Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Verstehen wir uns gerade einander nicht? Ich meine, wenn damals manche Nazis zu beträchtlichem Vermögen gekommen sind, dann wäre es damals direkt nach dem Krieg die Aufgabe gewesen das zu richten. Aber bitte nicht einige Generationen später. Man muss irgendwann einen Schlussstrich ziehen. Deswegen sehe ich auch keine “Erbschuld” diesbezüglich. Ansonsten könnte bei mir bestimmt jetzt auch jemand anklopfen, weil meine Vorfahren z.B. 1329 jemand anderen geplündert haben. Bitte… das muss doch irgendwann aufhören.

Richtig, so sehe ich das auch. @DasPie hat dazu auch schon viel geschrieben und ich sehe das ziemlich genauso.

Die Sache ist die: Rechtliche Sachverhalte sind abgeschlossen. Wenn jemand das nicht glauben mag, soll er zu Gericht gehen und Fakten vorlegen, die eine Revision rechtfertigen. Dann können Richter entscheiden, ob das zulässig ist.

Ansonsten ist es so, dass es vermutlich keine Schulklasse gibt, die nicht mindestens einmal eine Gedenkstätte besucht, und das ist auch gut so. Rechtlich dürfte die Geschichte aber nur sehr selten nochmal neue Beweise ergeben.

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Das es kein Gesetz dagegen gibt, bedeutet nicht das es jeder machen kann.

Glaubst du das ein ernsthaftes Risiko besteht das z.B irgendwelche Leute mit 100Mio+ Vermögen auf ein mal verarmen?
Wenn man ein bisschen streut ist das Risiko dazu gleich 0.

Wenn man die wirtschaftlichen Bedingungen verbessert, in dem man z.B Arbeit weniger besteuert dann gibt es weniger davon.

Und diejenigen die verbleiben, werden dann entweder abgeschoben oder zwangweise einer sinnvollen Arbeit zugeführt.

Die durchnittliche Inflation sind 1-3% pro Jahr

Ja,

einigen wir uns darauf das wir Erbschuld ablehnen und Erbvermögen zumindest besteuern?

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Warum denn nicht?

Ja.

Nein.

Das ist naiv.

Ok, also doch Gulag… NEIN DANKE!

Nein, das ist Verarsche. Nimm eine Goldmünze und lass Dich in Goldmünzen bezahlen. => 8% Entwertung Durchschnitt in den letzten 55 Jahren.

Ja ganz einfach. Schaue ALLE Videos vom RosaronePanzer “ https://www.youtube.com/@DerrosarotePanzer “. Dies wird dir die Antwort geben.

100 % Garantiert.

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Doch, leider ist genau das die (ich behaupte forcierte) Realität mit der wir umgehen müssen und wir haben den Peak noch lange nicht erreicht. Jeder Professor, Lehrer oder Handwerksbetrieb wird Dir das bestätigen können. Die Studienlage dazu ist sehr indifferent und daher wenig aussagekräftig.

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Das ist leider auch meine Erfahrung. Meine Kunden weinen ständig den gut gebildeten heute 40 Jährigen nach und erzählen mir, dass der Nachwuchs unglaublich wenig könne.

Meine Aussage oben war plakativ gemeint, weil es nun wirklich komplett lächerlich ist, dass man den Staat benötigt um zu wissen, dass Zucker und Rauchen ungesund sind (zumindest wenn man eine Mutter hatte).

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Liegt bestimmt auch am veralteten Schulsystem, welches mit dem Dopaminrausch des Smartphones jedes Jahr weniger mithalten kann und gleichzeitig immer irrelevantere Inhalte vermittelt.

Oder an den vielen linksgrün-versifften Lehrern?

Neuerdings soll schriftlich dividieren abgeschafft werden.
:rofl:

Ohne Scheiss: Bildungskatastrophe in Niedersachsen: Schriftliches Dividieren wird aus dem Lehrplan gestrichen

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Weil den meisten Menschen das Kapital fehlt um ausreichend Produktionsmittel zu erwerben.

Wenn jemand in weltweite ETFs, Bitcoin und Gold investiert, ist sein Vermögen gesichert solange das Wirtschaftssystem ansich bestehen bleibt.

Gerade mit ETFs investiert man ja in das System ansich und solange das nicht scheitert, wird das Investment auch nicht scheitern.

