Viele Miner arbeiten aktuell im Verlust

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kann das auf Dauer Probleme für BTC bzw. dessen Kurs bedeuten?

Kommt drauf an, wie Du ‚im Verlust‘ meinst.

Kein Miner arbeitet im Verlust. Man schaltet sie ab.

Aber ja, Mining Unternehmen machen Verluste, weil sie Angestellte und Flächen bezahlen müssen.

Kann man sehen, welche Firmen das betrifft? → Nein.

Nein. Aber für betroffene Unternehmer:innen natürlich.

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@Hodler hat recht: Was genau ist „Verlust“?

Gemessen in Euro oder Dollar? Was ist, wenn man zwar mit Euro-Verlust mined, aber die Abwärme noch verwendet oder sogar benötigt (Bitcoinheizung)? Diese Abwärme wird meistens nicht in Euro oder Dollar gemessen bzw. vergessen.

Und es kann noch viele andere Gründe geben zu minen, selbst wenn es gemessen in Euros oder Dollars ein Negativgeschäft ist, z.B. um an anonyme Bitcoins zu gelangen, die Bilanz einer Firma kleinzurechnen um Steuern zu sparen,… Und viele weitere nicht bedachte Gründe.


Wichtig ist auch den Zeitraum zu betrachten, in denen der „Verlust“ gemacht bzw. gemessen wird.

Wenn die Miner nur minen um den Strom zu bezahlen, also ihren Bitcoin-Reward sofort verkaufen müssen, dann ist es natürlich gerade nicht rentabel. Haben die Miner aber ein Polster und müssen den Revard nicht zu aktuellen „Tiefpreisen“ verkaufen, dann können sie den Bitcoin-Reward ja auch gemessen in Euro „realisieren“, wenn der Kurs wieder günstiger für die Miner steht.

Dann machen sie aktuell nur virtuell Verlust, verkaufen sie später aber zu höheren Preisen, dann war dieser Verlust wirklich nur virtuell. Real haben sie dann trotzdem Gewinn gemacht.

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Es gibt so viele verschiedene Miner. Große Unternehmen und Privatpersonen, welche mit teurem Strom und welche mit Gratis Überschuss-Strom.

Ich hehaupte mal, es wird immer Miner geben, die im Verlust arbeiten und es wird immer Miner geben die gute Gewinne einfahren.

Von welcher Quelle oder von was sprichst du?

Zu der Frage:

Ja, rein theoretisch, wenn zB. der Bitcoin Preis auf 5€ fallen würde und alle professionellen Miner dauerhaft Verluste haben, wäre das Netzwerk gegen Angriffe nicht mehr so gut abgesichert, das wäre nicht so gut.

Aber warum das Szenario utopisch ist und kein Problem:

Beim Mining gibt es diesen perfekten Regelkreis. Sind Miner unprofitabel und hören auf zu minen, bleiben höhere “Erträge” für die übrigen Miner, das bedeutet sobald Miner aufhören, gibt es wieder mehr Anreize zum Mining für die übrigen oder neue Miner.

Außerdem steigen und fallen die “Erträge” der Miner mit dem Bitcoin Kurs (in Fiat gemessen). Das bedeutet, würde der Bitcoin auf 5€ fallen, wäre das Netzwerk auch weniger wert, es gibt weniger Anreize für Angreifer und eine viel geringere Hashrate würde ausreichen. Bitcoiner wären mit ihren Grafikkarten wieder profitabel im Mining und würden das Netzwerk ausreichend absichern, denn da ein Bitcoin ja nur noch 5€ Wert wäre, würde niemand für 1 Milliarde das Netzwerk angreifen wollen.

Steigt der Bitcoin Kurs wieder und Angriffe würden sich wieder mehr lohnen, steigen gleichzeitig auch die Anreize zum Mining und die Hashrate wird mehr oder weniger automatisch steigen.

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Mein Mikro Miner arbeitet auch im Verlust „forever“ :smiley:

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Es waren große Miner gemeint wie z.B. MARA Holdings, die aktuell sich mehr im KI Sektor widmen, und weitere wenn man die Suchmaschinen bemüht:

Genau lesen:

Average Production Costs.

Die (zugegebenermaßen vereinfachte) Antwort lautet:
Alle mit Produktionskosten größer als der gegenwärtige Bitcoinpreis schalten ab - alle mit geringeren Kosten minen einfach weiter.

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Checkonchain’s ist halt ne kleine Seite, mit 200 Klicks pro Monat, wenn ich nicht täusche, die irgendwas berechnet haben.

Ich würde die 88k deswegen nicht zu ernst nehmen, woher soll diese Seite wissen, zu welchen Preisen die großen Firmen ihre Hardware bekommen und wie viel Stromkosten sie haben usw. und mit jedem Miner der abschaltet, sinken diese 88k.

Aber gehen davon aus, dass es stimmt und dass es keine anderen Gründe geben würde, AI Berechnungen zu machen, als die Profitabilität.

Dann ist es immernoch absolut fein, dass bei sinkendem Bitcoinpreis ein paar Miner ab- oder auf AI umschalten. Wenn der Bitcoinpreis sich verdoppelt oder verdreifacht, ist der Profit wieder so hoch, dass es undenkbar ist, dass die Hashrate niedrig bleibt.

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