Umfrage: Wie weit ist die Adoption?

Ich höre immer wieder, dass weit über 10% in Deutschland Kryptowährungen halten, das deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen. Von allen, dich ich kenne, haben nur 2 Personen mal Bitcoin gekauft, inzwischen aber auch wieder verkauft, weil es nur als kleine Zockerei gedacht war, alle anderen haben sich noch nie dazu geäußert oder nur sehr abfällig. Ich muss aber auch sagen, ich rede wenig von mir aus über das Thema.

Deswegen würde mich interessieren, wie da eure Erfahrungen sind, außerhalb der Bitcoin Bubble. Haben Eure Onkel, Friseure und Arbeitskollegen schon Bitcoin? Haben Eure Freunde Bitcoin schon verstanden oder ist es für sie der Klimakiller?

Von wie viele Menschen aus eurem Umfeld denkt ihr, dass sie Bitcoin (teilweise) verstanden haben und es nicht nur als Zockerei sehen (ohne Bitcoin Meetups o.ä.)?

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Was schätzt ihr, wieviel % Eurer Bekannten / Verwandten / Kollegen haben oder hatten schon mal Bitcoin?

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  • 41-60%
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Ich kenne 1 Person aus meinem Familienumfeld, der für ca. 2.000€ gekauft hatte & bei einem 30% Rückgang verkauft hatte.
Ansonsten habe ich einen Arbeitskollegen, der für ca. 5-6k€ auf TradeRepublik gekauft hat. Er findet meinen Wunsch von einem ganzen BTC total verrückt, weil das ja viel zu viel Geld wäre :slight_smile: Er sieht Bitcoin nur als Beimischung. Das Bitcoin vll. 203X bei 1 Mio stehen könnte, totale Fantasie :slight_smile:

Ansonsten kenne ich nur Leute aus dem Lotto-Investment Bereich. Leider bisher ohne Erfolg :frowning: :slight_smile:

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(Beitrag vom Verfasser gelöscht)

ich kenne 2 die ein wenig investieren wollten und mit mir vor ca. 1,5 Jahren bitcoin (und auch shitcoin) gekauft haben.
Erstmal sehr vorsichtig mit kleinem Vermögensanteil.
Sie sind mit Verlust weitestgehend wieder raus und wollen nie mehr wiederkommen.
Beide haben aber noch minimale Restbestände als Abschreckung behalten und zählen damit zu den Cryptobesitzern.

Das Problem ist daß die meisten im Hype kommen, sich dann erstmal kräftig die Finger verbrennen und darum dauerhaft abgeschreckt sind.
Im Bärenmarkt kommen wohl eher wenig neue dazu. Das könnten dann aber möglicherweise die Gewinner und Fans werden.

Jetzt kommt noch die Überwachungskeule und bis es dann vielleicht irgendwann auch für mich aus der Verlustzone raus geht sind die Steuern beschlossen, also so ziemlich das Gegenteil von allem was ich mir erwartet hat.
=> Ich werde jedem abraten der mich fragt und ungefragt gar nicht über BTC reden. Ich denke das wird zäh mit der Adoption.

Ich kann die ca 10% Krypto Besitzer einfach nicht glauben, wenn man bedenkt, dass nur 20% der Bevölkerung in Aktien oder ETFs investiert sind

2025 besaßen 14,1 Millionen Menschen in Deutschland Aktienfonds, ETFs oder Aktien. Das sind 2 Millionen mehr als 2024. Insgesamt investierte jede fünfte Person ab 14 Jahren direkt oder indirekt am Aktienmarkt.

Quelle: Aktionärszahlen 2024: Zeit für politische Impulse!

Noch erschreckender finde ich den Gedanken was die anderen mind 70% der Bevölkerung mit Ihrem Geld machen?

Vielleicht ausgeben und Spaß haben?

Solange die meisten Bitcoin Produkte auch tatsächlich mit Bitcoin hinterlegt sind, habe ich kein Problem damit.

Man verliert dadurch viele Eigenschaften von Bitcoin, aber so können auch Menschen, die 5 mal im Jahr ihren Geldbeutel verlieren oder keinen PC bedienen können, halbwegs sicher von dem Inflationsschutz profitieren, auch denen gönne ich den indirekten Zugang zu Bitcoin.

Warten wir erst mal ab, sollten wir demnächst einen rießigen Pump bekommen, sieht die Welt schnell wieder anders aus. Ansichten ändern sich schnell und plötzlich will auch wieder jeder dieses Bitcoin, dass doch angeblich tot war und die Adoption macht in wenigen Tagen einen Rießensprung… aber wer weiß…

Aus eigener Beobachtung: Besonders nach der hohen Inflation ist bei sehr vielen einfach noch viel Monat am Ende des Geldes übrig :confused:

Sparen oder gar Investieren ist da nicht drinn, was man im 2. Job noch schwarz verdient, packt man unter die Matratze, falls mal die Waschmaschine kaputt geht.

Und die, bei denen etwas übrig bleibt erfüllen sich den Traum vom Eigenheim und haben sich auf den Cent genau ausgerechnet, wie hoch die Kreditrate sein darf, damit man möglichst vor 70 abgezahlt hat.

Ausgeben und spaß haben würde ich das nicht nennen, aber im Prinzip ja.

