ich habe 2025 ein klitzekleinen BTC-Anteil für’s Trading-Casino auf die Bison überwiesen. Wenn ich das verzocke wäre das völlig irrelevant, aber was ich mich grad frage:
Muss ich mich über diese Aktion ärgern, weil dem Finanzamt nun durch diese Transaktion meine BTC-Adresse bekannt wird (obwohl ich’s ja vor 2026 dort hingeschickt habe) oder erfährt das FA von meinen Börsen sowieso alles über meine Adressen, selbst wenn ich dort nie wieder aktiv werden würde?
Vielen Dank für den Link! Ja, dann wird dem Finanzamt jetzt wohl meine Wallet-Adresse gemeldet, auch wenn ich die Sats vor 2026 zu Bison geschickt habe. Sehr, sehr ärgerlich! Vor allem für Nichts und wieder Nichts habe ich mich nun exposed, da das wirklich nur’n paar wenige Euro Gegenwert sind, die ich dort hingeschickt habe.
Jeder der seine Steuer ID mal bei einer Exchange gespeichert hat, ist exposed. Wenn das Finanzamt anklopft geben die Exchages ALLES raus, was sie gespeichert haben.
Das Problem wird in Zukunft sein, dass der Staat immer korrupter werden wird und irgendwelche Mitarbeiter werden die Daten an Kriminelle verkaufen. Die Kriminellen werden dann vielleicht zu dir nach Hause kommen.
Also nach einem Umzug am besten die Adresse nicht ändern und öfters Accounts löschen/kündigen. Oftmals werden deine Daten in irgendwelche komplizierten Archiv Systeme verschoben, was das ganze etwas komplizierter macht aber nicht unmöglich.
Ja, das is echt die Kagge mit korrupten Finanzamt-Mitarbeitern, die zukünftig unsere Daten verkaufen. Diese Hauptsorge war auch mein Grund diesen Thread zu eröffnen.
In dem Video wird doch gesagt, dass ab 2027 die Daten aus 2026 gemeldet werden.
Wie kommst du darauf, dass die Adresse gemeldet wird?
Soweit ich das verstehe, wird muss alles vor 2026 nicht gemeldet werden. Es kann natürlich sein, dass die Börse pauschal alle alten Jahre mitmeldet. Es kann auch sein, dass das Finanzamt auf die Börse zugeht und zusätzlich Daten anfordert.
Aber ich sehe es nicht als sicher an, dass das Finanzamt von der Adresse erfährt.
Wilde Spekulationen
Die Leute aus dem Finanzamt mit ihrem Wählscheibentelefon melden sich plötzlich im Darknet an und suchen dort jemanden, der ihnen die 4 Daten abkauft, auf die sie überhaupt zugriff haben und dafür riskieren sie dann ihre Pension und ihren sicheren Beamtenjob?
Natürlich ist das eine Möglichkeit und ein Problem, das ich nicht kleinreden möchte. Aber die Finanzbeamten wissen auch heute schon, wer ein Millionenschweres Aktiendepot hat, wer für 2 Millionen Gold gekauft hat, wer ein Gehalt von 700.000€ pro Jahr bekommt und und und… diese Personen sind genauso gefährdet und das schon immer. Genauso wie jeder der ein teures Auto in der Einfahrt stehen hat.
Man kann versuchen alte Adressen ab und zu auf neue zu überweisen um im Falle eines Datenlecks etwas zu verschleiern, dass man die Coins noch hat, wenn man ein ungutes Gefühl hat, ansonsten würde ich mir keine übertriebenen Sorgen machen.