(Voraussichtlich) neuer FED Chef – Kevin Warsh

Alles deutet darauf hin, dass Trump zeitnah den neuen Fed-Vorsitzenden benennt. Als Favorit gilt Kevin Warsh, der für einen deutlichen Kurswechsel in der Geldpolitik steht. Warsh fordert eine klarere Trennung zwischen Finanzministerium und Fe (eine Art neuer Treasury-Fed-Accord) und kritisiert die starke Ausweitung der Fed-Bilanz, die seiner Ansicht nach vor allem den Finanzmärkten genutzt hat. Gleichzeitig argumentiert er, dass ein KI-getriebener Produktivitätsschub strukturell disinflationär wirkt und daher Zinssenkungen möglich seien, ohne langfristig Inflation zu erzeugen.

Was bedeutet dieses Umfeld für Bitcoin? Die Märkte stufen Bitcoin aktuell eher runter.

Mögliche Szenarien:

  • Kurzfristig bearish: Bilanzabbau und keine neuen QE-Programme → Liquiditätsentzug, Druck auf Risk-Assets, Bitcoin leidet.

  • Mittelfristig gemischt: Zinssenkungen stützen die Realwirtschaft, aber ohne QE fehlt der starke Liquiditätsrückenwind.

  • Langfristig bullish: Niedrigere Zinsen bei gleichzeitig restriktiver Geldpolitik erhöhen die Attraktivität knapper, nicht manipulierbarer Assets wie Bitcoin.

Wie ordnet ihr das ein?

Warsh über Bitcoin:

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Official

Muss langfristig nicht schlecht für Bitcoin sein.

„Im Gegensatz zu Powell, der die Rolle von Bitcoin im US-Finanzsystem oft heruntergespielt hat, hat Warsh eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber der Kryptowährung zum Ausdruck gebracht.

In einem Interview mit der Hoover Institution im Juli argumentierte er, dass Bitcoin die Autorität der Fed nicht gefährde und stattdessen als eine Form des Marktfeedbacks fungieren könne.

„Bitcoin bereitet mir keine Sorgen“, sagte Warsh damals und fügte hinzu, dass es „für Marktdisziplin sorgen“ und als „sehr guter Wächter für die Politik“ dienen könne.

Seine Äußerungen fanden Anklang bei den Teilnehmern des Kryptomarktes, die Bitcoin als Absicherung gegen politische Fehltritte betrachten.

Sollte Warshs Ernennung bestätigt werden, würde dies eine bemerkenswerte Veränderung im Tonfall der Fed bedeuten, mit möglichen Auswirkungen auf Risikoanlagen sowie auf die breitere Debatte über die Rolle digitaler Währungen in der US-Wirtschaft.“

Muss das Video später nochmals genauer hören. Warsh sagt wichtige Dinge über Bitcoin und hat sich damit gründlicher befasst inkl. Selbstkritik.

Vieles wurde zu Warsh gesagt und spekuliert, das Video macht ihn (für mich) fassbar.

OK das Video muss etwas älter sein, aber alleine die Aussage dass er bereits 2011 das White Paper zum ersten Mal gelesen hatte und sich damit befasste, zeigt auf wie informiert er ist. Einige Aussagen sind überholt, ob wirklich die besten Talente heutzutage in die Staaten gehen bleibt fraglich bei der aktuellen Politik.

Kommt, soweit ich weiß, aus dem Sommer 2025.

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Zeit ist perfekt Bitcoin zu kaufen, hab Gefühl das dieser Dip nicht lange bleibt.

Ich glaube, die Wahl von Kevin Warsh zeigt vielleicht, dass Trump bei seiner Haltung gegenüber der FED ein wenig zurückrudern will. Zuletzt brachte der massive juristische Druck auf Jerome Powell ihm auch Kritik aus den eigenen Reihen. Es wirkt so, als wäre der Bogen ein wenig zu stark überspannt. Die Wahl von Kevin Warsh könnte auch Kritiker besänftigen. Allerdings glaube ich, dass er Trump trotzdem zufrieden stellen und für ausreichend Zinssenkungen sorgen wird. Aber da er als konservativ bei seiner Zinspolitik gilt, wird er sicher gut angenommen werden.