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Ich fasse also mal den Zwischenstand zusammen:

Die große Mehrheit hier im Forum (über 90%) schätzen es so ein, dass weniger als 10% ihres Umfeldes Bitcoin besitzen.

Ein drittel der Bitcoiner hier kennt niemanden “im echten Leben”, der Bitcoin verstanden hat.

Und nur jeder 5. Bitcoiner (20%) hier kennt mehr als 2 Menschen, die Bitcoin teilweise verstanden haben.

Ich habe mit soetwas ähnlichen gerechnet und die Umfrage ist natürlich nicht representativ, da viel zu klein und subjektiv…. Aber etwas überrascht bin ich doch, wie früh wir einfach noch dran sind. :melting_face:

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…wir sind halt in Deutschland (einige auch aus Österreich und der Schweiz) hier im Forum.
Richtig, die Zeit und in unserem Fall; die GERMAN ANGST machen es gerade unserer Regierung so einfach, dass die breite Maßen es nicht checkt !
Ein weiterer großer ASPEKT ist BEQUEMLICHKEIT/FAULHEIT, so sind wir Menschen programmiert. Gut dass es schlaue Köpfe gab, die etwas vorangetrieben haben, sonst würden wir wohl immer noch mit Keulen in den Höhlen sitzen.

Beim Lesen Deiner Zusammenfassung habe ich mich gefragt, ob das nicht normal ist und so bleiben wird. Die ersten sind die Early Adopter. Sie sind vom Neuen begeistert und verbringen viel Zeit damit, das Neue zu erkunden. Danach folgt der Rest der Masse, der die Early Adopter Einstellung komplett fehlt. Wie früh wir dran sind, lässt sich aus dieser Sicht nicht daran festmachen, wie viele Menschen sich mit Bitcoin auskennen oder nicht auskennen.

Dafür spricht Deine kleine Umfrage auch: jeder kennt Bitcoinhalter, die Bitcoin nicht verstehen. Das neue Normal eben. Spräche das nicht dafür, dass die Adoption in die Breite geht?

..sehe ich auch so ähnlich, bei Unternehmen wie Amazon, Tesla, META,…wer früh dabei ist, profitiert am meisten. Wenn man es BÖSE ausdrücken möchte, ähnlich wie ein Schneeballsystem. Einer fängt an, die Folgenden müssen immer mehr reinbuttern, die Ersten bekommen die größten Teil vom Kuchen.

Um die breite Maße für BTC zu bekommen muss unser Fiat so wertlos sein, dass es endgültig zusammenbricht. Und die Regierung dürfte nix mehr zu melden haben. Auch nicht super, aber meiner Meinung nach bekommt man den deutschen Michel sonst nicht zum Umdenken/Handeln !

Ich wurde glaub seit meiner Jugend also Jahrzehnte lang nicht mehr nach Geld „angeschnorrt“ in meinem Umfeld.
Dieses Jahr wurde ich schon 3 mal von Freunden und Arbeitskollegen gefragt, ob ich ihnen Geld bis zum nächsten Monat leihen könnte. Ich war richtig erschrocken weil ich das so lange nicht erlebt hatte. Die Leute sind fertig. Broke. Sie werden kaputtgemolken. Was sollen sie auch investieren?!

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So ist es. Die Inflation killt jetzt die, für die es schon vorher knapp war.

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Ich glaube das Problem, der Inflation, ist in der breiten Masse noch garnicht verstanden worden.

Es soll auch Leute geben die zahlen 10 Euro für Ihr Girokonto pro Monat :exploding_head:

In manchen Familien würde ein Wechsel der örtlichen überteuerten Bank wo schon der Urgroßvater Kunde war, genauso zu einem Familienstreit führen wie der Austritt aus der Kirche oder der Wegzug in eine andere Stadt. Ist leider so. Gut, Wegzug wird vielleicht akzeptiert wenn es beruflich wirklich nicht anders geht.

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Der Konsumwahn (Klamotten, Flugreisen, coffee to go, high end Smartphones, Essen gehen,….) ist immer noch extrem. Ein Umdenken, an die eigene Zukunft zu denken, findet nicht statt.

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Das Argument begegnet mir immer wieder. Und jedes mal frage ich mich, wie die 50% der Deutschen, die maximal 25T€ pro Jahr verdienen, sich das alles leisten können sollen.

Ich habe eher das Gefühl, dass wir nur die wenigen sehen, die sich Konsumwahn leisten können und von ihnen aus generalisieren. Denn, wer kein Geld hat, ist in punkto Konsum auch nicht auffällig.

Die Sparquote in Deutschland liegt aktuell bei rund 10,3 % des verfügbaren Einkommens. Dies bedeutet, dass private Haushalte von 100 Euro Nettoeinkommen durchschnittlich etwa 10,30 Euro (ca. 270 Euro pro Monat und Person) zurücklegen. [1, 2]

Quelle Sparquote in Deutschland mit 10,3 % im 1. Halbjahr 2025 leicht unter Vorjahresniveau - Statistisches Bundesamt

Wie immer, gilt der Durchschnitt nur für die wenigsten. Und im Bereich Vermögen sparen jene mit mehr Einkommen für die, die kein Geld zum Sparen über haben einfach „mit“.

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