Ich wäre immer noch sehr weit unter dem Schonvermögen. Das ist nicht das Problem.
Das Problem ist, dass wenn ich alle Transaktionen genau angeben würde, aufgedeckt werden würde, dass das Bitvavo-Guthaben auf die Cold Wallet gegangen ist im Prinzip ist egal wohin, Fakt ist, dass sie AUSGEZAHLT WURDEN. Sprich es fand eine Bewegung WEG von diesem Konto, was kein Drama ist. Aber dann wollen die natürlich ZUSÄTZLICH Belege sehen, WOHIN das transferiert wurde.
Aber dann würde halt auffallen, dass ich noch ein wenig mehr Satoshi habe (wie gesagt, das sind vielleicht 1300 Euro). Ich hatte die schlicht und ergreifend vergessen anzugeben, weil die schon uralt sind, damals noch zu NURI-Zeiten.
Theoretisch habe ich mich des Versuchs des Sozialbetrugs strafbar gemacht, weil ich nicht angegeben habe. Wie sagt der gute Vater Staat „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.
Natürlich könnte ich jetzt versuchen zu „tricksen“ und die Cold Wallet weiterhin verschleiern, und mit generierten Bitvavo-Auszügen vorzulegen. Dazu könnte ich natürlich filtern und sagen, bitte keine Auszahlungen anzeigen.
Was wenn Nachforschungen angestellt werden, und die meine Bitvavo IBAN haben wollen? Und sehen dann, dass jetzt dort 0 Euro Guthaben ist…klar ist ja mittlerweile alles auf dem Cold Wallet…und sich dann fragen, ja wohin ist das Geld hin? Ich könnte unnötig schlafende Hunde wecken.
Soweit ich das jetzt aus meiner Unerfahrenheit her beurteilen kann Stand jetzt habe ich zwei Varianten:
1.) Ich überreiche denen meinen alten Guthabenstand ZUM 31.07. wie die es haben wollen über CoinTracking. (Denn CoinTracking kennt meine Transaktion zum Cold Wallet auch noch nicht) + Transaktionshistorie.
2.) Ich gebe zu, dass ich es vergessen habe und reiche alles nach. Kann gut gehen, kann schief gehen. Wäre für mich jetzt aber ein wesentlich extremer Mehraufwand, denn ich müsste noch meine NURI-Transaktionen nachpflegen.
Habe mal testweise einen Kontoauszug über CoinTracking generiert. Ja ich weiß, dass die meisten Finanzämter das akzeptieren, aber naja, die Auszüge sehen jetzt bisschen aus, als hätte man die auch per Excel selbst basteln können.
Was soll ich dazu sagen…ich glaube, wenn man es darauf ankommen lassen würde, könnte der Staat oder der Sachbearbeiter sagen, pass auf, gib Du mir mal deine Bitvavo IBAN und ich gucke mir das jetzt alles selber an. Denn deine Kontoauszüge sehen unplausibel, bzw. 0815 aus.
Das wäre die einzig Wahre Variante. Solche Auszüge lassen sich doch eh alle faken. Dieses System baut doch auch in gewisser Weise auf Vertrauen/Misstrauen auf.