Also glaubst du nicht das die meiste Kriminalität durch Armut, also durch wirtschaftliche Bedingungen entsteht?
Verbunden mit dem Kulturellem Materialismus der sich überall durchzieht.

“zwangweise einer sinnvollen Arbeit zuführen” bedeutet in der Praxis einfach sowas wie Sozialstunden oder Gefängniss Arbeit, was genau stört dich daran?

Der Goldpreis ist nicht der Standard um Inflation zu bemessen.

Bring ein konkretes Argument oder verlinke zumindest ein konkretes Video, sonst trägt das wenig zur Debatte bei

Was soll den die Alternative zu Steuern im Kapitalismus sein?

In einer Räterepublik könnte man solche Politiker schnell abwählen

Dann werden die 1000 Goldmünzen eben nicht erfasst.

Es geht primär auch um ganz andere Dinge als Goldmünzen.

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Määp. Es gibt keine Produktionsmittel außer als Wischiwaschiwort.

Also:
1929 gab es -84%.
1973 gab es -48%
1987 gab es -34%
1990 gab es -21%
2000 gab es -49%
2008 gab es -56%

und nun steht wieder sowas wie 1929 an.

Die durchschnittliche „Rendite“ ist knapp über 0, wenn man es in Goldmünzen umrechnet.

Das ist einfach Augenwischerei, die kaum mehr als den Kaufkrafterhalt erreicht. Zumindest als normaler Anleger. Wenn man natürlich vorher wüsste, dass man ausschließlich Nvidia und Amazon zu kaufen bräuchte… weiß man aber nicht.

Doch, schon. Aber was hat Assi-tum mit Kriminalität zu tun. Dass ein Schaden entsteht ist für einen Assi sekundär.

So wie Du es formuliert hattest, denke ich an Gulag. Jeder Sozialismus endet dort.
Genau weil man immer und immer und immer mehr Micromanagen will, und sich damit so übernimmt, dass komplette Planwirtschaft mit totalitärem Zwang dabei herauskommen muss.

Natürlich nicht. Das Standardverfahren dient dazu die Leute zu verwirren, damit sie die Misere nicht verstehen.
Wohlgemerkt: Ich rede von Geldentwertung durch Geldmengenausweitung! Das Wort „Inflation“ ist von VWLern gekapert und mit einer nutzlosen Definition belegt.
Die Berechnung mittels Gold ist simpel und korrekt. Gold hat sich in 5000 Jahren kaum verändert. Und JEDER kann eine solche Berechnung leicht verstehen.

Gold 1971: $35
Gold 2026: $5600
=> 160 x
=> Von der Kaufkraft ist ein hundertsechzigstel übrig. => 0,625%

Nein, es soll garnichts erfasst werden. Schon die Idee ist komplett absurd. Das geht einfach niemand etwas an!

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Und was nicht endet in dem Fall nicht im Gulag?

Selbst die Schweiz ist Sozialismus.

Sicher ist sie das. Nur ist dort der Verfall noch nicht so weit fortgeschritten, wie in Deutschland oder Österreich. Daher ist die Belastung der Bürger dort etwa halb so hoch wie in Deutschland.
Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Etatismus auch dort entsprechend zersetzend wirkt.

Die Forderungen nach EU Beitritt beschleunigen die Probleme. Derzeitige Abstimmungen über eine „10 Millionen Schweiz“ könnten einiges verbessern / aufschieben.

Ist halt jetzt schwer mit der Kausalität, ob die rechtsbraun-depperten keine Lehrer sind weil das ne linksgrün gekaperte Institution ist, oder weil Bildung für rechtsbraun-depperte sowieso immer wie linksgrün aussieht weil ihr auf den dümmsten und offensichtlichsten anti-wissenschaftsscheiss rein fällt.

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Jedenfalls hab ich mir die Spritze nicht reinjagen lassen!

#”followthescience” :rofl:

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Klar. Das gängige Hausmittel für Rechtsbraun war ja sich den Arsch mit Bleichmittel aus zu spülen.

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Ok. Wenn du USA nichts mit Kapitalismus zu tun haben, dann hatten Pol Pot, Stalin und wen du noch so alles aufgezählt hast auch nichts mit Sozialismus zu tun.

„Ihr“ könnt euch nicht ständig die Def. so basteln wie es euch gerade in den Kram passt.

