Ungerechte Regelung? Warum gibt es bei Bitcoin & Krypto eine Haltefrist und bei Aktien nicht?

Was heißt hier kann? Das macht ihr Typen ständig.
Um das geht es doch hier immer: Team Blau gegen Team Rot :joy:

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Manchmal frage ich mich wie alt hier wohl einige sind.

Schade das es dafür keine Angaben im Profil gibt.

täte wohl auch anderen Usern hier mal ganz gut.

Ich frage mich auch immer wie es sein kann, dass wenn es um Brokkoli geht, nach 20 Posts schon wieder die Systemfrage auf dem Plan steht :joy:
Ist wohl so eine Art Godwin’s Law 2.0

Da heult wieder der Richtige. Sowas würdest Du nie machen :joy:

Um Gottes Willen, man klickt doch keine Links von Sozialisten an. Nachher steckt man sich noch an.

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Ich finde auch, dass ihr beiden Kasper immer passend auf das eigentliche Thema hier geantwortet habt. :joy:

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Kandidat zeigt starke Projektionen. Rate zu Bildschirmpausen.

Achtung, achtung. Evtl. werde ich Team Blau gleich im „Renten“ Thread verstärken :joy: Oder sollte dieser eher nicht Systemfrage-31543 heißen?

Brokkoli und Spam haben mehr gemeinsam als man denkt. Beide tauchen ungefragt auf, beide werden von der Mehrheit instinktiv abgelehnt, und beide behaupten steif und fest, gut für einen zu sein.

Der Unterschied: Brokkoli hat Recht. Er enthält Sulforaphan, Vitamin C, Folsäure und schützt nachweislich vor Krebs. Spam enthält Dynamikfaktor und schützt vor gar nichts.

Interessanterweise gedeihen beide unter denselben Bedingungen: feuchtes Klima, wenig Widerstand, und eine Gemeinschaft die zu höflich ist um einfach „nein danke“ zu sagen. Während Brokkoli aber nach einer Saison aufhört, kennt Spam keine Haltefrist. Nicht mal nach einem Jahr wird er steuerfrei. Er wächst einfach weiter, Reihe um Reihe, Post um Post, überzeugt davon dass diesmal endlich jemand den Sozialismus versteht.

Die Lösung ist dieselbe wie immer: mehr Brokkoli, weniger Spam.

Das erfüllt mich mit Stolz. Nur mal aus Interesse: hast Du eigentlich schon etwas zur Haltefrist geschrieben die letzten Posts? :joy:

Therapie zeigt sich wieder erfolgreich. Der eigentliche Wesenskern und Rhethorik kommen wieder zum Vorschein.

Bitte einmal so stehen bleiben und in die Kamera lächeln!

Gut, Du bist jetzt soweit. Jetzt gehts zum Doc. Der ist ne härtere Nuss

Ich meinte Deinen Zimmergenossen @Doktor :joy:

Welcher von meinen Vorschlägen trifft denn nur die „kleinen“?

Wie will man mit Leuten die eine existenzsichernde Sozialhilfe mit Kapitalerträgen aus Besitz oder Erbschaft/Schenkungen vergleichen überhaupt diskutieren. Ich meine du bist sicher nicht so komplett behämmert das der Unterschied für dich nicht auch offensichtlich ist, folglich sind deine Argumente absichtlich unehrlich.

Das merkt auch jeder der nicht komplett verstrahlt ist. Entsprechend machst du dich nur lächerlich.

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Aber wer hingegen das Glück hat, wohlhabendere Eltern zu haben, hat dieses Geld nicht verdient? Elternglück steht demnach unter Lottoglück?

Und Eltern selbst, die vielleicht - im Unterschied jedenfalls zum Lottoglücklichen - hart für ihr Vermögen gearbeitet haben, sollen es nicht verdient haben, ihr Geld dann in ihrem Sinne weiterzugeben (womit es eigentlich schon nicht mehr ihr Geld ist), sondern sollen es zwangsweise an sämtliche BRD-Kevin-Kühnerts abtreten oder (anfangs noch) teilabtreten?

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Was Du alles so reinliest und interpretierst…Hut ab! Steht dem @Doktor in nix nach. Muss auch echt hart sein, das Kind von Stalin oder Pol Pot zu sein. Denkt denn keiner an diese???

