Ungerechte Regelung? Warum gibt es bei Bitcoin & Krypto eine Haltefrist und bei Aktien nicht?


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…während „reiche Leute, die Geld für Bitcoin haben“

Damit hat sich der untalentierte Callcenter-Agent abermals ins intellektuelle Aus geschossen. Kühnert bestätigt damit, dass nur reiche Menschen Geld zum Ansparen für ihre Altersvorsorge haben, wo der Staat sowieso bereits auf ganzer Linie versagt.

Sollte doch jeder Bürger genug Geld dafür + Urlaube + Miete + sonstwas haben und selber entscheiden dürfen, wie er dieses Geld investiert.

Kühnert ist so unbedarft und dilettantisch, es tut schon weh.

Ich sage nur Staatsquote 2026 = 51,1%.

Und es reicht immer noch nicht!

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Die eigentliche „Gleichbehandlung“ wäre eine Rückkehr der Haltefrist bei Aktien

So sieht’s nämlich aus! Guter Artikel

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„Unsere Verteidigung gegen eine Niederlage liegt in unserer eigenen Hand, doch die
Gelegenheit, den Feind zu besiegen, bietet uns der Feind selbst.“
Sun Tzu
Ich frage mich wie viele Arbeitnehmer in Deutschland wohl das Angebot von ihrem Arbeitgeber in Anspruch nehmen einen Teil ihres Gehalts zur persönlichen Altersvorsorge in Unternehmensanteile zu Tauschen?

Genau so. Die Haltefrist ist die Spekulationsfrist. Also die Frist, nach der davon ausgegangen wird, dass ein bestimmtes Gut nicht zu Spekulationszwecken erworben wurde. Über die Dauer der Frist lässt sich sicher streiten, oder vielleicht besser: diskutieren. Die 10 Jahre, die bei Immobilien gelten halte ich da gar nicht für so verkehrt. Nach 10 Jahren sollte doch klar sein, dass da nichts für kurzfristige Spekulation erworben wurde, sondern z.B. für die Altersabsicherung. Und das sollte natürlich auch wieder für Aktien gelten.

Eine wichtige Unterscheidung sollte allerdings getroffen werden. Habe ich das Gut mit bereits von mir versteuertem Geld/Lohn erworben oder habe ich es durch Erbschaft/Schenkung erhalten? Wenn ich es von meinem bereits versteuerten Lohn gekauft habe und das volle Kursrisiko trage, sehe ich keine guten Gründe, den möglichen(!) Kursgewinn nochmals zu versteuern. Zumal ich den Kursgewinn ja wahrscheinlich in Form von Konsum wieder in den Markt zurückführe. Und da werden dann ja automatisch wieder 19% fällig.

Ich gehe dabei natürlich davon aus, dass es das Ziel jeden “Investors” ist, ein, individuell unterschiedlich, “schönes” Leben zu führen oder sich ein Polster für das Alter aufzubauen. Ich glaube nicht, dass es das Ziel, auch von Hardcore-Hodlern, ist, der/die Reichste auf dem Friedhof zu sein. Die Gewinne fließen, wenn auch zeitverzögert, wieder zurück in den Markt - und zwar wieder mit 19% versteuert.

Die Steuer auf die Gewinne gibt es also indirekt schon. Und das gilt natürlich auch für Aktien.

Bei denen sieht es im Moment ja so aus (Erbe/Schenkung mal unbeachtet): Ich kaufe sie mit bereits versteuertem Geld. Den Gewinn muss ich dann wieder versteuern um ihn für Konsum nutzen zu können, für den ich dann nochmal 19% Steuern zahle.

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Und da muss man auch immer wieder dazusagen, dass die Bemessungsgrundlage dieser Versteuerung, Fiat-Geld ist, dessen Kaufkraft mit der Zeit verloren geht. Wenn man das mal verstanden hat, wirds nochmal perfider.

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Was stimmt nicht mit euch? Wenn ihr etwas erbt, dann haben z.B. eure Eltern das doch auch schon bereits vorweg besteuert.

Die dicken Fische bauen Strukturen auf, da wird nichts versteuert.

