Grundsätzlich kein Problem dieses eine Prozent aber wenn ich das Hochsteuerland Deutschland nehme und mir anschaue, wie es teilweise Ausgegeben wird, passt das nicht.
Ich würde in dem Fall die Firmenstruktur so Umbauen, dass kaum noch Steuermittel in Deutschland ankommen. Kostet mich erstmal mehr aber langfristig weniger.
Auch an dich geht dann natürlich die Frage, ob du uns einen etwas genaueren Einblick geben möchtest.
Du hast wahrscheinlich Einnahmen vom Podcast usw. Und bist dadurch wahrscheinlich selbstständig. Wie kann man sich dann zusätzliche Einnahmen durch Bitcoin vorstellen, verkaufst du oder beleihst du Bitcoin?
In diesem Fall wird ein weiterer Baustein meiner Meinung nach unerlässlich, den ich schon öfter hier angesprochen habe. Leider fast ohne Resonanz. Man braucht dann fast zwingend einen zweiten Pass eines steuerfreundlichen Landes, z. B. aus der Südsee. Wenn es hier zu arg wird, einfach umziehen. Mit dem Pass kann das keiner verhindern. Außerdem kann man dort ein Konto bei einer Bank bzw. Kryptobörse eröffnen und auch einmal auscashen, wenn nötig. Mit 500.000,- EUR ist man dabei.
ich hab keine Einnahmen durch den Podcast, außer du siehst 50 Euro oder so als Einnahmen. Alle Einnahmen aus Sponsoring usw. gehen an Projekte im Space.
Ich hab Eigentum, ich wohne also nicht zur Miete und bin Schuldenfrei. Leben tu ich nicht auf großem Fuß, bin Handwerklich begabt und mache fast alles selbst.
Ansonsten verlaufe ich Bitcoin No-KYC und bestreite so mein Leben.
Der BRD-Staat ist in einer völlig anderen Situation als damals. Genauer gesagt ist er bereits am Ende. Mit 1% Vermögenssteuer wird er sein “Sondervermögen”, aber vor allem die ganzen anderen selbstgeschaffenen Verwerfungen, jedenfalls nicht mehr beseitigen können. Sogar nicht mit 5% oder 10% Vermögenssteuer. Nicht mit dieser politischen und kulturellen Nomenklatura. Aber er wird sich trotzdem alles holen was er kann, um seine Existenz noch etwas zu verlängern.
Wie bereits korrigiert wurde, fällt in Deutschland für Spot Bitcoin keine Kapitalertragssteuer an. Gleichzeitig sinkt damit der Beitrag für die Krankenversicherung auf den Mindestbetrag. Dieser liegt aktuell bei 220-235€ pro Monat, je nach Krankenkasse. Allerdings ist der in den letzten Jahren rapide angestiegen. Was vermutlich erstmal ein andauernder Trend bleibt. Dennoch würde die Gesamtsumme, der von der KI berechneten Tabelle, deutlich kleiner ausfallen.
Ich würde aber dazu raten, den realen Gewinn von Bitcoin nicht zu überschätzen. Solange die Nachfrage steigt, wird der Kurs von Bitcoin auch weitaus höher steigen, als die Inflation. Aber mit gestiegener Nachfrage wird sich dieser Kursgewinn der Inflationsrate immer mehr annähern. Deshalb gehe ich nur von einem Vermögensherhalt mit Bitcoin aus. Jeglichen realen Gewinn betrachte ich als unberechenbaren Bonus.
Mit 2 Millionen Euro in Bitcoin könnte man ab heute bestimmt eine durchschnittliche Rente finanzieren. Also durchschnittlich in Sachen Höhe aber auch Länge. Vermutlich sogar noch deutlich höher und länger, weil die Nachfrage noch in den Kinderschuhen steckt und damit in den nächsten Jahren/Jahrzehnten noch deutlich ansteigen und den Kurs nach oben treiben wird.
Ich persönlich würde mir erst keine Gedanken mehr um Geld machen, wenn ich heute weitaus mehr als 20 Bitcoin (die beispielhaften 2 Millionen Euro) hätte. Mindestens mal 100. Wirklich überhaupt gar keinen Grund zur Sorge würde ich ab 1000 Bitcoin haben. Leider bin ich von all diesen Summen weit entfernt
Aber es gibt ja noch Optionen, mit denen man den Erhalt seines Vermögens trotz Entnahme in die Länge ziehen kann, z.B. Bitcoin besicherte Kredite. Vielleicht lohnt es sich ja mit solchen Optionen zu beschäftigen.
