Das der Freie Markt dazu in der Lage ist effiziente Infrastruktur bereitzustellen ist geschenkt und klar aber ich bin mal im Kopf ein Szenario durchgegangen, worauf ich keine Lösung habe:
Ein Unternehmen stellt die Abwasserinfrastruktur, baut die mit in die Straßen ein und von den Straßen und die Haushalte. Das Unternehmen ist nicht unbedingt ein big Player sondern vllt nur für 1-2 Kommunen verantwortlich. Dieses Unternehmen hat ein Machtmonopol. Weil man baut nicht mal eben eine neue Abwasser Infrastruktur auf aus dem Nichts und jeder braucht diese Infrastruktur also kann das Unternehmen die Preise bodenlos anheben.
Jz könnte man sagen ja OK die Kommune selber baut die Abwasser Infrastruktur und das Unternehmen schließt sich nur dran an aber dann kommt das Problem das es dem Unternehmen schwerer ist einzelne Haushalte die sich z.b weigern zu zahlen aus der Infrastruktur auszuschließen.
Und ein Abwasser Unternehmen ist ja nicht wie ein kleiner Handwerksbetrieb der fix ersetzt werden kann, entscheidet sich das Unternehmen dazu irre Preise zu verlangen kann es Jahre dauern bis ein weiteres Unternehmen entstanden ist und der Schaden wurde bereits angerichtet.
So ist doch die Wasserversorgung in Deutschland, Preiserhöhung letztes Jahr 25% kannst aber nichts dagegen machen, da es keine alternative Anbieter gibt
Nachfolgende Gedanken sind NICHT als uneingeschränkte Zustimmung zu freien Märkten zu verstehen.
Einen Ansatz, den ich im Zusammenhang mit Trink- und Abwasser sehr attraktiv finde, sind hauseigene Kläranlagen. Schwarz- (Abwasser aus Toiletten und Urinalen) und Grauwasser (Fäkalien- und urinfreies, gering verschmutztes Abwasser) werden getrennt von einander behandelt. Das Schwarzwasser wird kompostiert und das Grauwasser in einen Teich geleitet. Spezielle Pflanzen reinigen das Wasser bevor er durch einen Endfilter wieder als Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird. Das ist prinzipiell für jedes Haus denkbar.
ganz besonders in Ballungsgebieten mit dichter Bebauung und den Straßenschluchten …
Mach dir mal Gedanken über die Wirkung dieser in einer Millionenstadt.
Wasser, Abwasser, Energie sind Daseinsfürsorge und sind nicht ohne Grund in kommunaler Hand. Auch Müll, selbst wenn der oft ausgelagert wird - dies jedoch mit strengen Auflagen.
Dass diese Monopole partiell missbraucht werden, ändert daran nichts - Haushaltslöcher stopfen, Querfinanzierung anderer Bereiche.
Was bei Wasser und Abwasser in privater Hand passiert, kann man bestens in Großbritannien und Berlin studieren.
Die Infrastruktur verfällt bis zum geht nicht mehr, da die erwirtschafteten Geldmittel nicht ihrem Zweck gemäß genutzt, sondern privatisiert werden.
Berlin hat das zwischenzeitlich erkannt, wie weit Rückabwicklung und Reparatur sind, kann ich nicht sagen, lässt sich aber sicher ermitteln.
lt Stastskonstruktion haben wir keinen „freien Markt“ - zumindest im Beteich der Daseinsfürsorge.
Blockzitat
**Grundgesetz GG § 28, Absatz 2
** „Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches nach Maßgabe der Gesetze das Recht der Selbstverwaltung.“
Kommunale Selbstverwaltung
Hierunter fallen auch die Aufgaben der Wasserversorgung und Abwasserversorgung. Welche Organisationform zur Erfüllung dieser Aufgaben gewählt wird, bleibt den Kommunen überlassen. Sie müssen allerdings sicherstellen, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
Rechtlicher Rahmen für die Privatisierung
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung sind, im Gegensatz zur Strom- und Gasversorgung, bislang vom Wettbewerb innerhalb bestehender Versorgungsgebiete ausgenommen. Während die Versorgung mit Wasser eine wirtschaftliche Tätigkeit ist, zählt die Entsorgung zu den hoheitlichen Aufgaben. Das spiegelt sich in der unterschiedlichen steuerlichen Behandlung wider. Bislang ist die Privatisierung vorwiegend auf die Wasserversorgung beschränkt.
Interessant. Was bedeutet das in der Praxis? Das man seinem Wasserversorger nicht kündigen darf? Das kann ich mir nicht vorstellen. Gibt es eine Abnahmepflicht?
Haben ja schon einige darauf hingewiesen das es sich bei Dingen wie Wasser, Abwasser, Elektrizität und Strassen (und vieles andere auch noch) um natürliche Monopole handelt, weil es Infrastruktur ist die es nur einmal braucht und Parallelität das da ein Markt entstehen könnte einfach extreme Ressourcen und Landverschwendung wäre würde es denn funktionieren (was es nicht wird). Und wir auch wissen das es diese Dinge braucht, das muss der Markt ja nicht herausfinden.