Und der kleine Mann, z.B. ein Handwerker mit seiner Frau und kleinen Kindern, erbt ein Haus welches inklusive Grundstück 700.000 € Wert ist. Ganz toll. Diese Familie soll dann ordentlich Steuern zahlen - wovon?

Das bedeutet, dass die “Kleinen” ihr Land und Haus verkaufen müssen. Und wer kauft es? Natürlich wieder die eher dicken Fische.

Das ist so dumm.

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Richtig. Und darum hätten sie auch die Möglichkeit haben sollen, das steuerfrei wieder zu verkaufen.

Auch richtig. Und weil vom Erbe kaum etwas versteuert wird, werden die Fische dick und die dicken fett. Warum sollte irgendjemand davon profitieren, dass er/sie das Glück hat, einigermaßen vermögende Vorfahren gehabt zu haben? Durch die Weitergabe von Vermögen durch die Generationen entstehen diese riesigen Vermögen, für die die heutigen Besitzer nichts bis kaum etwas selber getan haben.

Zum einen kann dafür ein Kredit aufgenommen werden. Die benötigte Summe für die Steuern liegt ja deutlich unter dem Kaufwert oder gar dem Neubauwert. Das sollte mit so einem Haus als Sicherheit kein Problem sein. Tilgung und Zinsen dürften etwa auf dem Niveau der mtl. Mietzahlungen sein, die dann ja entfallen. Sollten sie doch höher sein und die Möglichkeiten der Familie übersteigen, ist das Haus halt schlicht unangemessen für das vorhandene Einkommen. Durch das besteuerte Erbe (und die Freibeträge sind hier ja nicht gerade klein) hat die (und andere Familien) wenigstens die Chance auf ein Häuschen, welches sie sich durch Kauf oder Bau niemals leisten könnten.

Ich verstehe ja deinen Punkt. Und ich hätte auch kein Problem damit, die Freibeträge an die Immobilienpreisentwicklung zu koppeln. Dann kann ein durchschnittliches Einfamilienhaus für immer (steuerfrei) im Familienbesitz bleiben. Wenn nun aber beispielsweise eine schöne Villa geerbt wird, dann wird die wohl verkauft werden müssen, weil sie in Relation zum Einkommen einfach unangemessen ist und verhindert werden soll, dass sich Vermögen durch leistungsloses Erben irgendwo “sammelt”.

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Ich kann mich doch jetzt mein Leben lang dafür entscheiden mehr zu arbeiten, weniger auszugeben und dieses dann meinen Kindern zu vererben. Wenn es mein Wille ist, mein Haus etc nicht auf den Kopf zu hauen, dann sollte es verdammt noch mal für die Erben auch steuerfrei bleiben.

Dass auch “über Generationen hinweg” nicht gedacht wird bzw verpönt ist kann ich auch nicht nachvollziehen. Kein Wunder, dass die “Kleinen” Leute gar keine Ambitionen mehr haben. Die wissen ganz genau, wenn die es schaffen sollten, wird es den Kindern eh wieder weggenommen.

Zum Kotzen…

Mit Euren Enteignungs-, Besteuerungs - und Verteilungssphantisien trifft es eh immer die falschen. Am Ende schröpft Ihr Euch selbst. Mal sehen wer dann für Sozialleistungen aufkommt.

Achso, und du meinst also, dass ein Handwerker oder jemand der an der Kasse sitzt, nicht würdig einer Villa ist, obwohl die Person dort groß geworden ist und es deren zu Hause ist? Ihr seit so kaputt im Kopf.

Edit: Was ich auch erstaunlich finde ist, dass ihr meint dass der Erbe es zum Beispiel nicht verdient hätte und keinen Anspruch haben sollte von seinen Eltern das Haus/Vermögen zu erhalten. Es ist immerhin Familie. Kinder. Habt ihr Kinder?

So, und wenn ihr selbst den Kindern den Anspruch verwähren wollt - wie frech ist es den von Euch, die gar nichts bezüglich der Verstorbenen geleistet haben - von diesem Stück Kuchen einen Anspruch haben zu wollen?

