Wallet kann nicht wiederhergestellt werden

Ich auch, willkommen im Club.
Habe sogar mal eine Seed Phrase weggeworfen weil ich nichts mehr damit anfangen konnte nach ein paar Jahren. (Man sollte mehr als nur die Wörter aufschreiben)

Alles gut ich erwarte gar nichts.

Denke es ist auch alles gesagt. Ich halte ja die Hilfsbereitschaft meier Mitstreiter hier für überwältigend. Alles wesentliche wurde da schon erwähnt.

Wünsche nur noch viel Glück

Danke, das macht Mut.
Ja das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Kann ich nur bestätigen. :+1:
Danke nochmal in die Runde und das Glück werd ich sicher brauchen. :crossed_fingers:

Quatsch. Mach den recovery Check und erstelle 24 Wörter auf einer Bitbox oder einer Cold Card, wenn dir die lieber ist.

Das hat nichts mit Glück zu tun, wenn du jetzt rational handelst.

@mapleloopsong Ja - nur ist es für mich es eben aus den vorgenannten Gründen rational sinnvoll eine Fulllnode einzurichten.
Das ist schon ein dickeres Brett für mich und hilft mir wenn ich etwas Zuspruch habe.

Wenn das alles nix wird, kann ich ja immer noch anders vorgehen.

Ich finde es super, wenn du eine Node einrichten willst und im besten Fall nur non-kyc Bitcoin kaufst, um kein Ziel für Kriminelle zu werden, falls in Zukunft irgendwelche Daten leaken.

Aber wenn du deinen Seed nicht gesichert hast, gehst du gerade ein unnötiges Risiko ein.

Edit: vielleicht hast du die Reihenfolge der 24. Wörter „falsch“ notiert bzw bei der Bitbox falsch eingegeben. Ist einem Freund mal passiert. Bei zwei Spalten kann man zB von oben nach unten oder links-rechts wie ein Buch lesen. Darauf würde ich tippen.

Ich verstehe immer noch nicht wieso du das noch nicht gemacht hast @Blitzhodler. Du meintest, du würdest Ledger nicht mehr trauen, aber aktuell nutzt du doch noch eben diese Wallet. Es macht also keinen wirklichen Unterschied, ob du deinen Seed in einen Ledger eintippst, der ihn sowieso schon kennt.

Es geht doch erstmal nur darum, das eigentliche Problem klar zu identifizieren. Nach 25 Antworten und zahlreicher Hilfe von mehreren Nutzern ist das immer noch nicht geschehen. :sweat_smile:

Deine IP-Adresse steht nirgends in der Blockchain. Niemand, außer natürlich der Beitreiber der Node, über die veröffentlicht wurde, kann im Nachgang nachvollziehen, von wo eine Transaktion veröffentlicht wurde. Es ist natürlich allgemein sinnvoll, eine eigenen Node zu nutzen, aber ich glaube, du hast da einen Denkfehler.

Ich verstehe jedenfalls nicht, was genau du hiermit meinst:

Das hat immer noch nichts mit Glauben zu tun. :slight_smile:

Sowohl BitBox als auch Ledger nutzen wie jede gängige Hardware-Wallet den BIP-39 Standard. Das ist eine Tatsache und auch bei dir nicht anders.

Also mal ein theoretischer Fehler:

Man gibt bei der Wiederherstellung die ersten Buchstaben ein, und realisiert nicht, dass das angezeigte vervollständigte Wort nur eine Auswahl aus mehreren ist, und übersieht die anderen Optionen.
Kann das in deinen Fall ausgeschlossen werden?

@mapleloopsong @BTCommander & @sebastian
Bevor hier zu viel durcheinander geht:
Die Seed ist die vom Ledger. Dei Btibox habe ich neu mit eigener neuer Seed jetzt aufgesetzt.
Beim Ledger wird (soweit ich mich entsinne) nicht das jeweilige Wort vervollständigt.

Der Punkt, um den es mir aber geht, ist doch der, dass folgendes passiert, wenn ich den Vorschlägen folgen würde (wie derzeit vermutlich viele) die Sats vom Ledger (nach Check mit kleiner Menge) in einem Rutsch oder mehreren Transaktionen hintereinander auf die Bitbox zu transferieren:

Sowohl bei Ledger auf deren Server als auch bei Bitbox auf deren Server lässt sich die Adresse mit meiner API - Adresse verbinden (ist mir schon klar, dass das so nicht auf der Chain steht).

