzelne Mail, die jetzt in Berlin aufschlägt, erhöht das Risiko für die Union, diesen unsozialen Wortbruch lautlos durchzuwinken.

Wer zieht heute Nachmittag/Abend direkt mit und meldet hier Vollzug? :rocket::flexed_biceps:


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Das stimmt so nicht. Die Pressekonferenz war schon heute Morgen. Auch gibt es ein Papier mit 33 oder 34 Punkten, die konret angegangen werden sollen. Ein Teilbereich ist Steuer, aber in diesem Teil steht garnichts zu Krypto.

M.e. gibt es dadurch folgende Möglichkeiten:

  • weil es nicht erwähnt wurde, kommt es nicht
  • es wurde nicht erwähnt, weil „unwichtiges“ Randthema, und kommt doch. Dagegen spricht aber es soll ja eine Finanzierungsquelle sein, was die SPD bestimmt gerneerwähnt hätte
  • es ist ohnehin schon beschlossen und hat keine weitere Ankündigung benötigt.

Alles in allem kein Plan, ob es kommt oder wann es konkretere Pläne dazu gibt…

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Danke für den wichtigen Hinweis und den Realitätscheck zur heutigen Pressekonferenz! Genau diese Wachsamkeit brauchen wir jetzt.

Dass Kryptowerte in den heute verkündeten 33/34 Kernpunkten nicht explizit auftauchen, ist ein klassisches politisches Phänomen. Aus juristischer und steuerrechtlicher Sicht bedeutet das leider absolut keine Entwarnung, sondern erhöht die Relevanz unserer Aktion sogar massiv. Warum?

  1. Das dicke Ende kommt im Kleingedruckten: Steueränderungen wie der § 23 EStG sind für die große politische Bühne (Pressekonferenz) zu speziell. Die genauen Finanzierungsinstrumente stecken im detaillierten Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF), der für kommenden Montag (6. Juli) erwartet wird.
  2. Die Silberhorn-Mail als Beweis: Der Justiziar der Unionsfraktion hat die Abschaffung am 28. Juni intern explizit als beschlossene Sache zur Defizitdeckung gemeldet. Warum sollte er seine eigene Fraktion intern alarmieren, wenn es kein Thema wäre? Die SPD wird einen solchen Erfolg im Hintergrund stillschweigend verbuchen, um die Krypto-Community nicht vorab noch mehr zu mobilisieren.

Fazit für uns: Die Politik wirft hier eine klassische Nebelkerze, um den Protest im Vorfeld flach zu halten. Wenn der Entwurf am Montag schwarz auf weiß vorliegt, ist es zu spät für den ersten Impuls. Wir müssen das Momentum DIESES Wochenende nutzen, damit die Abgeordneten wissen: Wenn das Ding am Montag im Entwurf auftaucht, brennt die Hütte!

Also: Keineswegs das Handtuch werfen oder in falscher Sicherheit wiegen – jetzt erst recht die Mails und Briefe raushauen! Wer zieht mit fürs Wochenende? :rocket::flexed_biceps:


Danke ChatGPT.

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Erwischt! :wink: Als Ass. jur. nutze ich ChatGPT gerne als Fleiß- und Strukturierungs-Hilfe für die Entwürfe, damit wir hier schnell und mundgerecht die maximale Power auf die Straße bringen. Bei der Geschwindigkeit, mit der Berlin agiert, müssen wir schließlich effizient sein! :robot::bar_chart:Aber Spaß beiseite: Die juristischen und finanzpolitischen Argumente sowie die Fakten gegen die Georg-Studie stehen doch und sind nicht wegzudiskutieren. Die Adressen sind echt, die Argumente ebenfalls. Nutzen wir die KI-Unterstützung lieber zu unserem Vorteil, um den Abgeordneten ordentlich Arbeit zu machen. Wir dürfen jetzt nicht zweifeln oder nachlassen! Wer hat die Vorlagen schon kopiert und abgeschickt? Let’s go! :rocket::flexed_biceps:

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An welche Postadresse müssen die Briefe geschickt werden?

