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Liebe Gemeinde,
mich treibt seit längerer Zeit die Frage um, wie man seinen Kindern, falls man btc besäße, ihnen diese vererben könnte für den Fall das beide Elternteile gleichzeitig verunglücken würden. Ich habe mittlerweile eine Idee und möchte um Meinungen bitten. Für diesen besonderen Fall möchte ich bitte folgende Annahmen festlegen.
a) Das Hinterlegen der 24 Wörter bei einem Notar ist keine Option. Auch nicht gesplittet. Es fehlt das Vertrauen. Ein Notar soll nicht mal wissen können, dass es potenziellen btc-Bestand gibt.
b) Ebenso sollen keine Bankschließfächer genutzt werden. Auch hierzu fehlt aus mehreren Gründen das Vertrauen.
c) Es soll möglichst ausgeschlossen werden, dass jemand vor dem Tod weiß dass es einen möglichen btc-Bestand gibt.
Der Plan: Die Großmutter der Kinder und ein vertrautes befreundetes Ehepaar bekommen jeweils ein kleines Päckchen. Das befreundete Ehepaar ist IT-affin, kennt sich aber nicht notwendigerweise mit btc aus.
Paket Großmutter:
Ein voller Ordner mit durchnummerierten Seiten. Der Inhalt der Seiten ist irgendwas Uninteressantes und Geläufiges.
Auf einer bestimmten Seite gibt es jedoch eine Wordlist mit nummerierten Spalten und Zeilen. Auf der nächsten Seite eine entsprechende Handlungsanweisung mit allem was man wissen muss, um das Vermächtnis zu liquidieren und den Kindern zu geben. Ein Testament, falls das nötig ist.
Paket befreundetes Ehepaar:
Ein Brief mit Inhalt: „Meldet euch bei XY, Adresse, Handynummer.., schlagt dort Seite XY auf“. „Ihr dürft 10% behalten“..
Ein Liste mit Zeigern, die genutzt wird um die richtigen Wörter aus der Wordlist im Paket der Großmutter zu finden. Z.B. M3,A8,X1,V5,…
Es ist wichtig, dass vorab keine Kenntnis über mögliche btc erlangt werden. Das Ehepaar könnte theoretisch vorab den Brief öffnen, wird aber nicht viel schlauer. Der Ordner bei der Großmutter wäre da schon aufschlussreicher, aber die Großmutter würde aus der Wordlist (selbst wenn ihr diese im gefüllten Ordner auffällt), keine Schlüsse ziehen können. Das ganze Thema sei ihr völlig fremd.
Weiterhin würde es vorab ein ruhiges Gespräch geben. Auch dass die Parteien einen Eigenbehalt (z.B. 10% o.ä.) haben dürfen als Dank etc…
Ich denke, das ist eine eher unübliche Vorgehensweise, jedoch sehe ich bis jetzt keine bessere Idee, unter den genannten Annahmen. Wie seht ihr das?