Edit: Ich habe noch mal nachgeschaut. Wenn die durchschnittliche Rente in Deutschland gerade mal 20 Jahre lang 1.700€ pro Monat beträgt, würden 20 Bitcoin locker doppelt so hoch oder lange reichen. Und das für zwei Personen.
Ganz so pessimistisch sehe ich das noch nicht?!
Aber die Beispiele Grundsteuer oder Oberflächenwasserkosten macht deutlich wie man in kleinen Schritten stetig ausgenommen wird.
Oberflächenwasserkosten stiegen bei uns innerhalb eines Jahres um 40% aufgrund neuer Berechnungen! 40 Jahre hat ein Privatweg keine Sau interessiert jetzt zählt er dazu zuzüglich saftiger Preiserhöhung!
Grundsteuerhebesatz mal eben um 25% erhöht
Also Wege um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen gibt’s genügend.
Ich habe wirklich keine Freude daran, nur Pessimsmus zu verbreiten, aber das wird noch viel, wirklich viel schlimmer werden. Optimistische Schlussfolgerungen geben die Daten einfach nirgends mehr her. Derzeit verfrisst dieses Regime, das ich nur noch als hoch verbrecherisch bezeichnen kann, ja noch das hunderte(!) Milliarden(!!) schwere Sonder”vermögen”, daß diese Verbrecher erst vor 10 Monaten in einem politkriminellen Coup den folgenden Generationen auferlegt haben. Und sogar in dieser Fressorgien-Phase (einer kurzen Phase, sie werden es ganz schnell unter sich und ihrem Klüngelklientel aufgeteilt haben) erhöhen sie weiter dreist in allen Bereichen die Steuern und vertreiben die letzten Leistungsträger aus dem Land, während sie immer weiter Millionen von kompletten Nichtleistungsträgern ins Land holen. Danach wird erst zur ganz großen sozialistischen Hetze auf die verbliebenen “unsolidarischen” “Reichen” (= jeder der noch irgendwas Gespartes hat, der noch nicht vollständig von der Hand in den Mund lebt) übergegangen werden. Und eine zum Prekariat abgesunkene Mehrheit wird mitmachen, denn es ist ja eine Mehrheit da, die diese Gestalten tatsächlich (man will es nicht glauben) auch jetzt noch wählt.
Schön, dass hier endlich mal jemand Tacheles redet. Das gefällt mir . Wie man diesen Räuberstaat auch nur entfernt verteidigen kann, erschließt sich mir nämlich wirklich nicht. Der Staat ist der Räuber mit der größten Macht und unbegrenzt gierig. Er ist nicht unser Freund.
Zwischen „den Staat verteidigen“ und Spekulationen nicht als unabdingbar zu betrachten, ist wohl ein gewaltiger Unterschied.
Niemand weiß wie die Zukunft aussieht. Ja, der Staat neigt dazu, immer mehr zu verlangen. Aber das muss er auch. Er ist selbst schuld. Weil das Fiat System verlangt dass man immer mehr einnimmt. Dieses Problem hat ein Staat genau so wie ein Konzern.
Aber wer weiß, vielleicht wird ja rechtzeitig die Bremse gezogen und erkannt dass hartes Geld doch besser/nachhaltiger ist. Sowohl für Volk als auch Staat.
Die Frage ist nur, wer der Staat ist. Im Grunde doch die herrschende Nomenklatura, die sich ihre Macht sichert. In offenen Diktaturen durch direkte rohe Gewalt, in Demokratien durch Beherrschung der Massenmedien und damit der meisten Menschen.
Und die (Staats-)Nomenklatura profitiert ja eben massiv vom Fiatgeld und keineswegs von hartem Geld (Stichworte u.a.: Cantillon-Effekt, indirekte Steuern beziehungsweise Vermögenstransfer durch Inflation). Sie hat also überhaupt keinen Anlass, das zu ändern, auch wenn das für die Mehrheit des Volkes von großem Nutzen wäre.
Im Gegenteil, viel wahrscheinlicher wird deshalb die Staatsnomenklatura, und zwar jede Staatsnomenklatura, das Fiatsystem mit allen Mitteln verteidigen. Und das ist übrigens ja auch der Grund, weshalb ich die Gefahr sehe, daß alle Staaten der Welt in einer globalen Kampagne vereint versuchen werden, das Bitcoin-Netzwerk zu zerstören. Was fast alle Bitcoiner leider immer nur lachend abtun. Ich hingegen halte das für naiv und einen Ausfluss der (von jeher schon) typisch libertären Unfähigkeit, rücksichtslose Machtfragen und Machtpolitik zu erfassen und zu begreifen.
