Meine 1TB Festplatte ist bald voll. Ist es sinnvoll gleich eine 4TB SSD zu kaufen, so dass ich für die nächsten 25-30 Jahre Ruhe habe… oder doch besser eine 2TB SSD und dann nach 10 Jahren wieder wechseln um den technischen Fortschritt mitzunehmen und evtl. Verschleiss an der SSD auszuschließen? Ich meine, 30 Jahre sind im Computerzeitalter eine Ewigkeit.
Genau dieselbe Entscheidung musste ich vorgestern auch treffen.. Habe mich für die 2tb entschieden.. Bis es mal soweit ist, dass die voll sind, kriegste ne 4tb sicherlich fürn Zwanni hinterher geschmissen
ja, wird sicherlich günstiger, aber ich denke hier eher an Materialermüdung. 30 Jahre 24/7 lang das Ding laufen zu lassen…wären 262.800 Stunden.
Gehe ich auch mit.. Also Fazit meinerseits: es gibt viele Gründe, erst eine 2tb zu nehmen und zu wenige, um gleich eine 4tb zu verwenden ![]()
Genau, dann hätten wir die Lösung! ;-)
Es wird ja noch lange dauern, bis du mehr als 2 TB brauchst :). Ausser die blocksize wird verändert. Aber passiert das, gibt’s ganz andere Probleme.
Das würde eine Bitcoin-Hardfork bedeuten, bei der es dann ein 2. WhatsApp gibt oder ein 2. Internet. Sehe ich als unwahrscheinlich an. Thema Netzwerkeffekt.
Habe mal eine KI über die Lebensdauer einer SSD gefragt.
Eine SSD kann bei normaler Nutzung problemlos über 10 Jahre halten. Es ist jedoch sinnvoll, regelmäßig Backups zu machen und den Zustand der SSD mit Monitoring-Tools zu überprüfen, um frühzeitig Verschleiß oder Fehler zu erkennen. Wenn du die SSD intensiv nutzt, zum Beispiel für Gaming oder viele Schreibvorgänge täglich, kann die Lebensdauer variieren, aber auch dann sind viele Jahre möglich.
Da wir auf der Fullnode immer Schreibvorgänge haben, würde ich mal sagen 10 Jahre sind schon etwas lange!
Habe von meiner Node „RaspiBold“ zwei komplette Sicherheitskopien gemacht, das dürfte dann einige Jahre halten. ![]()
Zu deiner FRAGE: ich würde auch noch eine 2 TB verwenden schon alleine aus Kostengründen!
Falls du HILFE beim Klonen einer SSD brauchst, habe da mal eine kleine Hilfestellung geschrieben.
Ich hab mich kürzlich für ein Upgrade auf 2TB entschieden, aus Kostengründen. Jetzt ist jedenfalls erstmal wieder voraussichtlich für längere Zeit Ruhe und die zusätzlichen Kosten für 4TB werde ich lieber in Sats investieren. ![]()
Auch ein gutes Tutorial:
Macht es eurer Meinung nach Sinn beim Aufsetzen einer Bitcoin Node gleich auf “Dual M2 NVMe” für die SSD Speicher zu setzen, so dass die Blockchain getrennt von z.B. dem Electrs Index und anderen Apps wie z.B. Lightning gespeichert wird?
Umsetzbar z.B. mit dem Argon One V5 Case für den Raspberry Pi 5.
Wenn man für längere Zeit Ruhe haben möchte, könnte man einen Slot mit 1 x 4TB SSD besetzen und den anden Slot mit 1 oder 2 TB SSD besetzen. Die Blockchain wird ja weiter kräftig wachsen und in 4-5 Jahren könnten 2 TB schon wieder knapp werden - vor allem wenn man weitere Apps nutzt oder auch Electrs Index.
Bin gespannt auf euren Input.
Das, was du schreibst, ergibt Sinn — es ist vor allem eine Frage der Investition. Ob alles getrennt sein muss, ist ebenfalls fraglich? Wenn du nur eine SSD hast, landen die Daten sowieso in einzelne Ordnern. Fällt eine SSD aus, hast du unabhängig von der Organisation ein Problem. Deine Idee ist umsetzbar, ich würde sie persönlich aber nicht wählen: Bei nur einer SSD kann man ein Klon-Image anlegen und bei Bedarf wieder einstecken. Bei deinem Ansatz bräuchtest du mehrere SSDs, was die Sache umständlicher macht, Backup und so weiter. Für mich ist es einfacher nach 4-5 Jahren eine SSD zu tauschen, als diesen Aufwand zu treiben. Ist aber nur meine Meinung. ![]()
Klar, die Kosten sind hier etwas höher. Aber es ist ja auch eine Art Spielerei und das Finden einer optimalen Lösung die tragfähig ist für viele Jahre. Warum 2 SSD: Wenn ich den Eletrs Server (App) auf der Sekundär-SSD laufen lasse, erhöht sich mit dem Wachstum der Blockchain auch die Datenmenge des Electrs-Index. Der Index wächst also parallel mit der Blockchain. Wenn irgendwann die 2 TB auf der Primär-SSD nicht mehr ausreichen, wechsel ich einfach auf eine 4 TB SSD und die Sekundär-SSD mit Index und weiteren Apps kann bestehen bleiben. Es muss nur wieder der gleiche Pfad für die Blockchain genommen werden. Dann findet Electrs auch weiterhin seine Datenquelle. Vielleicht ist das Spielerei, aber das Rumprobieren macht ja auch Spaß. Und nebenbei lernst du eine Menge.
Klar kannst alles machen, nur der Pi, auch der 5er hat Grenzen. Warum schreit schon fast jeder in diesem Forum dass alles so langsam geht mit dem PI?
Ich habe mit einen PI2 angefangen und bin seit über zehn Jahre im Linuxspace zuhause, ich weiss von was ich spreche, glaube mir. Die Pi sind für so etwas nicht ausgelegt und Langzeitstudien gibt es auch keine, das die Hardware das haltet was es verspricht. Egal ob PI, SSD, Brücken, Dauer Strom, Netzteil usw.
Aber wie gesagt viel Spass mit deinem Projekt!
Diesen Nodes zusammenzubasteln ist in der Tat oft Fummelarbeit und man muss dabei einiges beachten. Hardware wie Software. Vielleicht ist der Raspberry Pi 4 sogar besser, wenn man bedenkt, dass neue Generationen oft nicht immer stabiler laufen müssen. Mehr Leistung, höhere Anfälligkeiten. Für eine Node reicht theoretisch auch ein RBP4. Aber ich berichte dann mal.
Was würdest du statt eines Raspberry empfehlen? Mit Linux kenne ich mich nicht aus.
Ich nutze nach wie vor einen Raspberry Pi 4 mit „Raspibold“. Diese Fullnode ist eine minimalistische Lösung ohne viel Schnickschnack und erfordert grundlegende Linux-Kenntnisse. Sie läuft seit mehreren Jahren problemlos, und der Stromverbrauch ist mit etwa 10 Euro pro Jahr äußerst effizient. Das ist wirklich hervorragend, allerdings kann der Raspberry Pi schnell an seine Leistungsgrenzen stoßen.
Statt eines Raspberry Pi würde ich einen Mini-PC empfehlen. Diese bieten eine gute Leistung, benötigen jedoch auch mehr Strom. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, was er bevorzugt, da das Angebot sehr vielfältig ist.