Diese Kategorie ist für Themen, die nichts mit Bitcoin zu tun haben, also komplett „Off-Topic“ sind. Nutze ansonsten die Kategorie Diskussionen.
Das Tor Netzwerk ist wahrscheinlich der sicherste Weg die IP zu verschleiern um z. B seine Bitcoin Bestände zu verwalten oder sich anonym in Foren zu registrieren. Dabei stehen zwischen einem selbst und dem Ziel 3 Tor Relays, welche von Freiwiligen betrieben werden. Bela teenage werden aber auch viele Tor Relays von Geheimdiensten betrieben, Voralpen von Amerikanischem und Russischen Geheimdiensten. Da die 3 Relays zufällig ausgewählt werden ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering alle 3 Relays im Circuit(so nennt man eine Tor Connection als ganzes) von einem Geheimdienstverbund zu bekommen. Aber was ist wenn man sich 1000 Circuits über einen langen Zeitraum aufbaut? Es würde ja für eine De Anonymisierung ausreichen ein einziges mal eine Verbindung über 3 komprimierte Relays herzustellen. Wie hoch wäre dafür eigentlich die Wahrscheinlichkeit?
Für Bitcoin- oder Foren-Nutzung ist Tor allein kein Allheilmittel – am besten kombiniert mit Hardware-Wallet, OPSEC-Disziplin, und ggf. weiteren Anonymisierungsebenen (Bridges, VPN vor Tor, Whonix, Airgap-Signierung).
Früher galt es als sicherer als heute. Als besonders unsicher gelten vor allem die Ein- und Ausstiegsknoten des Tor-Netzwerks. Zudem soll es im Netzwerk kompromittierte Server geben, die angeblich von verschiedenen Staaten betrieben werden. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, doch es wird gemunkelt, dass es so ist.
das gleiche habe auch schon gehört dass die exitnode die ip von middle und anfangs node kennen soll, ob das stimmt, ein server kostet angeblich um 3$ im monat bei ca. 7,8K servern ist das keine große summe für die 3 buchstaben organisationen, tor selbst hat dazu keine stellung bezogen…die infos habe ich von einem youtube video, schon länger her…,angeblich ist die funktion OS Spoof wurde deaktiviert und tor bestreitet das..
wenn ihr eure Transaktion anonym versenden wollt, dann betreibt auf jeden Fall ne eigene node. Dann nutzt diese zum verbreiten der Transaktion und es kann euch schon mal niemand nachweisen, welche IP diese Transaktion ins Bitcoin-Netzwerk gesendet hat.
Dir Fragestellung ist ja nicht ob Tor alleine alles löst, natürlich tut es das nicht.
Das es kompromittierte Server gibt es ziemlich sicher, die Frage ist es wie wahrscheinlich es ist 3 davon hintereinander zu bekommen.
Der Entry Node, kennt die User IP (also entweder vom Router oder vom VPN, wenn vorhande) und die IP des Middle Nodes
Der Middle Node kennt den Entry Node und den Exit Node
Der Exit Node kennt den Middle Mode und das Ziel
Ein Problem würde auftretenwenn z. B alle 3 Nodes der NSA oder dem FSB gehören würden. Wenn man davon ausgeht das 1 bis 2 Drittel der Tor Nodes von solchen Akteuren kontrolliert werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit bei jedem Circuit um die 5-12,5% alle 3 von einem Geheimdienst zu haben (ich gehe hier mal davon aus das NSA und FSB keine Daten austauschen)
Wenn man sich jetzt über 100 Circuits über einen langen Zeitraum in einen Account einloggt oder eine Bitcoin Wallet öffnet, hat man eine sehr hohe Chance mindestens 1 mal eine Kette von 3 komprimierten Nodes zu bekommen.
kannst du was zu meine letzte nachricht sagen (kommentar abgeben)? vor allem was kombi aus mikrotik&starlink angeht, also ziel ist kein tracking seitens provider