So viele kaputte Menschen hier. Nicht zum aushalten

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Das hat mit Würde nichts zu tun. Niemand sollte einen Anspruch auf ein derartiges Vermögen haben ohne etwas dafür getan zu haben. Vielleicht ist der Handwerker ja sehr erfolgreich und leitet einen kleinen Betrieb und vielleicht hat die Person an der Kasse ja mal Glück beim Lotto gehabt und das nötige Geld oder direkt eine schöne Villa gewonnen. Damit haben sie es aber verdient. Sie haben es nicht leistungslos geschenkt bekommen. Da gibt es dann sicher auch weniger Neid.

Da verstorbene Personen schlecht Hausbesitzer bleiben können, wird niemand enteignet. Wenn die Erben die Steuern nicht aufbringen können, fließt der Verkaufserlös der Gesellschaft zu. Die Gesellschaft ist es auch, die für Sozialleistungen aufkommt. Die Erbschaftssteuer würde übrigens auch an die Gesellschaft gehen.

Nein. Aber wenn ich welche hätte, würde ich zu Lebzeiten dafür sorgen, dass sie sich die Steuer nach meinem Ableben leisten können. Du weißt schon, wir bauen uns Strukturen auf.

Ich gönne den Kindern doch das gleich große Stück Kuchen, dass ich als Teil der Gesellschaft auch leistungslos beanspruche: ca. 1/80.000.000. Was haben denn die Kinder bezüglich des Hauses geleistet? Und wer mehr als 2x 400.000€ (Freibetrag je Elternteil) erben möchte, der muss halt dafür an die Allgemeinheit zahlen. Quasi als Ausgleich dafür, dass sich das Vermögen nun da ansammelt. Und wenn es sich punktuell ansammelt, wird es der Gesellschaft entzogen.

Ich gönne jeder Person alles was sie sich erarbeitet hat, oder durch risikobehaftete Entscheidungen “verdient” hat. Wenn das eigene Vermögen aber nur auf dem Glück basiert, vermögende Eltern gehabt zu haben, dann habe ich da ein Problem mit.

Da hast du mich falsch verstanden. Das Vermögen in Höhe des Freibetrags kann doch immer weiter gegeben werden. Und 800.000€ sind ja nun nicht wenig. Das Vermögen soll sich nur nicht allein durch Erben zu schnell mehren. Du zahlst auf den den Freibetrag übersteigenden Teil Steuern. Er wird dir ja nicht weggenommen, er fällt nur zum Wohle der Allgemeinheit (Stichwort Sozialleistungen) geringer aus.

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Ja, ich folge eurer Logik. Eurer Logik nach, damit jeder gleich behandelt wird und die gleichen Voraussetzungen erhält. Nach der Geburt wird einfach jedes Kind von den Eltern entfernt und in staatliche Obhut gegeben. Jeden Monat in eine andere Anstalt in einer anderen Stadt. Damit auch keine Bindungen aufgebaut werden und dadurch irgendjemand bevorzugt wird. Dann kann auch niemand mehr Erben, wird abgeschafft. Alles für die Allgemeinheit - Hurra, gleiche Chancen für alle :clown_face:.

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Das sind Peanuts. Kleine Leute machst du damit fertig. Die wirklich reichen Leute, die haben Strukturen und Steuerschlupflöcher, von denen kommt nichts.

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Also ich kann mir schon vorstellen, dass sich viele “kleine Leute” über steuerfreie 800.000€ freuen würden. Dass viele bzw. die Mehrheit das als “fertigmachen” empfinden würden, kann ich mir hingegen nicht vorstellen. Also ICH würde mich gerne so fertig machen lassen.

Ich bin immer gerne bereit sachlich zu diskutieren und mir auch unvoreingenommen Gegenargumente anzuhören. Aber deine letzten beiden Postings disqualifizieren dich leider für mich für eine sachliche Diskussion. Wer 800.000€ für Peanuts hält und nicht Elon Musk heißt, ist für mich kein ernstzunehmender Gesprächspartner. Vielleicht trollst du ja auch nur. Konsequenterweise werde ich die Diskussion mit dir an dieser Stelle abbrechen. Aber noch ein Tipp: die Haltefrist wird (derzeit noch) mit vererbt/verschenkt. Also den Kindern ruhig bereits zu Lebzeiten etwas Gutes tun. Der Freibetrag erneuert sich ja alle 10 Jahre. Ich wünsche alles Gute.

