Vererbung einfach gemacht - Interessenabfrage

Guter Punkt.

Jedoch ist der Punkt von der obrigen Nachricht auch Valide, dass du dann niemandem mehr Vertrauen darfst. Wenn du dann Betrogen wirst, gibt es immernoch einen Rechtsstaat oder @GBC macht es wie Jan Marschalek :face_with_peeking_eye:

Edit:

Auch da vielleicht auf mehrere Anbieter splitten

Der sogenannte Rechtsstaat wird in so einem Fall völlig nutzlos sein. Ist er Ja schon bei deutlich kleineren Dingen.

Das mag sein aber Vertraust du deinem Familienangehörigen mehr.

Vielleicht kommt jemand unverschuldet in Not. Wird betrogen oder sonstiges. Dann können sich auch zwei zusammentun.

Ich teile mal meine favorisierte Lösung für den Fall das ich ausfalle.

Mnemonic Split + passphrase. Also 3 Teile an 3 Orten.

12 Wörter Vertrauensperson 1, 12 Wörter Vertrauensperson 2, passphrase eine Institution wie Notar.

Auch nicht ideal aber damit könnte ich mich am ehesten anfreunden.

Ich habe auch überlegt, mit Rätseln zu arbeiten wo was zu finden wäre. Aber was wenn die Personen die nicht lösen können :grin:

Sobald eine der Vertrauenspersonen wegfällt, muss eine andere gefunden werden.

PS alles nur wenn ich btc hätte

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Schwierig. Was, wenn du mit einer Vertrauensperson im Auto sitzt?

Bitte nicht, sonst gibt es irgendwann eine TV Doku dazu mit den ungelösten Geheimnissen der Bitcoin Szene. Kommt dann auf N24 direkt nach einer WW2 Doku.

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Da gibt es keine gemeinsamen Reisen. Aber valider Punkt. Man könnte die Aufteilung natürlich auch noch anders gestalten.

Da gibts ja keine Redundanz.

Du und der Notar sterben und alles ist weg. Das ist ja letztlich ein 3/3 Setup.

Bei MultiSig oder beim Mnemonic Split ist doch gerade das “m/n” der spannende bzw. nützliche Part. :slight_smile:

Ansonsten kann man sich noch über ein DMS mit irgendwelche timelocks und vorsignierten Transaktionen Gedanken machen.

Das ist ist nur ein Problem wenn das Ereignis zeitgleich Eintritt und ein Notar hat einen Nachfolger.

Timelocks ist interessant, bringt aber auch einen Nachteil mit sich.

Zufrieden bin ich mit keiner Lösung. Aber so ist das Leben.

Don’t Trust verify wird hier schwierig

Genau so ist es halt bei jeder denkbaren Lösung. Es gibt leider immer einen trust Teil.

Gewisser Zeitversatz reicht.

Du verunglückst allein beim Wandern. Wann wird eine Vermisstenanzeige gestellt? In den zwei Wochen stirbt der Notar.

Klar ist das konstruiert. Aber ein guter Nachlass sollte imho an der Stelle nicht angreifbar sein. Immerhin geht es ggfs. um nicht wenig Vermögen.

Ja, aber auch hier: Vertrauen. Vertrauen, dass Dein Notar ebenfalls ein gutes Nachlasssystem hat. Du wirst ja bestimmt nicht wollen, dass er Deine Passphrase mit einem Post-It am Bildschirm kleben hat.

Unterm Strich ist der Nachlass echt eine schwierige Angelegenheit. Die imho kaum ohne etwas Vertrauen irgendwo auskommt.

Ich denke auch. Es ist ja auch “nur” für den Fall der Fälle.

Wäre es denn technisch möglich, ab einem bestimmten Datum im Vorfeld festzulegen, sagen wir, jedes Jahr 0,1 bitcoin zu “releasen”? Ja oder?

Gibt es genau so ein Angebot nicht schon vom Anbieter onramp bzw. Nunchuk? Wie unterscheidet ihr euch davon?

Klar gibt es dazu bereits Lösungen. Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden. Ich empfinde die Kosten nur als ziemlich hoch für das Gebotene.

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Finde das Thema sehr interessant. Wie weit bist du denn mit deinen Planungen?