Deshalb können die ja auch nicht einer Privatperson gehören, weshalb diese natürlichen Monopole immer sozialisiert werden sollten und zum Beispiel der Kommune gehören, die sie halt dann auch mit Steuergelder unterhalten muss.
Aber das gilt natürlich zum Beispiel beim Strom nur dem Netz, während Kraftwerke und Verbraucher auf dem Netz einen komplett freien Markt haben sollten weil genau dort kann der Markt eben gute Lösungen produzieren wenn er nicht durch diese natürlichen Monopole entstellt wird. Würde jetzt eine dieser Kraftwerkbesitzer teile oder das ganze Netz besitzen dann hätte er einen extrem unfairen Vorteil gegenüber aller Marktteilnehmer und es wäre kein freier Markt mehr.
Deshalb muss man diese natürlichen Monopole immer sozialisieren und deshalb vom Markt ausschliessen, damit der Rest eben wie ein freier Markt überhaupt funktionieren kann.
Wir können das ja ein bisschen weiterspinnen.
Beispiel Telefob und Datennetz.
Vor langst vergangene. Zeiten gab es Monopolanbieter die Post, orivatisiert die Telekom.
Diese war gesetzlich verpflichtet, bis 8n die letzte Hütte Telefonleitungen bereitzustellen.
Im Gegenzug hast du als Hauslebauer erst dann eine Baugenehmigung erhalten, wenn due Versirgung mit Wasser, Abwasser, Strom, Telefon gesichert war.
Ausnahmen gab es bei Wasser und Abwasser bei eigenerm Brunnen und Suckergtuben.
Sickergruben wurden irgendwann verboten, Brunnen auch, für beides kam dann Anschlußzwang (nicht bis zur letzten Hütte).
Bei der Post eurde im Rahmen der Privatisierung das Monopol gelockert. Verbindungszwang blieb zwar, Realisierung eines echten Anschlusses fast in die Beliebigkeit vrrschoben. Folge, du kannst bauen, kannst aber Jahre suf deine Kommunikationsverbindungen warten, da aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar.
Gleichzeitig wurden private Anbieter zugelassen.
Was passierte?Tekekom baute Leitungen, grub die Straßen auf und wieder zu.
4 Wochen spater kam zmB Vodafon uns grub die gleiche Straße auf und , … und das beliebig oft von verschiedenen Anbietern.
Und jetzt denk an Wasser und Abwsser, die dazu nötige Infrastruktur, wue Wassergewinnung und Aufbereitung, Kläranlagen. Alles mehrfach?
Wurde lustig, vor sllem, wenn der Ver- und Entsorger keine Lust hast, in absehbarer Zeit in die Pötte zu kommen …
Bisserl weitschweifig, aber nicht aus der Welt.
Bei Wasser und Abwasser kommt noch dazu, dass dir im Zweifel die Nutzung deiner Villa verwehrt wird, da nicht angeschlossen.
Kann sich einer Erbarmen und Aufklären, dass jedes, wirklich jedes Baggerunternehmen Abwasserleitungen und Wasserleitungen verlegen kann. Ein Monopol von einer Firma gibt es da nicht.
Ich hab da keine Lust mehr, zumindest heute, dass aufzuklären.
Edit: Hier in dem Thread haben sich wieder die richtigen gefunden
Viele Menschen wissen ganz schön viel. Wir brauchen doch auch Kleider!?
Es könnte auch einen Vertrag mit den Eigentümern abschließen, dass es das Grundstück nutzen darf und z.B. Gewinne an die Grundstückeigner abgeben. Die Telekom bringt Menschen auch freiwillig dazu Glasfaser auf ihrem Grundstück zu legen.
Aber ich weiß, dass es schwer ist sich das vorzustellen, dass Menschen ohne Zwang kooperativ zusammen arbeiten würden.
Kann ich ja nix dafür, wenn ihr so rumeiert mit euren Erklärungen und so tut als wäre euer Wissen Geheimwissen oder man darfs nicht teilen, whatever.
Einfach lächerlich sich hier zu aufzuführen, wenn und zu lachen als ob ein Wikipediaartikel, also Allgemeinwissen so absurd wäre.
Da kommen halt wieder die krassen Sektenvibes, aber schon gut ich werde trotz dieser abstoßenden Kommunikationsweise versuchen sachlich zu antworten.
Das ist ein Konzept, auch wenn es einzelne geben könnte, die da keine Lust drauf haben und dann wars das halt wieder.
Was, wenn einer der Eigentümer einem unternehmen sagt es darf nur für teurer bauen?
Ach ist ja auch egal, ihr haltet euch immer nur bedeckt, könnt nicht diskutieren und nur so toxische Zweizeiler rausballern. Is die Mühe doch eh nicht wert.