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Frag Mal den @Doktor und @ZPE . Ihr habt eine Gewisse Schnittmenge. Aber selbst die werden sagen, dass es Peanuts sind, in dem Bezug dass diese Leute immer noch ganz weit unten in der Nahrungskette stehen und dass das kein Kapital darstellt. Für mich persönlich ist es vieeel Geld - natürlich. Trotzdem machst du mit deinen Ideen die “Kleinen” damit kaputt.

Diese Steuerschlupflöcher werden zum teil absichtlich gemacht. Zum Beispiel Aktienrückkäufe waren lange Zeit illegal weil den Wert der Unternehmen verfälscht und man so Profite an die Aktionäre über Kursgewinne ausschüttet anstatt über Dividende wo sie das Versteuern müssten. Solange sie die Aktien nicht verkaufen zahlen sie so nichts und können das aber trotzdem als Sicherheit für Kredite verwenden.

Das ist halt alles eine Frage der Motivation ob man diese Leute richtig besteuern will oder nicht. Kann mir ja niemand erzählen das es weniger Aufwand verursacht die Löhne zu besteuern. Müsst ihr in Deutschland in der Steuererklährung nicht eh auch schon die Vermögenswerte angeben?

Jedenfalls finde ich es ist es absolut nicht verteidigbar das Einkommen aus Arbeit höher besteuert werden als leistungsloses Einkommen aus Kapitalerträgen und Schenkungen/Erbschaft.

Aber selbst wenn man nur diese Parität fordert fliegen gleich die Nebelkerzen mit „Der Staat hat kein Einnahme Problem sondern ein Ausgabeproblem“. Müsst ja nicht mehr einnehmen, könnt ja die Steuern auf Löhne senken wenn ihr Angst habt ihr hättet dann zu Viel Geld…

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Das ist doch das, was ich sage. Der “kleine” Mann wird besteuert und gemelkt. Und wenn die Kleinen vererben, wollt ihr diese besteuern.

Genau. Daher werden mit euren Vorschlägen immer nur die “Kleinen” getroffen.

Selbstverständlich sollen Punkte wie Lohnsteuer abgeschafft werden.

So so, das leistungslose Einkommen ist schlecht. Dann schafft mal die sozialen Strukturen ab, dass es kein Auffangnetz mehr gibt.

Dann macht euch bitte auch weiterhin stark dafür, dass Bitcoin ordentlich besteuert wird und rückwirkend eure Coins nicht mehr steuerfrei sind. Nicht dass ihr leistungslose Gewinne erzielt - ganz schön asozial :clown_face:

In diesem Sinne, ich verabschiede mich aus diesem Forum. Viele Grüße :waving_hand:

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Das Auffangnetz braucht man nur, weil man die asozialen Verwerfungen die der Kapitalismus mit sich bringt abfedern muss.

Man bräuchte es nicht, würde der Wohlstand gerecht verteilt und würde man die Wirtschaft im Sinne des Menschen organisieren und nicht im Sinne des Profits.

Und ansonsten sollte man leistungsloses Einkommen zu erst bei denen streichen, die ohnehin schon oben in der Nahrungskette sind und nicht bei denen, die ohnehin kaum was haben.

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Hey ich habe Beiträge von dir geliked weil ich die Erbschaftssteuer auch als ungerecht empfinde.

Warum dann ganz aus dem Forum zurückziehen, nur weil es ein paar wenige Leute mit eigenartigen Meinungen hier gibt?

Ich denke mir da immer nur meinen Teil. Ich kommentiere auch nicht mehr alles. Mir scheint du bist einfach zu emotional dabei. Das ist schade. Ich wünsche dir eine gehörige Portion emotionalen Abstand zu zu irgendwelchen komischen Meinungen hier.

Der Horst, der rülpsend was vom Sozialismus labert und lieber ein paar Halbe schon in der Schule gesoffen hat, der bezieht leistungloses Einkommen.

Oh, wen hab ich denn „angegriffen“? Heißt Du etwa Horst und greifst lieber persönlich Wohlhabende an? Fühlt sich halt gut an auf der richtigen Seite zu stehen.