Haha, da schau ich nach Langem wieder mal hier vorbei, und was müssen meine müden Augen sehen? FIRE ist bei den Bitcoinern angekommen, und statt der typischen Kostenoptimierungsdiskussionen von bodenständigen Carbonarajüngern und Bogleheads werden hier ein paar Köpfe darüber zerbrochen, ob 2,000,000 EUR überhaupt zum Leben reichen. Klassisch!
Ich finde deine ganze Rechnung etwas undurchdacht:
Du sagst uns nicht, was dein Netto-Jahresverbrauch ist, fragst uns aber, ob 2M dafür ausreichen.
Diese 2M kommen willkürlich daher, dass BTC „künftig mehrere X macht“, aber dann plötzlich damit aufhört – warum sollte das so sein, verkaufst du dann alles?
Da wundert es mich nicht, dass das LLM auch nur Schwachsinn ausspuckt. Beispiel Österreich:
Kapitalertragsteuer wurde vom gesamten Entnahmebetrag berechnet, statt nur vom Gewinn
bei normaleren Entnahmebeträgen (z.B. Medianeinkommen) ist die Steuerbelastung per Regelbesteuerungsoption wesentlich geringer als 27,5%
Selbstversicherung per Dienstleistungsscheck ist nur 1000/Jahr (dafür brauchst du nur einmal im Monat am Papier einem Freund ein Bier aus dem Kühlschrank holen)
300 EUR „Sonstiges“ hat keinen nachvollziehbaren Realitätsbezug
Also kurz: In diesem Beispiel ist alles falsch.
Ich schlage vor, du beginnst deine Frage mal lieber richtigherum damit, was deine jährlichen Nettoausgaben sind (bzw. im jeweiligen Land wären), wofür du die ausgibst, und wie lange du noch lebst — dann kommen wir vielleicht eher auf das nötige Gesamtvermögen und mögliche Brutto-Netto-Optimierungen.
Wie schon geschrieben, frage ich nicht ob die 2M ausreichen. Diese dienen lediglich als Platzhalter für eine ungefähre Grössenordnung, da sich ja die Abgaben prozentual verändern je nach absoluter Summe. Wenn ich weiss, dass meine Fixkosten p.a. bei 200k liegen muss ich mir das ganze halt hochrechnen auf 4M und wenn ich mit 50k auskomme reichen evtl. schon 1M. Das ganze hängt natürlich auch davon ab ob ich mit den 5% oder weniger/mehr rechne. Dies ist aber alles (wie schon mehrmals erwähnt) individuell.
Aus meiner Sicht ist eher die Frage wofür ich mein Geld ausgebe völlig “falsch”. Ich habe nicht nach einer Optimierung meiner Ausgaben gefragt.
Genau das ist das Thema worüber ich eigentlich reden wollte!
Ich habe z.B. auch rausgefunden, wer sich in der Schweiz Selbstständig macht, spart einiges an AHV kosten, auch wenn die Selbstständigkeit “nicht läuft”
Ich frage das nicht deshalb, weil ich deine Ausgaben optimieren will, sondern weil es für die Abgabenoptimierung relevant ist.
Wenn z.B. der Großteil deiner Ausgaben in die Erhaltung von nicht erwerbstätigen Frauen und Kindern fließt, kannst du diese in die Steuergestaltung einbeziehen und damit die Abgabenlast senken. Bei anderen Ausgabezwecken könnte eine Stiftung nützlich sein, etc.
Außerdem ist das Verhältnis von fixen zu flexiblen Ausgaben entscheidend für dein Renditereihenfolgerisiko und damit für die Höhe der sicheren Entnahmerate.
Dein Thread-Titel lautet „Ab welcher Summe finanziell Frei im Dach-Raum“, und deine Hauptfrage im ersten Post war „Sind 2 Millionen ausreichend oder zu knapp bemessen?“.
Ich finde deine Kommunikation etwas verwirrend – könntest du bitte nochmal konkret die Frage stellen, um die es dir hauptsächlich geht? Oder willst du eigentlich nur Anekdoten von Gleichgesinnten hören, die ihr Leben bereits als Privatier bestreiten?
Ja, ich muss zugeben, beim erstellen habe ich mir wenig Mühe gegeben und die Gedanken die mir beim Austausch mit der KI durch den Kopf geschossen sind zu unstrukturiert ins Forum geworfen. Der Anfangspost ist wirklich etwas irreführen, mea culpa.
Ich habe mich noch etwas weiter durchs Internet und die gängigen KIs gewühlt. Das “Optimum” scheint wohl eine Selbstständigkeit in der Schweiz zu sein. Wenn in Deutschland weiterhin der Verkauf von Bitcoin steuerfrei bleibt, liegt es kurz dahinter. Bei einer Beleihungstrategie, deutlich weiter hinten.