Danke für Deine Nachfrage! Für Briefe an Bundestagsabgeordnete gibt es eine zentrale Postadresse in Berlin, die für alle drei gleichermaßen gilt. Die Poststelle des Bundestages sortiert das dann intern direkt in die jeweiligen Büros. Die Adressen lauten wie folgt:

Brief 1 (Justiziar):

Herrn Thomas Silberhorn, MdB

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 111011 Berlin

Brief 2 (Finanzsprecher):

Herrn Fritz Güntzler, MdB

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 111011 Berlin

Brief 3 (SPD-Chef):

Herrn Lars Klingbeil, MdB

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 111011 Berlin

(Einfach mit einer ganz normalen 0,95 € Briefmarke frankieren und ab in den Kasten. Danke fürs Mitmachen! :open_mailbox_with_raised_flag:):flexed_biceps::rocket:

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Vielen lieben Dank für die fast 480 Aufrufe bislang in der kurzen Zeit! :star_struck::folded_hands: :flexed_biceps:

Ich merke wie Euch das auch so beschäftigt wie mich und auch wütend macht, was die neuen Pläne bzgl. Abschaffung der Haltefrist angeht. Roman hat in seinem neuesten Video gestern Nachmittag bestätigt, dass der Referentenentwurf jetzt raus ist. Aber bitte bedenkt, ein Entwurf ist noch kein Gesetz, und auch ein Gesetzesentwurf inkl. Begründung, Übergangsregelungen usw. ist der grobe Entwurf von gestern noch lange nicht. Jetzt gilt es unsere Stimme der Selbstbestimmung und der Freiheit weiterhin hoch zu halten, nicht das Handtuch zu werfen, sondern jetzt erst recht tätig zu werden. Die Krypto- und Bitcoin-Community sollte jetzt mit einer geballten Stimme sprechen, ich appeliere an Euch von Herzen: Wenn Euch Eure Freiheit, Eure „fleißig und sauer-angesparten“ Satoshis für Eure Freiheit, Altersvorsorge usw. wichtig ist, dann schickt noch ordentlich ein paar Mails und ggf. noch ein paar echte Briefe raus. Mit den Vorlagen habt Ihr gute Argumente, und Formulierungen. Ergänzt diese gerne auch mit Euren Storys, warum Ihr Bitcoin haltet usw. das wirkt authentisch und kraftvoll. Macht bitte jetzt nicht den Fehler und knickt ein. So eine „schreiende Ungerechtigkeit“ unkommentiert zu lassen, dürfen wir nicht einfach so hinnehmen. Dieses Wochenende ist die absolut wichtigste Phase für unsere Aktion. Am Montag geht die politische Woche in Berlin wieder los. Wenn wir jetzt alle gemeinsam die Vorlagen aus dem Eröffnungspost ganz oben nutzen und die Mails/Briefe raushauen, füllen sich die Postfächer der Verhandler über das Wochenende. Am Montagmorgen müssen die Referenten in Berlin von unserer Protest-Flut erschlagen werden.

Nehmt euch die 5 Minuten Zeit für eure eigene Altersvorsorge und Eure Freiheit. Noch haben wir nicht verloren. Wir haben es in der Hand… Noch können wir das Ding zu unseren Gunsten drehen. Wer zieht dieses Wochenende mit und macht mit mir gemeinsam Druck in Berlin? Meldet euch hier im Thread! Ich danke Euch herzlichst! :folded_hands: :flexed_biceps: :rocket:

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Danke für deine Vorarbeit! Ich denke, es ist sinnvoll, den Text als Grundlage zu nehmen, aber auf die persönliche/subjektive Situation anzupassen. Das ist sicherlich wirksamer, als wenn die Politiker zigmal dieselbe Mail bekommen. Mit KI zudem schnell umsetzbar.

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Danke Dir @Avtir für Dein starkes Feedback! Du bringst es auf den Punkt: Die persönliche Geschichte zieht in den Abgeordnetenbüros am meisten.

Wenn ein junger Angestellter oder Familienvater schreibt, wie er monatlich fleißig Satoshis anspart, weil er der gesetzlichen Rente nicht mehr vertraut, trifft das die Politiker menschlich und politisch viel härter als ein reiner Standardtext.

Und ja, genau dafür ist KI im Jahr 2026 ja da: Nutzt meine Vorlagen als stabiles Fundament für die harten Fakten und lasst euch dann von ChatGPT oder DeepL Write eure eigene Story reinschreiben. Schneller und effizienter können wir den Druck nicht erhöhen! :robot::orange_circle:

Danke fürs Mitmachen, genau so biegen wir das Ding im parlamentarischen Verfahren wieder gerade! :flexed_biceps::rocket: Wir können das Ding noch locker drehen, wenn möglichst viele noch mitmachen.

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