Das Grundprinzip von UTXO habe ich glaube ich verstanden.
Mir fehlt allerdings noch ein wenig Zusatzwissen.
Wenn ich UTXO’s teile (weil zu groos) oder konsolidiere um Gebührenmanagement zu betreiben gebe ich ja immer Infos an die Blockchain weiter.
Beispiel:
Ich konsolidiere 10 kleine UTXOs zu einer grösseren. Dann sind doch alle betroffenen Bitcoin joined und können einem Besitzer zugeordnet werden auch wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Börsen gekauft wurden. So verstehe ich es jedenfalls.
Ich habe einen konkretes Syenario estellt:
Ich habe ein UTXO mit 5 Bitcoin (wäre schön, ist aber leider nur ein Szenario).
Von diesem UTXO schicke ich nun 0.003 Bitcoin zu einer Börse als Test.
Dann schicke ich diese 0.03 zurück auf meine Hardwarewallet.
Das Ergebnis sind 2 UTXOs, 0.00299 und 4.9943 oder so.
Wenn ich durch mehrere tests mit anderen, kleineren UTXOs durchführe habe ich am Ende eine Reihe sehr kleiner UTXOs.
Wenn ich diese dann gemeinsam auf eine neue Adresse schicke um daraus 1 UTXO zu machen dann kann doch jeder errechnen wieviel Bitcoin ich habe und bei irgendeinem Hack auch evtl. wo ich wohne.
Das lädt doch zu phzsische Angriffen ein.
Oder KI: Sind die Modelle bald oder schon längst so weit, dass ich eine Addresse abfrage und die KI ermittelt auf der Blockchain alles was ich gemacht habe und wie gross me3in Stack ist?
Ich habe kein Gefühl dafür, wieviel Bedeutung ich diesem Thema zuordnen muss.
Wäre deshalb für jeden Gedankenansatz oder Anleitung dankbar…
Deine Überlegungen sind soweit ganz gut und richtig
Dazu müsste es wirklich einen Hack oder Leak von deiner Börse geben. Oder die KI hackt die Datenbank vom Staat, der hat ja früher oder später auch die Informationen, wegen DAC8 und so
Die Angst verstehe ich vollkommen. Aber denk immer dran, es gibt Menschen die haben ein Haus für ein paar Million dastehen oder einen Ferrari vor der Tür oder ein geleaktes Aktienportfolio mit Millionen drinn. Das sind doch viel offensichtlichere Ziele für physische Angriffe.
Solltest du nichg wirklich 5 Bitcoin haben, würde ich mir erstmal nicht zuviele Gedanken darüber machen.
Mehrere Bitcoin Auszahlungen von der Börse auf verschiedene Adressen ist schonmal ein guter Anfang und führt zu verschiedenen UTXOs, die nicht mehr so einfach miteinander verbunden werden können.
Diese könnte man dann nochmal einzeln auf eine andere leere Adresse deiner Wallet weiterleiten. So kann keiner mit Sicherheit sagen, ob sie immernoch in deiner Wallet sind oder ob du sie jemanden geschickt hast.
Um hacks von Börsen etwas entgegenzuwirken wäre es auch eine Idee, von verschiedenen Börsen Coins auf verschiedene Adressen zu schicken. Vielleicht sogar verschiedene Wallets.
Lightning und Mixer und KYC-freie Käufe sind natürlich auch Optionen für mehr Privatsphäre, bringen aber ihre eigenen Probleme und Besonderheiten mit sich.
Definitiv ein richtiger Ansatz.
Für eine saubere und einfache Trennung ohne viel Recherche welche Adresse jetzt zu welcher Börse gehört, macht aus meiner Sicht die saubere technische Trennung Sinn. Das kann über verschiedene Konten/Accounts erfolgen, oder mittels optionaler Passphrase. Und das bei gleichem Seed.
Dann ist von vornherein klar, Coins auf Konto bzw. opt. Passphrase A kommen von Börse A, und Coins auf Konto bzw. opt. Passphrase B kommen von Börse B. Da kann man dann jeweils beliebig vielen Adresseln verwalten, ohne durcheinander zu kommen.
Ja macht Sinn. Sollte ich trotz Nutzung von nur einer Börse irgendwie von einem Hack betroffen sein, oder durch blöde Umstände auf Phishing etc. reinfallen, ist nicht gleich meine gesamte Historie mit dem Gesamtbetrag offengelegt oder weg.
Sondern eben nur ein kleinerer Teilbetrag.
Diversifikation führt hier natürlich zu Nachteilen, hat aber definitiv auch Vorteile. Da gibt es kein schwarz oder weiß. Muss jeder selbst den für sich vertretbaren Weg finden.
Da ist ein mMn Denkfehler drin: Alle diese Güter, die man erbeuten kann, kann einem ggf. der Staat mit dem Rechtssystem zurückgeben. BTC ist final und damit viel verlockender.