Wenn jetzt der BTC entsprechend ansteigt (10 x) und es sind vieliecht 6000 Ledger im Umlauf (nur als Annahme) und sagen wir 3000 Bitbox2.0 und wir vermuten mal im Durchschnitt 0,5 BTC pro Wallet, dann ist der Anreiz für einen Hack der Server bei Ledger ca. 3000 x 340.000,- € = 1.020.000.000 = 1.02Mrd.€ und bei dem Bitbox - Server die Hälfte. Kann alles in der Realität auch wesentlich mehr sein.

Soweit ich mich erinnere hats in den USA schon mal so einen Hack in der Vergagnenheit gegeben (man kann ja auch Mitarbeiter entführen und erpressen… Inhaber bekannt aus Youtube und Presse - da is nix dezentral und deren Sicherheit(systeme) will ich doch nicht auditieren). Das wisst ihr ggf. besser als ich. Bitte auch dran denken, dass in einer Firewall nur die schlechten Hacker hängen bleiben.
Wenn zudem gerade viele von Ledger wechseln, braucht der Angreifer auch nur die Transaktionen von 1-3 Monaten.
Warum soll ich alles so auf eine Bitbox rüber ziehen, mit der doppelten Chance eines Daten -Leacks?
Da geh ich doch lieber über Lightning und lass alles vom Ledger ohne deren Server im Tor- Netzwerk verschwinden.
Da muss einer schon viel weiter zurück gehen, um nur beim Ledger - Server dann eine der alten und wesentlich geringeren Trandsaktionen mit einer evtl. viel älteren IP - Adresse zu finden… (der Aufwand steigt erheblich)…
Denke, es ist zumindest hier der Hinweis für viele Hodler angebracht, nicht immer aus der aktuellen Situation (Fiatpreis BTC) heraus alles zu bewerten.
Auch hilft verdrängen der teils sehr brutalen Erfahrungen anderer Hodler (veileicht bisher mehr in den USA) in der Vergangenheit bei stärkeren Kurssprüngen nicht weiter.
Hatte beruflich mal mit Sicherheits-Analysen schwerer Unfälle zu tun. Ein Hauptgrund ist immer, dass, selbst wenn alle Risiken bekannt sind, jeder denk dass ihm das nicht passiert.
Oder seht’s doch mal so:
Leute - ihr seid mir sympatischer als was oft in Banken und Börsen so als Personal rumläuft.
Ihr habt hier doch die Lösung mit der Lightning - Node auf die ich auch meine Bitbox anschließen kann. Dann macht den Leuten weiter Mut, das zu nutzen und drängt sie nicht so sehr zum direkten Transfer…

Roman will auch nicht, dass jemand seine Katze entführt (oder schlimmerers) . Darum hat er auch keine Coins :smiley:

So heute ist alles gekommen. Kümmere mich jetzt um den Raspberry und bin dann vermutlich länger beschäftigt…

Ok, ich glaube du hast da einen Denkfehler, der das ganze Missverständnis verursacht hat.

Die Privaten Schlüssel für deine Bitcoin befinden sich ausschließlich auf dem Leder oder der Bitbox! Also auf dem physischen Gerät bei dir zuhause. Das ist ja der ganze Sinn der Sache.

Durch einen Hack irgendwelcher Ledger- oder Bitboxserver kann also niemand an deine Coins kommen, da man für einen Transfer eben die Schlüssel benötigt. :slight_smile:

Der Punkt, um den es dir ging (in deinem Ausgangspost) war der, dass die Wiederherstellung auf der BitBox nicht funktioniert hat.

Ist das Thema jetzt für dich abgehakt?