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Ja, wie ich schrieb: Zunächst mal Teilwegnahme (aber auf ein Teil-Unrecht folgt meistens bald von selbst das komplette Unrecht). Anbei erinnert mich das irgendwie an das altbekannte Ulbricht-Mauerzitat.

Es geht also um das von „uns“ gedankenlos ignorierte psychische Wohl des Kindes, wenn man den letzten Willen der Eltern über ihr bereits zigfach versteuertes Eigentum mißachtet und deren Kind sein Erbe wegnimmt (bzw. teilwegnimmt)?

Nun, das ist lächerlich.

Es ist zwar moralisch wahr und übrigens eine sehr deutsche (weniger angelsächsische) Einstellung, dass Eigentum verpflichtet (preußischer Wahlspruch). In diesem Sinne schrieb ja auch Goethe schon:

„was du ererbt hast von den Vätern, e r w i r b es, um es zu besitzen.“

Diese Verpflichtung ist aber gar nicht mehr einhaltbar, wenn einem das Erbe von einem (praesozialistischen, sozialistischen, kommunistischen) Staat geraubt oder in nennenswertem Maße teilgeraubt wird.

Eine Kategorisierung meines Arguments als „Dammbruchargument“ macht es ja nicht im geringsten unrichtiger. Ja, einmal eingebrochene Dämme tendieren halt dazu, schnell komplett weggespült zu werden. So ist das eben.

Das ist ein ganz einseitiges negatives Zerrbild, was hier vom Erben vermittelt wird. Eine sicherlich in Spielfilmen und Romanen der Spannung halber gerne herangezogene und daher dort natürlich überrepräsentierte Situation, die aber in der Realität zu den letztlich massenhaft funktionierenden Erbübergaben in gar keinem Verhältnis steht.

Wir würden heute nur sehr wenig Wohlstand in Europa haben, wenn es nicht zu fast allen Zeiten den wenigstens weitgehenden Respekt vor Eigentum und Erbe gegeben hätte.

Das alles sind nur sehr bemüht zusammengeschusterte Argumente, um ein klares Unrecht zu kaschieren. Nämlich das sofort einleuchtende Unrecht, den letzten Willen von Menschen bzw. Eltern über ihr Eigentum und aufgebautes Erbe zu ignorieren, um ihnen bzw. ihren gewünschten Erben dieses dann, unter dem billigen Anschein von Moralität, einfach wegnehmen zu können.

Doch. Wenn man mal von den kleineren Streitigkeiten absieht. Keine Begründung, den Menschen ihr Geld wegzunehmen und den letzten Willen von Sterbenden über ihr Eigentum zu mißachten. Eher könnte man da umgekehrt argumentieren, daß das Pflichtteil usw. abgeschafft oder stark reduziert gehörten.

Was das unerträgliche Schuldkult-Argument betrifft, was übrigens hier Deutschland fast gar nicht betrifft: So ein Quatsch. Die gesamte arabische Welt hat bis ins 19. Jhd. hinein Europäer und Afrikaner massenhaft auf Sklavenmärkten gehandelt. Die Europäer haben sich nicht besser oder schlechter verhalten als alle anderen im Kampf gegeneinander auch, sondern sie hatten hierzu ab einem bestimmten Punkt nur bessere Voraussetzungen durch ihre zuvor erarbeiteten techn. und kulturellen Leistungen.

Und wenn man ernsthaft meint, die Europäer verdankten ihren Wohlstand der „Ausbeutung“ der restlichen Welt, dann hat man sich mit Geschichte wohl wenig oder nur voreingenommen beschäftigt. Woher hatten denn die Europäer Ende des 16. Jahrhunderts überhaupt die Kraft und Möglichkeiten (modernere Schiffe, überlegene Technik, überlegene Navigation, bessere Waffen, Ackerbau), um Kolonien und Überseegebiete zu gründen? Durch tatsächlich ehrliche Arbeit, Erfindungen und Fleiß. Und die neuen Gebiete waren zum großen Teil auch einfach noch leer oder fast leer, vergisst man auch gerne im Schuldkult-Modus.

Abgesehen davon ist das für Deutschland alles sowieso ebenfalls keine Begründung, den Erben ihr Elternteil oder Teile davon wegnehmen zu wollen.

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