Warum ein Staat notwendig ist

Damit sie nicht die Zukunft aller Kinder rauben vll.? Ist das wichtig oder kann das weg?

Meinte es eben eher so, dass sich nur mit vielen toten Menschen etwas verändert hat.

Naja, wie gesagt bei jeder Meinungsverschiedenheit gibt es wieder Krieg.

Im Grunde ist der kalte Krieg ja eine Meinungsverschiedenheit wie Wirtschaft organisiert werden sollte. Also „Kapitalismus vs. Kommunismus“ was aber sich mit den repräsentativen Führern erst von der reinen Idee abhebt, welche dann echte Leben für eine praktische aber dafür fehlerhafte Abbildung der eigentlichen Idee opfern.

Wenn also die Idee gar nicht repräsenative Führer braucht, dann kann sie allein auf der Metaebene der Ideen konkurrieren.

Das ist doch was den Mensch vom Affen abhebt, dass er allein durch abstrakte Erzählung den Fehler nicht macht und nicht wie der Affe tatsächlich einen Fehler sehen muss.

Genau so kann sich der Fehler des Krieges mit der abstrakten Erzählung in der Cyberdemokratie verhindern lassen. Aber es muss eben eine „Erzählung“ sein, welche ein Problemlösemechanimus hat und dafür ist das Prinzip der Demokratie am besten geeignet.

Ja, ich habe das schon verstanden, musste da aber widersprechen. Leider hat man eben nicht aus den Katastrophen wie dem 30-jährigen Krieg der sozusagen die erste für wirklich jeden sichtbaren Zäsur darstellte NACHHALTIG gelernt. Man entwickelte wie gesagt eben das Völkerrecht immer weiter, aber das ha ja niemanden daran gehindert mit dem amerikanischen Bürgerkrieg dann z.B. den ersten quasi industriellen Krieg zu führen.

Schon da hätten aufmerksame Beobachter merken können, zu was das dann im nächsten großen Krieg führen muss.

Trotzdem führte man ihn dann und auch aus dem 1. Vollindustriekrieg, dem 1. WK, mit Massenheeren und Millionen Toten hat man ja offenbar nichts gelernt. Man hat wieder das Völkerrecht weiter entwickelt und dann den nächsten Krieg angefangen mit noch mehr neuen Waffen, noch mehr Toten, noch mehr Krieg…

Und die Superdemokratien, die da schon ganze Städte ausradiert haben, die haben ja danach auch nicht aufgehört sondern in Asien ganz mutig Chemie und Gift auf die Menschen regnen lassen…

Also wie gesagt, das sieht für mich nicht danach aus, als wollte man irgendwas lernen daraus.


Kriege führt man meiner Ansicht nach nur aus Macht- und Kontrollgründen. Also Kontrolle über Handelswege, über die Menschen usw.

Also ja, die modernen Kriege drehen sich um Gesellschafts - und Wirtschaftsmodelle. Denn Kapital ist global und reagiert allergisch auf Grenzen.

Das wird sich doch nicht durch Beobachtungen verhindern lassen. Entweder das Problem des Kriegs wird in einen anderen Raum verschoben, der das auch wirklich liefern kann mit der klaren Entscheidung.

Aber wenn du aufmerksam gelesen hättest wäre dir schon aufgefallen, dass das jetz nix mit dem was ich als Demokratie erklärt hatte zu tun hat.

Oder kannst du mir die Volksabstimmung zeigen, in der das beschlossen wurde?

Ja, gut, aber das ist dann ja noch viel utopischer eine Welt zu denken voll mit basisdemokratisch organisierter Gesellschaften.

Es ist schon utopisch das meinetwegen hier zu etablieren.

1 „Gefällt mir“

Mein Ansatz wäre ein Protokoll für eine einzige weltweite Basisdemokratie, welche dann Staaten obsolet macht, da die Regeln auf höchster Ebene (weltweit für physikalische Grenzen z.B.) und auf lokaler Ebene gesichert werden müssen.

Aber was wären für dich so Kernpunkte der Politik, die nicht auf noch höhere oder lokalere Ebene verschoben werden können und definitiv in einer Staatsebene geregelt werden müssen?

Also nenn mich mal devils advocate, ob es einen Staat gibt oder nicht interessiert mich herzlich wenig, ich will nur etwas mit dem System in meinem Kopf spielen, um die Details besser einzuordnen.

Ob das Endsystem n Staat enthält oder nicht ist mir im Gegensatz zu gewissen Knalltüten komplett egal.

Das wäre halt der Effekt von Sanktionen, wenn wirklich genug mitmachen.

Gibt aber bestimmt noch weitere Mittel außer Sanktionen mit denen Krebsgeschwüre abgestraft werden können.

Staat ist „nur“ ein Begriff für eine organisierte mehr oder weniger zentrale Ordnung, ein Dach, unter dem sich Menschen organisieren. Das muss kein Staat sein mit Staatsvolk und Staatsgebiet wie wir das heute verstehen. Das können auch Konzerne sein.

Ohne sowas kommt die Menschheit nicht aus. Aus Gründen die ich hier schon aufgezählt habe.

1 „Gefällt mir“

Mich langweilt es auch täglich mehr das meine Erkenntnisrate von schwachsinniger Propaganda krass gebremst wird