Hi,
Rewards muss ich normal versteuern, woher bekommt das Finanzamt Kenntnis darüber, dass ich welche erhalten habe?
von dir.
Evtl dann, wenn du mit oder zu zuordenbarer Adresse schiebst, Auszahlung - ggf über Umwege.
Wenn es dumm für dich geht, auch nach 10 Jahren
Entweder so, wie Willi schreibt, oder gar nicht, wenn du dich von allem mit KYC fernhältst. Viel Glück. ![]()
Hi, ich wärme das Thema nochmal auf und habe dazu eine Anekdote und eine Warnung.
Ich kenne jemanden der hatte vor vielen, vielen Jahren mal ein ausländisches Sparkonto, wo seit 20 Jahren nur noch 0,50€ draufliegen oder so. Eigentlich sollte es das Konto garnicht mehr geben, aber es wurde scheinbar nicht richtig aufgelöst.
Das Finanzamt hat dann Wind davon bekommen, dass es ein ausländisches Konto gibt, obwohl er selbst nicht mal mehr wusste, dass es das überhaupt noch gibt. Das Finanzamt wusste aber scheinbar nicht, dass da seit Ewigkeiten kein Geld mehr drauf war.
Da er keine Unterlagen mehr darüber hatte, hat das Finanzamt erstmal geschätzt, dass er 10.000€ Zinsen hatte und er musste Steuern drauf zahlen, die er nicht mal bezahlen konnte..
Was ich damit sagen will. Das Finanzamt weiß erstmal garnix, aber es ist schon erstaunlich was die manchmal rausbekommen und was auch nicht…
Außerdem, vielleicht stirbst du und deine Erben melden dann aus Angst die Adresse nach und müssen für deine Steuerhinterziehung gerade stehen, was sicher kein Spaß ist.
Ich würde es mir schon gut überlegen was ich mache oder eben nicht mache und alles sauber dokumentieren, damit man im Falle alles beweisen kann, was man gemacht hat. Im Zweifelsfall sitzt das Finanzamt leider meist am längeren Hebel.
Block reward geht erstmal direkt auf deine (hoffentlich hardware) wallet. Solange das da bleibt und du nicht in fiat auscasht, weiß das FA gar nichts.
Und wie du ab da weitermachst, ist drine Sache. Wenn du verkaufst, eürden Steuern fällig werden.
es sind meist Zufallsfunde, Steuer-CD oder verärgerte (Ex-)Partner.
Seit ein paar Jahren gibt es internationalen Datenaustausch.
Cryptobörsen werden von den FA abgefragt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit antworten - auch bei binance ists bekannt.
Bei bitcoin-de wurde vor Jahren mal pauschal abgefragt
Schön und gut, trotzdem weiß niemand ausser dir erstmal das du einen block gefunden hast. Du kannst einfach eine wallet haben, die nie mit irgendeiner Börse oder sonst wem interagiert hat. Eine Adresse die sonst keine Verbindung zu irgendwas hat.
Dann kann es einfach niemand wissen.
ja, bis das irgendwie Kontakt mit der analogen Welt bekommt
Genau. Dazwischen kann sehr viel zeit vergehen und wenn man will, findet man auch Möglichkeiten diesen btc gegen etwas mit jemandem zu tauschen ohne es über einen digitalen Weg geht.
Was keine Empfehlung sein soll.
kommt eben auf die persönlichen Umstände an.
Ich, für mich gesehen, würde ich altersbedingt vermutlich in den sauren Apfel beissen und versteuern - so ich noch dazu komme.
Kann das Risiko nicht einfach dem Nachlass überlassen
die preisfrage ist ehr, sind die rewards überhaupt steuerpflichtig?
nerdminer mit glücksfund könnte anders sein als gewerbliches mining, bin mir da aber auch nicht sicher.
Hab auch schon oft drüber nachgedacht was wäre wenn der bitaxe tatsächlich mal einen block finden würde.
Lotteriegewinne sind in Deutschland steuerfrei. Nicht die Zinsen, die man damit erwirtschaftet.
Der Staat wird Mining aber nicht als Glücksspiel anerkennen, denke ich. Also müssten Miner ihre Kosten für Strom und Hardware steuerlich als Verlust geltend machen können? Das FA würde das wohl als Liebhaberei abtun und ablehnen, schätze ich.
Dann findet man tatsächlich einen Block…und dann?
genau das ist meine überlegung. eigentlich müsste ich ein gewerbe anmelden weil ich mit den bitaxe/alten S9 eine gewinnerzielungsabsicht habe. In der GUV würden dann nur hohe verluste stehen (anschaffung und strom). Das würde dann mein gesamtes jahres brutto drücken und ich müsste einen haufen lohnsteuer zurück bekommen.
ob man jetzt solo oder pool mining macht wäre sogar egal, man legt damit ja immer drauf.
kann mir aber nur schwer vorstellen dass es so laufen würde.
Würde es auch nicht. Sie würden es als Liebhaberei/Hobby abtun.
Richtig, Lotteriegewinnen sind in D nicht steuerpflichtig … weil da bereits der Einsatz mit 50% besteuert ist. Teilweise verzichtet der Fiskus die Vereinnahmung zugunsten sozialer Zwecke und weist sie da direkt zu.
Miningerträge sind immer im Zeitpunkt der Erschaffung steuerpflichtig, gleichgültig wie sie benannt werden.