Gerade wenn man schon die eine oder andere Million in bitcoin hat würde ich auf keinen Fall in die Schweiz ziehen. Vergiss die Vermögenssteuer nicht je nachdem in welchem Kanton du wohnst und die Lebenshaltungskosten sind wirklich hoch. In meinem Fall sind sie etwa das 2,5 bis 3 fache zu Deutschland. Vorallem finde ich das unnötig wenn man eh viel unterwegs bzw auf Reisen ist. Und wenn man finanziell frei ist will man sich doch was gönnen
Durch eine (Schein)Selbstständigkeit senkt man die AHV Kosten und landet bei der genannten Größenordnung ca. bei 90% Netto.
Gekürzter Auszug aus KI
“ Günstige Kantone (Zug/Schwyz)
• Sehr niedrige effektive Vermögenssteuersätze, meist deutlich unter 0,3 %, auch bei hohen Vermögen.
• Steuerprogression ist schwach
Teure Kantone (z. B. Genf, Waadt, Neuchâtel)
• Progressivere Vermögenssteuer, oft im Bereich 0,7 % bis knapp 1 % bei sehr hohen Vermögen.”
2 Millionen chf in einem günstigen Kanton sind 5k chf an Steuern, im teuersten Kanton 20k. Wenn man mit 15M chf rechnet landet man bei 30-140k je nach Kanton, was auch im teuersten Kanton nicht mal 1% wäre.
Ich habe selbst viele Jahre in beiden Ländern gelebt (und gearbeitet) und kann das überhaupt nicht mehr bestätigen. Meine Familie und Bekannte die in beiden Ländern leben (grenznah und ländlich) ebenso wenig. Mietpreise, Lebensmittel usw. Haben sich die letzten 5-10 Jahre sehr stark angeglichen.
In Zurich oder Genf sieht dies wahrscheinlich anders aus, auch spielt es sicherlich eine große Rolle, wie man “lebt”.
Die Diskussion ob die Schweiz besser ist (aus meiner Sicht schon), gab es auch schon einige Male hier im Forum und ich denke man wird dort nie auf ein richtiges Ergebnis kommen, weil die Lebensumstände zu verschieden sind um sie länderweise zu vergleichen. Kinderbetreuung ist z.B. ein riesiger Kostenpunkt in der Schweiz und in Deutschland gratis(Steuer lasst grüßen), aber für jemanden ohne Kinder irrelevant.
Die für mich interessanten Kantone gehen eher in Richtung der 1% und selbst wenn ich “nur” 2 Millionen hätte, hätte ich keine Lust 20k im Jahr abzugeben. Geschweige den 100k im Jahr bei über 10 Millionen.
Ich lebe schon immer direkt an der Grenze zur Schweiz oder in der Schweiz. Und wenn du meinst dass die schweizerischen Preise sich angeglichen haben dann hast du entweder keine Ahnung wie günstig man in Deutschland leben kann oder wie teuer die Preise in der Schweiz wirklich sind. Natürlich gibt es auch einzelne Ausnahmen wie Elektronik aber grundsätzlich sind da Welten dazwischen. Wie gesagt ich habe es für mich schon genau nachgerechnet und wenn ich wirklich alles mit rein zähle wie z.b auch Dienstleistungen usw. lande ich bei 2,5-3x. Ich habe schon so viele Menschen in die Schweiz gehen sehen die aber auch wieder zurück kamen oder in ein anderes Land ausgewandert sind
Mir geht es nicht darum Recht zu behalten sondern eher darum andere zu warnen sich ernsthafter mit der Schweiz zu beschäftigen die ziemlich blauäugig an die Sache rangehen. Die Schweiz wird hier im Forum ja immer auf ein Podest gestellt. Es kann sich lohnen vorallem dann wenn man dort arbeiten will (aber darum geht es hier ja nicht) aber für viele tut es sich halt nicht wenn man alles mit einberechnet.
Eigentlich wollte ich auf Bitckoin und dich nicht weiter eingehen. Durch einen Zufall hatte ich nun aber kürzlich die Gelegenheit, direkt hintereinander in Norddeutschland, Süddeutschland und n der Schweiz bei Aldi einzukaufen und habe dabei ganz bewusst eine Handvoll identischer Artikel verglichen.
Das Ergebnis war ehrlicher gesagt ernüchternd für das gängige Narrativ von euch Experten: Teilweise ist die Schweiz sogar günstiger (Paprika ist nur ein Beispiel). Insgesamt liegt man bei klassischen Standard-Lebensmitteln bei max. 20 % Mehrkosten. Das ist weit entfernt von den oft kolportierten Horrorvorstellungen. Vielleicht wäre es an der Zeit, den Kopf etwas aus dem Sand zu ziehen und sich die Realität anzuschauen.
Für mich bleibt es jedenfalls finanziell klar attraktiver, in der Schweiz zu leben.
Warum direkt so angreifend? Lebst du eventuell im falschen „Märchen-Bundesland“? Ich habe nie behauptet, dort zu leben. Ich habe lediglich festgestellt, dass Kinderbetreuung in Teilen Deutschlands kostenfrei ist. Und selbst in den Bundesländern, in denen sie etwas kostet, liegt sie deutlich unter dem Niveau der Schweiz.
In 2 Punkten mag ich dir zustimmen.
Eine Kugel Eis, eine Tasse Kaffee kostet an meinem Wohnort ähnlich wie in der Schweiz.
Gehe ich nach Konstanz, ist der der Ort doch bestimmt nicht überfüllt, lebt der Ort bestimmt doch nicht von den Schweizern, weil die Preise vergleichbar sind und dann noch bei der Rückfahrt in die Schweiz zusätzlich etwas abdrücken zu müssen?
Ist hier am Ort, in der Region, am Wochenende übervoll mit Schweizern , nur weil es hier so viel schöner ist, als auf der anderen Seite des Sees?
Fahren Menschen lange Strecken mit viel Zeitaufwand zur Arbeit in die Schweiz, weil sie hier keinen Arbeitsplatz finden?
Gleiches gilt, evtl noch verschärft in der Basler Ecke, die haben da noch Frankreich über die Strasse - und das sind auch nur ganz bedingt Billigheimer?
Auch auf der anderen Seite, Österreich bleibt trotz höherer Lebensmittelpreise gegenüber D noch ein gehörig Gefälle..
Es sind nicht die Statistiken, die den Unterschied machen. Es sind die realen Lebensumstände, Wohnort, Einkommen, Bedürfnisse, Notwendigkeiten.
Statistisch könntest vermutlich gar die Lüneburger Heide oder Oberlausitz mit Region München und Oberbayern vergleichen, wenn die richtig passenden Parameter nimmst.
richtig, aber sind auch mieß
Ich habe meine Kinder vom Kindergarten abgemeldet. Ich würde nie mehr meine Kinder in Deutschland in den Kindergarten schicken.
Nur so eine Frage:
Wie oft muss ein Erzieher in Deutschland ein Kind vom Krankenwagen abholen lassen, bis dieser die Lizenz verliert? Ich dachte immer, 1 Fall reicht, nein, leider muss es über 3 sein.
Wir haben ja ein Erziehermangel … Das Wort “Erzieher” ist ja auch Hammer, wie ein Hund erziehen