Zumal die auch schon Kriege geführt haben bevor es die FED gab…

Die ganze Argumentation ist wieder mal total wirr.

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Das ist eines der wenigen Mal, in denen ich zustimmen kann. Das ist DAS grundsätzliche Problem:

  • Kapitalismus würde einen freien Markt voraussetzen. Das haben wir? NIRGENDWO.
  • Sozialismus würde was voraussetzen? Wenn ich die Frage an Gemini stelle, bekomme ich:

Die Voraussetzungen für den Sozialismus sind Gegenstand theoretischer Debatten und hängen stark von der jeweiligen Strömung (marxistisch, demokratisch, historisch) ab.

Sowie eine lange Liste von Dingen, von Anti-Kapitalismus bis zu:

Demokratische Kontrolle (im Demokratischen Sozialismus): Hierbei wird gefordert, dass die ökonomische Sphäre demokratisch organisiert wird, um kollektive Gestaltung statt Unterwerfung zu ermöglichen.

… mit dem ich vielleicht noch am ehesten umgehen könnte, weil diesem Punkt eine gewisse Rechtsicherheit inne zu wohnen scheint, was bei den meisten anderen Sozialismusbegriffen mMn nicht gegeben scheint.
Allein der Begriff „Produktionsmittel“ ist komplett irre, wenn damit einem kleinen Bäcker der Ofen verstaatlicht werden kann.

Aber grundsätzlich:

  • Was Du meinst, was Sozialismus wäre, gab es nie, und
  • Was ich als freien Markt bezeichne gab es in Aufzeichnungen meines Wissens nach auch nicht (abgesehen vom Kleinsten Dorfgeschehen vl.).

MIR geht es aber GENAU DARUM, und Dir scheinbar auch.

Und was geht einem wirklichen freien Markt voraus? Eben der Privatbesitz. Ohne Privatbesitz und den Schutz eben dieses, gibt es ja keinen freien Markt, also keinen freien Handel.

Also ist Kapitalismus eben Privatbesitz. Das ist der entscheidende Punkt. Und aus Privatbesitz an bestimmten Dingen wie Land, Ressourcen usw. folgt, dass man Macht ausüben kann.

Was Sozialismus nun WILL ist diese Macht zu beschränken. Indem man eben bestimmten Privatbesitz verbietet.

Was dafür die VORRAUSSETZUNG ist, das ist in der Tat nicht so einfach zu beantworten.


Jetzt kannst du z.B. sagen, dass du einen starken Staat brauchst um das durchzusetzen, denn die Menschen die diese Art Privatbesitz haben, die verzichten ja nicht freiwillig darauf und außerdem haben sie ja auch die Macht und machen die Spielregeln…

Und historisch war man eben genau da. Also Revolution und Entmachtung der alten Privatbesitzer usw. und Errichtung eines starken Staates. Nur ist da der Besitz eben nicht in die Hände des Volkes übergegangen sondern der Staat hat letztlich die Rolle des Privatbesitzers übernommen. Da ist man irgendwie auf der Ebene stehen geblieben.

Also reiner Sozialismus ist wahrscheinlich eine Utopie.

Aber das Problem hast du am Ende auch bei deinen freien Märkten. Denn damit die nicht außer Kontrolle geraten oder eben damit das von den Massen akzeptiert werden, braucht es auch übergeordnete Institutionen und du hast auch da am Ende keine Freiheit mehr…


Im einen Fall wird halt die Freiheit weniger beschnitten, also die Freiheit einfach alles besitzen zu können und im anderen Fall wird halt durchgesetzt, dass man alles besitzen darf und als Folge eben einige wenige die Freiheit und Macht haben über die Massen zu bestimmen.


Gab es alles schon.

Also nicht im modernen Sinne, aber es gab natürlich Zeiten in denen Menschen alles kaufen konnten, also alles besitzen konnten. Z.B. auch andere Menschen (Sklaven).

Und es gab gemeinschaftlich bewirtschaftetes Land usw. usf. und man lebte in großen Häusern zusammen.


Die Frage ist auch keine ideologische, sondern eine der Vernunft, eine Frage der Verteilung, und eine Frage wem man am Ende vertrauen will. Ich vertraue lieber den Institutionen eines Staates als einem einzelnen Oligarchen dem einfach mal das ganze Dorf oder die Stadt gehört in der ich lebe…

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