Ja, es ist doch alles dazu gesagt…
Danke

@skyrmion

Darum bist Du mit deiner Seed auch deine eigene Bank, arbeitest in der Finanzindustrie und sie kommen zu Dir nach Hause…
Was machen die wohl, wenn da jemand rumläuft von dem sie über die IP - Adresse wissen, was er so transferiert hat?
Sie wollen an die Seed und/oder die Wallet mit den Adressen.
Bei dem Gedanken darfst Du Dir jetzt raus suchen, ob Du an arabische Clans oder deutsche, russische, rumänische, albanische oder italienische orgnisierte Kriminalität denkst…

Und da die Seed nicht feiwillig rausgegeben wird, werden sie nachhelfen. Hat doch Roman letztens von gesprochen, was in Schweden passiert ist.
Kaum einer hier hat auch nur annähernd einen Sicheheitslevel wie die Finanzindustrie.
Hodler sind also weiche Ziele…

Wenn Du der Meinung bist, der BTC macht keine weiteren Kusentwicklungen nach oben oder du hast max. 10.000 Sats, mag das alles halb so wild sein.
Wenn Du das ausprobieren willst, was passiert, wenn es doch massiv nach oben geht - ok.
Aber schau auch auf die Erfahrungen die in solchen Situationen z.B. in den USA Hodler gemacht haben…
Es gibt da eben auch eine Schokoladenseite und die kann sehr bitter sein.

Ok, mir ist jetzt zumindest klar was du meinst. Theoretisch kann ich mir das vorstellen. Das ist allerdings nicht meine Domäne, deshalb ist da auch viel Halbwissen im Spiel.

Irgendjemand, oder ein Node-Betreiber selbst, durchforstet z.B. alle Anfragen auf die Node. Dann sucht er sich darunter diejenigen aus, deren Adressen die größte Balance aufweisen. Anschließend müssen noch die IPs mit Realwelt-Adressen in Verbindung gebracht werden und schon weiß man, wo man Moskau-Inkasso hinschicken muss.

Die ersten Schritte wären tatsächlich sehr einfach. Der letzte allerdings wäre praktisch nur durch einen Hack des ISPs, oder vom Staat selbst beim ISP durchzusetzen. Aber gut immerhin.

Falls man bei Einzelpersonen vermutet, dass sie im Geheimen ein hohes Bitcoinvermögen besitzen, geht das ganze natürlich auch andersherum. Mittels Infos vom ISP findet man schnell heraus, ob es Verbindungen zu bekannten Nodes gab (Ledger, Bitbox etc.). Anschließend könnte der Node-Betreiber anhand der IPs die Info herausgeben, welche Bitcoin-Adressen vermutlich der Person gehören.

Übrigens bräuchte man ja nicht einmal die Mithilfe des Node-Betreibers, wenn man den Internet-Verkehr von Verdachtspersonen überwacht. Die IPs der großen Nodes sind bekannt und die Kommunikation mit diesen ist unverschlüsselt.

All diese Szenarien könnte man vermutlich stark erschweren oder vermeiden, wenn man ein VPN oder Tor verwendet. Oder wenn man wie du schreibst gleich eine eigene Node verwendet, die nur über Tor kommuniziert.

Die Umsetzung des BIP-324 zur verschlüsselten Kommunikation der Nodes würde an diesen Stellen nur teilweise helfen, da es schon fast reicht zu wissen, dass und mit welcher IP Kontakt zu einer bekannten Node-IP bestand. Der Node-Betreiber müsste dann allerdings noch kooperieren.

Bezieht sich nur noch am Rande auf das originale Thema, aber ich möchte noch folgende Hinweise zum Datenschutz bei BitBox geben:

  • Wir betreiben unsere Bitcoin-Nodes auf Bare-Metal-Servern (keine günstig geteilten Cloud-Dingens).
  • IP-Adressen werden anonymisiert, bevor sie ins Server-Logfile geschreiben werden.
  • Die Logfiles werden nur solange aufbewahrt (wenige Tage), wie zum stabilen Betrieb nötig.
  • Die BitBoxApp unterstützt Tor, und du kannst einfach den Tor-Proxy eintragen. Danach wird der gesammte Traffic durchs Tor-Netzwerk geleitet, und bei uns kommen gar keine IP-Adressen mehr an.

Dies ist so, weil wir diese Daten - aus ähnlichen Gründen wie hier dargelegt - gar nicht wollen. Das ist auch der Grund, wieso du so einfach deine eigene Node in der BitBoxApp hinterlegen kannst.

@Stadicus @skyrmion Danke für diese Info’s. Da hat jetzt dieser Austausch mein geringes Wissen erheblich erweitert. Auch wenn’s nicht mehr das eigentliche Thema war.

Vielen Dank! :+1: