Verunsicherung von Bitcoin Anfänger

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Hallo zusammen

Ich bin in Reddit hier drüber gestolpert:

Das stimmt nicht oder? Bitcoin hat kein Ablaufdatum oder?

https://www.reddit.com/r/ethtrader/s/BL1aHkKWnE

Michael Saylor accidentally explained why Ethereum wins.

Michael Saylor has always been Bitcoin’s biggest supporter. For years he talked about how BTC is the ultimate store of value, digital gold that does not need yield at all. An interesting old clip came up where Saylor admits something ironic: if he put $100 billion in Bitcoin and it generates 0% return, it is no different than holding bonds that pay nothing. In his own words.. that makes it a ‚non-performing asset.‘

Etheraider (Ethereum community member) commented on this clip on Twitter, saying what many of us already know: Saylor wishes Bitcoin was more like Ethereum. Ethereum staking changed everything.. instead of just holding and hoping price goes up ETH holders can earn yield directly from the network. That yield is native, secured by the protocol and it keeps capital productive. Meanwhile Bitcoin still offers no return at all. Let’s look at the bigger picture, this is not just Saylor talking. Institutions are moving to crypto and they want assets that work for them. That is why Ethereum is the best choice.

If even Bitcoin’s biggest believer recognized the problem then maybe it is time to admit it: Ethereum is doing what Bitcoin cannot do. That is exactly why it is winning.

*Source: https://x.com/etheraider/status/1965451308426825943*

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Sagen wir es so, du (insbesondere ich, weil wahrscheinlich älter) haben vorher - vor BTC - ein persönliches Ablaufdatum. :joy:

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ja wohl wahr, aber ich würd sie ja gern an meine Kinder weitergeben. Frage ist nur ob ich ihnen was mitgeben muss zwecks dem obigen Thema. So verkauf aufpasesn etc.

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Das mache ich genauso. Auch deine Kinder werden Bitcoin schätzen lernen. Die Ablaufszeit 2140 wenn alle geschürft sind aber auch die Unix Zeit ist ein BTC Thema das kommen wird. Beide Aspekte sind für mich Abstrakt, gerade wegen der Zeitspanne.

Michael Saylor hingegen redet in der Superlative, es geht immer um Billions, Trillions usw. und 10‘000 Jahre. Was natürlich Schwachsinn ist. Saylor ist ein begnadeter Gartenschlauch Verkäufer und intelligenter Investor. Er hat etwas bei BTC geknackt,das wir hier alle (Retailer, early Birds) nicht gesehen haben. Gartenschlauch steht für einen neutralen Investor der egal was es ist, es gut an die Frau an den Mann bringen kann. Saylor hat bereits früher viel Geld :money_bag: mit Apple, Google und Co. gemacht. Nach meiner Einschätzung hört er sich am liebsten selbst reden. :smiley:

Also weiter SATs akkumulieren und gut verwahren & die Kids instruieren.

PS. ETH obwohl es zurzeit gut performt, ist es im direkten Vergleich, nicht annähernd mit BTC zu vergleichen. Sollen die die möchten in ETH Solana, ADA, Ripple & Co investieren. Manche machen gut Geld damit. Bitcoin bleibt dagegen als einziges Investment ein seltener Rohstoff.

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Ja diese Zeitspanne ist schon eine Ansage ^^ Was auch noch in den Kommentaren gekommen ist, dass beim Halfing der Rewards fürs Mining halbiert wird und die Kosten für Hardware/Strom/etc. ja hoch geht. Und da war dann auch die Aussage dass es sich nicht mehr so oft verdopplung / vervierfachen kann im Preis weil es utopische Werte annehmen würde. Dann wurde das Argument drauf gebaut, dass dann immer mehr Miner abpspringen und das Netzwerk somit fragiler wird. wie siehst du das?

Michael Saylor ist ein Verkäufer durch und durch. Stimm ich dir voll und ganz zu. Er hätte auch die Tulpenzwiebel verkauft wie ein Weltmeister.

jup Kinder das Konzept mal näherbringen peu a peu.

Bei ETH gehts in der verlinkten Diskussion nicht primär um die Performance sondern um die Staking-Rewards, den Nutzen, die Stabilität und das Miner weiter machen können weils bei weitem nicht so aufwändig ist wie Bitcoin.

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Die Eigenverwahrung ist meiner Meinung ein sehr wichtiges Thema.

“Not your Keys, not your Coins”.

Du, bzw. deine Kinder sollten die Schlüssel (Seed-Phrases) zu den Bitcoin tatsächlich selbst besitzen.

Ihr braucht direkten und uneingeschränkten Zugang zu den Keys.

Das “Problem” dabei ist , ihr habt dann auch die alleinige Verantwortung darüber was ihr mit euren Bitcoin “anstellt”.

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Bin kein Spezialist in Mining Fragen, aber die Difficulty, die Hashrate und der Strompreis bestimmen den Markt. Wenn grössere Mining Farmen aufgeben oder sich neu orientieren, so glaube ich das die kleinen Akteure in Form von Heizung für die private Hanfplantage :sweat_smile: oder die eigene Wohnung ein Thema werden könnte. Die Bitcoin Technologie ist ausgeklügelt, wir können gar nicht hoch genug wertschätzen was diese Erfindung/Entdeckung bedeutet. Klar es werden immer wieder Szenarien aufgebauscht, und ja es gibt das eine oder andere Problem. Was aber ein Fakt bleibt - es ist ein begrenztes Gut. Sich nicht damit zu befassen und etwas darin zu investieren und investiert zu bleiben, das wäre ein Fehler.

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Zum Tulpenzwiebel Crash 1637 kann man sich gut darüber informieren. Die begehrte Semper Augustus (siehe Bild) hat so manchen Investor ruiniert. Was aber irgendwie vergessen geht heute noch sind die Niederlande AExportweltmeister in Tulpen. :tulip: Bei der Semper Augustus und vielen anderen 1A Tulpen waren es erste verbriefte Handelsverträge und erst noch die ersten Futures. Man kaufte ja nicht die Blüte sondern die Zwiebel :onion: in der Hoffnung dass diese später dann genau so aussah. :sweat_smile:

Zum einen kann sich Bitcoin durchaus unendlich weiter verdoppeln. Wenn es auch vielleicht unwahrscheinlich ist. Aber je mehr Bitcoin nur noch gehodlt werden desto geringer ist das Angebot am Markt. Und bei sinkendem Angebot und mindestens gleichbleibender oder sogar steigender Nachfrage, steigt eben der Preis weiter an. Auch die Nachfrage kann immer weiter steigen. Schließlich wächst auch die Bevölkerung.

Zum anderen werden langfristig die Transaktionsgebühren den Großteil des Rewards übernehmen. Diese werden dann vermutlich sehr viel größer sein, als heute. Denn die Blöcke sind heute noch weit davon entfernt, bis zum Rand voll zu sein. Und je mehr Transaktionen getätigt werden, desto höher die Gebühren bzw. der Mining Reward.

Außerdem muss Bitcoin gar nicht unendlich lang steigen. Der Mining Reward muss lediglich groß genug sein. Damit die Mining Power groß genug ist, um dezentral zu bleiben. Wie hoch diese Grenze ist, lässt sich nur schwer sagen. Vielleicht haben wir diese schon längst überschritten.

Eine Renditeerwartung, die über die natürliche Wertsteigerung von Bitcoin hinausgeht, deutet auf ein Missverständnis hin. Bitcoin will kein Finanzprodukt sein, das irgendeine aktive Rendite abwirft. Das erwartet man von schlechten Wertspeichern wie Euro und Dollar auch nicht. Diese müssen auch erst in irgendein Finanzprodukt und Geschäftskonzept verpackt werden, damit sie aktive Renditen generieren können. Aber dieses Verständnis von Rendite ist nichts anderes als eine Investition. Bitcoin Treasury Unternehmen bieten bereits einen solchen Rendite Modell an. Natürlich gibt es dabei neue Risiken und man verliert wichtige Eigenschaften von Bitcoin.

Aktive Renditen zu erwirtschaften, ist nicht die Aufgabe von Bitcoin, sondern von Nutzern, die Bitcoin entsprechend verpacken. Und man sollte sich klar machen, dass das nicht einfach eine wundersame Rendite ist, sondern nichts anderes als ein Geschäftsmodell mit gewissen Risiken. Das Sparen in einem harten Wertspeicher ist etwas anderes als das Investieren in ein Geschäftsmodell.

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Da sind aber auch viele, um nicht zu sagen die meisten, der ganzen Bitcoininfluencer für mitverantwortlich, denn die sprechen immer von „in Bitcoin/Krypto investiert sein“.

Damit Bitcoin bei 1 Mio€ steht muss nicht 1Mio€*21Mio an Kapital reinfließen.

Es reicht völlig aus, wenn alle HODLer (anwesende Mod inkludiert :wink: ) sich darauf einigen, erst bei 1 Mio € zu verkaufen. Du verstehst bestimmt wie ich das meine.

Ich hab mal Grok hierzu befragt:

TLDR: Aktuell “erst” 60-70MRD in Bitcoin reingeflossen, demgegenüber knapp 2B€ Marktkapitalisierung.

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ETH ist ein brillianter Scam. 70% premine. Der Gründer nennt das Seignorage. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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Wenn ich in ein Haus investiere oder in Gold, dann erwarte ich nicht, dass Ich aus einem Haus dann 1,3 Häuser mache, sondern dass der Wert dieser Anlage in FIAT steigt. Oder anders gesagt, dass FIAT weiter fällt.

Wenn ich das Geld in FIAT halte, dann ist es klar, dass ich dafür sorgen muss, dass es sich vermehrt, damit die Kaufkraft erhalten bleibt. Aber dieses braucht es bei Bitcoin und Gold nicht.

Selbst wenn Bitcoin nicht mehr durch direkte steigende Nachfrage weil mehr Verbreitung wächst, bleibt immernoch das durch immer effizientere Produktions Verfahren deine Bitcoin immer mehr Kaufkraft haben.
Wenn dir das nicht reicht kannst du sie ja verleihen, z. B damit LSP damit Liquidität erzeugen können.

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Aber wenn das bekannt ist warum wird es dann weiterhin gehalten und gekauft? Auch von institutionellen?

……solange dummes Geld auf dem Tisch liegt…….

Brilliantes Marketing und fehlendes technisches Verständnis. Bis auf Gambling gibt es kein einziges Produkt, das auf dem „Weltcomputer“ läuft.

Um es kurz zu machen: das ist mit der größte Quatsch, den ich in Bezug auf bitcoin seit langem gelesen habe.

Nimm dir etwas Zeit, um dich mit den Grundlagen von bitcoin zu beschäftigen. Der bitcoin Standard als Buch ist vielleicht ein guter Start.

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