Ich denke, wenn man Bitcoin weiter etablieren will und eine weitere Akzeptanz als Zahlungsmittel erreichen will, muss man den „Umweg“ über die digitalen Zahlungsmittel (Karte, Handy, SmartWatch…) gehen.
Jemand der ausschließlich in bar zahlt wird eine größere Hürde haben mit Bitcoin von seinem Handy zu zahlen, als jemand der jetzt schon alles mit dem Handy zahlt.
Für jemanden der jetzt alles mit dem Handy zahlt ist es egal wie die Währung bezeichnet wird. Letztendlich geht es dann nur darum so wenig wie möglich zu zahlen und Gebühren zu sparen.
Ich frage mich auch warum man sich in einem Forum für ein digitales Zahlungssystem über die Abschaffung des Bargelds so aufregt
Es geht doch nicht um das Bargeld an sich, sondern um die Privatsphäre.
Eben deshalb!
Auch geht es neben Privatssphäre um den erlaubnislosen Zugang (also dass eben keiner die Transaktion kontrolliert, ob sie erwünscht ist). Genau hier schaffen CBDC die Grundlage für eine neue zentrale Kontrollmöglichkeit.
Natürlich ist es angenehm mit dem Handy zu zahlen, bei Amazon zu shoppen und Lidl Plus für Rabatte zu nutzen, aber eines muss doch klar sein, für diesen Luxus bezahlen wir mit unserer Freiheit und unseren Daten.
Ich gehe gerne den etwas ungemütlicheren Weg, denn ich möchte nicht käuflich sein und zukünftig auch keinen digitalen Euro haben!
Da war doch jetzt vor ein paar Tagen so ein schöner Spruch: Mäuse sterben in Mausefallen, weil sie nicht verstehen, warum der Käse gratis ist!
Das finde ich hierzu sehr passend.
Ich befürchte, das Interessiert Dich gar nicht wirklich, sonst hättest Du Dich bereits damit beschäftigt. Scheinst klug genug dafür zu sein. Ich nehme an, Parolen wie „ich habe nicht zu verheimlichen“ liegen Dir eher. Nichts für ungut.
Genau, und da Du überprüfst, dass sich alle an das kaum zu überprüfende Gesetzt halten, haben wir nichts zu befürchten. Gut, dass es Dich gibt.
Natürlich wachst Du nicht nur über die Daten, die Deutsche von Deutschen erheben, sondern auch über die, die im Ausland über uns gesammelt werden, damit sie nicht an Deutschland zurück verkauft werden können, so wie die USA seine Daten u.a. von Deutschland kauft. So lange Du lebst, kann ich wieder gut schlafen.
Einzelhändler und andere Geschäfte dürfen Bargeldzahlungen nicht ablehnen – außer, beide Parteien haben sich vorab auf eine andere Zahlungsweise geeinigt.
Einzelhändler dürfen Barzahlungen nicht ablehnen, es sei denn, Käufer und Verkäufer haben sich auf die Nutzung anderer Zahlungsmittel geeinigt.
Nicht ausreichend sind Schilder oder Aushänge mit dem Hinweis, dass der betreffende Einzelhändler Barzahlungen oder Banknoten einer bestimmten Stückelung nicht akzeptiert. Einzelhändler müssen einen berechtigten Grund haben, z. B. dass sie nicht genügend Bargeld vorhalten können, um Wechselgeld zurückzugeben, oder dass die Verwahrung großer Bargeldmengen konkrete Sicherheitsrisiken für sie birgt.
Öffentliche Anbieter von Grundversorgungsleistungen für die Bevölkerung dürfen die Annahme von Bargeld nicht ohne triftigen Grund begrenzen oder ganz verweigern. Dies würde den Status der Euro-Banknoten und ‑Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel untergraben, der durch EU-Recht geschützt wird.
Ich wollte Getränke kaufen mit einem 100€-Schein. Nahm der Händler nicht an. Die Tanke schräg gegenüber wollte auch keinen 100€-Schein in 2 50€-Scheine tauschen. Ich musste zur Bank fahren und dort wechseln, dann wieder zurück zum Getränkehändler.
Die Bargeldabschaffung geht mit der zunehmenden Handynutzung einher. Jeder kann etwas dagegen tun, möchten man aber nicht.
Das ist aber weil diese großen Scheine schwer fälschungssicher zu bekommen sind.
Daher nehmen die Meisten ungern über 50€, da es bei Falschgeld dann Eigenverschulden ist, zumindest kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass irgendjemand sowas erstattet.
Nein, vor wenigen Jahren haben die das sowohl genommen als auch getauscht. Und daaren 100€ noch wesentlich mehr wert. Zudem ist es doch komisch, dass 100€ fälschungsfreudiger gestaltet sind als 50€ oder 5€.
Hinterzieht man Steuern, wird man vom Staat bestraft. Nimmt man Geld nicht an, ist das wurst. Das hinterlässt natürlich beim normalen Bürger ein Geschmäckle.
Der ist daher sinnvoll, dass der Staat offensichtlich (durch den 2. Satz verdeutlicht) kein Interesse am Bargeld hat und es wenig schützenswert empfindet. Woanders aber gerne sanktioniert - also fähig dazu ist.
Dazu müssten die Bürger bzw. mächtige Leute aber auch sich für Bitcoin entscheiden. Und das ist nicht absehbar.