„Gegenwind“. Dein laues Lüftchen weht dem Anarchokapitalismus nichtmal um die Knöchel.
Ich schalt dich einfach stumm, bis von dir eine anständige Diskussionsgrundlage in Form von Definitionen kommt.
Der Rest ist meine Zeit nicht wert.
„Gegenwind“. Dein laues Lüftchen weht dem Anarchokapitalismus nichtmal um die Knöchel.
Ich schalt dich einfach stumm, bis von dir eine anständige Diskussionsgrundlage in Form von Definitionen kommt.
Der Rest ist meine Zeit nicht wert.
Du musst sicher bald dann auch den User Professor-Doktor stumm schalten. Ein Chamäleon geht um hier ![]()
Also ich gehe auch mit den Aspekt mit, es gibt kein geistiges Eigentum.
Jedoch würde ich sagen geteilte Kontrolle über die Funktionsweise von Bitcoin ist möglich.
Existiert Fiat nicht auch nur auf einer Informationsebene?
Eigentum an Fiat dann möglich?
Ist Bitcoin Demokratie?
Nach der Definition klingt es ja so, als wäre Demokratie selbst nicht geteiltes Eigentum, sondern gar kein Eigentum. Es kann nur Eigentum am Gewaltmonopol geben und nicht an der Demokratie.
Aber sind Staatsanleihen oder Aktien Eigentum, wenn geistiges Eigentum gar nicht existiert?
Wie werden gestohlene Bitcoins geahndet, wenn diese gar kein Eigentum sind?
Nach Stephan Kinsella wäre es Diebstahl, wenn jemand deine Seedphrase mit Zettel klaut.
Aber es wäre ja dann kein Diebstahl, wenn diese lediglich abgelesen und später leidglich die Information genutzt wird oder?
Hier zeigt eigentlich die Moddingcommunity in Spielen etwas anderes.
Diese macht zuerst kostenlos gute Mods ganz ohne Anreiz, diese können später kommerzialisiert werden, damit meist andere daran verdienen.
Es ist bei geistigem Eigentum nicht mehr die Erfindung selbst wichtig, sondern der Eintrag als Patent. Das kann mMn. gern weg.
Es ist aber interessant zu sehen, wie ein „Sozialist“ argumentiert, der Mensch hat zu wenig Anreize ohne monetäre Belohnung.
Mein Idealbild von Bitcoin ist nicht, dass wie bei Shitcoinsfantasien evtl. alles monetarisiert wird, sondern im Gegenteil das Vertrauen die meiste Monetarisierung ersetzt und damit wieder die eigentlich menschlichen Anreize zur Geltung kommen durch die künstlich verzerrten Anreize die im Moment Menschen fernsteuern sollen.
Der Anreiz ist ein „gutes“ Spiel zu haben für sich selber und für andere. Das ist alles. Man will kein Geld verdienen und man macht es auch nicht, damit sich das Spiel nochmal verkauft…
Das ist also sowas wie Ehrenamt. ;)
Auch hier muss ich dich korrigieren.
Das betrifft nicht alle Menschen, siehe Ehrenamt ;), aber das betrifft sehr viele Menschen aber immer innerhalb der kapitalistischen Ordnung.
Im Sozialismus sind da ganz andere Anreize. Da braucht es auch keine monetäre Belohnung.
Sondern da werden Spiele von Spielern für Spieler entwickelt weil alle gerne spielen und nicht weil irgendein Konzern viel Geld verdienen will.
Dass es sowas, Beispiel Mods, Beispiel Ehrenamt usw. auch im Kapitalismus gibt, zeigt ja eben, dass das grundsätzlich möglich ist und der Mensch grundsätzlich so ist. In der kapitalistischen Ordnung wird er im Regelfall aber eben nicht dazu erzogen und so geprägt.
Und ich würde mich auch gar nicht als Sozialisten bezeichnen unbedingt (vielleicht habe ich das mal). Grundsätzlich bin ich einfach nur ein normaler Mensch der gewisse Probleme anerkennt und die Vorteile und Nachteile aller Ideologien in der Lage ist abzuwägen.
Also ich sehe hier eher, wie das Spiel und der Anreiz verschmelzen zu dem, was die Natur eigentlich geschaffen hat, was zu Wissenschaft führte: Krativität und Logik in Kombination.
Das daraus monetäre Belohnung und andere Anreize folgen ist lediglich ein Resultat, das später immer tiefer durch gesellschaftliche Erfahrung eingearbeitet wird.
Das dieser Effekt gefördert werden sollte und nicht der Anreiz ist die Erkenntnis, welche evtl. mitgenommen werden kann.
Jedes Anreizsystem geht kaputt, sobald die Bewertung selbst zur Zielfunktion geworden ist.